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Historische Ansichtskarten aus Bremen
Seite 9  -  Hafen


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Nr.358
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Nr.358  Freihafen. Eingang mit Hafenhaus. AK ng.                                                                                    large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
Diesen Himmel habe nicht ich nachcoloriert, sondern das war so.
Eine relative seltene Colorierungsart, bei der eben nur der Himmel blau eingefärbt ist, was ja auch schon einen guten Farbkontrast ergibt.
Vielleicht aber hat der Colorist damals dann auch keine Lust mehr gehabt, bei diesem Motiv noch weiterzumachen. Ich fange ja auch hin und
wieder mit dem Himmel an und habe dann keine Lust mehr auf noch mehr Details. Dieses Motiv habe ich ebenso mal in ganz sw gesehen.
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-- Überblend-Effekt --  Kurz warten und schauen.
   Java-Fader von s/w zu color.                                              Nr.197 - col  large 2K large 3K     Nr.198 - sw  large 2K / large 3K    (Close = Bildklick)
   (Mauszeiger aufs Bild stoppt Wechsel)
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Nr.197 - color + Nr.198 - sw.  Die Farbkarte lief am 24.9.1907, die sw am 25.10.1907. Die relative zeitliche Nähe ist Zufall, sie gingen an
verschiedene Orte und von und zu verschiedenen Leuten. Ich habe die Farbkarte bereits vor etlichen Jahren um 2009 bekommen und damals
schon gescannt, die sw erst jetzt 2014 hinzubekommen. Weil der Farbscan schon älter ist, auch hier nur max 3k.
Raddampfer Hecht (oder Hechte?). Es gab weitere ähnliche Fahrgastschiffe im Seebäderdienst, wie z.B. die Nixe mit zwei Schornsteinen.
Das deckungsgleiche Anpassen solcher Überblendbilder ist immer ein Gefummel! Drehen und zusätzlich Dehnen oder Strecken in Höhe und
Breite. Meist sind solch alte Bilder auch noch veschieden insich verzogen. Jeder Fotoabzog, jeder Druck wich damals vom anderen etwas ab.
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Nr.503
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Nr.503  Dampfer "Hecht".                                                                                                                        large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
26.8.1905 an ein Fräulein Elsa Nienhold in Crimmitschau. Grüsse von einer Freundin nebst Bräutigam.
Ist schon 'n toller Hecht, das Schiff, was?! Der Name lässt sich am Heck noch erkennen. Alb-Nr.99, oben col+sw Alb-Nr.100. Hier also wiedermal
mal ein Rosenthaler "Doppelgestirn".

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Nr.174
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Nr.174    Freihafen.  17.2.1903 nach New York.                                                                                         large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.335
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Nr.435   Segelschiffe im Freihafen I. ng                                                                                                      large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
Eine spätere Nummer von Alb Rosenthal (306), dennoch dominieren hier die Segelschiffe..
Das war aber kein Sail-Event mit den Windjammern als Hauptattraktion und rundherum mit so aufblasbaren Hüpfburgen für Kinder und mit.
reihenweise Glühweinbuden, sondern das war alles echt! Körperlich extrem harte und oft auch gefährliche Hafenarbeit bei Wind und Wetter! .
Der Wolkenhimmel, der hier die Sonne in der Mitte durchlässt, tut sich gerade auf oder zieht sich gerade zu. Der Sturm ist vorüber oder Wind.
kommt auf! Sehr literarisch wirkt das! Titel wie "Windwärts" oder "Den der Sturm treibt" oder "Dreibarkmast" (abgeleitet von Dreimastbark) kann.
man sich gut auf der Bestsellerliste der Weihnachtsbaumbeigaben und anlässlich Signierstunden in Einkaufszentren vorstellen. Oder auch als.
neueste Literaturverfilmung, in den Hauptrollen dann mit Sozialpolitikern, die als Hobby nebenbei etwas Schauspielerei betreiben, Drehbücher.
schreiben, Filme machen und sich erfreulicher und vorbildlicher Weise für Maritimes engagieren und ein Herz für Segelschiffe zeigen....
Nach diesem Motiv muss ich doch gleich mal wieder Hans Albers hören oder Zarah Leanders "Schiff Ahoi" oder "Davon geht die Welt nicht.
unter" und Weiteres derart abendlich.Gemütliches.im Grammophon- und Kriegsbeschwichtigungsstil....
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Nr.221
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Nr.221  Hafenpartie mit Minensuchboot oder Torpedoboot am Anleger.                                                         large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
Ich meine, dass es sich hier um ein Minensuchboot handelt, denn ein sehr Ähnliches habe
ich mal auf einer anderen Abbildung unter dieser Bezeichnung gesehen. Für den Laien halt
letztlich einfach "Kriegsgerät".
1.6.18 nach Süchteln.  Abs: Heizer Flügel, II Werft-Div., 3.Abt. Wilhelmshaven. Nach Süchteln, Sittard 38.
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Nr.135
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Nr.135   Hafen an der Rolandmühle. Ein Gemälde von Alex Kircher, 1929.                                                    large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
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Dieses Motiv hatte ich schon 2008 erworben, nach meinen Recherchen lebte A. Kircher bis 1939, somit war dieses Bild ab dem 1.1.2010
gemeinfrei geworden und kann nun von jedermann veröffentlicht werden.

      An Fräulein Marga, nach Minden.
      Kartentext (ohne Briefmarke, war scheinbar ein persönlicher Einwurf oder eine Beigabe):       

      Liebe Marga! Möchte Dir nur mitteilen, dass morgen Abend bei mir Kränzchen ist. Wie es nun mit dem Rudern ist, 
     
weiss ich nicht. Herzlichen Gruss, Deine Anneliese. Sagst Du es wohl Liesbeth.

Cool von Anneliese, für's Kränzchen so ein Industrie-Motiv auszusuchen. ;) .
Da das Bild ja von 1929 ist, ist die Message eher 30er bis 50er Jahre einzuordnen (kein Datum vorhanden).
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An diesen Ort verbinde ich einen zufälligen Treff mit Künstlerkollegin Hilde. Hilde war bei der technischen Assistenz in der "Speakeasy Theatre 
Company" aus England (oder einem Ableger davon), die im Jahre 2000 ein Stück im Domshof-Bunker aufführte, bei welchem ich als Assistent mit
dabei war. Zu der Zeit, als ich im Waller Ring wohnte (2000-2004), ging ich abends öfters in diese Hafenecke zu Spaziergängen hinüber, z.B. um
den typischen Hafengeruch zu atmen...
Das genaue Jahr weiss ich nicht mehr (es könnte 2001, aber auch 2003 gewesen sein), da lief ich also mal wieder zur Rolandmühle rüber und da
sah ich rund um die kleine Hafenbucht, in Abständen von etwa 10-20 Metern Holzstühle stehen!

Da keine Angler oder dergleichen zu sehen waren, ging ich näher heran und sah, dass die Sitzflächen mit Ausschnitten von Landkarten und
Stadtplänen beklebt waren. Als ich mich noch wunderte, was dies bedeuten mochte, da rief vom andren Ufer her eine Stimme laut herüber:
"Hi..hi, Halloo.... kommst du, um dir meine Ausstellung anzusehen??"
Ich registrierte es nicht sofort und dachte: "Hä? Wie, wer, was??" Und rief zurück: "Ausstellung..?? Ja, durchaus, ich schau mal... wieso?"
Und dann erst erkannte ich Hilde! Das war ein tolles und interessantes Wiedersehen! :-)
Sie erklärte mir die Installation und diese trug den Titel: "Stationen einer Weltreise".

Und daran denke ich nun immer, wenn ich dieses Motiv, diese Hafenbucht an der Rolandmühle sehe: "Stationen einer Weltreise".
Meine vier Jahre in Walle waren auch so eine "Station" einer Reise, wie ich heute im Rückblick finde / erkenne.
Es waren passende Metaphern -> Stühle zum Verweilen und die Landkarten zur neuen Orientierung. Ein einprägsames Bild.

Das ganze Hafengelände dort befand - und befindet sich ja noch - seit 2000 im nutzungstechnischen und architektonischen Umbruch...

Als 1979 durch Mehlstaubverpuffung die Rolandmühle explodierte, war dies eine der grössten Explosionen der europäischen Nachkriegsgeschichte.
Als wir damals mal meinen Uropa in Gröpelingen besuchen waren, fuhr mein Vater mit mir an dem Gelände vorbei. Ich erinnere mich noch an
Ruinen-Fronten von Industriegebäuden mit
sehr vielen kaputten Fenster dort überall.

So einige Geschichten hat dieser Ort also schon gesehen. Vom dort malenden / skizzierenden Alex Kircher bis hin zum heutigen Stadtumbau
samt neuem Quartiersmanagment...

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Nr.235
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Nr.235  Holzhafen. 25.7.1912 nach Berlin, Schönhauser Allee 134b, an Frl. Emma.                                      large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.514
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Nr.514  Holzhafen. Schuten beim Kran. Mai 1910 an einen Herrn nach Sachsen.                                          large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.524
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Nr.524  Freihafen II.                                                                                                                                   large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
Wirkt wie ein Foto aus den 60er Jahren, Karte ist aber am 17.8.1911 gelaufen. Nach Potschappel.
Es wird deutlich, welch immenser industrieller Entwicklungssprung allein von 1890 bis 1910 stattfand.

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Nr.303
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Nr.303  Hafenpartie, Laderampe am Dampfer.       .                                                                                     large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
24.1.1903 an Mutter Pasagö (Pauline Sackser in Görlitz) ;)
Dieses Motiv ist die "Alb. Rosenthal Nr. 150", das untere Bild, hier Nr. 297, hat die Verlagsnummer 151.
Also beide Motive höchstwahrscheinlich auch hier kurz zeitversetzt fotografiert. Unten dann der linke Dampfer von vorn, was sich gut am
Mastkorb / Krähennest erkennen lässt, auf dem auf beiden Bildern sogar noch die Person darin auszumachen ist!
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Nr.297
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Nr.297  "Dampfer in Ballast". 28.3.1909 nach Minden..                                                                                large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
Tja, lieber 'n Dampfer in Ballast, als Ballast am Dampfen, wa??!.
Es könnte auch der Hafen in Bremerhaven sein, aber es steht explizit "Bremen. Hafenpartie." drauf. Allerdings gibt es die gleiche Karte Nr.303 .
oben auch mit der Aufschrift "Bremerhaven - Partie im Kaiserhafen". Somit wäre dann automatisch auch dieses Motiv aus Bremerhaven..
Diese beiden Karten haben die Alb-Verlagsnummern 150+151, sind also definitiv zusammenhängend gedacht..
Da wusste wohl der Verlagsmensch von bei Rosenthal auch nicht mehr, wo genau das nun war. Oder man hat einfach, wegen dem schlechten.
Wiedererkennungswert, bzw. wegen der Ähnlichkeit der Häfen, beide Titel genommen, um je an den unterschiedlichen Orten mit Ortsbezug.
verkaufen zu können. Der leicht schräg liegende Dampfer im Hintergrund der 303 oben, also die Bauart des Hafens mit leichtem Winkel im.
Kaimauerverlauf, ist zwar eher typisch für Bremen-Stadt, muss aber nicht sein, denn auch in Bremerhaven gibt es (oder gab es ggf.) so einen.
Knick. Die ganz.grossen Pötte, also die Auswandererschiffe werden auch eher nicht bis Bremen-Stadt gefahren sein. Bisher habe ich aberr.
wiederum keine weitere..Alb. Rosenthal aus Bremerhaven zwischen Nr.1 und 300 gesichtet, als lediglich mal ganz vereinzelt Wilhelmshaven,.
Leuchtturm Roter Sand oder.Helgoland. Zumindest müssten und werden dann sicher die Bremerhavener Motive wieder eigene, laufende.
Nummernfolge haben, es müsste
.weitere, dann eindeutige Motive aus Bremerhaven um die 150+151 herum geben und es müssten ebenso auch
weitere bremer Motive unter
.150+151 auftauchen. Vom Hafenkran oben links wiederum habe ich noch ein Bild, was diesen Kran als zu
Bremen-Stadt zugehörig definiert,
.aber auch Bremerhaven kann einen solchen Kran baugleich gehabt haben..
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Nr.524
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Nr.654  Holzumschlag der Firma Finger & Wiedefeld.                                                                                 large 2K  /..large 4K   (Close = Bildklick)
Als Drucksache (kein Text ausser Adresse) am 31.12.1913 an Herrn W. Rosenbohm, Oldenburg.
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Wo Bremen 4 war, weiss ich schon nicht mehr, und wenn ich es ergoogeln will, kommt immer nur das Radio. :(
Sieht nach Hafen aus, möglicherweise Neustadtshafen. .
Der Begrff "Holzgrosshandlung in Bremen" erinnert mich natürlich gleich an die Louis-Krages-Holzhandlung in Gröpelingen. Dort, um das Jahr
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2000 rum, habe ich immer meine Kanthölzer und Leisten eingekauft. Supergünstig dort und viel Auswahl, da schlicht und einfach gehaltenes.
Baustofflager ohne teuren Hochglanz- und Produkte-Schnickschnack wie in den Baumärkten. Einfach nur Holz. :) Ja, in früheren Zeiten brauchte.
man noch sehr viel Holz zur Verarbeitung, so auch ich noch Anfang der Nullerjahre..
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Allerdings ging der Holzbedarf seinerzeit schon stark zurück, bzw. die globale Konkurrenz schlug unerbittlich zu, und daher heisst die Strasse
am Holzhandel heute dort auch "Louis-Krages-Strasse". Zu Ehren des damaligen Erbens der Holzhandlung Louis-Krages, der seinerzeit quasi.
vom "Millionär zum Tellerwäscher" avancierte, nach Amerika ging und sich dort im Jahre 2001 erschoss....
Tja, die Rennfahrerei verschlingt unsummen Geld, und nur in der allerobersten Königsklasse der Formel-1 verdienen ein paar ganz auserwählte.
fotogene und smarte Siegertypen Geld mit Werbeverträgen für Konsumprodukte. In der Tourenwagenklasse ist das eher nicht der Fall, weil.
schlicht zu unpopulär für den Mainstream..
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Zumindest muss man bei sowas seit Anbeginn der Branche dabei gewesen sein, denn in solcherlei Branchen erst später als privater Aussen-.
seiter.einzusteigen, ist immens schwierig, weil dann eben alle vorderen lukrativen Plätze in Organisation, Management und Ausführung schon.
vergeben sind..Selbst die 80er Jahre waren im Autorennsport schon "spät", der Hype um Autorennen in all seinen Boombereichen war ein
Ding der 20er bis 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Es kommt ja auch kein alteingesessener Autorennfahrer auf die Idee, heimlich eine
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Holzgrosshandlung aufzumachen (obwohl das soherum noch eher möglich wäre). Man muss in sowas reingeboren sein. Jeder an seinem Platz.. .
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Tja, aus heutiger Sicht lässt sich sagen: Da wirft einer sein Geld und sein Leben weg für so einen Scheiss!! (Und viel mehr erreichen, als 1x .
Le Mans zu gewinnen, kann man als Rennfahrer ja im Prinzip auch nicht.) Hat alles seine Zeit und Höhepunkte. Ein paar Jahre weiter und die..
gesellschaftlichen Prioritäten, Probleme und Attraktionen sind so dermassen andere, als ausgerechnet Tourenwagenrennen... selbst auf dem.
erst im Jahr 2000 neu eröffneten Lausitzring gibt's heuer keine Autorennen mehr (stattdessen Teststrecke für autonomes Fahren), geschweige.
denn auf der AVUS! Wenn meinereiner auf der, bzw. überhaupt nur auf die AVUS fahren will, ist da allermeist nur endloser Stau! Nix geht mehr!.
Gar nix geht mehr!! Weder vor, noch zurück! Und statt Holz brauche ich Festplatten -> so ändern sich ebend die Zeiten....

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