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Historische Ansichtskarten aus Bremen
Seite 4  -  Wallanlagen

Seitenanker
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     Blumenschule und Herdentor-Mühle.
     Stephanitor-Mühle und Doventor-Mühle.
     Doventor.
     Ansgaritor.
     Herdentor.
     Vase.
     Undefinierte Stellen.
     Beim Stadttheater.
     Bischofstor.
     Ostertor.
     Alter Wall.
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Blumenschule und Herdentor-Mühle
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Nr.391
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Nr.391  Blumenschule am Wall mit zwei Kindern. Stempel: 22.2.1914.                                                           large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.328
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Nr.328  Blumenschule am Wall mit drei Kindern. 30.3.1916 nach Herford.                                                       large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.13
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Nr.13  Bremens Innenstadt-Wallmühle am Herdentor mit Blitzableiter. Schöner Frühlingstag.                                          large 2K   (Close = Bildklick) 
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Nr.223
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Nr.223   Blumenschule. Stempel: 27.8.12.                                                                                                large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)  ...
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  Nr.105   Herdentorsmühle mit der Blumenschule. ng. 
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 In diesen Ecken war früher - bei den ganz alten Karten - das
 "Display", also das Textfeld für die 
Nachricht. Denn auf die.
 Adresseite durfte bis
1905 ausser der Adresse kein weiterer
 Text
geschrieben werden. Dieser musste mit auf die Bildseite
 rauf..                    
                  large 2K
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Nr.96
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Nr.96  Nochmal die Mühle............................................                      ....                                                             ..  . large 2K   (Close = Bildklick)
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Stephanitor-Mühle und Doventor-Mühle

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Nr.125
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Nr.125  Mühle am Stephanitor.  20.10.1910 nach Wittmund..............              .                                            . large 2K / large ~3K  (Close = Bildklick).
Solange ich in Bremen wohnte, habe ich nie gewusst und nie erfahren, dass es mal mehrere Mühlen in den.
Wallanlagen gegeben hat!  Man denkt ja auch: Da ist eben so eine Mühle halt da, sieht nett aus - und gut 'is! Früher waren Mühlen aber sehr.
viel häufiger anzutreffen - das waren zur Grundversorgung nötige Arbeitsgeräte, nicht bloss touristische Blickfänge.
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Ich bin mir bei diesen Mühl-Motiven mit der örtlichen Zuordnung immer nicht so ganz sicher - und im Moment wüsste ich nicht zu sagen, zu.
welchem Zeitpunkt sich noch wieviele Mühlen auf dem Wall befanden. Auf einem ganz alten Stich sind insgesamt vier Stück zu sehen: Drei auf.
dem Wall (Herdentor, Stephanitor und Weserbahnhof) und eine in der Neustadt..
Ich wunderte mich jedenfalls immer, warum auf dem Hügel östlich der Eisenbahn / kurz vor der Fussgängerbrücke über den Autobahnzubringer.
ein.Mühlstein lag, als Skulptur oder Sitzbank. Jetzt weiss ich, was der dort.zu suchen hat - er ist (oder war) eine Erinnerung an die dortige
Stephanitormühle! Damit wird die Mühle sehr wahrscheinlich auch genau dort auf
. dem Hügel gestanden haben..
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Nr.112
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Nr.112   Mühle von weiter weg. Genauer Aufnahmestandort unbekannt.....                                                       .....       . large 2K  (Close = Bildklick) 
Anfangs sortierte ich diese Mühle als Herdentorsmühle ein (es steht nur "Partie am Wall" auf der AK), aber es.
wird ja allein schon im Motivvergleich deutlich, dass die Herdentorsmühle kein kleines, zweites Rad, also keine Windrose hatte..
Hingegen die Stephanitors- und die Doventorsmühle damit ausgestattet war. Ergo wird dies also eine jener beider Mühlen sein..
Auf der Vergrösserung sieht man noch Leute auf der Bank unter den Bäumen sitzen..
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Nr.582

Nr.582  Kindergruppe an der Doventorsmühle. 1.1.1904. Alb Nr.13                                                                 large 2K /.large 4K  (Close = Bildklick)
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Wieder mal viele Kinder auf einem Bild zugleich, wahrscheinlich eine einzige Familie.
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Eine regelrechte BFF (Big Fucking Family)! Da braucht man schon 'ne Menge Treibladung mit hoher Ausstossgeschwindigkeit,
.um sowas
zu realisieren und hintereinanderweg auf die Reihe zu kriegen! Aber das allein genügt ja nicht! Man muss auch in der Lage sein, das Ganze
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so zu planen.und ökonomisch so im Voraus zu berechnen, dass all die Kinder am Ende der Powerphase ihres Karriere-Aufstiegs dann auch .
die richtige, vorgesehene Umlaufbahn erreichen! .
Man kann diese Art Reproduktion und Entwicklung der Menschen gut mit der Raumfahrt vergleichen, denn die Raumfahrt ist.heutzutage.
immer noch genauso rein ballistisch: Steife Raketenrohre, die nach Abzählen eines Countdowns mit viel Rückstoss - und mehr.oder.
weniger auf gut Glück - in die Dunkelheit geschossen werden. Nachdem der Satellit oder der Elektroauto-Samen dann im All ausgesetzt.
ist,.ist ersteinmal alles ausgebrannt, und es dauert dann wieder einige Wochen bis Monate, bis die nächste Treibladung generiert,
die Rakete
.aufgestellt und dann unter Jubelorgien erneut zielgerecht abgefeuert werden kann...  Die wahre Zukunft ist das eher nicht,
nicht mal dann,
.wenn die.beiden seitlich hängenden Booster der Rakete mehrmals wiederverwendet werden können...^^ .
Die Zukunft ist ganz klar der Weltraumfahrstuhl. Nachdem es jetzt für die USA 1:0 steht, wäre der Weltraumlift nun ein sattes 2:1 für uns.
Europäer - oder eben für den, der den Fahrstuhl als nächstes realisiert! Knopfdruck genügt und hoch geht's. Zumindest wären alternative.
Flugzeug- und Trägersysteme etwas vorteilhafter, die auf jeder längeren Betonbahn horizontal starten und landen können, ggf. mit.
elektromagnetischer Starthilfe..
Und die gleiche Evolution, die wir bei der Weltraumfahrt noch vor uns haben, nämlich weg von dieser rein ballitischen Raumfahrt, hin zu.
quasi.permanent einsatzbereiten Trägersystemen und Fahrstühlen mit komfortablen Beschleunigskurven und einfacher Bedienung, die für.
den Start ihrer Nutzlast nicht monatelang auf romantische, wolkenlose und sehr windstille Sommerabendstunden am Meeresstrand.
warten müssen - also die gleiche Evolution steht auch der Menschheit bezüglich ihrer Reproduktion noch bevor: Weg von der explosiven.
und relativ ungewissen Ballistik mit viel Vorlaufzeit und Nachkontrolle, hin zu viel mehr Selbstverständlichkeit und Sicherheit in der Planung.
und Ausführung.bezüglich des Resultates, also bezüglich der auf die Welt neu hinzukommenden oder auszutauschenden Menschen. .
Gestalterische, weiche Abstraktion externer Prozesse zur Zeugung und zur Kreation neuer Menschen, falls gewünscht auch im Minutentakt,.
anstatt eines harten impulsiven Einmalereignisses mit relativ ungewissem Ausgang in Form und Inhalt und mit extrem langwieriger Aufzucht..
Technisch schon.fast so gut wie alles machbar oder künftig machbar. Nur der Geist ist noch nicht so weit, dass er die Impulsivität samt.
Zufallsergebnis gegen.besonnenes Planen und die damit verbundene, relative Eintönigkeit eintauschen würde wollen....
Denn explosive Überraschungsmomente mit Zufallsergebnissen sind einfach viel geiler als so eine langweilige Eintönigkeit durch absolut.
vorhersehbare, weil künstlich geschaffene Perfektion. Und das betrifft letztlich alle Bereiche unseres irdischen Daseins. Pauschal gesagt:.
Derzeit sind eben Kriege immer noch geiler, weil actionreicher, als ein langweiliger globaler Frieden. Oder das eigenhändige Steuern von.
Autos ist, trotz.hoher Anzahl von Unfalltoten, immer noch geiler als das blosse Reinsetzen in computergesteuerte Kabinen. U.s.w., aber
das geht in die 
Philosophie... ;) .
Bleibt noch festzustellen, dass, wenn all diese Kinder, also all diese neuen Raketentechniker, ersteinmal Lesen und Schreiben gelernt.
haben, es dann ja bald losgehen kann zur Besiedelung von Mond und Mars... ;)   Ach, ja... wie aufregend und romantisch... weil man eben.
nicht weiss, wie und wo diese Entwicklung noch enden wird... :) .
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 --> Vorsprung durch Kraft..... Triebwerke saugen.....  Präzisionsarbeit.....  SCHUBDÜSE !!!!!  
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Nr.333   Doventorsmühle mit Hafenstrasse.....                                                                       Animation  large 2K   1:32,  92 MB  (Close = Textlink)
Am 20.12.1908 an Herrn Oscar Berntzen. Musiker. Cöln, Salzgasse 7.  Zur "Täsch".               Originalbild  large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.284
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Nr.284  Mühle in der Winterlandschaft. 31.12.1921 nach Rumänien. .............              .                                . large 2K / large 4K  (Close = Bildklick).
Karte als Druck mit rotem "Prosit Neujahr!". Solche Motive scanne ich schwarz-weiss, somit ist
auch die Schrift schwarz. Hier habe ich die Schrift nachträglich in der kleinen Version wieder rot gefärbt.
Auffällig ist hier, dass der obere Windmühlenflügel eher eine hineingezeichnete Protese zu sein scheint, denn der kommt ja von Länge und Form
her nicht hin. Vielleicht hatte die Mühle zum Aufnahmezeitpunkt einen abmontierten oder teildemontierten Flügel...? Oder das gegenüberliegende
"Rotorblatt" war genauso lang als Gegengewicht - das wäre auch noch eine Möglichkeit.
Dass es die Stephanitors- oder Doventorsmühle ist, steht zwar nicht drauf, aber wegen der Windrose wieder stark anzunehmen, obwohl im
Jahre 1921 natürlich auch die Herdentorsmühle bereits nachgerüstet worden sein könnte.

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Doventor
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Nr.145

Nr.145   Diese Wallpartie befindet sich Nähe Doventor und es ist jener Baum,                                              large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
der noch heute mit seinem tiefen knorrigen Ast in den Weg hineinragt!
Zumindest 1989 ist er noch zu sehen auf dem Video "Fahrradfahrt nach Woltmershausen". Die Stelle dort war immer etwas gefährlich, dass man
nicht gegen den Ast krachte. Möglicherweise ist er daher heute längst weg, der Baum war auch schon sehr alt. Ich wüsste nicht mal zu sagen,
was für eine Baumart das eigentlich ist. Karte an: Maria Buschmüller in München, 12.3.1911
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Nr.456

Nr.456  Am 1.2.1916 nach Heidelberg, Hauptstrasse 181, Fräulein Margarete Bastian.                                  large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
Fast dieselbe Perspektive wie oben die Nr.145, nur diesmal verschneit.
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Bremen 1.II.16
Liebes Jutel! Vielen Dank für Dein Brieflein, das ich heute morgen erhielt. Es geht mir tatsächlich wieder viel besser. Ich mache vorläufig nun
meinen Röntgendienst und komme viel an die Luft. Man schont mich also vorläufig wirklich. Am 1. März kommt schon die neue Schwester, die
ich
aber noch einlernen muss, vielleicht kann ich da doch bis zum 15. etwa schon nach Hause kommen. Ich möchte so gerne den antiken
Haarkamm
von Mutti für meine neue Frisur. Würde sie mir den vielleicht im doppelten Brief schicken?  1000 Bussilein  Liesel.
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Nr.581

Nr.581  Wallpartie mit Schnee und Geäst.                                                                                                   large 2K /.large 4K  (Close = Bildklick)
27.3.1902 nach Hof / Bayern, Haus Deeg, Ottostr.22. Abs: Bremen, Lehnstedterstr. 58.           

Keine genaue Ortsangabe zum Motiv, nur "Wallpartie", dennoch haben wir hier - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit - wieder
den Standpunkt beim Denkmal, Nähe Doventor, also wie die beiden Karten oben, denn hier links steht ja wieder dieser zweiarmige Baum mit
seiner markanten Stammbeule und seinen 45° hängenden Zweigen. Und so eine charakteristische Gurke gab und gibt es sicher nur einmal
im Verlauf des Wallgrünzuges und in diesem Winkel vom Weg aus gesehen.

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Ansgaritor
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Nr.260
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Nr.260   Ansgariithorwall mit Kippenbergschule. Stempel: Bestellt von Charlottenburg 2  *20.9.1902*             . . large 2K large 4K  (Close = Bildklick)  
Ein sehr lebendiges Motiv, das von der grossen Freifläche im unteren Bildbereich lebt..
Diese Fläche ist auf der AK beschrieben. Erst wollte ich das Bild daher unterhalb der Beine abschneiden, dann liefen die Kinder aber direkt auf.
der Bildkante, was die Motivwirkung zerstörte, so entschied ich mich fürs Restaurieren.  Bei Text-, Tinten- und Knickspurenentfernung sollte man.
immer erst abwägen ob das Motiv ggf. in Kürze in besserem Zustand auf dem Markt auftaucht oder ob sich die Arbeit der Seltenheit wegen lohnt..
Hier schien sich das zu lohnen und gelaufene Karten sind mir eh immer lieber als ungelaufene. Gar ungelaufene Nachdrucke sowie reproduzierte.
gelaufene Karten, meist aus den 80er Jahren, finde ich ganz scheusslich und langweilig, weil die Bildqualität der Nachdrucke sehr schlecht ist und.
sie haben nichts zeitlich Authentisches, was das historische Motiv mit einem damaligen Schreiber / Nutzer verbindet..
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Hier also eine Momentaufnahme aus der Bewegung heraus mit kurzer Verschlusszeit. Natürlich von Louis Koch. Die Hüte der Kinder wirken ein.
bisschen schnöselig und sehen nach "Popper" aus, auf Neudeutschdenglisch "Hipster". Naja, so waren Kippenbergschüler eben immer schon! ;) .
Die Hüte ein modischer Ausdruck des damals aufstrebenden städtischen Bürgertums, denn ich glaube kaum, dass Kinder auf Bauernhöfen auf.
dem Land solche Hüte.hatten, zumindest hätten sie jene dann wohl nur am Sonntag beim Kirchengang getragen..
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Nr.103
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Nr.103   Ansgaritor. Hier mit einer weiteren Schreibvariante: "Ansgarrithor" -> mit Doppel-r...                                       . . large 2K   (Close = Bildklick)  
Das ist wie z.B. mit "Findorff". Tatsächlich mit "ff" und eben nicht mit "nn".               
Daher genauso "Ansgarii"...nicht "garri"... Heute nur noch Ansgaritor. Auch "Thür und Thor" schreibt man ja heute ohne "h".
Auch "Rhiensberg" ist heute ohne "h".
Heerdenthor geht mittlerweile ohne das zweite "e". Vielleicht erleben wir ja sogar noch
ein einfaches "Findorf"...mal sehen.

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30.9.09: "Möchte Dich bitten, doch die Proben schicken zu wollen, da ich Montag früh zu Euch komme. Herzl. Grüße an Alle, Deine Dely".
Nach Schierbrok bei Delmenhorst.

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Nr.4
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Nr.4   Ohne Titel. Es könnte im Prinzip also auch ein ganz anderer Ort sein, als Bremen. Eine mitgebrachte                  large 2K  (Close = Bildklick).
Karte von woanders und dann in Bremen abgeschickt. Die Wallanlagen passen aber schon ganz gut von der Struktur her..
Könnte noch Bürgerpark sein, aber da waren die Bäume und Büsche jener Zeit noch nicht ganz so knorrig und dicht, würde ich meinen..
Habe diese Karte m.E. einst unter dem Stichwort "Wallanlagen" gekauft... ich sollte mir die Verkaufsinfo dazu mal abspeichern..
Diese Karte müsste also eigentlich unter "nicht genau definierte Wall-Stellen" rein. Vielleicht habe ich damals die sw-Version davon
.irgendwo
gesehen und da stand dann Wall-Ansgarii mit drauf...?.. k.A. mehr.
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Ich habe lange überlegt, ob ich auch Rückseiten mit Schrift scannen soll... aber wenn ich ebenso überlege, dass jemand vielleicht später mal
meine verschickten Kartenannekdoten scannt... ogottogott! ;)
 Desweiteren kann ich ohnehin nicht die Jugendsprache von 1900 verstehen, ja ich
kann ja kaum ein solches
handschriftliches Altdeutsch lesen (obwohl wir Altdeutsch bereits um 1980 in der Grundschule ausführlich lesen und
auch Schreiben gelernt hatten) und letztlich sind Texte wie der Folgende ja auch nicht allzu
 mitreissend, so steht z.B. auf dieser, obigen
Wall-Karte: 

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"Liebe Tante Meta!
Zum Osterfeste senden wir alle Dir u. Deinen Lieben die herzlichsten Grüße u. wünschen recht
vergnügte Feiertage! 
Die Eltern, Albert u. Deine Else."
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Dieser Gruss ist nun sicher nicht eine solche Sensation, dass deshalb die Übertragungswagen sämtlicher europäischer Fernsehsender anrücken
müssten. Vielleicht ist diese Meldung dafür auch zu nett normal?
 Denn bekannter Weise gilt: "Only bad news are good news!".  Zumindest was
die Fernsehnachrichten oder
 die Historienverarbeitung betrifft. Nett-Normales, wie ein Ostergruss, ist da einfach zu banal. Da fehlt einfach der
Thrill um das Interesse des knabberndern oder bügelnden Zuschauers oder auch nur des Lesers
erwecken zu können...
Aber gut, in diesem Falle, darf man annehmen, waren Else und ihre Leute vielleicht auch nicht die aller  Kreativsten, was sich bereits am
ausgewählten Kartenmotiv erahnen lässt. Dennoch ist der Kartengruss
eine sehr freundliche Geste!.
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Der Gruß ging übrigens nach Verden an der Aller und ist datiert mit "Bremen, 9.4.09." Verden war damals, mobilitätsbedingt, von Bremen sehr viel
weiter weg als heute, denn von Autobahn und
McDrive konnte noch keine Rede sein. Lediglich Dampfzug oder Kutsche gingen zu benutzen... ist
doch
 immerhin irgendwie romantisch... Eine Reise oder ein Treffen muss seinerzeit wohl immer etwas ganz Besonderes gewesen sein!
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Nr.5
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Nr.5   Eine weitere Ansgariitor-Partie-Karte, im Hotel Fürstenhof erstanden und am 4.9.1911 verschickt.
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Nr.95

Nr.95  Ältere Version des gleichen Motivs - des fast gleichen Blickwinkels....   ..     large 2K   (Close = Bildklick).
Die Bebauung ist hier noch niedriger. Das eine Portal / die eine Fassade ist
noch
die gleiche, das Haus daneben jedoch wurde aufgestockt. Ja, zu jener Zeit
hat man gut verdient! Das Bürgertum, samt deren Häuser, expandierte!
Der Baum oben ist auch etwas dicker geworden. Tja, wir werden alle nicht jünger... :-/

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Nr.97

Nr.97  Wallpartie am Ansgaritor. Sieht nach Frühling aus..                                                                           large 2K / large ~3K  (Close = Bildklick) 
Einfach mal ein entspannt-beruhigendes Motiv! :-).
Aber man wird gleich wieder nachdenklich - und es schaudert einen, wenn man bedenkt, betrachtet und liest, dass solche Motive meist an
Soldaten im Ersten Weltkrieg geschickt wurden!
 Die Frauen haben ihre Männer oft nicht mehr wiedergesehen... nicht weil die Frauen aus Frust
das
nicht mehr wollten, sondern schlicht weil die Männer ein paar Tage später tot waren...
Immerhin kann man davon ausgehen, dass bei den Karten, die - wie diese hier - den Weg zurück fanden, auch deren Empfänger zurückkehrten...
30.9.1916 an Musketier Jäger im Erholungsheim Kraxtepellen in Palmnicken - Ostpreußen. 

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3D-Kriegerdenkmal
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Das grosse Kriegerdenkmal, welches an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 erinnerte. Enthüllt 1875.
Es stand am Ansgaritor. Im Rundrelief Sezenen aus der Schlacht von Sedan.
Ich finde, man hätte lieber mal ein Manga-Mädchen darstellen sollen, oder sonst eine lustige Comicfigur...
...nicht immer nur so olle Soldaten.
Im Krieg zu fallen mag ehrenwert sein, ist aber keine Ehre an sich,sondern ziemlich würdelos!
Kriege sind auch keine historische Leistung der Menschheit. Zwar ist es angemessen, an die bei der 
Verteidigung ums Leben gekommenen Menschen zu erinnern, aber ein heldenhaftes Hohelied auf alles
Militärische schlechthin, braucht und sollte man in dieser Präsenz eigentlich nicht unter die Zivilbevölkerung.
tragen. 
Naja, andere Zeiten, andere Sitten... :-/  Die Werbung für's Militär sollte ja den Nachwuchs hungrig auf.
Rekrutierung und auf ein vermeintlich "ehrenhaftes Leben, samt dessen Ende" machen. Und das hat ja zu
jener Zeit zumindest in .de auch ganz gut gewirkt, kann man sagen, oder? :-/
Da es also nix mehr zu verteidigen gab, hat man einfach mal angegriffen...
..
Das Stereobild habe ich in der Drehachse auf die Gouvernante mit dem Kinderwagen zentriert.
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  Nr.177
  Wallpartie beim Kriegerdenkmal.   
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  An Frau Elisabeth Händel, nach Grimma
  am 24.1.1902
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Nr.6
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Nr.06   Häuser im Stil des Historismus an der Contrescarpe. Der Begriff "Historismus" ....                                         large ~2K   (Close = Bildklick)
ist die für.diese Baustil-Ära korrekte Bezeichnung, bekannter sind allerdings die Begriffe."Jugendstil-Haus"
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(obwohl oft gar keine Jugendstil-Elemente darin vohanden sind) oder einfach "Jahrhundertwende-Haus". Oder speziell in Bremen einfach
"Alt-Bremer Haus" genannt. Sicherlich trug auch der holländische Handelseinfluss zu diesem Stil bei. Der Wohlstand aus jener Zeit rührte
bekannter Weise aus den Gründerjahren her. Aus den zahlreichen Unter
nehmensgründungen im Zuge der Industrialisierung sowie einschliesslich
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aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870 / 71, aus dessen französischen Reparationszahlungen an Deutschland sich ein Grossteil des
damaligen preussischen Wohlstand-Boomes erklären liess.

Zu jener Zeit wurde das Bürgertum einflussreich. Es entstand sozusagen das erste Mal eine "Mittelschicht". Ein heute gern benutzter Begriff,.
wenn es darum geht, dass eben diese Mittelschicht heute wieder wegbricht,
wieder verarmt und somit zugleich an kulturellem Einfluss und an
Kaufkraft verliert.
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Nr.99
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Nr.99  Perspektive ein paar Meter weiter vor. Der Wintergartenvorbau ist oben auf                                           large 2K  /  large 3K (Close = Bildklick) 
der Color-AK ebenfalls gut zu lokalisieren (auf Höhe der beiden Leute), auch die drei
Fenster-Streifen
sieht man oben sich noch gut hervorheben. Würde sagen, das Bild oben ist älter...?
Am 21.2.07 nach Brooklyn N.Y..
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Herdentor
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Nr.263
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Nr.263  Ich nenne es "Wallpartie mit kleiner Kindergruppe". Sieht nach der Allee am Herdentor aus.            large 2K / large 4K.(Close = Bildklick)
Kein genaues Datum, nach Belgien. Links schleicht sich noch ein Schirm aus dem Bild - den Schirmträger
wollte der Fotograf sicher noch aufs Bild raufkriegen, aber der war dann wohl halt schneller am Laufen, als der Fotograf abdrücken konnte.
Denn wenn er hinzukommen würde, hätte der Fotograf ja kurz gewartet. Manchmal sind die Motive allerdings auch beschnitten, so dass z.b.
ältere Drucke mehr Blickwinkel zeigen, als spätere oder eben andere Drucke. Kann also sein, dass ursprünglich auf dem Foto an den Rändern
viel mehr mit aufgenommen wurde.
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Die Mädchen erzählen sich bestimmt grad' Folgendes:
"Wollen wir uns heute nachmittag wieder zum Spielen treffen?"...."Jaa, klaar!!"...."Was wollen wir denn spielen?"...."Wir können ja wieder mit.
unseren Puppen spielen!"...."Ach, neeeee - damit haben wir doch schon so oft gespielt!"..."Mhmm, immer nur mit den Puppen oder Kochen
.
spielen ist doof!"...."Hmm...mein grosser Bruder ist heute nicht da, der hat so Blechmarineschiffe und Ozeandampfer von Märklin zum Aufziehen,.
dann können wir doch damit spielen!!"....."Auujaaaa!!!"......"Die lassen wir dann hier im Wallgraben schwimmen!!"......"oder wir gehen zum See am .
Parkhaus,.ist ja nicht weit weg"...."Ja, die Schiffe können wir gut in unseren Puppenwagen dahinschieben und wir decken.die zu... dann merkt.
keiner, dass wir mit den Schiffen durch die Stadt fahren!!"...."Jaaaaa...bis...gleeei-heeich".
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Nr.18
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Nr.18  Und ein Blick Richtung Doventor. Höhe: Etwa am Ende des Hillmann Hotels.                                    large 2K .(Close = Bildklick)
Ein sehr schönes Bild, wie ich finde, welches am 7.9.1913 nach Brake versendet wurde. 
Ein wenig ist das Flair auf dieser Promenade ja heute noch vorhanden. Kommt halt drauf an, wo man hin  will: Ob zum Zahnarzt, oder noch
schlimmer: In irgendeine Behörde! Oder ob man eben zu einer guten, 
viktorianisch angehauchten Freundin zum Nachmittagstee geht... im
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Wintergarten unter Palmen in der  Chaiselongue, die Katze schnurrt am Fenster, Tee und Gebäck sind frisch... und nichts und niemand,
ja nicht einmal eine blöde Erinnerung, stört die heile Welt der musischen Entspannungen...
(Nur dumm, dass nach solchen gesellschaftlichen Szenarien, ein paar Jahre später, zur Abwechslung dann mal wieder die schlimmsten Kriege
wüten. :-/ )
Jedenfalls gab (oder gibt es noch?), ziemlich genau an dieser Stelle des Kartenmotives, ein Reiki-Zentrum. Anfang der 90er war da ich
einige Male - und es vermittelte, obwohl im 50er-Jahre-Bau, wirklich das Flair 
dieser Karte: Riesige weite und helle Räume voller Entspannung,
sinnliche Musik, viel Zeit für sich selbst
und das alles mit ausladendem Blick über die Wallanlagen. Es wird der örtlichen Tradition mehr als
gerecht! Sehr zu empfehlen! 
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Nr.132
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Nr.132   Partie bei Hillmanns Hotel.                                                                                                           large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Grüsse an Fräulein Meier: "Ich werde wohl am Sonnabend in Hamburg sein"
Nach HH, Kanalstr- 26 III, am 17.12.1925
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Nr.367
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Nr.367  Bollerwagen in der Contrescarpe beim Herdentor. Alb Rosenthal Nr.157.                                           large 2K large 4K   (Close = Bildklick)  
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                       Nr.101  
Partie an der Heerdenthorscontrescarpe.    

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Nr.133
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Nr.133   Contrescarpe am Heerdentor..Ohne Text + Datum..                                                                       large 2K  / large 4K   (Close = Bildklick)
Bei diesen zwei Kindern auf disem Motiv muss ich an ein Erlebnis denken, welches ich mal in den
90ern hatte: Ich ging so durch eine Seitenstrasse im Stadtteil und da sassen an der
Seite zwei ca. 10-12 Jahre alte Mädchen auf einem
Stromkasten und liessen die Beine baumeln.
Als ich vorbeikam, sagt die eine ganz betont: "Der is' in *Name*!" Worauf die andere ganz
gelangweilt und langgezogen entgegnet: "Weiss ich doch...!"

Ich hab' nur gedacht: "Ich glaub', jetzt geht's los!" Ich fühlte mich, zugegeben schon etwas verlegen dabei... naja ;) Wenn man junge Mädels um die
20 kennt, bzw. gerne kennen möchte, muss man halt aufpassen, die haben
immer viel mit Kindern zu tun (Hort, Verein, Nachhilfe, sittern), oder sie
haben 'ne Menge kleine Schwestern
in jenem Alter oder einen Hund, den dann alle Kinder des Stadtteils kennen.... sowas spricht sich dann
schnell rum... und dann "twittern" es bald die Spatzen vom Dach... ;)
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Naja.... heute in Berlin, wenn ich über den, sagen wir mal Hohenzollerndamm gehe, dann wird keiner mehr wissen, in wen ich nun "bin".
Da höre ich von der Seite allenfalls ein: "Mach doch Platz, Mann!!!"
Interessiert ja auch keinen mehr bei alten Leuten...
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Ooohooo.....I'm an alien, I'm a legal alien..... I'm an Englishman in New York.....
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Auf dieser Karte wirken Die Kinder jedenfalls, als hätten sie sich mal ganz wichtige Neuigkeiten auszutauschen, stimmt's?  :)..
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Nr.163   "Wallpartie am Heerdentor". Am 31.12.1908 nach Hannover.                                  large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick) 
Dieser winterliche Neujahrgruss vom Heerdentor hat die Verlagskartennummer 96.
Der Neujahrsgruss weiter unten vom Bischofstor hat die Nummer 94. Das heisst, es wird wahrscheinlich
noch einen weiteren schneebedeckten Neujahrsgruss mit der Nr.95 geben! Velleicht wird die 95 ja mal bei
Sotheby's oder Christie's versteigert. Oder bei Ebay. Nachtrag: Mittlerweile reingekommen, zu sehen unter "Ostertor", Nr. 682.

Wenn der Hintergrund der Animation hier nicht deckgungsgleich tief schwarz sein sollte, also nicht mit dem sonstigen
Seitenhintergund ein durchgehendes Schwarz bildet, sondern eher milchig grau ist, dann liegt das daran, dass die .mp4-Datei
abgespielt wird, anstelle der .ogv-Datei. Die .ogv ist zwar primär eingestellt, läuft aber nicht auf allen Browsern. Und .mp4 lässt
sich generell nicht mit vollem Farbraum von 0-255 kodieren, sondern nur mit Farbraum 16-235. Dieser Unterschied bewirkt, dass
ein .mp4 milchig / blasser / kontrastärmer dargestellt wird, weil der Farbraum nicht mehr deckungsgleich mit dem sonstigen
Digitalstandard ist und wohl meist auch nicht mehr angepasst werden kann, erst recht nicht automatisch angepasst wird.
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Zumindest bei NVIDIA-Grafikkarten kann man das dennoch lokal einstellen im NVIDIA-Konfiguratinsmenü unter:
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Video -> Video-Farbeinstellungen anpassen -> mit den NVIDIA-Einstellungen -> voll 0-255, statt 16-235..
Dann wird auch .mp4 in Browsern und Playern mit tiefschwarzem Schwarz und nicht bloss grau abgespielt. Ich weiss nicht, ob.
das bei allen Betriebssystemen geht, bzw. wie das bei anderen Grakas ist. Und ist letztlich ja auch Geschmackssache, wenn es
nicht gerade, wie hier, auf den Effekt ankommen soll, dass das Video-Schwarz deckungsgleich mit dem Seitenhintergrund sein
soll..
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 Vase
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Nr.410
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 Nr. 410  Titel: Partie b. d. Vase. Schönes Louis Koch Bild. ng.                                                                  large 2K  large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.89
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 Nr.89  Vase mit Publikum.  8.6.01 nach Cholet, Frankreich.                                                                     large 2K  large 3K   (Close = Bildklick)
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Nr.144
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  Nr.144  Vom Bischofstor aus, die Vase im Hintergrund.                                                                          large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)  
  Am 18.10.1898 nach Nordenholz / Bremerhaven.
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Nr.376
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  Am 3.7.1900 an den Matrosen Heinz Aggen, Antwerpen, Belgien.
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  "Wir sitzen so fröhlich beisammen und haben einander so lieb..."
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  Ist ein kurzer Reim, endet auf:  "...so lange nicht schrieb!"
  Mehr kann ich leider nicht entziffern.
.Nr.144
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Nr.68  Vase in den Wallanlagen.                                                                                                                               large 2K   (Close = Bildklick) 
Nr.376 (links): Vase, Glitzerkarte. Dieses Bild ist im Bereich der Vase mit kleinen Kunststoffkügelchen beklebt.              large 2K /.large 4K /.Full
Glitzern tut es zwar nicht so dolle, aber nennen wir es mal nach heutiger Definition "Glitzerkarte". Keine Ahnung wie
man so einen Effekt damals nannte, der Begriff "Glitzer" war damals vielleicht noch nicht so populär, ggf aber villeicht noch populärer als heute,
dann aber doch eher "Glanzkarte". Denn auch die Oblaten hiessen ja "Glanzbilder".
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Etwas kitschig, das Motiv links, so wie auch die Vase ansich etwas kitschig-schwülstig-neoklassizistisch daherkommt. Im Jahre 1900 werden
sich die Bauern auf dem Land, die kaum was zu Essen, geschweige denn Luxus hatten, und so sie denn jemals in die Stadt kamen und diese
Vase sahen, gesagt haben: "Das Bürgertum hat keine anderen Sorgen, als sich so einen nachgemacht antiken Tand in die Landschaft zu stellen!"
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Nr.83
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Nr.83
 Und noch einmal die Vase von weiter weg.                                                                                                       large 2K   (Close = Bildklick) 
Ein Silvestergruss am 31.12.1902 nach Schnerverdingen bei Soltau.
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Nicht genau definierte Stellen
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Nr.467
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 Nr.467  
Kastanienblüte.                                                                                                                            large 2K /.large 4K  (Close = Bildklick)  
 Am 29.4.1915 an ein Fräulein, Schwiebusser Str. 12 (ohne Ortsangabe, wahrscheinlich Berlin)   
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Nr.329
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Nr.329  
Wallpartie mit Bank am Uferweg. An Frl. Aug. Jacobs, Herrlichkeit 8, Hier. 22.7.1906.                        large 2K /.large 4K  (Close = Bildklick)  
   "Herzlichen Gruss vom Parkhaus sendet Ihnen Wilhelm Scheerer." .
Wohlmöglich wird Frl. Jacobs gedacht haben: "Der schon wieder!!!" Denn inhaltlich steht ja nichts weiter bei, als nur diese Grüsse und eine Karte.
innerhalb Bremens "einfach so mal" ist da auch eher so 'ne Verlegenheitsgeste.... naja, Wilhelm wird schon gewusst haben, was maximal geht. ;)
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Nr.584
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 Nr.584 
"Wallpartie mit Wasserspiegelung" nenne ich es. Originaltitel: "Partie am Wall". ng.                            large 2K /.large 4K  (Close = Bildklick)  
 Diese Häuseereihe taucht bisher auf keiner weiteren Karte mit Ortsangabe auf, der Standpunkt ergo.
 bisher noch nicht konkret zuzuordnen. Aber es musste ein schönes Lebensgefühl mit hoher Lebensqualität jenerzeit sein, dort im Haus rechts.
 auf der Veranda unter den Säulen an einem lauen Sommermorgen zu sitzen und zu frühstücken und dabei über die Wallanlagen zu blicken,.
 und just wenn man Platz nimmt, hält unten eine Pferdekutsche, die dem Nachbarn die Kohlen für den kommenden Winter liefert, und die Pferde.
 äppeln und die Kohlen stauben samt des Zigarrenrauchs des Kohlenhändlers rüber, weil der Wind vom Wall her in den Balkon weht, und viele,.
 viele Fliegen besiedeln die Pferdeäppel.und versuchen sich in Begleitung von Wespen am Honigbrötchen, und die Zeitung, mit der man das.
 Gedeck vor Fliegen und Wespen schützen will, überträgt ihre Druckschwärze an die Finger, bis die Kaffeetasse umfällt, weil direkt vorm.
 Balkon zwei Hunde sich so erschreckend gegenseitig ins Revier kommen, dass fast die Pferde durchgehen, und der Kohlenhändler.fragend.
 hochruft, ob man nicht die Kohlensäcke für den Nachbarn.annehmen kann, weil da keiner aufmacht...  Ach, ja... soo romantisch! :).
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Nr.621
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 Nr.621  
Wallpartie, Hügelweg. ng.                                                                                                               large 2K /.large 4K  (Close = Bildklick)  
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Nr.106
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Nr.106  Wallpartie. Genauer Ort? Wahrscheinlich noch Ansgaritor wegen dem Entenhaus. Ohne Datum.                         large 2K  (Close = Bildklick) 
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Nr.92
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Nr.92  Dies bräuchte theoretisch nicht einmal in den Wallanlagen sein, es                       large 2K /.large 3K 
könnte auch ganz woanders aufgenommen worden sein. Ich finde das Motiv                        (close = Bildklick)
nicht einmal Wall-typisch. 
Die genaue Aufnahmestelle ist nicht zu erkennen. Ich habe es daher mit unter.
"Herdentor", also mit in die Mitte der Wallanlagen genommen.
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   3.6.02: "Lieber Onkel! Ich bin in Bremen glücklich angekommen und gleich Arbeit bekommen. Mit Gruß".
   Nach Hamburg, St. Pauli.
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St. Pauli....Hannes Kröger...."wenn ich anheuern wollte, könnt' ich heute noch anmustern, aber ich will nich'!!"
Ja, schiet... "wenn Sie mich mal fffinden wollen: Große Freiheit..."
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Nr.104
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Nr.104   Sicherlich auf Höhe Heerdentor / Doventor, weil wieder das Entenhaus dort so aussah.                                                             large 2K
29.6.1903. Entweder persönlich eingeworfen, als Briefbeigabe, oder nicht abgesendet,
denn ausser dem Namen steht, trotz Text,
keine weitere Zustellungsangabe drauf..

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Nr.77
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Nr.77  Genauer Ort auch hier nicht bekannt. Vielleicht Höhe Bischofstor...?  Möglicher Weise ist          large 2K  /..large 4K  / .Full  (Close = Bildklick)  
die Szene aber auch weiter Richtung Stephaniviertel...?...nicht zu sagen, Also auch hier
wieder "in die Mitte" damit!
Oder es ist an der Kunsthalle oder am ehesten noch am Theater.
Sieht jedenfalls stark nach der südlichen Wallgrabenseite aus.
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Nr.102
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 Nr.102  Gruss vom Bremer Freimarkt (am Wall).                                                                                        large 2K  /  large 3K   (Close = Bildklick) 
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 Beim Stadttheater
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Nr.91

Nr.91  Das Stadttheater. Es steht heute nicht mehr.                                                                                     large 2K  large 3K  (Close = Bildklick)
Damals existierte es parallel zum Schauspielhaus am Ostertor. 13.1.09 nach München.
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Nr.98  Dies könnte auch die Kunsthalle sein. Bei der
.Zuweisung
bin ich mir da nicht ganz sicher
zwischen Theater und der
Kunsthalle von hinten
oder dem Schauspielhaus. Ist aber wohl
das Theater.
2.6.03 nach Detmold.
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Nr.134
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 Nr.134  Wallpartie mit Theater, 1902                                                                                                         large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
 Karte mit Grüssen am 22.9.1905 nach Berlin, Marienstr. 17.
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Nr.350
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Nr.350  "Wallparthie am Stadttheater". 3.3.1904 innerhalb Bremens.                                                              large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)

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Nr.114
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Nr.114   Gegenüber vom Stadttheater.                                                                                                                         large 2K   (Close = Bildklick)
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Nr.127
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Nr.127   Beim Stadttheater.                                                                                                                                        large 2K   (Close = Bildklick) 
            Die schöne Weihnachtskarte haben wir erhalten, dafür besten Dank.
            30.12.1905 an eine Familie in Dinklar bei Hildesheim.
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Am Bischofstor  
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Nr.378
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Nr.378   Wallpartie am Bischofstor, Blick auf Häuserreihe..                                                                             large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
An Frl. Dora Rönitz, Steyerberg b. Nienburg, 11.7.1910..Schlichte, digitale Nachcolorierung.
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Zugegeben, so langsam wiederholen sich die Motive thematisch. Die Menschen damals, 1910, hatten ja auch kaum Abwechslung!.
Immer dieselben Häuser mit viel Stuck und diesen Dreiecks-Fensterstürzen, davor 'ne Magd mit Kittelschürze, 'n Haufen Kinder und 'n paar.
Herren mit Anzug und Hüten dazu - und das war's!  Urlaubsflugreisen in den Süden gab's nicht!  Nicht mal Kinos, Fernsehen, Musik aus'm.
Radio - nix!  .
Ausser unendlich viel Arbeit gab's für die Menschen als Abwechslung eben nur diese paar Grünzüge, garniert mit Statuen und Springbrunnen .
und reichlich Auflugsrestaurants an den Seitenrändern, wo es dann ggf. etwas Blasmusik gab oder sogar 'ne Kegel- und Rollschuhbahn dazu. .
Dann noch ein paar.Varieté-Theater und Sportveranstaltungen und "irgendwas mit.Pferden". Aber das war dann auch schon so gut wie alles,.
was man in der Freizeit machen konnte, so man denn überhaupt freie Zeit hatte. Selbst spannende Bücher gab's eher wenig an Auswahl..
Deshalb war der Krieg ja so cool, weil das endlich mal Abenteuer für all die um 1915 erwachsen gewordenen jungen Männer jener kinderreichen.
Zeit um 1900 versprach - und sei es das letzte Abenteuer überhaupt! Vergleichbar heute vielleicht mit Wingsuit-Springen, Heavy-Metal-.
Rockfestivals.oder ähnlichen Extremen.  Hauptsache raus aus der kleinbürgerlichen Enge und Langeweile! Plus Grossaufträge für die 
Stahlindustrie dazu -> das war die Devise, bot Abwechselung, Abenteuer und vermeintliche Perspektive seinerzeit.
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Ich habe zwar noch so einige seltene, originelle, schön farbige AKs und arbeite auch noch an 2-3 Animationen, aber im Prinzip ist die Geschichte.
Bremens ja 'ne abgeschlossene Sache! In der Vergangenheit ändert sich eben nicht mehr viel. Bezüglich der Kartenmotive kann man ab einem .
bestimmten Zeitpunkt feststellen: "Hast eins gesehen, hast alle gesehen!".
Die nächste Dimension des Erlebens der Vergangenheit wäre ein virtueller, begehbarer Nachbau der ganzen.Stadt eines bestimmten Zeitpunktes
oder unterschiedlicher Epochen mit allem Drum und Dran. Mit Wohnungs- und Ladenausstattungen, Industrietechnologien, Geräuschkulissen,
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mit Bewegungsabläufen /.Bewegungsmustern von Menschen, Tieren und Fahrzeugen. Mit, vorgestellten Biografien an den jeweilgen Orten..
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Da heute (Juli 2015) eine komplette 4K Ausrüstung mit allerbester CPU, GPU, Bildschirm, Software, 4K-Videokamera heute schon unter.
7000 Euro zu haben ist - und in ca. 2 Jahren sicher nur noch um die 3000 kostet, wird dieser "uralte schwarzweiss Bildmatsch" mehr und mehr.
vergleichsweise unattraktiv, sich das überhaupt noch anzuschauen, geschweige denn, sich als Macher damit zu beschäftigen! .
Ich hatte vor einigen Tagen eine Anfrage, ob ich denn die alten Strassenbahnvideos aus den 80ern nicht in noch besser Qualität hätte....
Nein, habe ich nicht, weil Homevideo damals eben nur umgerechnet 360x240 Pixel Auflösung hatte, wenig Farbspektrum und wegen des.
Anlogen ansich rauschte und flimmerte. Selbst "richtiges" Fernsehen hatte nur max. 720x576 Pixel. Wenn also bald 4K in unsere Haushalte .
Einzug hält, mit 4000x2000 Bildpunkten (auch 5K Bildschirme werden ja schon angeboten, sogar 8K wird auf lange Sicht folgen), dann wird der .
Abstand zu dem, was heute noch als "faszinierend" gilt, was jetzt gerade noch so Aufmerksamkeit erregt, immer grösser und grösser... .
Und dass man dann alte Bilder hochrechnen kann auf 4K, glaube ich weniger, denn wo Bildinformation fast komplett fehlt, da fehlt sie eben..
Na, schaun mer mal wie's Technologisch weitergeht.... was in 2-5 Jahren überhaupt noch als interessant, sehens- und erlebenswert durchgeht.
und welche neuen Möglichkeiten sich eröffnen..

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Nr.85

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 Nr.85  Aus einem Privat-Fotoalbum mit dem Titel:  1898 - 1908
 Eine Beschreibung der Restaurierungs-Schritte vom Ursprungsfoto bis zu diesem Bild gibt es auf einer extra Seite.
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Nr.8
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Nr.8   Am Bischofstor / Bischofsnadel. Ob der Fussgängertunnel damals auch schon war?.                                            large 2K   (Close = Bildklick)
Und neben dem Tunnel stand ja immer eine moderne Skulptur (oder steht noch? - ich war da lange nicht mehr),.
in der ein Mensch dargestellt war, der in eine Wand, o.ä. rennt. In den 90ern hatte jemand dazugekritzelt: "Mit Brille wär das nicht passiert!"
Jedenfalls schauen Skulpturen heute mal anders aus, als nur nach Ross & Reiter oder Soldaten. Aber klassisch sind die Pferde samt Heldenposen
natürlich - wer möchte sie missen?  Wo die Mädels wohl hin wollen? Ins Kino jedenfalls nicht... aber fesch! :) .
Gruss von Anna und Emil an die Eltern in Oldenburg, im September des Jahres 1910..
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Nr.100
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Nr.100  Tolle Outfits haben die Leute! Könnte heute direkt wieder Mode sein,                                             large 2K  /..large ~3K   (Close = Bildklick)  
finde ich, denn so sehr "altmodisch" wirkt das gar nicht mal....
Von Hüten ist man heute natürlich weg - bis in die 80er sah man Damen und Herren mit (ich kenne die einzelnen Bezeichnungen nicht, ausser.
"Zylinder, Bouler, Melone, Strohhut") allerlei Hüten und Kappen. Später in den
90ern hatten wir dann noch die Baseball-Kappe, aber selbst die ist.
heute nicht mehr soo populär. Viellicht kommen die Hüte wieder!?.
27.3.09 nach Redningen..
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Nr.608
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Nr.608  Noch eine "Bischofsthorcontrescarpe", hier mit Kind, welches schlendert.                                         large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)  
Am 1.10.1902 an Frl. E. Beiderwieden, Hier, Linienstrasse No.1..
Das Haus der Linienstrasse Nr.1 dürfte hier gestanden haben. Man achte auf das Strassenschild in google-maps, welches aus der.
Linienstrasse eine perfekte Lenstrasse macht. Keine Schnittkante zu erkennen, der Hintergrund wirkt wie echt und gleich so fotografiert!.
Hier wieder die Vase als Bezugspunkt im Hintergrund, wie oben auf der 100 noch rechts zu erkennen. Oben alle Flora in vollem Grün + Blüte,.
hier eher winterliche Stimmung und mit Kind beim vordergründigen Schlendern... Ob Republik, ob Monarchie, der Schlendrian verlässt uns nie!.
Das Maurer-Couplet von Otto Reutter sehr schön dargeboten von Peter Frankenfeld oder gleich im Original von Otto Reutter..
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Nr.90
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Nr.90  Ruhepause..Karte nicht gelaufen.n..........................................                                        .............. large 2K  /..large ~3K   (Close = Bildklick) 

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Nr.113
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Nr.113   Der Standort auch hier wieder nicht genau bestimmbar.                                                                 large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)  
Ich ordne es mal am Bischofstor ein, da dort einerseits wohl die meisten Motive 
entstanden, zudem erkennt man im Hintergrund eine Art Brücke. Das könnte die Bischofstor-Brücke sein. Aber genau weiss man's nicht...
Ein sehr romantisch nachcoloriertes Motiv, welches eher an eine Ölmalerei erinnert, als an ein Foto.
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Nr.36
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 Nr.36   Hier das ganze Areal mit der Bischofstor-Brücke von oben.                                                               large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
 Am 10.9.1908 nach Dortmund.
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-- Überblend-Effekt --  Kurz warten und schauen.
   Java-Fader von s/w zu color.  (Mauszeiger aufs Bild stoppt Wechsel)                   Nr.16 - col  large 2K     Nr.94 - sw  large 2K   (Close = Bildklick)
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Nr.16 - color + Nr.94 - sw.  Auf der Color-Version wurde zusätzlich zur Einfärbung retuschiert. Farbkarte 9.1.1914 nach Sandau, sw oh. Datum.
Das Denkmal geistert dort irgendwie durch die Luft. Man wollte wohl den Sockel weghaben. Man hat den Weg perspektivisch verlängert, der.
sich jedoch vor dem Denkmal nach links und rechts gabelt, bzw. es führt  ggf. nur ein kleiner Weg am Denkmal vorbei Richtung Stadttheater..
Ggf. wurde sogar diese s/w-Version schon retuschiert, der Weg hinzugefügt und die Frau links weggenommen -> das kann man nicht mehr  .
eindeutig sagen / erkennen. Denn das Denkmal selbst steht und stand - auf anderen Fotos klar zu sehen - auf einer reinen Grünfläche. .
Auch eine Art Kiosk befindet sich auf der linken Seite. Heute steht ja dort ein kleines "Torhaus", vielleicht ist es dieses? Vielleicht war es auch.
eine kleine Voliere oder Litfasssäule, oder sonstige Anschlagetafel?.
Jedenfalls ein guter Verabredungsort, wenn man mal nicht "bei den Schweinen" will: Auf der Wallgrabenbrücke am Bischofstor...
Das Foto ist auf beiden Karten exakt, aber auch ganz exakt das gleiche! Das ist wirklich faszinierend - aus einer einzigen Vorlage hat man wohl.
über Jahre verschiedene Versionen herausgearbeitet, dazu kommt dann meist noch die s/w-Version, welches die Originalvorlage ist..

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-- Überblend-Effekt --  Kurz warten und schauen.                                                           Nr.23    large 2K / large 4K  
   Java-Fader von color-Version-1 zu Version-2. (Mauszeiger aufs Bild stoppt Wechsel)       Nr.279   large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.23 + Nr.279.  Schirmdamen am Bischofstor. In zwei verschiedene Farbversionen. Nr. 23 ng., Nr. 279 am 2.1.1902 nach Elberfeld.
Um die Ecke im Richtweg später dann das einstige Stadtbad, 
dann Markthalle, Astoria... Blick vom Zugang der Wallgrabenbrücke also etwa nach.
Westen. Einen dunklen Fleck am Sandboden auf der ersten Fardversion, den ich einst als mögliche Taube stehen liess, retuschierte ich nun weg,.
da auf der zweiten Version kein solcher drauf war. Vielleicht bekomme ich auch noch mal die sw-Version zu Gesicht / in Besitz, zum Einbau als.
drittes Bild, dann lässt sich anhand des Originalfotos klar feststellen, ob da nun eine Taube sass oder nicht. ;).
Bei der ersten Version Nr.23 hatte ich erst das ganze Kartenformat gezeigt mit dem hellen Streifen unten, was das Bild auch etwas räumlicher.
und tiefer wirken lässt, aber auf der Nr.279 steht dort der grosse Vordruck: "Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahre!"  Das habe ich nicht.
übernommen oder retuschiert, sondern beide beschnitten. Auf der Vergrösserung der 279 ist an den Seitenrändern ein Tick mehr drauf..
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Nr.604
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Nr.604  Originaltitel: Bischofsthorscontrescarpe. Nr.1409 von Zedler, Verlagsjahr 1902.                                     large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)  
Also doch keine spätere Bebauung des hier noch freien Garten-Grundstückes links hinter der.
Wettersäule (wie ich bei der Nr. 595 unten erst dachte), sondern die 595 zeigt den Blick ins Fedelhören..
Irritiert hatte mich dabei, dass die Laterne auf der Nr. 267 unten ebenso links steht, wie sie, andersherum, auf der 23+279 und auf der 595.
rechts steht. Also musste demnach ja der Blick, der auf der 267 direkt auf die Wallbrücke zugeht, andersherum auf die gegenüberliegende.
Seite mit dem freien Grundstück links zeigen. Und auch hier auf der 604 steht ja die Laterne ja noch gut zu erkennen rechts am Bildrand. .
Der Witz dabei ist aber, dass diese Perspektive hier gar nicht von der westlichen Brücke aus kommt, sondern vom südlich-seitlichen Wall-Weg!.
Zur Brücke führt hier die Einmündung links. Und oben auf der 23+279 natürlich dieselbe Situation. Also ist das entsprechende Gegenüber der 267.
der.Blick ins Fedelhörn, den dann auch die 595 zeigt. Die Person in der Mitte hier mal wieder in undeutlicher Bewegung, Form und Ausstattung..
31.12.1911 an Herrn Otto Reine, Leipzig, Marienstrasse 3..
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Nr.595
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Nr.595  Eckhaus am Bischofstor.                                                                                                                  large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)  
Erst dachte ich, hier handele es sich um eine Umgestaltung des Platzes mit Neubau auf dem oben noch.
freien Grundstück (siehe Erklärung oben unter der 604), aber es ist natürlich der Blick ins Fedelhören rein, denn das quaderförmige Haus links.
steht heute noch, links davon die Einmündung der Rembertistrasse, lediglich die Häuserreihe rechts mit dem gotischen Eckhaus ist verschwunden,.
die Stelle ist heute frei und Teil des Präsident-Kennedy-Platzes..
Gerade wenn man diesen Baustil sieht, dann assoziiert man ja eher weit vor 1890, aber diese.äusserliche Altertümlichkeit war eben Absicht jenes
Historismus. Der Stempel der Karte ist vom 2.11.1?... die letzte Zahl ist zerkratzt, denn
. hier.wurde nach einer geheimen Botschaft unter der Marke.
gesucht, und daher ist auch diese Karte wieder einmal, also wiedermals von meinem Freund Männe!  :)))  Ein eher seltenes Motiv hat Männe hier.
abermals herausgesucht, das diese Blickrichtung zeigt..
Nun, zur Auflösung des Jahres-Rätsels: Diese Karte ist, laut Aufdruck, von 1907.  Zum Zeitpunkt der Errichtung fuhr ja schon die Wuppertaler.
Schwebebahn, also etwas technisch-moderner und glatter hätte es schon sein können, aber auch das Singer-Building wurde ja erst 1908.
fertig.hingestellt,.also fertiggestellt. So hatte der Historismus mit dem Singer Building wohl um 1907 seinen gestalterischen Höhepunkt erreicht
(im
.wahrsten Sinne). Denn auch das 187m-Singer-Building war modernes Wolkenkratzer-Knowhow im Gewande gotischer Altertümlichkeit..
Ebenso den Vergleich nicht zu scheuen braucht das Woolworth Building, Baujahr 1910-1913. Übrigens wurden.sogar im Schloss.
Neuschwanstein schon Stahl im Thronsaal und andere technische Modernitäten verbaut..
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Nr.267
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Nr.267  Wettersäule am Bischofstor. Originaltitel: "Partie am Bischofstor".                                                     large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)  
Ich nenne dieses Monument mal "Wettersäule", weil zumindest eine Wetterfahne drauf ist. Keine Ahnung, ob
das schon zur vollen Definition einer solchen ausreicht, auf alle Fälle es gab sog. "Wettersäulen" damals.
Auf dem Schild steht noch schwach zu lesen: Haltestelle! Für Droschken.
14.5.1909 an Herrn W. Holtorf, Kamen.
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Nr.78
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Nr.78  Nicht mehr ganz am Bischofstor, aber im weiteren Verlauf des Richtweges der Perspektive oben.        large 2K  /  large ~3K  (Close = Bildklick). 
Von vorne links kommend und geradeaus die Contrescarpe. An der Ecke Richtweg / Contrescarpe / .
Schillerstrasse. Etwa vor dem heutigen Finanzamt. Wo hier rechts noch die Häuser stehen, war später lange Zeit ein freier Platz, jetzt.
steht dort wieder ein Neubau, den man, finde ich, aufgrund seiner doppelstockhohen Säulen-Arcarde, als "New-York-Stil" bezeichnen kann. .
Interessant: Beim hellen Fleck im Vordergrund, rechts neben dem Baumstamm, scheint es sich, wie so oft, um Wegretuschiertes zu handeln..
Vielleicht war auch die Nachcolorierung nicht ganz perfekt, oder das ist noch eine helle, nun colorierte Sonnenspiegelung der Originalaufnahme,.
denn das Bild ist ja eine Gegenlichtaufnahme, wie man am Schattenwurf erkennt, die Sonne blendet links vom Ansgariikirchturm herein..
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Nr.212
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Nr.212  Nur ein paar Schritte nach vorn, aber zeitlich um Einiges vor!                                                              large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Die Bäume in den Wallanlagen sehen voller aus, vor allem das Efeu hat sich die Eingangsveranda und
den Wintergarten geholt. Auf Hillmanns Terrasse wuchert und rankt ebenfalls üppig das Grün! Eine Strassenbahn fährt gerade vorbei.
... viele Grüsse von hier an das Kaffeklatsch Kleeblatt. Das Stempeldatum ist leider nicht zu erkennen, die Marke ist eine grüne "5 Pfennig
Deutsches Reich". Als Verlagsaufdruck steht aber drauf: Reinicke & Rubin, Magdeburg 1905.

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Am Ostertor
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Nr.362
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Nr.362   Weg an der Contrescarpe, Ecke Meinkenstrasse.                                                                           large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
Nach Wunstorf, an Hedwig Mietling, Blumenauerstrasse. 26.9.1913.
Lene schreibt von Burg-Grambke aus, hörte von Hanna von der Einladung, dankt zusammen mit Agnes
Hedwig und Hedwigs Mutter und beide werden ein anderes Mal sehr gerne kommen! Und es gefällt ihr hier sehr schön! 
Die heutige Standort-Perspektive ist am Zaun zu erkennen: Gleiche Zacken und gleiche Anzahl Zwischenstreben.
Nur der Villenvorbau hat heute zwei statt ein Fenster nach vorn raus, oder aber es ist noch ein paar Meter vor, dann passt das mit dem einen
Fenster, aber die Villa wäre dann heute im Mittelteil weiter vorgebaut, was mir im Ganzen wahrscheinlicher vorkommt, denn auch die Entfernung
zur Wegkrümmung nach rechts passt hier etwas besser.
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Nr.648
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Nr.648  Originaltitel: Wallpartie am Olbers-Denkmal.                                                                                       large 2K  / large 4K  (Close = Bildklick)
31.12.1905. An: Marine-Werkmeister Johann Schvittas und Familie, Wilhelmshaven, Marienstr. 62 und 67.
Dann steht noch drauf: Albrechstr. 25.  Also wahrscheinlich an Schwitters, Abs.: Albrechtstr. Laut G-maps gibt es keine Nr.25 mehr in der
Albrechtstrasse. Müsste Ecke "Auf den Häfen" sein. Ein Zufall, dass auch diese Olbersdenkmalkarte ein Neujahrsgruss war (wie die
Olbers-Nr.291 unten). Wohlmöglich assoziierte man mit Olbers irgendwie Gestirne und Planetenlaufbahnen und daraus resultierend dann
ebend letztlich die kalendarischen Jahreswechsel. Alb Nr.179.
Das Mädchen scheint eine Puppe zu halten, obwohl da irgendwie der Kopf fehlt, die Frau scheint einen Blumenstrauss zu halten, es könnten
aber auch alles eingewickelte Einkäufe sein. Jedenfalls machen die beiden Damen eine geruhsame und spontan-fotografische Bankpause.
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Nr.291
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Nr.291  Partie am Olbersdenkmal. 30.12.1903 nach Genova, Italien.                                                              large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
            Prosit Neujahr!
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Nr.509
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Nr.509  Osterthorscontrescarpe. ng. Koch.                                                                                                  large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
Sehr schönes Motiv, gibt's nix dran zu meckern! Obwohl... vielleicht, also die... hmm.... nee is' schon ok.

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Nr.93
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                                Nr.93  Beim Osterthor.....................                                large 2K  /..large 4K  / .Full  (Close = Bildklick)  
                                16.10.03 nach Landeshut. (Wohl "Landshut" - damals. ggf. offiziell mit "e"?)
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Nr.136
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 Nr.136  Kunsthalle von der Parkseite aus.                                                                                                   large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.682
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Nr.682  
Wallpartie am Osterthor. 24.12.1904 nach Peine, an Frl. Joh. Heine, Damm No.4.                           large 2K /.large 4K  (Close = Bildklick)  
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     ...wünschen dir die lustigen drei   Lisbeth, Harry und Gertrud.   Auf ein föhliches Wiedersehen!
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Alb Nr. 95. Und jaaaaa, hier ist sie also: Die Winter-Nr.95 (siehe Text oben zur 163-Herdentor) Sie schwamm ganz.plötzlich vorbei und ich habe
sie dann "aus der Bucht fischen" können.
Cool was? Jetzt bin ich also - nach 519 weiteren online-Karten,.folgend nach der 163 - stolzer Besitzer
der No.95! Der reine Besitz ist zwar nicht alles, denn ich kann ja eh nix mitnehmen, aber
.diese 95 passt eben sehr gut zwischen die 94 und 96.
Passt quasi perfekt, so wie eine Wartemarke mit der Nr.95 in der Hand im Möbelhaus
.passt, wenn die 95 am Schalter links dann endlich
aufgerufen wird, weil rechts nur 93, 94, 96 und 97 an der Anzeige stehen. Passt perfekt, weil komplett!
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Dieses Modell ist zwar ecklich ziemlich angestossen, aber wenn's grad' so passend kommt, dann ist man in der Regel nicht kleinlich..
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  Alter Wall
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   -- Überblend-Effekt --  Kurz warten und schauen...
   Java-Fader von sw 1 zu col 2, 3 + 4 
   (Mauszeiger aufs Bild stoppt Wechsel)      
                                                    Nr.108 - 1918:  large 2K  .Nr.107 - 1911:  large 2K .
                                                    Nr.181 - 1913:  large 2K / large 4K   
                                                    Nr.182 - 1917:  large 2K / large 4K     (Close = Bildklick)     
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     Nr. 107, 108, 181, 182  
Alter Wall. Bereich zwischen Weser und Ostertor.
     Die Ecke hat zu heute noch ganz guten Wiedererkennungswert..
     Die Ursprungsaufnahme ist auch hier exakt die gleiche,
d.h. es gibt keinen Unterschied im Alter der Pflanzen, der Bebauung, usw. Der Unterschied.
     liegt nur in derStärke der Retusche und in der Machart der Colorierung. Ich empfinde diese 4 wie: Winter (schwarzweiss), Frühling, Sommer und
     Herbst. Das war aber sicher nicht so gedacht. Vielleicht gibt es sogar noch weitere Colorierungsarten dieses Motivs? Die sw-Version gibt es wohl
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     so. gut wie immer von allen Motiven, denn das war ja die Grundlage fürs Einfärben. Wahrscheinlich wurden die farbigen Karten dann teurer verkauft,
     weil sie edler und aufwändiger waren, als die schwarzweissen..

     Die Karten sind natürlich nicht alle so exakt deckungsgleich, sie zeigen ganz verschiedene Bereiche des Bildes mit mehr Himmel oder mehr Weg.
     unten drauf. Ich habe sie hier beschnitten, zeige hier also nur den Deckungsbereich. Unbeschnitten habe ich sie hier nochmal extra im
     Überblendmodus vorliegen (gleiche Grösse):  4x-alter-wall-ueberblende-ohne-zuschnitt.html.
     Diese vier Karten gingen nach Rotterdam (1913), Augsburg (1911), Bielefeld (1918), Nienburg (1917). .
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Nr.347
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 Nr.347  Partie am alten Wall.                                                                                                                     large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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zu Nr.347 - Text, Dorothea schreibt Auguste
  Hier habe ich nur "Franziska" mit meiner Titel "Dorothea" ersetzt, ansonsten steht es genau so auf der Karte!  Leider, leider kein Datum dabei,
  weil Marke ab, sehr schade - da hätte ich doch zu gerne gewusst, in welchem Jahr und welcher Jahreszeit sich die beiden treffen wollten.
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  Da ja ein Wilhelm Scheerer an Frl. Auguste am  23.7.1906 (Nr.329) ebenfalls schrieb, können wir durchaus annehmen, dass diese Karte hier..
  etwas früher ist. Sagen wir mal: Hier war Auguste 12 Jahre alt im Jahr 1902 und als Wilhelm sich interessierte dann 16 im Jahre 1906...
  Das wäre plausibel. Natürlich könnte Wilhelm aus dem Parkhaus auch ein alter Daddy gewesen sein, der nur einfach so mal grüssen wollte,..
  oder er war der Personalchef der Parkhausbelegschaft, wo Frl. Jacobs arbeitete. Aber die Möglichkeit mit dem jugendlichen Lover gefällt mir ..
  am besten. ;)..Bemerkenswert immerhin, dass beide eine Wall-Motiv-AK gewählt haben, Wilhelm hätte ja besser 'n Parkhaus nehmen können.
  Hier ist die Kinder- oder schon Jugendschrift klarer zu lesen, als das, was die Erwachsenen sonst schreiben, aber die Adresse ist dann doch..
  wieder vom Kindermädchen oder der Mutter oder Schwester raufgeschrieben (weibliche Schrift ist auch im historischen Schriftbild durchaus zu ..
  erahnen). Die Karte ging dann an Frl. Gustchen Jacobs, Herrlichkeit 8 (eben wie die Nr.329). In dieser Strasse an der Weser stehen längst keine..
  Wohnhäuser mehr, nur diese Karte erinnert aus noch an jenes Treffen vor mindestens 100 Jahren -> falls es denn die Eltern erlaubt haben....
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