Ruderbootfahrt über die Saar
in Second Life
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9. October 2010

h264.avi       ruderboot-saar-10.2010-h264.avi         48:06 min      1,6 GB       1600x900         stereo / mp3

h264.mkv       ruderboot-saar-10.2010-h264.mkv         48:06 min      850 MB       1600x900        stereo / mp3
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Ruderbootfahrt durchs Saarland
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Kurz und knapp: Eine Ruderbootfahrt über die SL-Saarland-Sims im Oktober 2010. Yep, das war's schon. Nicht mehr und nicht weniger.
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Das Saarland war, wie ich fand, eine sehr, sehr schöne Landschafts-Sim! Jammerschade, als sie zum Jahresende 2010 hin abgebaut und geschlossen wurde.
Ich hatte ein Haus dort am Zoo gemietet. Der Zoo war ein eigenes Highlight! Selten wurde und wird in SL auf eine ausgewogene Landschaftsgestaltung Wert gelegt,
da sich viel Grünpflanzen, Parks und Parkwege ja schlecht aktionreich bespielen lassen. Daher besteht SL allermeistens aus Clubs, Bars und Shopping-Centern.
Für Landschaftsparks a la Sanssouci oder für die Darstellung weiter Wald, Wiesen und Agrarflächen, ist SL schlicht noch viel zu teuer (Stand Ende 2011) und die
Sims mit 256x256m viel zu klein. Das Saarland bestand immerhin aus acht Sims im Quadrat. Selbst wenige Wochen vor der Schliessung wurde noch am Ausbau an
den Wegen und Brücken gearbeitet und sogar ein Golfplatz sollte auf einer Freifläche noch entstehen. Der dortige Pool-Club wurde erst im Frühjar 2010 eröffnet.
Die Entscheidung zur Aufgabe des Projektes kam wohl sehr kurzfristig. Sehr bedauerlich. :-(
Zu jener Zeit schloss ebenso die Koblenz-Sim mit dem Deutschen Eck, so wie die "Erzdiözese Freiburg" mit grosser Kirche samt Veranstaltungen, letztere also ein
virtuelles Kirchenprojekt gewesen. Die Koblenz-Sim soll wohl wieder 1:1 in "Opensim" aufgebaut worden sein, ich habe sie aber bisher noch nicht gesehen / besucht.
Wäre toll, auch das Saarland würde wieder in einem "Open-Source-Grid" rekonstruiert werden, denn die hohen Unterhaltskosten waren es wohl, die zur Schliessung
dieses, wahrscheinlich als Tourismus-Werbung gedachten, Bundesland-Nachbaus führten.

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Entlang der Fahrt touristisch im Einzelnen
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Es geht los an der Ostküste, vorbei am alten Saarkran in Saarbrücken, über die Sim "Saarbrücken" mit Altstadt-Uferbereich. Durch "Saarlouis" an der Festungs-Zitadelle vorbei,
auf der in SL u.a. eine Schule für Deutschunterricht war, sowie der Nachbau der St.Ludwig-Kathedrale. Den Turm von St.Ludwig sieht man ab und an, z.B. wenn Steffy in den
Fischer-See einbiegt. Weiter geht es durch die Wohnhaus-Gegend bis nach Mettlach in "Merzig-Wadern". Rechts vor der Mettlach-Kurve lag der Zoo. Im Film sind dort
verschiedene Tierlaute zu hören, diese stammen also vom nahen Zoo. Nach der Kurve, oder besser der "Saarschleife", eine Deutschlandfahne auf der Burg Montclair, jene auch
"Die stille Wächterin der Saarschleife" genannt. Dann durch die Sim "Saarland-Park". Im Hintergrund, hinter der Yacht ist noch die Altstadt von "St.Wendel virtuell" zu sehen.
Gleich nach der Linkskurve bei der Yacht ragt der Pool-Club baulich in die Saar. Zu Schluss hält Steffy am Steg und gönnt sich noch Einen im dortigen Biergarten!
Ganz patriotisch mit einem - in die Gegend überhaupt nicht reinpassenden - Bierkrug mit Bremer Speckflagge. ;)  Danach schaut sie am Ufer noch ein Weilchen den anmutigen
Schwänen zu. Im Hintergrund die Kirche St.Wendelin und hinter den Bäumen, etwas verdeckt, ein Praktiker-Baumarkt.

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Bewegtes Gemälde / elektronisches Bild
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Diesen Film bezeichne ich, genau wie die Denmark-Tram als "Bewegtes Gemälde". Ich mag diese Form von leichter Veränderung, seichten "ineinander Überfliessens" von Formen und
Farben. Natürlich verbraucht das Darstellen, das "Sichtbarmachen" des Gemäldes Strom und somit Energie, aber ein echtes Ölbild kostet ja meist auch schon etwas mehr Geld im Kauf,
der physische Transport dessen kostet Energie und die Herstellung der Ölfarben vorher benötigte ja auch Energie. Der ökologische Fussabdruck, bzw. der
CO2-Ausstoss dürfte daher
beim
elektronischen Gemälde, im Vergleich zum Ölbild, etwa gleich hoch ins Gewicht fallen.
Dafür kann man aber ein elektronisches Bildmotiv an der Wand wechseln, während man vom Ölbild-Schinken bis hin zum BRAVO-Poster gezwungen ist, sich permanent ein und
dasselbe Motiv, gegebenenfalls über Jahre hinweg anzuschauen. Da steckt wenig Veränderung drin. Und dieser, im Grunde "langweilige" Film bietet daher nun, wenn man ihn eben nicht
als Film, sondern als ein "Deko-Bild" betrachtet, innerhalb von seinen 48min ein wenig Abwechslung, trotz dass er thematisch absolut gleichbleibend ist.
Ich mag es jedenfalls mit der Kamera zu "malen", was eben erst heute durch die Digitalform möglich geworden ist - und was sich künftig auf immer grösseren Monitoren mit höherer
Auflösung derer, bei zugleich höherer Framerate, noch viel weiter wird ausbauen lassen können.

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Technisches zum Clip

Für die Aufnahmen zum Einsatz kamen im Okt.'10 ein Duo-Core mit 2x 2,3 GHz und eine Geforce-GTX-8800 Grafikkarte. Die Capture Auflösung betrug 1600 x 918 Pixel,
zugeschnitten auf 1600x900. Also exakt 16:9. Ich hätte etwas mehr Höhe nehmen sollen, um auch noch die letzten beiden Buttons mit wegschneiden zu können. Alternativ hätte
ich auch das ganze Bildformat noch kleiner zuschneiden können, habe aber lieber nur die Buttons ausgeschnitten.
Insgesamt war es 2010 - und ist es auch jetzt, ein Jahr später - immer noch eine Herausforderung in SL durchgehende Landschaftsaufnahmen mit hoher Sichtweite, hohem
Detailreichtum, bei  zugleich hoher Bildschirm-Auflösung (möglichst Full-HD) und einer hohen Framerate (möglichst >12 fps, besser >25 fps) zu realisieren.
Kein Problem ist ein hohes Detailreichtum plus hohe Framerate wenn nur wenige Objekte im Bild sind und die Sichtweite klein ist, z.B. indoor. Oder kurz vorm Meeresufer.

Bei Landschaftsaufnahmen müssen / sollten möglichst alle Texturen gut durchladen, es sollte kein Objekt nur grau sein oder bleiben. Um das zu erzielen, bin ich die Saar vorher ein paar
Mal mit 'nem Jetski auf- und abgedüst, um die Objekttexturen vorladen zu lassen und sie möglichst alle schon im Cache zu haben. Einzelne Objekte, vor allem bestimmte Bäume musste
ich dann länger (ca. 1 Minute) ganz nah anfokussieren, bis die Texturen geladen hatten. Restlos perfekt ist es im Film dennoch nicht, denn nicht alles bleibt verlässlich im Cache, allein
weil es bei 8 Sims zu viele  Daten / Objekte sind, die wieder neu geladen werden müssen und die zwischenzeitlich keine Priorität mehr haben, weil sie ja der Entfernung wegen unsichtbar
sind. Je höher die Entfernungseinstellung für die Sichtbarkeit, desto besser für bleibende Texturen, aber desto schlechter die Framerate. Die exakte Entfernungseinstellung weiss ich hier
nicht mehr, es dürften so ~300m gewesen sein.

Dazu kommt, dass man möglichst während der Aufnahme keine Nachrichten zugesandt bekommen möchte/will/darf, weil die dann ja voll mit eingeblendet werden und dann ist ebenfalls
der gesamte Aufnahmefluss hin. Hilft nur alle Meldungs-Optionen abschalten, oder beten, dass keiner was sendet in der Zeit. Crashen, also aus dem Spiel ganz rausfliegen, was oft
genug passiert (und 2010 noch öfter als heute), bedeutet natürlich ebenfalls wieder ganz von vorne anzufangen, samt Texturvorladens.
Dann verläuft die Fahrt ja über mehrere Sims hinweg, also über Simgrenzen rüber, und das Passieren der Grenzen führt oft zu stärkeren Rucklern oder Objektversatz. Hier erkennt man
die Simgrenzen an kurzen Rücksetzern des Bootes. Ebenso werden an den Sim-Grenzen Mitteilungen über die Grenze automatisch eingeblendet, auch die müssen vorher im Viewer
abgeschaltet werden. Die Hover-Schriften über den Poseballs oder den Info-Boards kann man im Prinzip auch abschalten, aber das habe ich hier nicht realisiert.
Auch einige "unlogische" Objekte, wie z.B. am Himmel fliegende Bäume könnte ich mit meinem heutigen Viewer und Wissensstand unsichtbar machen (Derender), ging aber Okt'10
noch nicht. Ruckler gibt es sowieso viele mal zwischendrin - das gehört einfach zum Charakteristikum des Spiels dazu.
Steffy hat hier eine Kurzhaarfrisur, bzw. zusammengenommene Haare, da offene Haare sonst bei jedem Ruderschlag durch den Bauch hindurchgefallen wären, und das sieht nicht aus.

Insgesamt war/ist diese Ruderbootfahrt sehr ideal zur filmischen Umsetzung, weil: Die langsame Bewegung verzeiht eine niedrige Framerate! Auch das Rudern selbst ist keine komplexe
weich-runde Bewegung, wie z.B. Balletttanz, sondern kann ruhig abgehackt rüberkommen. Durch die langsame Vorwärtsbewegung haben die Texturen genug Zeit um noch nachzu-
laden (man sieht das in  Einzelfällen gut, wie lange es noch dauert, bis das Grau Farbe annimmt, oder der Matsch scharfe Konturen bekommt).
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Kompressionsverfahren, Converter

Eine Wissenschaft für sich ist die Komprimierung des fertigen avi-Filmes!
Denn z.B. 370 GB bei 50min Länge kann man weder zum Download anbieten, noch kann das derzeit ein normaler Rechner flüssig abspielen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Ergebnisse von Converter zu Converter ganz unterschiedlich ausfallen können, trotz gleichen Format- und File-Einstellungen.
Mein Lieblings-Converter ist der Hamster! Allerdings nur die ältere Version, die ich jetzt sorgsam hüten werde, weil es sie nicht mehr gibt.
Die neue Version produziert bei gleichen Einstellungen deutlich grössere Dateien bei deutlich schlechterer Bildqualität. :-/  Oder ich mache was falsch, ich wüsste aber nicht was.
Es entstehen bei H.264 Artefakte / leichter Matsch und das Rot bleicht stark aus. Und das, wohlgemerkt, obwohl das File noch grösser wird, als beim alten Hamster.
Die Format-Factory ist perfekt in .mkv -> und den Container habe ich hier angewandt. Codec ebenfalls H.264. Und das File ist mit 850 MB schon relativ klein und sieht dennoch sehr
gut aus! Als Vorlage nehme ich jedoch nicht das 370GB-Original, sondern eine bereits mit Hamster nach H.264.avi komprimierte Version. So hat die H.264.avi-Vorlage 1,6 GB und
Format-Factory macht dann daraus ein lediglich etwas kontrastärmeres .mkv mit 850 MB. Hätte ich gleich das Originalfile genommen, wäre das .mkv über 4 GB gross gewesen.
Und hätte ich es von der Datenrate her auf 850 gezwungen, wäre es wieder matschig geworden.

Meistens mache ich von den fertigen Clips noch einen Durchlauf mit Nachschärfung. Bei Hamster H.264-avi ist dieser Film als geschärfte Version 2,7 GB gross.
Die ungeschärfte, die hier zum Download vorliegt, hat wiegesagt 1,6 GB.
Ein scharfes .wmv wird 1,5 GB gross = auch schon gut, .wmv ist aber nicht TV-kompatibel. Am TV macht scharf/unschaf ohnehin keinen Unterschied, wie ich festzustellen meine.
Mehr Schärfe ist nur etwas für die Player auf dem Computermonitor. Ohnehin liefert z.B der Classic-Media-Player deutlich bessere Ergebnisse beim Abspielen, als beim gleichen File
der Windows-Media-Player, der ja primär fürs .wmv-Format entwickelt wurde.
Empfehlung: Den Freeware-Clasic-Media-Player downloaden und für Files wie diese benutzen! Beim WM-Player haben z.B. meine H.264-Tramfahrten z.B. nur eine Framerate von
~10 fps und kaum Schärfe/Konturen, laufen aber im Prinzip und man denkt, die Files sind so. Man sollte sich für den WM-Player wenigstens die aktuellen Windows-Codec-Packs
downloaden mit Codec-Sammlungen fürs System, aber da ist das Risiko bei, dass bereits neue, spezielle Programm-Codecs wieder durch ältere aus dem Pack ersetzt werden, aber
immerhin kommt der WM-Player dann besser mit H.264 klar.

Man muss halt von der Aufnahme bis zur Betrachtung alle möglichen Converter-, Container- und Codec-Mischungen und eben auch die Player durchprobieren, bis was Brauchbares
im Qualitäts-Byte-Verhältnis und eine flüssige Darstellung dabei rauskommt. Ebenso sind nicht alle Formate USB-TV tauglich (.mkv eher nicht), besser ist es, für TV erst auf DVD zu
brennen und dann zu gucken. H.264-avis laufen auch nicht alle ausnahmslos auf USB-TV, manche ja, manche nein. Woran das liegt, ist unbekannt. Besser ist es, wenn sie divx-kodiert
sind (kann jeder selber noch nachträglich machen, z.B. mit Freeware-Format-Factory). Die H264 hier (Denmark-Tram und Ruderboot laufen aber ziemlich garantiert auf USB-TV
und haben sehr gute Bild- und Tonqualität).

Klar ist nun ein Download von 850 MB, erst recht nicht 1,6 GB Grösse noch nicht jedermanns Sache. 1GB Download ist ja teils schon das gesamte Monatskontingent so manchen
UMTS-Sticks. Aber anders geht es derzeit halt nicht, einen High-End-Film zum Download anzubieten. Und ich will damit auch Zeichen setzten, dass es Massstab werden sollte,
solche Filegrössen zu saugen/uppen und tauschen zu können. Denn wenn jeder User nur zweizeilige E-Mails versenden und nur reinen html-Text ohne Bilder im Web lesen würde,
sähe die Industrie ja keinen Handlungsbedarf, was den Netzausbau betrifft.
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TV-USB, HDMI-Signal
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Das heisst: Doch, es ginge viellicht anders! Denn das USB-Record am Fernseher zeichnet ja das HD-Digitalbild in perfekter Qualität bei zugleich minimalster Filegrösse auf! Auf eine
HDD am TV passen problemlos viele tausend (!) Stunden Full-HD rauf. Mein kleines 50 min Projekt hier, füllt während der Arbeitsphase mit den Zwischenschritten eine ganze
3TB Platte. Es müsste doch möglich sein, das TV-Format selber zu generieren und zu verarbeiten. Ich will mich damit mal eingehender beschäftigen.
Was ich jetzt grad vorhatte, war, das HDMI-Monitor-Ausgangssignal auf zweitem PC aufzuzeichnen. Allein deshalb, damit die Framerate wegen der Rec-Aufzeichnung auf demselbem
PC nicht so stark runter geht. Aber ein HDMI-Signal irgendwo aufzuzeichen, ist regulär nirgendwo vorgesehen! Warum nicht? -> Weil die Industrie das nicht will, dass man digitale
Signale so einfach und lustig kopieren kann. Das soll wohl bitteschön immer noch nur Hollwood und deren Verwertern hirarchisch vorbehalten bleiben!  :-/
Am TV kann man ja jedes laufende Programm mit der eingebauten Rec-auf-USB-Funktion mitschneiden, will man aber über Scart oder HDMI auf dem TV selbsteingespieltes Material
über USB aufnehmen, bleibt die Rec-Funktion deaktiviert! Natürlich, klar! Sonst könnte man ja ganz easy going den TV als PC-Monitor nutzen und vom Desktop bis hin zur
abgespielten Bluray alles fröhlich mitschneiden. Nur will ich ja gar nix raubkopieren, ich will nur meine eigenen Sachen vernünftig und mit den besten Mitteln und Methoden machen
können.
 
Immerhin gibt es HDMI-Capture-Cards irgendwo zu kaufen (die XBoxer könnten ja sonst gar nicht digital Games capturen), ganz billig sind die aber nicht gerade, und man braucht halt
einen zweiten PC dafür. Eigentlich sollte über einen HDMI-Eingang heute jede bessere Grafikkarte verfügen, oder besser gleich jeder Monitor volles Rec-auf-USB dran haben.
Wie gesagt, ist leider nicht der Fall, das Ganze also wieder eine spezielle Nischenanwendung / Ausstattung für Freaks wie mich.
Aber ich werde es wohl wagen mit der HDMI-Capture-Card, allein der besseren Framerate wegen. :-) 
In jedem Fall haben die Screen-Capture-Geschichten und die Kompressionsverfahren samt deren Verabeitungsmöglichkeiten noch Potenzial nach oben.
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Das Saarland existiert nicht mehr
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Es ist für mich ein eigentümliches Gefühl, wenn ich mir heute diesen Saarfahrt-2D-Film anschaue, denn das Saarland war mal mein Zuhause! Es war für mich sozusagen die Mitte, das
Zentrum vom ganzen SL! Es sind jetzt nur noch flache Bilder davon übrig, wo ich mich einst ganz frei drin bewegen konnte, wo ich jede Ecke kannte, so gut wie jedes Haus und jeden
Baum. Da waren der Nachhauseweg vom Club, die Besuche im Zoo zur Entspannung, die Saarfahrten, der Weg in die Stadt, mein Blick vom Balkon ins Grün. Alles nur noch Erinnerung!
Ist schon merkwürdig. Es gibt kein Zurück mehr dahin.
Es ist ja nicht nur ein Gebäude abgerissen, oder ein Baum gefällt worden, oder ein Geschäft umgezogen, sondern eine ganze Region ist verschwunden, mitsamt der dafür ganz spezifischen
Geografie, der charakteristischen Architektur, mit all den dortigen Verhältnissen von Entfernungen, markanten Orientierungspunkten und all damit verbundenen emotionalen Erlebnissen,
bis hin zum Status eben dort zu wohnen und ein Teil der dortigen, prinzipiellen Community zu sein.
Auch diese Erfahrung also, vom Verlust des Lebensumfeldes, vom Verlust einer kompletten Heimat, auch das kann eine virtuelle Welt bereits gut simulieren.
Naja, SL ist ja durchaus noch ein bisschen grösser. ;)  Solange nicht das ganze SL zumacht, oder gar das Web ansich abgeschaltet wird, solange wird es wieder neue Plätze geben, um
sich niederzulassen... die man auch erst dann wieder richtig zu schätzen wird wissen, wenn sie aufgehört haben, zu existieren.

Dabei hatte ich doch filmisch noch soo viel vor dort. Eine Nachtfahrt oder im Abendlicht wollte ich noch machen, eine Fahrradfahrt in die Stadt, oder einen Spaziergang, oder.. und... und.
Immerhin hatte ich noch, als die Schliessung feststand, einen Rundgang in Einzelsequenzen durch den Zoo und durch die Reste vom Saarland geschafft. -> Aufnahmen bei Zeiten mal hier.
Auch das lehrt Einen Second Life viel stärker noch als im echten Leben: Wenn man etwas tun will, sollte man es gleich tun, denn schon morgen könnte es dafür zu spät sein...
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Sonstiges
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Kurz nachdem ich gedreht hatte, und weil man hier kein Platschen der Ruderschläge hört, hatte ich zunächst vor, die Ruderschläge entsprechend akustisch zu unterlegen.
Dafür wollte ich das Geräusch der Ruderschläge einer realen Bootsfahrt durch den Bremer Bürgerpark aus dem Jahre 1986 nehmen. Denn da habe ich ein fast ebenso
durchgehendes Video von. Ich hatte schon alle brauchbaren Ruderschläge einzeln rausgesucht und separiert, also schon viel Arbeit reingesteckt, als ich dann, nach längerer
Arbeitspause mal feststellte, dass die Files gar nicht mehr existierten. Ich hatte wohl 2x die jeweils vermeintlich doppelte Kopie des Ganzen gelöscht - und damit war gar
nix mehr vorhanden. Nochmal neu anfangen wollte ich nicht. Und es hätte nocheinmal viel Aufwand bedeutet, jeden einzelnen Ruderschlag zu unterlegen, so dass mich
das versehentliche Löschen im Endeffekt vor zuviel zwanghaftem Aufwand bewahrt hat. Dennoch wäre es künstlerisch natürlich kultig gewesen, ganz klassische
Rudergeräusche von 1986 dabei zu haben, zu jenem damaligen Ausflug ich ja einen persönlichen Kindheitsbezug habe - und dadurch im Werk eine weitere künstlerische,
autobiografische Note entstünde....  ;)
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Bleibt noch festzustellen, dass es im Web unter den Stichworten "Virtuelles Saarland" derzeit noch einige tolle YT-Beiträge und viele Fotos dazu gibt. Z.B. einen Vergleich
der echten Bauten mit den daraufhin erstellten SL-Bauten. Es ist noch eine Landkarte vom Saarland zu finden, Infos und Texte, u.s.w.
Ich erspare mir das Posten der Links, da sich die erstens wohl bald ändern, zweitens wären es viele. Wer mag, findet schnell selbst. :)
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h264.avi       ruderboot-saar-10.2010-h264.avi         48:06 min      1,6 GB       1600x900         stereo / mp3

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