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Historische Ansichtskarten aus Bremen
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Cafés und Restaurants
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 Café Central

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Nr.180
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Nr.180  Café Central.                                                                                                                                 large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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"Werter Herr Schönheimer! Sitze mit meiner Freundin 1 kl. Stündchen im C. Central. Hatte heute Nachmittag frei,
ein netter Tag war heut. Wenn ich morgen Zeit habe, schreibe ich einen Brief, einstweilen vielen Dank für Ihren lb. Brief. Haben Sie meine
Karten erhalten? Hoffentlich trifft sich doch bald einmal Gelegeneheit zusammen zu treffen. Herzl. Grüsse Erna Buchholz.

Fragt sich nur, wen oder was die beiden zusammen treffen wollten? Den Feind? Oder spielten sie gar gerne Dosenwerfen? Denn mit dem Herrn
Schönheimer (ein Vizefeldwebel zudem) zusammentreffen, wollte Erna B. ja definitiv nicht... tja. Andererseits schreibt sie in Rätseln, denn direkt.
unter "zusammen" und "zu" ergänzte sie noch "II. Webekin" und ".I Regina". Was auch immer das bedeuten mag, das wusste wohl nur Erna.
selbst, aber es könnte heissen: "...bald einmal Gelegenheit zusammen Regina Webekin zu treffen." Dann ergibt es zumindest viel mehr Sinn. .
Vielleicht war es gar eine versteckte Mitteilung für eine Operation aus dem Untergrund heraus?? Man weiss es nicht, man weiss es nicht... .
Um das Rästel zu lösen, bräuchte man zumindest jenen Brief, den Erna erst noch morgen schreiben wollte, falls sie ihn denn je geschrieben hat....
Erna hat aber immerhin, was seinerzeit relativ selten vorkam, einen Absender raufgeschrieben. Sie weilte oder wähnte sich in der Mindener Str.45.
in Bremen und schickte diese Karte an Willi S. nach Ahlhorn bei Oldenburg ins - ja - Kriegsgefangenlager am 16.9.1917. Zumindest der Absender.
garantierte daher eher keine allzu grosse Anonymität einer möglicherweise geplanten Aktion eines Komplotts... .
Naja, ok... aber hier im C.C. hat man sicher schon so einiges aus Langeweile ausgeheckt! :) Wo genau in welcher Strasse es lag, konnte ich .
bisher nicht in Erfahrung bringen, ich hoffe, auch das klärt sich noch auf. -> Ja die Strasse, in der es lag, hat sich aufgekärt! Vielen Dank an .
Emilie! (siehe unten).-
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Nr.431
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Nr.431  Saal mit Kronleuchter. Theke links.                                                                                                large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
.An Fräulein Grete Wiemken in Kiel, Esmarchstrasse 18.
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Nr.400

Nr.400  Korbstühle im Café Central.                                                                                                           large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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"Viele grusse aus Café Central sendet dein Freundin Emilie. Das gevält mich hier tadelos. jeden tag is Comsert.
30 M krich ich wir sind hier mit 8 meedjens jeder hab sein arbeit. leichter arbeit. wenn du zeit hast komst du nach Bremen in Café Central ich
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bin in de kuche du kanst mich dan seen. Wir kannen de leute sehen auch Capelle. Von 1/2 5 bis 8 von 1/2 9 bis 1/2 12 de kuche is mit im Saal. .
Mein bilder kanst du dieser tage bekommen auch dein Freundins sag ihr das man. wie geet es dir noch und dein Freundins Lina und Lina .
Hellmann schreib ga nicht.    Wie komst das?    Es gruss Emilie    mein adresse is   Café Central  Schusselkorp". .
An   Fraulein Luise Laue  pa/d Frau Bösch   Oyle  kreis Nienburg.   3.7.1917.   .

Emilies Schreibweise klingt nach Holländerin oder Engländerin. Es ist selten, dass jemand seinen Arbeitsalltag auf einer Karte beschreibt.
Das wirkt so gegenwärtig, da würde ich mich gleich morgen aufmachen wollen, um Emilie im Central zu besuchen, aber es würde mir wohl
 
ergehen wie jenem alten Mann aus dem 80er-Jahre-Film "Himmel über Berlin", der auf der Brache des Potsdamer Platzes - sozusagen direkt
im Todesstreifen -
das Café Josty sucht... 

Aber Emilie hat uns, bzw. Luise tatsächlich nocheinmal geschrieben! :)))  Und zwar am 8.8.1917, also einen Monat später als oben.
Leider hat sie wieder exakt dasselbe Kartenmotiv genommen (die lagen wohl für die Mitarbeiter frei aus) - aber lesen wir mal, was sie schreibt:

Liebe Luise. Vielmaals danke vur dein karte. Freue mich seer. ich hab dir lang nicht geschrieben. Ich schikke dir ein karte von Café Central.
Das in Korpladen nächtes maal schikke de andere seite es von. drei abteilungen sind es. Wenn du zeit hast kanst du mal mich besuchen.
hier is seer sjeun. Ich hab mein bruder mein bild geschikt, aber er had es nicht erhalten, brief hab ich auch geschrieben das hab ich
zusammen getan wal de brief gekricht komisch nich? de brief war offen das most er. Es gruss dein Freundin Emilie. Nächste mal meer.

Naja, da wird sich damals wohl ein Bildersammler gesagt haben: "Hey - free pics!!". Aber solcherlei hintergründige - eher vordergründige -
Motivationen waren jener Zeit wohl noch unvorstellbar. Warum der Brief offen sein musste (wenn ich das so richtig lese / interpretiere), verstehe
ich zwar nicht (vielleicht war das ein Feldbrief und der musste vielleicht offen sein?), aber was man jedenfalls am Schreib- und Fehlerstil des
letzten Absatzes auf der Karte und in der Handschrift erkennt, ist, dass bei Emilie da die Emotionen und die Irritation wieder etwas hochkamen,
dass das Foto verloren ging
(nachträglich eingefügtes Wort, Nervosität bei zuendegehendem freien Platz des Schriftfeldes, im Ganzen wird die
Aussage am Schluss eher unverständlich)
. Das lässt sich erkennen.
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Tja, ich glaube, weitere Nachrichten werden wir wohl nicht mehr von Emilie erhalten. Immerhin doll, dass ich diese zweite Karte von ihr noch
entdeckt habe. Das macht halt den Unterschied, wenn man im Web auch die Rückseite der zum Verkauf angebotenen Karte sehen kann, dann
lassen sich auch hier die inhaltlichen Zusammenhänge der Schreiber und Texte erkennen, nicht nur bezüglich der Motive.
Zumindest wissen wir jetzt aus erster Hand, dass das Café Central drei Abteilungen / Bereiche hatte.
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Café Kaiser Friedrich
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Nr.522

Nr.522   Café Kaiser Friedrich, Herdentorsteinweg 13/14. Inh. Ed. Möhlenpah.                                                large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
22.11.1914 an Frl Henny Bähr / H. Wilken, Bäckerei, Lindenhofstrasse 44, Hier.
Ich meine, wenn ich aus einem Bremer Innenstadtcafé heraus einem Bäckerei-Mädchen in Gröpelingen Ansichtskartengrüsse gesendet hätte,
dann hätte mir die beim nächsten Wiedersehen ganz kräftig Einen übergebraten...! Aber hier haben wir ja auch 1914 und nicht 1994 und hier
haben ja auch mehrere Leute Grüsse bestellen lassen.... ja, dann ist sowas seitens der Mädels wahrscheinlich grad' noch erlaubt.
Sieht jedenfalls nach Clubraum, Salon, Lounge, Nebenraum aus, denn das Café Kaiser-Friedrich ist auf anderen Bildern anders und dichter
bestuhlt. Zwar war es sicherlich nicht ganz so gross wie das Café Central, aber durchaus etwas grösser, als nur diese Ecke (Eingang siehe
Rubrik "Am Bahnhof", Nr. 491). Beachtenswert das "Eis" unter dem Bildnis der Statue rechts. Da konnte man sich wohl frisches Eis holen.
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Nr.647

Nr.647
  Grosser Saal im "Kaiser Friedrich". ng.                                                                                         
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Das Bild ist insich verzogen, wahrscheinlich wollte man unbedingt die Borte oben parallel 
zum Bildrand haben, sodass man in Kauf nahm, dass dafür der Horizont der Zwischendecke schiefhängt.
Das aber jetzt wieder zu korrigieren und optisch zu optimieren ist zu viel Aufwand, zumal dann beim Drehen sehr viel Rand weggeschnitten
werden müsste.
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Weitere Cafés und Restaurants
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Nr.191

Nr.191   Söllners gute Stuben, Knochenhauerstrasse 12. Mitte 20er Jahre.                                                    large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.231

Nr.231   Bierstube und Café, Pappelstrasse 94.  An Frl. Alma am 7.8.1923 innerhalb Bremens.                       large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Diese Karte ist mit 5x 40 Mark = 200 Mark Porto frankiert. Das ist sehr günstig, wie ich meine, denn
billiger wurde es seinerzeit ja erstmal nicht. Ok, der Wert des Geldes ist natürlich immer relativ zu sehen. ;)
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Nr.396

Nr.396   Conditorei und Café August Türck, am Wall 164.                                                                           large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
17.8.1914, An Herrn Glahr, Sebaldsbrück. Ein Bild von Louis Koch..
Da hat sich ein Colorist wieder viel Mühe gemacht, das Lokal schön zu präsentieren! Da möchte ich mal 'ne Zeitreise hin machen und mich
ins Café setzen mit so einem neuen 4K-Smartphone wie es just 2015 auf der IFA präsentiert wurde -> gestochen scharfe Videos! Jo mei, da
würden die aber ganz schön staunen dort über so ein Smartphone - und der Colorist von Louis Koch würde frustriert seine Buntstifte in die Ecke
feuern... Natürlich würde ich auch wieder zurück wollen nach der Zeitreise. Dableiben wäre dann doch 'n bisschen öde, gerade weil man ja weiss,
was geschichtlich alles so passieren wird, da läge doch null Spannung drin auf Dauer, finde ich...
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Die Wallnummer 164 ist auch heute noch eine Gastronomie-Adresse (Lemon-Lounge), dort wo die psychedelische 70er-Jahre Schmetterlingsfigur
über der Tür hängt. Die Figur hängt da schon so lange ich denken kann, also dem Look nach wohl seit den 70ern. Dort war damals in den 80ern
bis so um 2000 immer mein geliebtes "Wall-Café" drin! Also keine Lounge, sondern ein Café mehr so im Caféhausstil halt. Im ersten Stock oben,
die Treppe in der Mitte hoch. Das war dann so ziemlich exakt im Sommer 1999 raus, meine ich. Oder ist dort oben immer noch - oder heute
wieder - ein Café drin? Gehört die "Bel-Etage" mit zur Lemon-Lounge? (Scheint wohl so, sieht von aussen auf den Fotos so aus).
Seinerzeit jedenfalls war das eigentlich so gut wie das einzige Café für Intellektuelle in Bremen überhaupt! Denn andere, nicht-omahafte
Café-Locations entstanden erst so ab Ende der 90er. Im Wallcafé konnte man am Fenster sitzen, auf die Wallanlagen blicken und dabei auch
Schach spielen (mit einer zweiten Person - nicht auf dem Smartphone).

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Nr.377

Nr.377  Theater-Restaurant. Sehr wahrscheinlich des Stadttheaters am Wall.                                              large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Feldpost ans 9. Armeekorps am 15.12.1915.
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Hillmann's Hotel
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Nr.363
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Nr.363   Veranda mit Blick auf die Wallanlagen. ng.                                                                                    large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Klar, das war im Ganzen damals schon Ausdruck so 'ner Art Feudalherrschaft! Heute hat sich an dieser Stelle sehr wahrscheinlich ein besser
gesellschaftstaugliches Schuhgeschäft, ein Nagel- oder Tatoostudio, ein Döner oder ein Handy-Laden eingenistet. Wir leben ja heute im Zeitalter.
und in der Gesellschaftsform des Konsums! Wenn man möchte, kann man heute also zwischen x-tausend verschiedenen paar Schuhen oder .
hunderten von.Handy-Cases wählen, deren Auswahl in der Gesamtheit natürlich auch noch alle halbe Jahr komplett wechselt! Man kann sich in.
der Innenstadt.ebenso all paar Meter mit Fressalien von "Fastfood to go" über "kulinarisch" bis "ganz edel mit Kellner" vollstopfen lassen. .
Etwas ausserhalb der Stadt.kann man dann auch.noch schnell für ca. 39 € in die Dominikanische Republik fliegen...  = schön das freut!! **freu**..
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Aber wenn man z.B. mal zum Arzt muss, gar zur Notaufnahme, wenn man also medizinische Versorgung in Anspruch nehmen will, bzw. muss, .
und sei es nur eine einfache Augenklinik, dann kommt man sich nicht nur vor wie ein kaputter Sozialfall-Bittsteller auf dem Amt (ok, man ist ja..
auch ein Bittsteller, aber eigentlich nicht auf dem Amt), man sitzt - und steht (!) - dann dichtgedrängt stunden- und nochmal stundenang mit.
reichlich und ebenso kranken Leuten dicht gedrängt im Souterrain-Gang in einer Art Atombunker, der sich wohl nur zur zivilen.Ablenkung "Klinik"
nennt. Dann versucht man angestrengt diese Art "Volksempfänger-Lautsprecher" über der Tür im Ohr zu behalten, aus der nach ca. 3-4 Stunden.
der eigene Name und.die Raumnummer quäkt, bzw. gequäkt haben könnte. Oder aber, der ist gar nicht in Betrieb und irgendein mäuschenhaftes.
Klinikpersonal, das kein "ü" aussprechen kann (wie haben die bloss ihre Klinikzulassung geschafft?) versucht, einen vom anderen Ende des
Bunkers aus anzusprechen, was akustisch nicht ganz leicht fällt, es inmitten des schreienden Babys und dem Schlagbohrer herauszuhören....
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Aber eine Aufruf-App fürs Handy (wo man sich grad 'n Case für gekauft hat) oder einen Podcast in die Hand an der Rezeption.zu kriegen, oder
irgendeine andere Aufruf-Technologie, wie z.B. ein
.besserer Lautsprecher oder gar ein Bildschirm mit der Möglichkeit, den.Namen oder eine
Nummer zum Patienten einzublenden, wäre natürlich
.völlig übertriebene und auch sehr unpersönlich kalte Sciene-Fiction-Apparatetechnik! .
(Wir sind ja schliesslich keine Technokraten und keine Roboter, sondern wir sind ja unter Menschen!)  Ausserdem würde das alles wieder .
Geld kosten!! Was wollen wir denn noch...?? Es wird eh schon alles bezahlt... das müsste ja alles noch zusätzlich erarbeitet werden... und wir.
alle im Lande sind ja alle schon so voll beschäftigt! Wir leben ja schliesslich schon in der besten aller Welten...! .
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Im Krankenhaus selbst liegt man mit mindestens zwei weiteren Leuten (meist mit Alt-Nazis oder Neu-Islamisten) zusammen in.einem Zimmer, ..
muss sich ein Klo teilen, es ist entweder zu heiss oder zu zugig im Zimmer, es gibt zwar einen Fernseher aber keine Kopfhörer für alle (eigene.
Laptops sind verboten) und man wartet, wartet, wartet, bis der Oberarzt endlich mal seine weibliche Gefolgschaft zu präsentieren gedenkt!.
Der Gesamteindruck von Krankenhäusern und auch von Schulen (gepriesen sei die Kreidetafel!), u.ä. ist der von besagten Strahlenschutzbunkern.
mit energiespar-fahlen, fensterlosen Gängen, ohne assoziierten Hoffnungsschimmer, da je wieder lebend rauszukommen! .
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Ja selbst diese Einkaufscenter, Grossbahnhöfe und die Flughäfen in den Vorstädten mit ihren ganzen Parkplatz- und Lieferrampen-Anlagen .
sehen allermeist so eklig aus wie betrunken hingekotzt. Ja sogar sog. "Familienautos" sehen heutzutage so hässlich-aggressiv aus wie .
Transformer-Monster im arabischen Wüstenkrieg! . .
Aber wie eingangs erwähnt: Unsere gesellschaftliche Prämisse und Priorität ist eben nicht die.medizinische Versorgung, ist nicht die Bildung, .
schon gar nicht die Ästhetik von Architektonik oder infrastruktureller Mobilität, ja nicht einmal.eine hohe Lebensqualität im allgemeinen Sinne .
ist unser Ziel, sondern unsere Gesellschaftsform mit grösstem, gemeinsamen Zielnenner basiert.auf dem Kaufen von Schuhen und Aftershaves, .
auf dem Konsumieren von Kinofilm-Stoffpuppenfiguren, Neopren-Sportzeugs, Fanware, Espressomaschinen, Pommes, Eis, Pizzen und Dönern, .
basiert auf dem gemeinsamen Besuch von Sportverantstaltungen, Verkaufsmessen und Volksfest-Events. .
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Daher der Tip: Liebe Leute, nutzt die diesbezügliche grosse Auswahl - und geht mal wieder ordentlich Klimbim shoppen!!! Oder in einen .
Freizeitpark zum Karussellfahren, Wurstessen und Biertrinken! Oder geht zum Fussball ins schöne grundsanierte, durchgesponsorte Fussball-.
stadion! Alternativ Tennis-, Golfplatz und Yachthafen! Oder Kirche geht auch!! :))Diesbezüglich sind wir richtig gut aufgestellt!!!
Alles Andere ist ja auch nicht so wichtig...^^
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Denn Medizin, Bildung und aufgeräumt-saubere, hübsche Ästhetik (es sei denn, letztere dient dem unmittelbaren Verkauf) sind ja bloss.
sozialitisch-kommunistisch-nationalitischer Schnickschnack..

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Und solche Räume wie hier oben abgebildet, findet man hierzulande höchstens noch in Luxushotels für Milliardäre (eben genau wie damals).
Diesen Lebensstil nennt
 man dann "Dekadenz". .Solange, bis das Hotel Insolvenz anmeldet und es von einem arabischen, russischen oder. .
chinesischen Investor übernommen wird. Oder es wird halt abgerissen und es kommt dann 'n Shopping-Center hin. Zum viele Schuhe kaufen. :).
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Nr.390
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Nr.390   Speisesaal. 11.11.1908 nach Schottland.                                                                                       large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Hier auf der Karte betitelt mit "Hillmanns Hotel", bei der Veranda jedoch (gleiche Kartenserie und.
Aufmachung): "Hillmann's Hotel"..Man konnte sich also wohl "damal's" schon nicht entscheiden, wo, wann und warum man apostrophiert...
Ich merke / sehe, ich habe hier das "Hillmann's" auf den Seiten auch mal mit, mal ohne.
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Es ist - vom Grammatikalischen mal ganz abgesehen - schwer zu definieren, warum das Apostroph praktiziert wird. Probiere ich's mal, eine
Erklärung dafür zu finden:
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Im Namenszug, der plastisch über dem Eingang des Hotels hängt, kann es durchaus gut lauten: "Hillmann's". Weil der Name durch das.
Apostroph somit dort einen konkreten Betrieb unter eben jenem Namen ausweist. Würde da nur "Hillmann" stehen, wäre es eher ein.
überdimensioniertes Klingelschild, das zwar eine Person zum Namen dort wohnhaft oder im örtlichen Bezug ausweist, aber eben keinen.
wirtschaftlichen Betrieb kennzeicht, der unter dem Namen läuft und eine Lokalität für Kunden darstellt..

Wahlweise müsste / kann es also richtig lauten:
- "Ich bin im Hillmann abgestiegen."
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- "Ich bin bei Hillmann's.".
- "Ich bin in Hillmanns Hotel.".

Hiesse Hillmann namentlich "Hillmanns", müsste der Schriftzug am Hotel dann " Hillmanns' " lauten. 
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Das Apostroph im Firmenschriftzug hat sich bekanntlich oftmals ganz generell als einschlägiger Teil des Logos etabliert und entstammt .
ziemlich sicher dem Englischen. Ein Firmenname mit Apostroph liegt gefühlt - durch die besitzanzeigende Betonung der vom Kunden zu .
frequentierenden Geschäftstätigkeit - deutlich mehr im Schickimicki-Bereich, als ohne Apostroph..
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Daher gibt es in Deutschland wohl mehr an "Martin's Imbiss" oder "Kathy's Stricklädchen", als dass sich neue Startups in der Tech-Branche.
solche Namen mit Apostroph geben würden. Wobei natürlich "Martin's Imbiss" grammatikalisch falsch ist. Es müsste heissen "Martins Imbiss".
oder nur "Martin's" oder  "Martin's. Imbiss." (mit Punkten dahinter)..
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Dennoch bräuchte das Apostroph gar nicht zu sein, denn bei z.B Karstadt ist ja auch nicht! Oder früher bei Brinkmann und Barlage nicht, u.s.w.
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Wir können feststellen: Im Englischen, bzw. im angelsächsischen Raum generell, betont man öfter den Besitzstand als im Deutschen..
Z.B: Christie's, Sotheby's, Macy's, Mac Donald's. Hingegen aber z.B.: Karstadt, Hertie, Horten, Dodenhof, Märklin, Adidas (ebenso reine .
Familiennamen, bzw. Zusammensetzung aus Vor- und Zunamen). Die deutschen Namen ohne Apostroph wirken hier deutlich bodenständiger.
und allgemeingültiger, weil sie eben nicht durch ein Apostroph-S die "Geschäftstätigkeit als Besitzstand" extra betonen..
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Das setzt sich erkennbar fort im derzeit bekannten "my-XY". Myhome, mycar, mycity, my-shop, my cart, my-wassweissich. Es wurde dann
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wieder mal versucht, das Phänomen einzudeutschen, mit z.B. "Mein Schiff", was dort vielleicht auch noch als Gag durchgehen kann, aber es .
klingt eben nicht mehr ganz so einschlägig wie "myship". Dann gibt es auch im deutschen Web Dinge wie "mein Konto", "meine Daten",.
"mein.Einkaufswagen", "meine Freunde", "mein Profil", u.s.w. .
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Aber mal ehrlich: Wessen Konto, Daten, Einkaufswagen soll es denn sonst sein, wenn ich ja vorher bereits mein ureigenes Passwort
eingegeben habe!? Muss man mich denn auch nach meinem Passwort noch jedes Mal daran erinnern, dass es meine Daten,
.meine gekauften
Artikel sind? Ehrt mich das?? Brauche ich das?? Fühle ich mich dadurch persönlicher angesprochen? Würde ich denn sonst 
die Seiten - nach .
Passworteingabe - für das Profil eines Anderen halten?? Reicht es nicht, auf die Buttons zu schreiben: "Persönliche Daten"?.
Oder wenigstens "IHRE Daten", "IHRE Einkäufe", "IHRE Freunde", "IHR Schiff"? Brauche ich wirklich diese permanente Selbstbespiegelung.
mittels "mein" in der Anrede eines Anderen? Also ich brauch's nicht, ich empfinde es eher als Bevormundung, aber ok, es scheint eben.
ganze Kulturkreise zu geben, die sich halt derzeit auf jenem "Bewusstseinsstand" befinden... ;).
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Ist also schlicht 'ne kulturelle Eigenart, den Besitzstand der Geschäftstätigkeit im Namen mittels Apostroph-S zu kennzeichnen und zu betonen.
Wie es ebenso Teil der gesamtgesellschaftlichen kulturellen Identität zu sein scheint, sich mit dem Besitzstand von Anderen 
assoziativ selbst .
zu identifizieren. Denn jenes Schiff ist ja gar nicht mein Schiff! Es gehört mir ja gar nicht! Das "my" soll wohl nur verdeutlichen, dass es "wie für.
mich gemacht" ist. Ähnlich beim Apostroph. Wenn ich zu Hillmann's gehe, dann gehe sozusagen zu
."dem sein Laden". Aber wozu die Betonung,
dass es dessen Laden ist? Ich spreche ihm seinen Laden ja gar nicht ab! 
Wenn ich zu Karstadt gehe, dann gehe ich direkt zu ihm, gehe direkt.
dahin. Zu Kartstadt eben.
.Oder wenn ich einen Porsche fahre, dann fahre ich ja nicht Porsche's, denn.ich fahre ja nicht "Porsche sein Auto"! ^^.
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Das Apostroph im Firmennamen und das "my" klingt für mich im Prinzip  weniger individuell, eher noch nach kleinbürgerlicher Gleichmacherei,
wenn ich da bloss zu jemandes Besitzes gehe, oder mir
.sagen lassen muss, was vermeintlich "wie für mich gemacht ist", als wenn ich direkt zu
einem Namensindividuum gehe, oder zwischen
.Objekten und Angeboten auswählen kann, die nichts mit "mir" zu tun haben, sondern die
ersteinmal ganz allein für sich selbst sprechen. Ich finde das
.emanzipierter und individueller.
Aber naja... es gibt natürlich noch ganz andere Probleme auf der Welt, als nur dieses dämliche Apostroph!.
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Nr.390
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Nr.503  Ballsaal. 27.8.1927 an Herrn u. Frau J. Kathjen, Hafen Str., Lehe, Wesermünde.                                large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Eine Pracht! Leider nur schwarzweiss, in Farbe muss das umso eindrucksvoller ausgesehen haben!.
Die Tapeten oder Wandstoffe auf alle Fälle zweifarbig, die Wandgemälde knallig bunt, das glänzende Parkett in differenzierten Hellbrauntönen,.
die Kronleuchter.golden-metallisch. Als dann Anfang der 40er-Jahre, sagen wir, ein paar Luftminen die Saaldecke durchschlugen, war's vorbei
mit der Pracht
.und der komplette.Ballsaal ging mit Getöse krachbumm flöten!.
Ein eher spätes Alb. Rosenthal Motiv ohne Nummer, dessen Bildunterschrift "Ballsaal - Dancing Room" lautet, hier also schon mit internationaler.
Sprache versehen wurde, vielleicht weil viele Karten an die Auswanderer in Amerika gesendet wurden, vielleicht auch, weil das Hillmann's viele.
internationale Gäste beherbergte und die Karten waren ja Werbematerial, welche bestimmt preiswert oder sogar umsonst an der Rezeption zu.
erhalten waren..
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Nr.639

Nr.639
  Rauch- und Lesezimmer. 20.10.1909 nach London.                                                                        
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Öffentliche Badeanstalt
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Nr.196

Nr.196   Öffentliche Badeanstalt, Damen-Schwimmhalle. Versendet an Alma, 11.6.1904.                                  large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Ist ja 'ne schöne Architektur, da braucht man auch keine Sorge zu haben, dass einem die Mädels zu weit
rausschwimmen. ;)  Mit heutigen Freizeitlandschaftsbädern wie z.B. dem Tropical-Island eher nicht zu vergleichen.
"Kommst du mit zum Baden?" "Nee, das geht nich', mein Badeanzug hat 'n Loch im Knie!"
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Nr.598

Nr.598   Öffentliche Badeanstalt, Herren-Schwimmhalle. 28.10.1910 nach Norwegen.                                    large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Der Kartentext ist auf Norwegisch. Die Nordlichter lieben ja so Sauna-Kultur..
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Die Herren-Schwimmhalle in eckig gehalten, die Damen-Schwimmhalle in rund. "Das Eckige muss ins Runde", oder wie war das?.
Entscheidend ist natürlich im Becken! Die Geschlechtertrennung ist jedenfalls in Deutschland heute wieder eine Branche mit Zukunft!.
Da reicht es nicht, dass sprachlich die Einzahl männlich und die Mehrzahl weiblich definiert ist (z.B. der Kunde, die Kunden), nein, es.
muss auch."die Kundin" und "die Kundinnen" heissen. Weitergehen wird es wohl mit  "Junge / Junginnen" und "Mädchen / Mädchinnen"...
Ok, warum es ganz geschlechtslos "das Mädchen" heissen muss, so wie "das Fräulein", was nach "das Boot" klingt, erschliesst sich .
eigentlich.nicht, denn dann müsste es gerechterweise auch "das Jüngelchen" oder "das Männlein" heissen. Aber ob man nun."die Herrinnen- .
Schwimmhallinnen" und die "Daminnen-Schwimmhallinnen" sagen muss, das muss jeder ganz herrlich-dämlich für sich selbst entscheiden..
Also mich macht das ganz konfus! Ich bleib da lieber beim alten, durchaus fairen Sprachgebrauch: Einzahl männlich, Mehrzahl weiblich...
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Aber ganz abgesehen von der Sprache ist es selbstverständlich eine Frage der Religion, ob Frauen und Männer getrennt zu leben haben..
Wenn die Religion das vorsieht, dann... ja, dann... boah ey!... ey, mit Religion ist nicht zu spassen!!! Religion ist Anweisung von ganz, ganz oben!.
Bestimmt sehen wir also bald auch hier in Europa die Geschlechtertrennung in Bussen, in Geschäften, u.s.w., denn wir sind bezüglich religiöser.
Kulturen ja schliesslich tolerant und die Ausübung religiöser Praktiken steht bei uns ganz weit oben im Grundgesetz als selbstverständliches .
Grundrecht verankert. Saudi-Arabien macht es uns heute schon vor, wie praktizierte Geschlechtertrennung auch bei uns aussehen kann..
Und
wenn jedes Geschlecht sein völlig eigenes Refugium hat, kommt man sich überhaupt nicht negativ in die Quere (wie hier im Stadtbad). .
Und schliesslich gibt es ja nur.zwei Geschlechter - das vereinfacht die Trennung ungemein! Viel schwieriger umzusetzen ist die Mülltrennung! .
Und d
ie Geschlechtertrennung.hat sich ja.eben nicht etwa ein Mann ausgedacht, sondern das hat Gott von ganz oben so vorgegeben! .
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Zum Motiv selbst: Hier ist nicht deutlich zu erkennen, ob der Go... äh, der Mann rechts sich an einer Art Geländer oder Schwimmleine festhält,.
oder ob sich um einen Kratzer handelt, der schon auf dem Negativ bei Herstellung der Postkarte entstand. In einem Buchabdruck ist dieser.
"Kratzerauch mit drauf. Ich habe mich für ein reales Objekt entschieden. Die Leine oder das Geländer taucht am Knick ins Wasser ein und.
unterhalb des Knickes ist es die Spiegelung im Wasser. Nur schwer zu sagen, ob das mit der Spiegelung real hinkommt. So geschult bin ich.
nicht, dass ich eine reale Wasserspiegelung von quasi gefakten Spiegelwinkeln unterscheiden könnte. Müsste man letztlich ermittlungstechnisch.
real rekonstruieren und dann abgleichen, erst das brächte den Beweis, ob es sich beim Knick tatsächlich um eine Spiegelung handelt. .
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Übrigens wird auch heute noch, trotz aller Vorsichtsmassnahmen, gerade in Schwimmbädern viel Dihydrogenmonoxid freigesetzt! .
Da muss man sehr aufpassen!.
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Überseemuseum
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Nr.187

Nr.187  Innenhof / Lichthof des Überseemuseums. Hier das zweite Bild aus der Sammelmappe                          large 2K large 4K  (Close = Bildklick)
mit insgesamt 21 Bildern. Obwohl dieses Motiv inhaltlich nicht so sehr faszinierend ist, so ist
es doch bemerkenswert, dass es von vor dem 2. Weltkrieg stammt! Denn der 2.Weltkrieg stellt ja, zumindest bei uns, in unserer Gesellschaft,
so eine gewisse Zeitmarke dar, bei der man eben nach "vor" und "danach" definiert. Farbfotos aus der Zeit von vor dem 2. Weltkrieg sind rein
technisch sehr selten und schon daher etwas Besonderes, zum Anderen sind diese Bilder aus den 20er, 30er Jahren eben nicht nur bloss "ein
paar Jahre älter" als Bilder aus den 50er, 60er Jahren, sondern stammen sozusagen aus der Zeit von "vor dem grossen Bruch".
Und wiederum nocheinmal eine ganz andere Ära ist dann die Zeit von vor dem 1. Weltkrieg.
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Dennoch schade, dass die Fotografen damals immer nur den gleichen, aber auch wirklich immer nur denselben, statischen Käse aufgenommen
haben! Das Rathaus, das Domportal, die Wallmühle hinter den Bäumen... All das sieht heute noch exakt genauso aus, wie vor 50, 100 oder 500
Jahren. Aber klar, man war eben ganz besonders stolz auf die ganz besonders statischen Dinge. Ist ja auch ok, nur hätte man ja zusätzlich mal
was ganz anderes fotografieren können. Aber so kreativ war man eben nicht. Man wäre wahrscheinlich für geisteskrank erklärt worden, wenn man
ganz willkürlich 
"einfach so irgendetwas" fotografiert hätte. War ja auch teuer. Aber das Domportal in x-ter Ausführung aufgenommen, macht das
Fotografieren ja nun auch nicht billiger oder origineller. Naja, immerhin heute ein gewisser Reiz beim Sammeln, mal was Selteneres zu finden.
Frühe Farbfotos oder / und gute originale Nachcolorierungen gehören auf alle Fälle dazu.
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Diakonissenhaus
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Nr.193

Nr.194   Krankensaal oder -stube im Diakonissenhaus. Kein Datum. Dürfte so um 1930 sein.                          large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Industrie
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Nr.229
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Nr.229   Maschinenhalle der AG-Weser. 23.1.1911. An Fräulein Betti Meier, Bremen, Mauerstr.45.                    large 2K large 4K  (Close = Bildklick)
Karte betitelt mit: "Montieren von Schiffsmaschinen in der Maschinenfabrik der Actien-Gesellschaft 'Weser'.
Schiffswerft in Bremen."
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--- M. l. Be. Diese Woche konnte ich nun leider nicht abkommen, sonst wären wir nochmals zusammen gekommen.
Sonnabend haben haben wir s.V.V. im Casino zu singen zur Kaiser Geb. F. Für Sonntag bitte ich dich wieder um 7 Uhr
da zu sein und begrüße dich l.Sch. aufs herzlichste bis dahin. Dein Emil ---
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Der 27.1. - Kaisers Geburtstag - war aber im Jahr 1911 ein Freitag! Sehr wahrscheinlich hatten sie am Samstag nachgefeiert. Oder Emil hat sich
im Tag geirrt. Oder die Website, wo ich den Wochentag zum Datum rausgefunden habe, hat sich geirrt. Oder der Kaiser hat sich geirrt. Letzteres
aber eher nicht anzunehmen ist.

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Wohnraum
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Nr.677
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Nr.677  Wintergarten in der Schönhausenstrasse 33.                                                                                     large 2K large 4K  (Close = Bildklick)
27.11.1914. An Herrn Karl Baun, Prag III, Josefsgasse2.
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   Herzlichen Gruss Grete Grieme. Bremen. Schönhausenstrasse 33.

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Heute ist in maps unter der 33 nur eine Baulücke zu finden / sehen. Also genau dort, wo auch auf der AK Nr.588 unter "Stadtteile" die Lücke ist.
Leider gibt es ja kein Streetview aus der Schönhausen, um zu schauen, wo genau die Hausnr.33 ist, ob da überhaupt noch eine 33 existiert.
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Sehr stark anzunehmen jedenfalls, dass dieser Raum dann auch einer aus der Nr.33 ist, aber muss natürlich nicht zwingend....

----> Leserhinweis von George:
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Diese AK Nr. 677 wurde gegen Ende 1914 von Grete Grieme, Schönhausenstr. 33, geschrieben. Im Adressbuch-Bremen für 1915 wurde in
der Nr. 33  erstmals als Bewohner der Architekt W. K. Grieme aufgelistet, und zwar als Hauseigentümer. Ich könnte mir also vorstellen,
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dass der Architekt nach dem Einzug voller Stolz seinen Wintergarten zur Ansichtskarte gemacht hat und seine Frau Grete diese ebenfalls.
voller Stolz an ihre Freunde versandt hat..
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bremer-ansichtskarten.de
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