.

















..
Historische Ansichtskarten aus Bremen  
Seite 7  -  Bürgerpark  
.
.
  Karte am 23.6.1890 nach Berlin.                                                                                                                                      large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
Seitenanker
.
Hollersee und Parkhotel
Parkgarten
Aussichtsturm
Kaffeehaus am Emmasee
Meierei
Park-Partien
Park im Winter
.
.
Hollersee und Parkhotel
.
.

Nr.19
.
 Nr.19   Das Parkhaus, welches im Jahre 1907 abbrannte.                                                                                            large  2K  (close = Bildklick)
 Die Aufnahme aus dem Jahr 1906, oder vielleicht auch etwas früher.
.
Nr.379
.
Nr.379   Baldachingondeln auf dem Hollersee. Ak ng, ohne Datum.                                                              large 2K  /  large  4K  (close = Bildklick)
.
Nr.126
.
Nr.126   Nocheinmal das Parkhaus. Die seeseitigen Baumreihen                                                                large 2K  /  large  3K  (close = Bildklick) 
             auf der Grünfläche zwischen den Wegen gab es später nicht mehr.
.
Ein klasse 3D-Parkhaus-Projekt gibt es von Jan Breier. Anhand historischer Fotos und Darstellungen hat er das historische Parkhaus der
Nordwestdeutschen-
Industrie-und-Gewerbeausstellung von 1890 virtuell rekonstruiert und nachgebaut und eine Animation davon erstellt..
Absolut eindrucksvoll - seine Bilder sprechen für sich!  
www.areablue.de/3d-animationen.html.
.
.
Nr.140
.
 Nr.140   Und hier die Ruine nach dem Brand.                                                                                             large 2K  /  large  4K  (close = Bildklick) 
.
Nr.139
.
 Nr.139    Der Innensaal. .........................................................................                                                    .large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
 Am 6.11.1905 an den "Königl. Stabstrompeter", nach Oldenburg.
 Links stehen drei Stichwort-"SMS" auf dem Textfeld. Eine davon:
 "Überreichte soeben
unter salbungsvoller Rede einen gr.! Lorbeerkranz."
 ---> Na dann, wir gratulieren.... und salutieren! :-)
.
3D-Hollersee
.
Eine Impression zwischendurch.                          
large mono 2K / large mono ~3K
.
.
Parkgarten
.

Nr.479
.
 Nr.479   Park-Garten, Konzerthalle. F.H. Sieler. ..Verlag Wilh. Ehlers Nr.8..........                                    .....  .large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
 9.8.1909 nach Wittmund, mit Grüssen von Frau Fidi.
 Auf dem Schild in etwa: Konzert-Ausstellungs und Vergnügungs Park.

.
Nr.475
.
 Nr.475    Titel: Bremen. Parkgarten, Konzertgarten mit Restaurationsgebäude. F.H. Sieler............................  .large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
 Am 13.8.1910, Hier, Contrescarpe.  Verlag Wilh. Ehlers Nr.2.
 Die genaue Lage dieses Konzertgartens ist schwer einzuschätzen, auch oben bei der Konzerthalle sieht das mit "Bremen" betitelte Gebäude
 eigentlich nicht nach Bürgerpark-Bremen aus, könnte ggf. noch Bremerhaven sein, aber da hier der Betreiber-Gastronom F.H.Sieler ist,
 welcher auch das Haupthaus-Parkhaus betrieb, wird es wohl auch der Bürgerpark sein, dann wird es sich sehr wahrscheinlich hierbei um
 die alten Quergebäude und weitere Innenbereiche der Industrieausstellung handeln, die um das Hauptgebäude am Hollersee lagen und wohl nicht
 allzulange Bestand hatten. Ebenso könnte es sich auf diesem Motiv auch um eine temporäre, sommerliche Einrichtung mit Zelten oder einfachen
 Holzbuden handeln. Interessantes Ding: der grosse "Automat"! Telefonzelle? Softeisspender? Zigaretten? Servietten?
.
Nr.606
.
 Nr.606   Titel: Bremen. Parkgarten, Konzertgarten mit Musikpavillon. F.H. Sieler..Verlag Wilh. Ehlers Nr.3... .  .large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
 Am 23.8.1913 nach Hamburg, an Frau Mary Hille, Krayenkamp 29 I. (Direkt rechts am Michel)..
.
  Meine liebe Mary! Recht herzliche Grüße im voraus, ein Packet liegt für Euch auf der Post, vielleicht machen Männe + Otto sich auf die
  Socken + holen es, habs heute Abend erst abgeschickt, die Feuerzeuge seid Ihr wohl so gut + bringen Männe wohl an die Adresse,
.
  bekommt dafür 3 Negerküsse. Gruß Adele..
.
 Der Mann in der Mitte hat einen interessanten Aufbau auf einem Pfosten rechts neben sich stehen! Sieht nach Fotoapparat aus. Dafür wäre
 allerdings das Stativ
.etwas arg eng zusammengeklappt, also sehr wackelig! Aber eine Südseekönigskusswurfmaschine zur Unterhaltung für.
 Kinder wird es eher nicht sein, höchstens wieder eine Art Serviettenspender, o.ä., der dann am Boden festgemacht ist. Die Notenständer im.
 Pavillon erkennt man jedenfalls gut als solche. Warum heisst es eigentlich "Notenständer", wenn man da doch gar keine Noten raufstellt?.
 Die Noten sind ja bloss auf Papier gemalt, also müsste es doch eher "Notenblattständer" oder "Notenheftständer" heissen, denn es heisst.
 ja schliesslich auch nicht "Regenständer", sondern "Regenschirmständer". Es heisst ja auch nicht "Buchstabenregal" oder "Schriftregal", .
 sondern "Bücherregal". Aber egal..
.
 Jendenfalls muss da abends ganz schön was los gewesen sein, wenn alle Plätze besetzt waren! Und am Ende, als alle Gäste schon etwas
 fröhlich angeschickert waren und sich dann so ausgelassen vom Platze erhoben, gab es eine gepflegte Massenschlägerei!
.
.
 Na ja... ich sag' ja immer: Solange kein Thronfolger um 5 Uhr aus dem Fenster fällt, ist alles in bester Ordnung!  :)
.
.

Aussichtsturm
.
3D-Aussichtsturm
.
Der Aussichtsturm der Jahrhundertwende. Er stand etwa an der Parkallee,                  large 2K / large ~3K
Höhe Busestr. und wurde im Krieg zerstört.                                                                    (close = Bildklick)
Auf dem Schild über der Treppe in der Mitte zu lesen - soweit ich das entziffern kann:     
..
Café und Restaurateur                                                                                     
(oder "Restauratier", denn "Restaurant" allein kommt nicht hin),
Hermann Kenzmeier (oder so ähnlich).

Dieses Stereobild musste ich für die räumlich-perspektivische Wirkung erst aufwendig restaurieren.
Bei Stereoskopie werden ja zwei Bilder zeitgleich durch zwei Objektive aufgenommen. Da zu jener Zeit
Objektive noch nicht so gleichmässig präzise wie heute herzustellen waren, wich die Achsensymmetrie
in beiden Bildern stark voneinander ab!.
Das stört zwar nicht im deckungsgleichen, verschmelzenden Anschauen, aber hier im whipple-Verfahren

zeigte es sich so, dass sich der Turm z.B. an seiner Spitze hin und her bog wie eine wedelnde Zipfelmütze.
Und er sich zugleich beim Bildwechsel dicker und dünner und länger und kürzer machte. All das musste 
also korrigiert werden..
Dann war auch die Stereobasis, also der Abstand der Objektive zueinander (meist Augenabstand ca. 6,2cm).
damals und kamerabedingt mit eben den 6,2cm nicht so weit auseinanderliegend, als dass bei solch einem,.
relativ weit entfernt liegenden Objekt überhaupt noch eine wahrnehmbare 3D-Wirkung des 
Turmes selbst.
entstehen würde. Lediglich die Bäume im Vordergrung hoben sich plastisch vom Hintergrund ab. 
So habe ich den Abstand der beiden Aufnahmen künstlich, d.h. mit pseudo-Wirkung vergrössert, indem ich
auf dem linken Bild die ganze linke Seite / Fläche des Turmes (anliegend an der senkrechten Mittel- und
Drehachse des Turmes) leicht gedehnt habe und entsprechend auch die rechte Turmseite auf dem rechten
Bild. Sodass durch die Dehnung der jeweiligen Seiten der Eindruck entsteht, man würde auf dem entsprech-
enden Bild weiter "um den Turm herumschauen"..

Dazu habe ich die Schwäne auf einem der beiden Bilder versetzt und die Leute auf der Treppe ebenfalls um
ein paar Pixel verschoben. So entsteht insgesamt ein etwas grösser, plastischerer 3D-Effekt, als auf dem
Originalbild eigentlich vorhanden..

Und hier die entsprechenden Postkartendarstellungen aus der Zeit:
.

Nr.21
.
Nr.21
  Der Turm veränderte, dem Bildvergleich nach, sein Design! 

Obwohl die Version mit der Fensterfront mit dem Ausflugslokal älter erscheint, wird es wohl doch die offene
Version mit dem freien Umlauf sein, die älter ist, denn auf dem unteren Bild sind die Bäume deutlich kleiner!
.
Nr.22
.
 Nr.22  Auf beiden Bildern sind Passanten zu erkennen. Oben: Auf der Brücke. Unten: Auf Terrasse sitzend. 
 Auf die untere Karte schien einmal Wachs getropft zu sein, den runden Flecken nach zu urteilen. Nicht zu
 sagen, ob
dies im Jahre 1907, 1949 oder 2002 geschehen ist... Untere Karte nach Neustrelitz, 1906.
.
.
Kaffeehaus am Emmasee
.
.

Nr.25
.
Nr.25  Noch das ganz alte Caféhaus, das "neue" ist immerhin auch schon wieder ein halbes Jahrhundert alt.      large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
Der Herbst ist im Bürgerpark immer sehr romantisch - aber das ist wohl in jedem Park mit altem
Baumbestand so. 9.6.1910 an Julius Frey, Erholungsheim Groß Hansdorf, Bez. Hamburg..
Erholungswünsche an den "werten Kollegen" und acht Kollegen und Kolleginnen haben hier unterschrieben!.
.
Nr.426
.

Nr.426  Fahrradfahrer am Kaffeehausgarten.                                                                                                   large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
10.8.1903 an Fräulein Hanna Tiesmeyer / Herrn Pastor prim. Tiesmeyer, z.Z. auf Wangeroog.
Abs. H.Müller, Bremen, Stephanikirchhof 34.

Auf dem Schild rechts steht: Das Radfahren auf diesem Platze ist verboten.
Ich setze mich mal ebend zu den beiden Radlern links dazu: "N' Tag!"
.
Der Eine: "Tachchen... wo kommst du denn her, Junge?"
.
Ich: "Da, wo ich herkomme, fährt man auch sehr viel Fahrrad einfach nur so zum Spass herum. Sogar mit Helm!"
.
Der Zweite (lacht): "Mit Helm? Wie die Soldaten!? Bist wohl Militärradler, was??"
.

Wispert der Eine zum Anderen (grinst dabei): "Pssst, du der ist von der kaiserlichen Radlertruppe wahrscheinlich!" .
Sagt zu mir: "Jau, Fahrradfahren ist immer gut, um den Körper in Schuss zu halten und die freie Natur zu geniessen!.Wer wüsste das nicht zu..
schätzen? Ausserdem ist das Fahrrad kolossal um weite Wege zurückzulegen, denn die Pferde.brauchen ja immer Pausen und Wasser!".
.
Ich: "Ja, so ist es auch bei uns üblich! Wo ich herkomme, da gibt es allerdings für weitere Wege auch Kutschen, die ganz von alleine fahren,.
die gar keine Pferde brauchen und wenn man einsteigt, dann ruft man der Kutsche bloss den Ort zu oder man schreibt ihn kurz auf, wo man hin
.
will,.und die Kutsche fährt dann ganz von alleine dahin, sie findet den Weg durch die Strassen, durch den Verkehr ganz von selbst! Ganz ohne .
Kutscher, ohne dass irgendjemand was dazu machen muss! Dann kann man während der Fahrt in Ruhe Zeitung lesen, Musik hören oder.
telefonieren..."..
.
Der Andere (lacht laut auf): "Haha, du erzählst uns was, Junge!!! Solche Zauberdinge gibt es nur im Märchen! Hast wohl zuviel getrunken,.
was?? Geisterkutschen!!! Immerhin Kutschen ohne Pferde mit Dampfmotor, elektrisch oder mit Petroleum gibt es ja, auch wenn diesen.
"Automobilen".keine Zukunft beschieden sein wird, weil sie viel zu unpraktisch, zu störanfällig, vor allem viel zu teuer sind... sowas braucht.
kein Mensch! Und ausserdem würden dann ja alle Hufschmiede arbeitslos werden... Aber Geisterkutschen, die auf Zuruf dahin . fahren, wo .
man hin will.... mann, mann, mann... hat eine Kutsche etwa ein Gehirn, was sich was merken kann?? Und dann noch Musik dabei hören!??.
Nimmst wohl dein Grammophon und deine Schallplattensammlung immer mit auf Reisen, was??"..
.
Der Erste (schmunzelt): "Und zum Telefonieren nimmt er gleich das Fräulein vom Amt mit!! Hahaha... selten so viel wirres Zeug gehört!"
.
Ich: "Naja, dieses wirre Zeug, dieses Märchen findet in etwa vierzigtausendmal Schlafen statt, also in 110 Jahren ist das jetzt hier und heute!"
.
Der Andere: "Ach komm Junge, für heute haben wir schon genug gelacht... solche Geschichten und Märchen sind einfach zu wirr, das taugt
nicht mal zu Belustigung!".
.
Ich: "Kennt ihr nicht Jules Verne?".
.
Männer (nicken): "Ja sicher, der schreibt auch so wirre Geschichten vom Flug zum Mond und all so'n Zeugs, das der reinen, spontanen
Phantasie entsprungen ist und nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat!"
.
.
Ich: "Der hat immerhin gesagt: 'Alles wovon Menschen träumen, wird eines Tages Wirklichkeit werden!'"

Der Eine: "Na, dann träum du schon mal irgendwas Brauchbares - vielleicht hilft's ja eines Tages....hahaha!!"

.
Beide: "PROST!!!".
.
Alle: Radeln danach fort..
.
Nr.141 + Nr.401  Kaffeehausgarten.          -- Überblend-Effekt --  Kurz warten und schauen.          Nr. 141:  large 2K  /  large 4K 
                                                Java-Fader von sw-1 zu sw-2.  Maus aufs Bild stoppt Wechsel      Nr. 401:  large 2K  /  large 4K  (close = Bildklick)

Hier haben wir wieder mal eine schöne Doppelserie von Alb Rosenthal! Da konnte sich der Fotograf mal wieder nicht für ein Motiv entscheiden...
Als Künstler kennt man das, da fragt man sich dann: Nehme ich nun das Motiv, wo links noch der Busch mit drauf ist, oder nehme ich doch
lieber das andere, wo rechts noch mehr Pagode mit drauf ist?? Hat man sich dann für eines entschieden, gefällt einem dann doch das andere
plötzlich wieder besser! Ja, als Fotokünstler hat man diesbezüglich sehr, sehr
viele schwerwiegende Entscheidungen im Leben zu fällen...!
Für eine sensible Künstlernatur ist sowas oft ein hartes Brot, ja regelrecht
existenziell! Die Depressionen lauern da immer nur einen Sprung weit
entfernt! Oder aber, wenn die Entscheidungsfindung einen allzusehr zerreisst, dann nimmt man einfach beide Motive! :)  So hat es Albert
Rosenthal, bzw. sein Fotograf ja auch öfters mal praktiziert, wie wir hier anschaulich sehen.
Beide AKs ng, laut Beschriftung, Motiv / verlegt: 1908.
.
Nr.668
.
 
Nr.668  Blick über den Emmasee. Ohne Verlagsangabe.                                                                                large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
  Am 1.5.1909 an Fräulein Anna Gerken, Walle b. Verden a.d. Aller.
.
     Meine liebe Anna! Herzlichen Dank für Deine Ostergrüße. Entschuldige, daß ich dieselben nicht erwidert.
     Wie geht es dir l. Anna? Hast Du Dich schon recht schön erholt? Wenn du mal nach Bremen kommst, musst
     Du mich aber unbedingt besuchen. Schreibe bitte mal wieder und sei herzlich gegrüßt von Deiner A. Geffken.
.
  Kein allzu spektakuläres Motiv. Ist halt ma so 'n Motiv für zwischendurch. Immerhin ein Blick über den Emmasee von vor 110 Jahren!
.
.
.

Meierei
.

Nr.30

      Nr.30  Ich weiss nicht, ob die Meierei je richtig was mit Milchwirtschaft         large ~1K  (close = Bildklick)
      zu tun gehabt hat.  Schwarzwälder Baustil im Bremer Bürgerpark.                                                     
.
Nr.31
.

Nr.31  Zwei Ruderboote an der Meierei.                                                                                                        large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
Geburtstagsglückwünsche vom Bruder an die Schwester nach Halle am 17.5.1916..
Einfach ein friedvolle, romantische Stimmung. Ich persönlich finde Romantik regelrecht erotisch,.
andere Leute finden sie einfach nur kitschig. Ist halt Geschmackssache.
.
Nr.482
.

Nr.482  Gartensaal der Meierei. ng. Alb.Nr.295.                                                                                             large 2Klarge 4K  (close = Bildklick)
Schwarzwaldstil mit...ja...Mädels! Die Abbildung eines sog. "Reigens".
.
Nr.398
.
Nr.398  Partie an der Meierei, Motorboot. 21.2.1911 nach Brüssel.                                                                   large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
Wahrscheinlich waren diese Ausflugsboote Elektroboote (Beispiel von 1886), denn mit Dampf  fuhr dieses hier
definitv nicht und der Ottomotor war um 1910 ja noch nicht so sehr verbreitet, auch noch nicht so kompakt. Aber mit Schiffsantrieben
kenne ich mich letztlich nicht so aus, was da alles so wann und wie und wo im Einsatz war. Nachtrag: Habe gesehen, im Bürgerpark
fährt heuer wieder so ein Petroleumboot! Also damals mit Petroleum angetrieben! Elektrisch wäre aber auch eine Variante gewesen.
.
Zeichnung90er-Meierei

Eine Zeichnung bei der Meierei. Anfang der 90er Jahre.
Blick von der Meierei aus, auf das Haus gegenüber des Teiches.
Eine damalige Waldorfschul-Freundin schlug uns spontan eine Zeichenstunde im Bürgerpark vor, holte mich
ab,
und wir fuhren zur Meierei, setzten uns ins Gras und zeichneten - wenigstens einige Minuten lang, denn
das unfertige Bild zeugt davon, dass wir nicht allzu lange verweilten.
Auch war sie mit ihrem Bild, so schien es, eher unzufrieden, was dann wohl zum vorzeitigen Abbruch der
Aktion führte, und wir nahmen uns dann lieber was ganz anderes vor... ;)
Mein Ansatz der Zeichnung ist bis heute erhalten geblieben - und daher setze ich diese Impression und
Erinnerung hier mit rein.
.
Mein Opa väterlicherseits zeichnete einst vor dem Krieg den Teichmannbrunnen. Das Bild kenne ich noch,
mein Vater besass es noch - oder wusste zumindest wo und bei wem es sich befand -, nun aber ist es im
Laufe der Zeit leider verschollen.
..
.
Nr.592
.
Nr.597  Logierhaus. Bei der Meierei. ng.                                                                                                       large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
"Logierhaus" bedeutet etwa "Hotel", "Gästehaus".
Kein allzu spektakuläres Motiv, aber gerade daher selten! Wieder eine Zedler&Vogel-Karte, so wie auch
die 592-Wärterhäuschen unten, allerdings mit Nummern weit in den Tausendern. Diese hat die Nummer 4545.
Sie gehören also nicht zu der Zedler&Vogel-Serie mit den Nummern um die 10-20, da suche ich immernoch die allerersten,
von 1 angefangen bis ca. 50, so es denn da überhaupt Bürgerpark-Motive vollständig zu den Nummern gibt.
..
.
Park-Partien
.
.
Nr.592
.
Nr.592  Wärterhäuschen. 13.12.1908. An ein Fräulein Martha in Ganderkesee.                                                large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
Erinnert mich an meine Lieblings-Grammophonplatte von eben aus jener Zeit um 1908: .
"Das kleine Haus am Ende der Welt".
.


Auch schön und ähnlich der alten Schellakplatte:
Das kleine Haus, gesungen von Peter Alexander..
.
Hier soll es natürlich ein solch einsam gelegenes Schwarzwald-Försterhaus darstellen, in echt steht es heutzutage gleich gegenüber den Bremer
Kongress- und Messehallen, unweit der ÖVB-Arena. Aber auch um 1890 eben schon bewusst kulissenhafte, märchenparkhafte Inszenierung.
In diesem Bereich des Weges kann man mit dem Fahrrad so schön beschleunigen wenn man von der Strasse her kommt, dieser breite Parkweg
ergibt also eine regelrechte Fahrradautobahn und Fahrradfernstrecke. Auch von Joggern für Trainingsrundenläufe immer bestens zu nutzen! 
.
Nr.616
.
Nr.616  Originaltitel: Director-Wohnung.                                                                                                        large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
29.3.1907 An Geschw. Puls, Hamburg, Alfonsstr 3. Da ist wohl die Alphonsstrasse gemeint und.
somit ist das genau hier.   Liebe Grüsse an Onkel und Tante.  Elly.
Ebenfalls eine Zedler-Karte, diese hier mit Nr.4552..
.
......Schweizerstil ist es!!  Wie komme ich immer nur auf "Schwarzwaldstil"? Na ja, fängt auch mit "Schw..z" an und ist auch irgendwie so
hölzern-waldig und verwinkelt dort ;). Jedenfalls Schweizerstil. Und von jenem Schweiz-Fetisch zeugen ja auch all die ganzen xy-Schweizen
in Deutschland wie z.B: Bremer Schweiz, Fränkische Schweiz, u.v.m. Es gibt heute noch über 130 Schweizen hierzulade!
.
.
Nr.481
.
Nr.481  Sechseckpavillon. ng.                                       large 2K / large 4K / full  (close = Bildklick)
Auch hier wüsst' ich nicht zu sagen, ob dieser Pavillon
nicht vielleicht im Bremerhavener Bürgerpark stand, denn ich kenne ihn so jetzt nicht auf Anhieb.
Auf der Karte, Alb.Nr.70, steht aber "Bremen".
.
Das Motiv kann durchaus als eher selten angesehen werden, denn auch damals war so reine
Kitscharchitektur sicherlich nicht unbedingt die allererste Wahl, wenn es darum ging, ein Fräulein
zu beeindrucken oder zwischendurch mal zu grüssen.
Auch könnte so ein Séparée vom Fräulein vielleicht etwas sehr anmassend, weil als zu direkt
angesehen werden...!? Bei Fräuleins sollte man lieber so mit Blumen... also eher so "durch die
Blume"... also gewissermassen "blumig".... falls man versteht, was ich meine...  
Oder es könnte sich bei diesem Bild um eine diskret versteckte Botschaft oder gar um einen
konkreten Vorschlag für einen Ort zum nächtlichen Treffen handeln, wenn der Briefverkehr der
einer Herrenbekanntschaft war...
Aber ok -> dieses Motiv ist "ng" = nicht gelaufen. Da erübrigen sich weitere Spekulationen zur
Interpretation der Motiv-Wahl und somit kann einem der Pavillon auf der Karte, wegen seiner
diesbezüglichen Bedeutungslosigkeit, ja auch irgendwie schon fast etwas leid tun...
.
Nr.146
.
Nr.146  Indischer Tempel.                          large 2K / large ~3K  (close = Bildklick)
Wahrscheinlich Nähe Caféhaus. 1912.
.
Nr.415
.
Nr.415  Pavillon.                                                                           large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
In diesem Fall die Nr. 34 von Zedler & Vogel aus
der Serie Bürgerpark (Liste). Der Kartentext lautet hier:
.
Frisch, fromm, froh und frei, Hoch lebe die Postkartensammelei !!!
.
Wir sehen also, dass mehrere Ausrufezeichen keine Erfindung von Facebook-Postern sind, sondern
dass es sie schon 1900 gab !!! Stempel ist vom 6.7.1901. Der Pavillon sieht schon sehr eingewachsen
aus, dennoch dürfte das Bild selbst durchaus nochmal etwas älter sein, also aus den 1890er Jahren.
Jedenfalls hat hier schon jemand im Jahr 1900 Postkarten gesammelt und wohl darum gebeten, dass
man ihm welche zusenden möge. Den Gruss-Namen kann ich nicht lesen, der Adressat war ein
Eugen Gronemeyer in Emden, Osterstrasse 44. Liegt gleich am Rande der Emdener Wallanlagen,
sieht heute aber modern und nach Gewerbegebiet aus, nicht nach Wohngegend.
.

Nr.510 
Borkenhütte unter Tannen. ng.
  large 2K / large 4K 
Eigentlich ein eher langweiliges Motiv, aber so digital präsentiert dann doch wieder sehenswert. Seinerzeit liebevoll coloriert,.
ebenfalls aus.der Serie "Bürgerpark" von Zedler und Vogel wie der sog. "Cementpavillon" oben. Hier als Nr.18. Daher wiederum.ein frühes Motiv,.
bei der die Aufnahme noch aus den 1890er Jahren stammen dürfte. So ein Bild würde heute niemanden mehr vom Hocker reissen, aber damals
.
war ja der Schwarzwaldstil bekannter Massen ein ausgeprägter Fetisch der Bessersituierten bezüglich Architektur und Landschaftsgestaltung. .
.

     Nr.612  Hoffmannsbrücke.
.
Serie Bürgerpark, Zedler&Vogel, Nr.30.  large 2K / large 4K  
.
Motiv von 1902, an Fräulein Gertrud Gerlach, Bremerhaven, Hafenhaus, 23.11.1904. 
.
Nr.483
.
Nr.483  Partie an der Wiegandbrücke. ng                                                                                                     large 2K  /  large 4K  (close = Bildklick)
Hübsche Brücke! Mit kleinem Rundbalkon-Austritt überm Wasser!
.
Nr.627
.
Nr.627  Wiegandbrücke im Herbst.                                                                                                                large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
An Herrn Paul Kroll, Rheine i. W., Hellendorferstr. 86. Datum unleserlich, der Marke nach späte 20er..
.
  Lieber Freund Paul! Ich habe mich heute morgen sehr gefreut wie ich deine Karte erhielt und dachte auch sofort daran dir ein paar Zeilen zu
  antworten. Hoffentlich darf ich bald etwas von dir erwarten. Es Grühst herzlich Adele Jäger.
.
Das Motiv aus einer Serie: No.4. Niedersächsische Heimat. Herbst im Bremer Bürgerpark.
..
..
Nr.454
.
Nr.454  Fünf Frauen auf Brücke.                                          large 2K / large 4K full   (close = Bildklick)
26.3.1904, Frl Hedwig Schauf, Bremen St-Joseph-Stift,
Zimmer No 87, Schwachhauser Chaussee.
.
Hope you feeling better now. I was so very sorry to leave you behind. Am missing you so much already.
I think about you every free minute. good bye until to morrow, very much love & kisses. schwärtchen.
.
So der Kartentext. Zu den Frauen auf der Brücke stelle ich mir folgenden Text vor:

Du Else, probier doch mal meinen Hut, wollen doch mal sehen wie der dir steht und lass mich mal
Theresas
probieren! Und Erna, probier doch mal Sophies ihren und Else müsste der auch gut passen!
.
Nr.161
.
Nr.161  
Wildgehege. Blick nach Süden.                                                                                                      
large 2K  /  large 4K  (close = Bildklick)
Im Hintergund die damals noch vorhandene kleine Steg-Brücke auf das Inselchen..
.
Nr.667
.
Nr.667  Wildgehege von der Hoffmannsbrücke aus gesehen. ng.                                                                  large 2K  /  large 4K  (close = Bildklick)
Mal eine etwas andere Perspektive, was bei den Knackstedt&Näther-Karten.
durchaus öfters der Fall ist. Dieses Motiv ist gekennzeichnet mit: Serie 562, No.55..
Rechts auf dem vorderen Geländerpfeiler oben an der Kugel wirkt es, als stecke da ein Kärtchen drin,.als hätte da jemand eine Visitenkarte,
eine Skatkarte oder einen Strassenbahnfahrschein reingesteckt. Vielleicht ist es auch ein Hinweis für eine Schnitzeljagd,
.sowas sieht.man
ja auch heute noch oft im Stadtbild, z.B. so bunte Bänder an Bäumen und Geländern. Hmm, da aber die Kugel eine Unschärfekorona hat,
.
also insgesamt das Geländer dort schon im bildvorderen Unschärfebereich liegt, hingegen das Kärtchen.sehr scharfe Kanten hart, wird es.
eher ein Schildchen hinten am Zaun sein, dass an einer Ecke abgegangen ist. Vllt irgend so ein "Hier-reinigt-Egon-Hirsch"-Schild, das würde .
ja auch vom Namen her ganz gut passen. Allerdings wurde Hirsch.erst 1966 gegründet, passt also auch wieder nicht so richtig. Aber dort.
baumelt was! D.h., es könnte auch einen Zusammenhang des Teils geben mit der kleinen dunklen Schrägstrebe, die sich links zwischen
.
dem Viereckkissen des Pfeilerkopfes und dem Handlauf befindet. Als sei da irgendwo eine Art Paddel abgestellt und angelehnt. Hmm....
Was auf dem Schild in der Bildmitte.am Baum im Gehege steht,.kann ich aucht nicht erkennen. Ich lese da "Das Sihny" oder "Das 5Utm",
aber das
.ergibt alles keinen Sinn. Könnte die Bezeichnung sein für die Tierart,.die da anzutreffen ist. Allerdings auf der Liste der Hirscharten
ist kein passender Name
.dabei. Vielleicht steht ein ganz anderer Hinweis drauf, aber "Zum Turm" oder "Um 5 Uhr Fütterung" passt irwi auch
nicht so richtg. Na ja, egal.was da steht, es hat für uns Betrachter im Hier und Jetzt ja keine allzu relevante Bedeutung mehr...
Man kann und wird nicht mehr alle geschichtlichen Unklarheiten in Bezug auf positionierte Objekte ganz genau ergründen! Wozu auch?
.
.
Nr.71
.
Nr.71   Ruderboot beim Wildgehege.                                                                                                                           large 2K  (close = Bildklick)
Dies auch wieder eine Karte von Anna + Emil nach Oldenburg im Jahre 1910.
.
Nr.516
.
Nr.516   Blick zum Wildgehege mit Ruderboot von weiter weg.                                                                         large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
10.5.1915 an ein Fräulein. Die weitere Adresse ist weggekratzt worden. Ganz toll !! Naja, es gibt Schlimmers.
Ein Alb.Rosenthal Motiv. Nr.86. Exakt den gleichen Standpunkt gibt es auch von einem anderen Verlag, nur ohne Ruderboot. Da haben die Verlage
sich natürlich Konkurrenz gemacht und wenn der eine ein bestimmtes Motiv hatte, dann wollte der andere auch das Motiv haben und möglichst
noch besser. In diesem Falle also mit - Ätsch! - Ruderboot drauf! :P  Muss das mal vergleichen mit dem andren Motiv, ggf sind die Motive
wiederum vom gleichen Fotografen und der hat die Bilder dann an verschiedene Verlagen abgegeben. Die Alb.Nr.85 ist ebenfalls ein Wildgehege
in sw, also wieder mindestens eine 2er-Serie, demnächst mal mit hier drin.
.
Nr.81
.
Nr.81  Blick auf die Rickmersbrücke und Laubengang "Liebeslaube".                                                            large 2K large ~3K  (close = Bildklick)
Am 7.5.1902 nach Recklinghausen..Der Mann am Baum könnte vielleicht Rainer-Maria-Rilke
sein - 1902 stand Rilke in voller Schaffenskraft und
 verweilte seinerzeit ab und an in Worpswede.
Vielleicht lässt er sich also von der Gartenarchitektur des
Bürgerparks inspirieren... 
.
.
Nr.157

  Nr.157  Spaziergang in der Tannenpartie.                                            large 2K  /  large 4K  (close = Bildklick) 
  Am 13.9.1905 in die Nordstrasse, Bremen.
.
.
Nr.532
.
  Nr.532  Schwanenteich im Gegenlicht.                      large 2K  /  large 4K  /  full  (close = Bildklick) 
  Handschriftlich datiert: 21. July 1902.
  An Fritz Roegels, ohne Adresse und Briefmarke, ergo nicht direkt versendet.
.
Nr.470
.
Nr.470 Bulthauptbank. AK ng. Definitv nach 1905. Alb-Nr.301                                                                         large 2K / large 4K  (close = Bildklick)
Heinrich Bulthaupt, 1849-1905. Ein seinerzeit berühmter Autor und Bremer Bürger..
.
Park im Winter
.
Nr.300
.
Nr.300  Schlittschuhläufer an der Melchersbrücke. Mehr eine Kohlezeichnung, o.ä., als ein Foto. AK ng.          large 2K large 4K  (close = Bildklick)
Ich denke aber, hier wird ein Foto als Vorlage zum Abzeichnen gedient haben...
.
...singt: "Gleiten, nur gleiten, ich gleite dahin..." (Knut Kiesewetter oder / und Fiede Kay - "Gleiten").Ewig nicht mehr gehört das Lied!
Warum fällt mir bei fast jedem Kartenmotiv irgendein Lied dazu ein? Liegt das daran, dass meine Generation so intensiv mit Musik gross.
geworden.ist? Oder ist das rein synästhetisch angelegt, beim Betrachten von Formen und Farben dann.auch immer irgendwelche Musik im.
Hinterkopf zu.hören? Naja, in diesem Falle ist es dann doch am ehesten rein assoziativ. Und natürlich hat die Epoche der Popmusik in den.
70-90er Jahren.sehr stark geprägt und ihre Erinnerungen und Assoziationen hinterlassen..
.
Da gab es mal einen Nachmittag mit Fiede Kay / Knut Kiesewetter im Radio, und dann sass ich da also so Ende der 80er Jahre, im Alter von.
erwartungsvollen 15-18 Jahren, in der eigenen Garagenwerkstatt, schnitzte Balsaholz und Pappe, lötete hin und wieder ein paar Kabel und. 
lauschte dem Radio. Baujahr etwa 1970, das an der Wand hing. Dann gab es eben diese Studio-Specials, wo die Künstler - in diesem Falle.
die beiden friesischen Liedermacher - eingeladen waren, ein paar Anekdoten aus ihrem Leben zwecks Produktwerbung erzählten und.
zwischendurch.gabs dann deren Titel zu hören, unterbrochen nur.vom NDR-Verkehrsstudio und von den Nachrichten zur vollen Stunde. .
Seinerzeit habe ich also diese Gleiten-Schnulze gehört (seitdem nie wieder). Aber urgemütlich war das.alles.damals, Leute! Seeehr gemütlich,
kann ich Euch sagen!! :)
.
Bis dann die Mauer (Schutzwall) fiel und somit die Völkerwanderungen und die wirtschaftlichen Verwerfungen einsetzten und die Globalisierung
.
begann. Jene Zeit - also vor 1989 - in Westdeutschland, bezeichne ich, heute im Rückblick, als "Traumzeit" (nach etwas abgewandelter Definition.
des.Urvolks der Aborigines). Jene Zeit war geprägt durch das Aufkommen grüner Politik, verbunden mit Landschaftsromantik, mit Gemütlichkeit..
bis hinein ins zeremoniell Theatralische, mit lieblich naiver Malerei (z.B. Wimmelbild-Pausenfilm vom NDR), mit Vorliebe eben auch für Heimat-.
gegenden, -themen und -serien.(Ostfriesland = Otto, Schwarzwaldklinik = Schwarzwald, Praxis-Bülowbogen = Berlin, u.a.). Der Einzelhandels-.
konsum, der sich seinerzeit.fast ausschliesslich noch in den Innenstädten abspielte, befand sich Ende der 80er auf einem hohen Niveau, wenn .
nicht gar auf dem höchsten Niveau jemals überhaupt! Weltpolitische Themen und Arbeitslosigkeit gab es natürlich auch, aber das Gros der.
westdeutschen Bevölkerung richtete es sich damals im, nach Osten völlig abgeschotteten Randgebietsdeutschland, nun ja, sagen wir,.
"familiär-kommod-konsumgemütlich" ein..
.
Jedenfalls gab und gibt es wohl nichts Schönerers, als als Kind an einem sehr kalten, verschneiten Winterausflug, wenn es draussen dann zeitig
und schnell dunkel und noch kälter wid, zurück nach hause ins Warme
zu kommen!  Das war damals schon so - und ist heute noch so. :).
.
Nr.444
.
Nr.444 Tannenpartie mit Schlitten. 31.12.1905, Herrn Carl Lucas & Frau in Frankfurt a.Main, Mainquai 26.          large 2K large 4K  (close = Bildklick)
Hollaladihooo.......dunklääää Tannääänn... grüüünää Wiesäään im Sonnääänscheieiein......und 'n Doppelkorn.
brauchen wir zum Glücklichsein! Ja Heidi komm nach haus...dann gibt's was...dann hau ich dir eine aufs Maul!! (Otto Waalkes)..
Nee, aber ehrlich jetzt: Schwarzwaldstil so mit Tannen und viel Holz und so war echt der Hype damals um 1900! Nicht nur in der Schweiz,.
sondern auch in Frankfurt immer gern gesehen! Motiv aus der Winterserie mit Neujahrsglückwünschen von Alb Rosenthal, No.98..
.
Nr.458
.
Nr.458 Tannenpartie mit Schneeweg. Links die Spitze vom Parkhaus, nehme ich an.                                       large 2K large 4K  (close = Bildklick)
17.12.1904 an Fräulein Hanni Tiesmeyer und Fräulein Tilla Stein, Bad Oeynhausen, Marienheim. 
Gleich an zwei Fräuleins -> hat ja auch was! :)  Bei diesem Motiv spürt man richtig die Winterkälte!.
.
 Liebe Hanna, liebe Tilla, Herzlichen Dank für Eure lieben Briefe. Ich hätte gerne geschrieben, aber ich kann wahrhaftig nicht!!!
 Heute Abend habe ich meine Weihnachtsarbeiten fertig. Läufer, (?)..Servietten, 2 Kissen und noch so'n bisken.  
 Nun bekommt Ihr den Brief zu Mittwoch!   Wie war's in Hameln?   Mit Gruß + Kuss. Eure tr. Lewe(?) 
.
.
.
.
..
Button-zurueck....................
Button-Intro-Titelbild
bremer-ansichtskarten.de
.....................Button-vor
.