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Artwork

Steffy van Valanger

van-valanger.com  /  valanger.com   /  artinlandscape.com  /  bremer-ansichtskarten.de  /  tramclips.de

--- Wenn es eine Weltformel gibt, dann ist sie ein cooles Mädel! ---


   Update:  24.4.24:  Berlin - Buga85:  +3 Fotos (Antiquariatsfund): Ausstellung des Logowettbewerbes, +1 Ersttagsbrief.

9.4.24:  Vorschau Fotoset-3D:  "Flughafen Bremen", scroll runter.

8.2.24:  Diorama-Hintergrund / Display in 1:87:  "Graffitiwand 'Cool', Heilsberger Allee". 
->  Erhältlich ab jetzt im neuen Shop von privat an privat.  -> scroll runter.

13.1.24:  Kleine Diorama-Inszenierung in 1:18:  "Mädel auf rotem Opel Kadett der 70er-Jahre"  -> scroll runter.
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.Ältere Updates


Festes 4K in Tabellen! Ja, ich weiss, man kann eine Website auch "responsive" machen und pures css wäre
bestimmt auch besserer Code...
Es übersteigt aber meine derzeitigen Auszeichnungssprachen-Kenntnisse, so perfekt in css zu setzen, auch
übersteigt es meine Lust, mich mit css bis ins Detail zu befassen (will lieber Inhalte machen), vor allem aber
wären die Bilder dann doch wieder vollautomatisch klein, was eben weniger eindrucksvoll ist, und der Enduser
denkt aufgrund der automatischen Anpassung dann nicht weiter drüber nach, dass er/sie noch kein 4K hat. ;)

Daher: 4K macht einfach Freude! :D
Man ist richtig im Bild "drin"! Briefe schreiben, Dateien sortieren, 4K-Vids gucken, Digifotos betrachten, Games
sowieso... wenn man einmal 4K hat, will man nicht mehr zurück!
Dies ist ja ohnehin keine Pizza-Bestellseite zum Wischen fürs Handy an der Bushaltestelle, sondern eher ein
Museumshallen-Ausstellungsrundgang zum
besinnlich-gemütlichen 5-o'clock-Tea... :)

--> Falls userseitig noch kein 4K vorhanden, lässt sich zur Not immer auch der Browser-Seiten-Zoom verwenden,
um eine Website schnell und einfach wieder auf 2K zu verkleinern/einzupassen: 
"Strg"  +  "-/+" (auf 50% gehen).

---- Viel Spass ! ----

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Im Kontext zum Zeitgeschehen gibt es von nun an eine sooft wie möglich aktualisierte In/Out-Liste der wichtigsten Trends!
Damit der geneigte Leser (und natürlich auch der/die/das ungebeugte Lesix) immer informiert ist, was grad' so barometermässig
richtig trendy ist und was, andersherum, eben nicht mehr wirklich cool oder angesagt ist.

Diese Idee trage ich schon länger mit mir rum, aber bei so 1-2 Trends hin und wieder dachte ich mir bisher immer, dass das ja nicht lohnt,
um das gleich groß als Kategorie anzukündigen, aber im Laufe der Zeit verändern sich die Trends doch so stark, und gibt es in der Menge
so einige zusammengesammelte neue UPs + DOWNs in den Charts, dass es dann doch jeweils eine News-Notiz wert ist, wie ich meine.

Dieses IN/OUT stammt ursprünglich aus den 80-90er Jahren aus irgendeinem TV-Magazin. Ich weiss nicht mehr, welches genau das war,
ältere Semester werden sich erinnern, denn die Wortwahl war kultig mit dem "Giga-IN", "Mega-OUT" u.s.w. Genau auf diese damals
gesellschaftlich etablierte Art werde ich versuchen, hier anzuknüpfen. Los geht's heute am 21.8.22... und schaun mer mal, was die
Zukunft so an Notizen bringt:

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                   >>>>>>>>>>>  IN/OUTs   <<<<<<<<<<<


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Maedel auf Opel-Kadett

13.1.24:  Mädel auf rotem Opel Kadett der 70er-Jahre.
Diorama 1:18. Originalbild ca. 5600 x 3700 px.

Wollte ich immer schon mal machen, dieses Motiv.  Jetzt gab es mal eine schön passende Gelegenheit zur Realisation.  ;)
Figuren von American Diorama.


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set-u-karten

9.4.24:  Vorschau zum 3D-Bilder-Set "Flughafen Bremen".

Das erste 3D-Set wird "Flughafen Bremen" mit 14 Bildern / 2 Scheiben sein. Einmal als Format für View-Master + Meopta, einmal als 9x18-Pappkarten.
Es
ist noch in Arbeit (viel Arbeit noch), aber hier jetzt schon mal eine kleine Vorschau zu zeigen, motiviert mich, weiterzumachen.
Perspektivisch sollen es, zum Sammeln, bis zu 100 Mädels-Serien aus den Jahren 1995-2006 werden. Dazu vielleicht noch reine Landschaftsserien und
auch neue Sachen, da also auch noch mal so 100 Stück. Wenn ich dann alle zwei Jahre ein Set herausbringe, dann hat der geneigte Sammler bereits
in 400 Jahren alles komplett. :)  Aber im Ernst, so 3-4 Sets pro Jahr sollte ich, wenn, dann schon schaffen.
Das Problem ist natürlich, dass ich vor allem die Lust verliere, die Bildchen in die Scheiben zu kleben! Daran scheiterte das Weitermachen auch in den
Nullerjahren, als ich bereits Set Nr.1 fertig hatte (siehe unten) und auch 2-3x verkauft hatte und Set Nr.2 schon in Arbeit war. Das Montieren der Scheiben
war mir auf Dauer einfach zu fummelig. Auch weil es nicht immer zu 100% perfekt sauber wurde, sondern Klebstoff auf die Bilder kam, weil eben auch viel
"Verschnitt" dabei war, so dass sich das ökonomisch kaum noch lohnte.

Mal sehen, wie es jetzt wird. Es ist bei sowas ungeheuer wichtig, jeden Arbeitsablauf absolut zu optimieren, um keinen Handgriff zu viel machen zu müssen.
Z.B. nicht nur ein Set nur jeweils einmal herzustellen, aber auch nicht 500 Stück, sondern vielleicht so 50 Stück desselben Titels hintereinander abzuarbeiten.
Das Problem bei dem View-Master Format ist heutzutage vor allem, dass es kaum noch Diafilm gibt, und wenn, dann noch weniger zu bezahlbaren Preisen,
die für den Kunden nachher noch akzeptabel sind. Und auch die Filme kommen teils mit Kratzern und Blasen aus der Entwicklung, sodass es auch da schon
"Verschnitt" gibt (entwickeln kann man natürlich auch noch selbermachen, wenn man das will). Aber gut, all das mit dem analogen Film geht derzeit noch
gerade so. Ausdrucke auf Folie sind zwar schon erstaunlich fein, aber noch Lichtjahre von der Auflösung eines analog ausbelichteten Diafilms entfernt.
Immerhin soll im Jahre 2023 ein grossindustrieller Thermo-Drucker entwickelt worden sein, der nochmals um ein Vielfaches höher auflöst, als alles bisher auf
dem Markt dagewesene, aber bis jener Drucker auch nur in der Industrie angewendet wird, und dann wieder zu bezahlbaren Preisen, und dafür dann ja auch
noch die entsprechend hochauflösende, bedruckbare Spezialfolie bezahlbar auf dem Markt sein muss... na ja... Jahre werden noch vergehen.
So sind die Reels aber derzeit immerhin recht exklusiv, weil im Prinzip ein spezielles Handwerk. Hingegen Anbieter von Papierbild-3D-Ausdrucken - oder rein
auf DVD - gibt es quasi wie Sand am Meer, da müssen dann vor allem die Bilder selbst schon ziemlich spektakulär sein, dass da sich noch einer für käuflich
interessiert.
Meine Pappbilder sind vor allem für die Besitzer der historischen Tisch-Stereoskope gedacht, die mit so einer Serie ihr Gerät mal abwechslungsreich bestücken
können. Das Langweilige an den Ausdrucken ist ja, dass man die Bilder ja schon sieht, bevor man sie in 3D betrachtet, also schon gesehen hat, wenn man sie
nur auspackt. Während bei den Scheiben die Bilder ja erst richtig zu sehen sind, wenn man sie durch den beleuchteten 3D-Betrachter klickt. Das ist kultiger!
Für das Bestücken der historischen Betrachter könnten die Kärtchen aber gerade noch interessant sein, weil eben auch relativ preiswert. Da allerdings die
meisten Taxiphote mit Glasdias bestückt werden, überlege ich, die Bilder in einem weiteren Format, nämlich auch noch als 9x13-Dias herzustellen. Das wären
dann zwei Mittelformat-Dias ca. 6x6 cm pro Bild, oder besser noch 2x 6x9cm, was den Preis pro 3D-Bild, dazu möglichst noch in edler Metall- oder
Kunststoffeinfassung, dann ebenso entsprechend exklusiv macht. Immerhin ist/wäre dann auch die Qualität atemberaubend exzellent bzw. es ist dann die
maximal mögliche Qualität, die aus historisch-analogem Material überhaupt noch herauszuholen und analog zu reproduzieren geht.
Für Mittelformat-Dias bräuchte ich allerdings erst noch ein entsprechendes Mittelformatsystem für die Ausbelichtung, ist also noch Zukunftsmusik.

Das View-Master-Format erfreut sich wiederum einer speziellen Sammler-Gemeinde, die wohl für wirklich seltene 3er-Sets auch mal einige hundert Dollar/Euro
hinblättert. Also für dieses Format mal ein ganz neues Sammel-Programm mit Kleinserien aufzulegen, das reizt mich schon.
Allein, was alles so an historischen 3D-Einmaligkeiten angeboten wird, da biete ich mit, was das Budget hergibt und freue mich jedesmal, wenn ich eine "Serie"
entdecke und erstehen kann, die ich dann wenigstens in Gedanken schon am Restaurieren und Kuratieren fürs Verlegen bin.

Klar, die meisten Reels für View-Master verkauft man, wenn man Einzelanfertigungen im Kundenauftrag, also mit heutigen Digitalbildern des Kunden selbst,
produziert. Da kann man dann so viel produzieren wie man Aufträge abarbeiten kann, glaubt man den "Warenkörben" anderer Anbieter. Da ich aber keine
Hochzeitsfeiern, keine Haustiere und keine Krabbelbabys verbasteln will, fällt das für mich flach. Ich will, wenn überhaupt, nur das machen, was mich selbst
inhaltlich interessiert. Aber auch Serien anderer Fotografen können da durchaus interessant sein/werden, wenn sie denn gut sind! Ich erinnere mich an den
Berliner 3D-Fotoclub, wo ich in den 90ern Mitglied war, da gab es Leute, die z.B. als Architekt Zugang zu den Bauprojekten am Potsdamer Platz hatten und
diese in 3D dokumentierten, einer aus der Vorstands-Riege hatte "Christos verpackten Reichstag" sogar im Stern publiziert, und eine schon damals wirklich
alte Dame hatte in den 50ern das Leben am Strandbad-Wannsee in Farbe und in 3D aufgenommen! Ein weiterer hatte die Ägyptischen Pyramiden und dortige
Ausgrabungen als 3D-Leinwand-Vortrag im Programm. Wenn also auch das Allermeiste "Blumenbeete aus dem Kurort" waren, gab es teils auch richtig
megageile 3D-Dokus!
Und irgendwo müssen all solche Bilder ja noch lagern, da könnte ich mir gut eine Zusammenarbeit vorstellen, solche Serien in Kleinauflage unter meiner Marke
zu vertreiben, zumal das Herstellen der Reels eben auch so seine handwerkliche Einarbeitung braucht, die nicht jeder adhoc selbstmachen kann oder will.
Für Grossauflagen von Reel-Sets gibt es in USA Anbieter, aber dann zahlt man fünfstellig und was will man mit 10Tsd Sets oder so, das kauft kein Mensch,
das kann man nicht mal lagern, man hat keine Qualitätskontrolle, kann nichts dabei wirklich individuell besprechen. Sowas macht dann allenfalls mal Dubai-Air
oder Redbull als simple Werbebeilage.

Aber hier ist das ja alles ohenhin noch im Werden, und noch lange nicht richtig marktreif. Vielleicht mache ich auch erst noch 3-4 weitere Sets und starte dann
erst im nächsten Jahr, damit es dann eben schon wenigstens 3-4 Sets sind. Damit ein Kunde schon mal Porto sparen kann und damit das Ganze dann nicht
wieder bloss nach Eintagsfliege aussieht, sondern nach Label+Marke und Sammelleidenschaft.


set-reels
            set-karten

"Flughafen Bremen" in gelber Farbgebung, weitere Sets sollen dann andere Farbgebungen erhalten. Allerdings bin ich mir da noch nicht ganz schlüssig, eventuell mache ich die Reels auch
durchweg in schwarz, da schwarz am wenigsten Licht im Betrachter reflektiert und weil der Laser-Schmauch dann am wenigsten zu sehen ist. Auch lässt sich die Art Pappe, die ich verwende,
eher schlecht direkt bedrucken, weil es hier schnell verschmiert und eher rau-unscharf wird. Also vielleicht besser den Text-Innenbereich auf weissem Papier ausdrucken und aufkleben.
Derzeit arbeite ich an der Herstellung von speziellen Pressen, mit denen ich das Sandwich dann richtig gut und knackig zusammenquetschen will, damit vor allem der Klebstoff sich richtig
verteilt und gut haftet, aber auch damit die Reels nicht am Rand gefleddert aussehen und damit die Bilder besseren Halt bekommen, wenn sie richtig eingepresst sind können sie dann eben nicht
so schnell verrutschen, falls sich mal der Kleber innen lockert. Auch könnte ein Papieraufkleber aussen dann richtig satt auf- und eingepresst werden, damit auch jener dann nicht ableiert.
Mal gucken, was geht. Allein die Wahl der richtigen Kleber und deren durchweg sichere Dosierung - nicht zu viel, nicht zu wenig - ist 'ne Wissenschaft für sich. Ich bräuchte da 'ne Hebelmaschine,
bei der dann "1x den Hebel drücken" jeweils eine immergleiche, exakte Klebstoff-Aufdosierung auf die Scheiben ergibt, wie Sahne auf Törtchen am Fliessband. Aber sehr schwierig, sich sowas
selber zu konstruieren, dann doch erstmal per Hand und die Klebe mit Stäbchen aus kleinem Haufen deneben aufnehmen und verstreichen oder so. Mit Sprühkleber bin ich noch am
experimentieren, das saut aber ziemlich drumrum und ist verhältnismässig teuer.
Die Papierkärtchen hingegen neigen beim Kleben von Fotopapier auf Pappe allein durch die unweigerliche Feuchtigkeitseinwirkung zur Bi-Metallwirkung und sind dann trocken krumm wie
Banane und wellig wie Ozean. Und ohne Pappe, also nur reines Fotopapier sähe es dann doch arg billig und unoriginell aus und ist eher labberig weich.
Eigene Ausdrucke werden auf alle Fälle besser, zumindest origineller, als in der Drogerie über online bestellt. Dort zwar unschlagbar preiswert, dafür aber tendenziell farbstichtig, braunstichig ö.ä.,
vor allem steht dann hinten der Stempel der Drogerie drauf und das ist dann ja nicht so prickelnd gelabeld.

set-tacheles

Damaliges "erstes Set" aus den Nullerjahren. Für die Scheiben hatte ich mir eine spezielle, mechanische Schnittvorrichtung aus Holz gebaut, deren Messer drei Bildformate
schneiden konnten, bzw. ich hatte für drei Bildformate Messer angefertigt. Der Schnitt selbst wurde auch sehr sauber und scharf (nicht wie beim Lasercutter mit
Ascheablagerungen, die nun immer mühsam ausgeputzt werden müssen), das händische Schneiden hatte aber eine ganze Menge anderer Nachteile, wie z.B. teils
eingerissene Schnitt-Ecken und das schnelle Abstumpfen der Klingen, was dann relativ häufigen Wechsel mit neuer Klingen-Feinjustage nötig machte. Auch abgrundete
Ecken gehen so natürlich nicht. Und die Herstellung spezieller Stanzen, ggf gleich zusammen mit den Reels, angefertigt von Fachbetrieben, überstieg schon auf Anfrage
allein mit der "Auftragspauschale" jedwede ökonomische Grenzen.
Die Bilder, also die kleinen Dias selbst, hatte ich damals komplett analog reproduziert, ohne Zuhilfenahme des Computers, was Mitte der Nullerjahre auch nur sehr
rudimentär Sinn gemacht hätte, also eher gar nicht. Von Negativen waren erst analoge Diapostive geplant, die ich bereits in der Lage war, herzustellen mittels Spezialfilm
(ein KB-Kodak-Diafilm auf C41-Basis statt E6-Entwicklung -> gibt's längst nicht mehr) und mittels allerlei einzuschiebenen Folien-Farbfiltern im Repro-Aufbau.
Inhaltlich war das Set mit etwas Theatralik versehen, zum Thema "Das Ende des Erdöls". Solch theatralische Interpretation braucht's heute nicht mehr, zumindest nicht am
Anfang. ;) Beim Format des Heftchens nehme ich heute lieber das klassische Quadrat-Tütchen. Allenfalls für eine Spezial-Edition mit weit mehr als drei Reels könnte es
dann vielleicht wieder etwas Aussergewöhnlicheres sein, aber Zukunftsmusik.


Noch ein Text zu den Scannern (für Insider)
Ein derzeitiges Kernproblem ist immer noch, die alten Negative und Dias in ihren allen möglichen, damaligen Formaten und Varianten 1:1 zu digitalisieren.
Kurz: Die derzeitigen Scanner, egal ob Flachbrett, ob Filmscanner, taugen allesamt nichts! Nicht nur, weil sie meist nur 1-2 Negativ-Vorlagenformate scannen können, sondern weil sie allesamt
mechanisch sind. Und so eine Mechanik eiert - logisch - immer! Wahrscheinlich auch beim Flextight, beim Nikon-9000 oder was sich da sonst noch so alles an altem "Firewire-Zeugs" aus dem
letzten Jahrhundert auf dem vemeintlich aktuellen Profi-Markt tummelt.
Ich konnte immerhin letztes Jahr den nun wirklich aktuellen, brandneuen Plustek-OpticFilm-8300i im Vergleich zum 8200er testen. Kurz: Schrott! Jetzt total Schrott, weil ich Kurzschluss drin
verursacht habe, aber auch im Betrieb schon Schrott, gerade weil er schneller scannt als der 8200er.
Die Dinger funktionieren nämlich so, dass nicht etwa das Negativ durch den fahrenden Schlitten Zeile für Zeile abgetastet wird und es 1:1 zusammengesetzt wird, nein, die Zeit für den Scan
des ganzen Bildes ist vorgegeben bzw. ein fester Zeitintervall ist vorgegeben, und was der Schlitten dann in der Zeit abfährt, das hat er dann eben gescannt oder nicht gescannt.
Heisst: Bremst man den Schlitten kurz mit der Hand oder drückt man den Schlitten in Fahrtrichtung schneller, wird das Bild wechselweise gedehnt oder gestaucht, weil eben nicht die reine
Wegstrecke entscheidend für den Bildaufbau ist, sondern am Ende nur die Zeitspanne für die gesamte Bildfläche. Ergo: Wenn die Mechanik abgenutzt ist, bekommt das Bild ganz ordentlichen
Seegang! Der Schlitten hakt und springt und das Bild bekommt bekommt Wellengang und verzerrt in den Ebenen der Fahrtrichtung.
Das ist auch bei den Flachbildscannern so. Die Postkarten, die ich gescannt habe, sind daher nie 1:1 die wirklichen Abbilder, sondern immer ist irgendwo was gestaucht, gedehnt, verzerrt u.s.w.
Bei alten Postkarten fällt das lange Zeit nicht so stark auf, aber irgendwann ist auch da schluss, der Scanner ist "hin" und absolut verbraucht, man sieht es dann schlicht dem Scanbild schon auf
Anhieb an, also auch ohne mit dem Original abgeglichen zu haben.
Und in den Scans von Negativen und Dias will ich nun wirklich keine gestauchten und gedehnten Objekte und Gesichter, die zudem dann als Unschärfebereiche hervortreten, nur weil das Ding
meint, stellenweise zu schnell / zu langsam fahren zu müssen. Und bei 3D, wo zwei Scans nachher zur Deckung kommen sollen, ist das nochmal umso nerviger. Geht zwar noch in 3D zu sehen,
aber warum diese blöden Verzerrungen? bei den Plusteks ist es schon rein bautechnisch so, dass sich der Schlitten durch Spannungen immer unmerklich verkantet und dadurch eben hakt und
springt. Der Abrieb als "Kopfsteinpflaster" tut sein Übriges! Da nützt dann also auch ölen und fetten nichts, weil man dann nur den Abrieb mit einölt. Zwar wurde es besser, als ich alles Teil für Teil
auseinandergebaut, gereinigt und wieder gut geölt zusammengesetzt habe und auch noch die halbe Aufhängung weggelassen habe und andere, kontaktärmere Gleitführungen eingebaut habe,
aber 100% ok wurde der Scan auch dann nicht. Ich frage mich, warum diese Scanner nicht wenigstens kontaktfrei-magnetisch fahren wie der Transrapid in Shanghai oder wie die Rennwagen im
Monaco des Miniaturwunderlandes!? Was haben heute noch Zahnräder, Schneckengetriebe und Aufhängestangen dadrin verloren? Ich will - andersherum - die Zeitintervalle eines rein
magnetisch-kontaktfreien Vortriebs selbst per Software einstellen und justieren können. Auch deckt wohl kein Scanner bautechnisch das gesamte Bild ab, immer ist es beschnitten. Ich will aber
das ganze Bild mit allen Bildinformationen bis zu den Rändern hin, gerne auch mit Rand! Was wegschneiden kann ich hinterher selber.
Ergo: Die Zeit dieser Scanner ist vorbei! Erkennt man daran, dass eben nur noch der Plustek-8300i neu auf dem Markt ist (der aber im Prinzip auch nur dazu da ist, die Silverfast-Software
zu vertreiben), alles andere an "Profi-Scannern" ist in der Zeit um die Jahrtausendwende entwickelt worden, als es vielleicht so max. 5-Megapixel-Kameras gab. Und ist auch da stehengeblieben.
Heute hat man mit einer 24MP-Kamera (6000x4000px) beim Abfotografieren des Dias im Gegenlicht brauchbare Ergebnisse. Selbst diese absolut billigen 29,- Euro Knips-Scanner sind wohl
schon besser, als so macher Profi-Scanner aus den 90er-Jahren. Natürlich taugt der ganze Billigkram erst recht nichts, weil da nur jpg rauskommt anstatt mal vernünftiges tif, und weil allein der
Dynamikumfang niemals die 5.0 D (Insider wissen, was ich meine) erreicht. Dunkles wird immer nur ganz schwarz, Helles frisst aus.
Aber warum denn nicht volle 5 D, wenn es eigentlich ganz einfach geht mit HDR? Und die 45-Megapixel-Nikon-D850 hat immerhin schon eine Software eingebaut, die, fürs Abfotografieren,
gleich die Negative in Positive umwandelt. Zwar sprengt die 850 mein Budget noch bei weitem, aber der Trend zeigt, wohin es geht: Volle 5D bei HDR mit 45 Megapixel und sekundenschnellem
Abfotografieren, statt endloser, dynamikschwacher und welliger Scannerei. Fehlt in der 850er nur noch ein Infrarotkanal plus guter KI zur Staubreduzierung und es wäre - und wird - perfekt!
Jedenfalls muss ich mir erst eine neue Repro-Einheit bauen mit meiner 24MP-D3200 oder einer künftigen, durchaus schon bezahlbaren 36MP-D800 bevor ich weitermachen kann mit dem
Digitalisieren von Dias und Negativen. Diese seekranken Filmscanner scheiden für mich jetzt entgültig aus. Ist ja auch 'ne Preisfrage. Ein 8200er für unter 100 Euro in Verbindung mit Vuescan
(wenn man's eh schon hat) ist sicher 'n guter Deal für das ein oder andere Bildchen. Mehr ist mittlerweile längst zu teuer im Verhältnis zu einer 24-36-MP-Cam mit Diahalterung im Gegenlicht.
Und die Infrarot-Staubreduzierung funktioniert auch nur auf klaren Flächen wirklich zuverlässig und optisch ansprechend, dort kann man's auch in der Nachbearbeitung ebenso flächig-einfach
selbst machen, und Kratzer auf sehr unruhigem Untergrund schmieren bloss breit aus, somit ohnehin wieder Feinarbeit per Hand nötig. Das ist der Stand der Dinge 2024.

filmscanner-umbau

                        Versuchter Umbau zwecks besserer, leichterer Aufhängung des Schlittens für gleichmässigere Fahrstrecke im OpticFilm.
Beste Lösung bisher: Eine Führungsstange ausbauen (hier im Bild vorn ausgebaut), dazu diverse Zug- und Druckfedern aushängen (braucht's nicht).
Schlitten hängt dann zwar (unteres Bild), lässt sich aber mit Pappstreifen auf dem Quermetallrahmen ausgleichen und dann Tesafilm beidseitig als Abschluss und Öl dazwischen.
Hatte auch Aufhängung per Bindfaden von der Decke probiert sowie Flüssigkeitslagerung des Schlittens in nebenstehendem Wasserbehälter mit Styropor-Schwimmer,
aber so war es am praktikabelsten mit am wenigsten "Wellengang". Man könnte noch versuchen, den Schneckenvortrieb ganz zu ersetzten oder wenigstens zu versetzten,
wo er weniger Materialspannung / Verkantung erzeugt, aber letztlich ist da auch noch die Lichtschranke unten, mit der die Gesamtbewegung abgestimmt sein muss.
Also besser gleich das Negativ abfotografieren im Gegenlicht. ;) Zumal ein vollwertiger Scan mit allen 18 Durchgängen beim 8200er weit über eine halbe Stunde dauern kann!
Der 8300er ist etwa doppelt so "schnell", das geht aber umso mehr auf Kosten der gleichmässigen Abtastung bei der technisch vorgegebenen Abtastzeit.

filmscanner-umbau-2



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Von nun an gibt's unter der Domain  www.van-valanger.com  einen Shop (von privat an privat).
Und dieses hier ist der erste Artikel:

Display COOL, 1zu87

8.2.24:  Display / Hintergund / Background / Aufsteller  "Graffitiwand 'Cool' mit Gehsteig und Bordsteinkante, 1:87".   Berlin, Heilsberger-Allee, Mai 2022.
Maßstab 1:87, Breite 15,5cm. Im Original 13,5m.
Wird als reiner Ausdruck, somit quasi als "Bausatz" geliefert. Hier geht's zum Shop.

Ab heute soll mal ein kleiner Shop hinzukommen. Erster Artikel ist dieses ausgedruckte Modellbau-1:87-Display, in Arbeit ist auch schon eine 3D-Fotoserie (Mädel aus den 90ern).
Es sollen dann
natürlich weitere Fotoserien und auch solch detailreiche Backgrounds hinzukommen, vielleicht auch in anderen Maßstäben, darüber hinaus vielleicht auch mal 3D-Druck-Objekte.
Längerfristig könnte ich mir vorstellen, auch ganz andere Artikel hinzuzunehmen, wie z.B. Bücher, DVDs, Fahrrad- und Autoteile und Gebrauchtwagen. Dann könnte ich auch einen Streamingdienst
anbieten, dann würde ich vielleicht sogar mal die Bundesligarechte kaufen. Und wenn es dann richtig gut läuft, dann kaufe ich Amazon auf, und eBay und Alibaba. Dann Disney, Tesla und SpaceX und X.
Und dann werde ich den Mond besiedeln und danach den Mars. Und dann geht's auf in andere Sonnensysteme. Natürlich muss man dann teleportieren, zumindest überlichtschnell reisen, aber das
setzt dann halt meine Entwicklungsabteilung um. Das passt schon. Und dann werde ich ganz viele Planeten jeweils innerhalb von sieben Tagen beleben. Und danach - weil das dann ja bald alle Leute
machen werden, also das Planetenbesiedeln (da gibt's dann Projekttage in Kindergärten zu, wo die professionelle Sozialpädagogin in den Stuhlkreis hinein fragt: "Naaaaa, was brauchen wir denn als
allererstes, wenn wir eine Menschheit auf einem Planeten ansiedeln wollen?"... ..."Diiiinoooooos....!!!!"..... Och nöööö, nicht schon wieder olle Dinos, die hatten wir doch letztes Mal schon am Anfang und
auch soooo lange, hab' jetzt echt keine Lust mehr auf Dinos"), also weil dann fast jeder Youtube-Influencer so ein Hobby-Besiedelcreator sein wird, werde ich dann wohl ein Paralleluniversum gründen.
Eines mit 100 Mrd Galaxien... d.h., warum so bescheiden, nein, es wird eines mit 300 Trillionen Galaxien! Die Frage ist nur, soll das Grid auf Duo-Neutrinos oder auf Triple-Neutrinus basieren?
Was meint ihr? Schreibt mir eure Meinung dazu in die Kommis... und lasst 'n Abo da, dann seid ihr über das Paralleluniversum immer informiert... natürlich ihr könnt auch gerne spenden und zum Dank
gibt's dann selbstverständlich 'nen Kanal-Vip-Zugang und bedruckte Tassen, T-Shirts und Käppis als Fanware. Und nach dem Paralleluniversum werde ich dann.... ähm... .... Mist, ich glaub' mein Drucker
ist iwie gerade am Streiken... :(
Na ja... aber der nächste Familienzuwachs vor ein paar Tagen war zumindest schonmal ein Lasergravierer/cutter. Nach dem Multitank-Drucker ist das der nächst logische Schritt zur "Industrialisierung
des Wohnzimmers". :) Läuft!


Display COOL, 1zu87, Gestaltungsvorschlag

Gestaltungsvorschlag - Serviervorschlag ;) - zum Artikel "Graffitiwand 'Cool' mit Gehsteig und Bordsteinkante, 1:87".
In der Heilsberger Allee stehen an jener Stelle tatsächlich immer ein paar Wohnmobile und Wohnwagen, sodass ich sie hier gestalterisch mit reingenommen / aufgebaut habe.
Mehr Fotos zum Artikel im Shop.


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Schlacht bei Gonfreville

"Frühjahrsoffensive - Die Schlacht bei Gonfreville"
April 2023. Teltow, Gonfrevillestrasse.
Originalbild: 6228 x 6300 px.


Bild-Idee
Wäre ich eine R2-Einheit, würde ich mich garantiert in den Mülleimer in der Mitte verlieben! Aber glücklicherweise bin ich ja keine R2-Einheit.

Mein diesjähriges Frühlingsbild mit Frühjahrsoffensive (Set und Bild beide April 2023). Der Titel könnte auch gut lauten: "Ursel ist neidisch auf Gisel, weil: Gisel hat noch 'n Pferd mehr."
Durchaus ein Wimmelbild. Halt so Wimmelbilder wie "Am Strand", "Auf dem Wochenmarkt", "Auf dem Rummelplatz", "Im Bahnhof", "Im Zoo", "Auf dem Bauernhof", "Auf dem Parteitag von
Bündnis90 / Die Grünen", "Im Kaufhaus", "Auf dem Schulhof",  "Zu Gast im Freibad", "Auf der Clan-Hochzeit", "In der Schalke-Kurve", "Im Flüchtlingslager", "Auf dem Panzer-Schlachtfeld"...

Letztes Jahr, 2022, ging ich so am Olympiastadion spazieren, und als ich um eine Ecke bog, da kam mir plötzlich so ein Panzer entgegen! Da habe ich noch überlegt, ob ich mich mit ganzem
Körper voll draufwerfe, dann wäre der platt gewesen und ich hätte für den Rest meines Lebens damit angeben können, dass ich mal allein mit blossen Händen einen Panzer geknackt habe!
Wäre ja nicht gelogen. Und dass es nur ein Baby-Panzer war, bräuchte ja keiner zu wissen. Gut, ich hätte wahrscheinlich Ärger mit dem Besitzer des Panzers gekriegt, aber irgendwie ist das ja
auch Sinn und Zweck des Panzerknackens, dass man dann Ärger mit dessen Besitzer kriegt. Zumindest gehört eine gewisse, dann folgende Grimmigkeit des Gegenübers dann eben einfach dazu.
Jedenfalls kam mir durch die plötzliche Begegnung die Idee, auch mal was mit so 'nem Panzer zu machen.

Erst wollte ich fürs Bild nur einen Panzer und die Drohne, also lediglich zwei Modelle, die die Mädels jeweils passend fernsteuern, aber es gab sooo viele tolle und detailreiche Modelle im Shop,
dass ich dann einfach ein paar mehr gekauft, ausprobiert und letztlich mit reingenommen habe. Die Modelle und Figuren sind alle im Maßstab 1:10 (sofern ich das alles richtig recherchiert habe
und keine Fehler beim Scalen gemacht habe). Nur die Drohne hat Originalgrösse bzw. ist so wie sie inworld geliefert wurde. Wasserturm und Ruine sind kein genauer Maßstab.

Da haben wir:
 - Vorne ein Rakenwerfer des Typs 2K12 Kub.
-  Links dahinter ganz unverkennbar ein T-90, also eine reinrassige Russenmaus. ;)
-  Dahinter sein Widersacher der Allianz, ein M1 Abrams, hier in Wüstentarnung.
-  Der Jet ist eine F16.
-  Rechts im Kreis der klassische Königstiger.
-  Ganz rechts in der Ecke ein LKW, Typ Ural-375.
-  Die Haubitze hat keine spezielle Bezeichnung, entspricht aber etwa einer Schweren Feldhaubitze und wird sicher mindestens ein 15cm-Kaliber sein.
-  Die Drohne ist eine Mavic-Pro, wobei Gisel das Sender-Pult einer Phantom-Drohne hält. Jene Phantom hatte ich zuerst im Einsatz, aber die Mavic gefiel mir dann doch formtechnisch besser.
   Das Pult habe ich dann von weiss auf schwarz gesetzt und die beiden Antennen ausgetauscht gegen eine Mittelantenne, weil jene somit auch formsprachlich besser passend und markanter.

Wer jetzt auch solche tollen Modelle in 1:10 (oder 1:16 oder 1:8) haben möchte, der findet z.B. hier ein umfangreiches Angebot, allerdings würde das, was hier steht, fährt und fliegt, in RL (reallife)
zusammen gut und gerne 30K kosten. In SL alles zusammen unter 10 Euro. :) Und nimmt dort keinen Platz weg, wiegt nichts, lässt sich somit leicht lagern und transportieren und staubt nicht ein. :))

Klamotten
Die TUK-Cat-Maryjanes gab nun es endlich mal inworld als Neuerscheinung in 12 Farben zu haben! :) Hatte ich kurz vor der Bild-Idee entdeckt und natürlich gleich für beide gekauft, denn
diese Cats waren Ende der Nullerjahre meine Lieblingsschuhe in RL. Ich hatte sie erst in ähnlicher Ausführung von "Emily Strange", danach dann die TUK-Klassiker in schwarz und rot.
Superbequem und schick! Klar, dass meine Zwillinge die nun auch gleich haben müssen.
Die Stulpen sind zwar ziemlich "80er-Aerobic", aber irgendwie bleibe ich da wieder hängen, wenn ich eben nicht nur bloss Bluejeans will. Ausserdem waren diese Scrunchies mal eine extra
Anfertigung und Geschenk von meiner inworld Volleyball-Trainerin. Quasi die Prämie dafür, dass wir die Meisterschaft gewonnen hatten. :) Und somit hängen da einige emotionale Erinnernungen
und auch ein gewisser Tragestolz dran. :) 
Die Jacken sind aus einer aktuellen Kollektion eines Anbieters, also modisch up to date. Die Rucksäcke sind schon etwas älter und ich konnte sie schön farblich passend zu den Jacken setzen.

Hintergrundbild + Technisches
Das Hintergrundbild besteht hier wieder aus zwei montierten Fotos (2x senkrecht nebeneinander), sodass es im Prinzip zwei Fluchtpunkte sind und es daher auch etwas "fisheyeig" wird / wirkt.
Dann habe ich das Motiv insgesamt und in Teilbereichen, wie bei den vorangegangenen Bildern, wieder gedehnt, gezerrt, gestaucht, bis mir die Linien und Schwerpunkte dieses Hintergrundbildes
gefielen. Danach dann die Abstimmung mit dem Vordergrund als Aufbau, wobei der Vordergund-Aufbau wiederum nicht genau mit der "wirklichen" Perspektive übereinstimmt, also nicht der
exakten Kombinations-Perspektive mit dem Hintergrundbild entspricht.

Die drehenden Drohnenpropeller sind Montage, denn man kann zwar inworld Propeller drehen lassen, aber wenn man dann einen Screenshot macht, dann hat man... ja... ein Standbild.
Denn eine Belichtungszeit einstellen zu können, das ist/wäre beim Monitor-Screenshot ja ein Widerspruch insich. Will man Bewegungsunschärfe, muss man im Prinzip eine entsprechende
Textur, die eben so aussieht als würde sich da was drehen, einsetzen, oder sich was Anderes überlegen. Da es keine für mich passenden Texturen von drehenden Propellern gab, habe ich
in diesem Fall nur die vier reinen Propeller in genau dieser Fotoperspektive vor dem Fotohimmel sich drehen lassen und das Ganze dann schön gross bildschirmfüllend mit Digitalkamera auf
Stativ und mit ein paar Sekunden Belichtungszeit vom Bildschirm abfotografiert. So hatte ich meine Bewegungsunschärfe dieser vier Blades in genau dieser Position vor dem Himmel.
Der Rest war dann Fotomontage plus Optimierung und das Drohnengerüst ausgeschnitten ohne Standpropeller wieder draufgesetzt.
Die Bombe/Granate ist Eigenbau, anhand einiger ukrainischer Drohnen-Videos aus Youtube gestaltet.


Inspiration durch Werk von Franz Radziwill
Sicherlich war ich bei diesem Motiv, bei diesem Aufbau auch intuitiv inspiriert und beeinflusst durch die faszinierend surrealen Bilder von Franz Radziwill, die ich mir im Web anschaute.
Z.B. dieses Hier: "Flandern (Wohin in dieser Welt?)" (Freunde der Nationalgalerie). Hier in gross (Kulturstiftung).
Bei Radziwill zum Einen sein Bild mit dem Bremer Gasometer und den Zirkuswagen davor (Kusthalle Bremen), darin die beiden unterschiedlichen "Gefässgrössen" der Gasometer (der hohe
bunte und zweimal ein kleineres Gerüst), zum Anderen z.B. das Bild mit dem Stillleben des Arrangements mit der im Verhältnis kleineren, bunten Blumenvase vor der grösseren Dose mit Deckel
(Landesmuseum Oldenburg). Darin zeigt sich die Genialität der sich im komplexen Verhältnis wiederholenden Formensprache, also das Prinzip der mathematischen Bezüge / der Algorithmen
im Bildaufbau, sowie sich die intensive Poesie, die das Gesamtwerk Radziwills durchzieht und trägt, durch diese Merkmale kennzeichnet und zum Ausdruck kommt.
Wenn Radziwill ein Vertreter des "Magischen Realismus" ist, so könnte ich meine Bilder ja durchaus mal in ihrer Stilrichtung als "Modellistischer Virturalsimus" bezeichnen, finde ich. 
Klingt doch gut! ;)

Persönliche Begebenheiten zum Thema 'Krieg'
Das Thema "Krieg" ist heuer im Jahre 2023 bekanntlich aktuell, es erinnert mich an eine Vision, die ich etwa um 1991 hatte. Damals drängte sich mir der Gedanke auf, dass Mitte der 20er-Jahre
des nächsten Jahrhunderts der Dritte Weltkrieg ausbrechen wird. Jene Gedanken daran waren immerhin so intensiv, dass ich sie damals als Gedicht niederschreiben wollte und auch mit Stift
und Papier anfing, die Reime zu konstruieren. Wobei ich damals allerdings von einer Konfrontation "islamische Welt vs. westliche Welt" ausging. Da aber Gedichte auch immer einen gewissen
Schwierigskeitsgrad bezüglich ihrer Realisation beinhalten, wurde mir das schon bald schlicht zu dumm, mich damit noch in komplizierter Weise zu befassen. Auch dachte ich mir: "Warum soll
ich mich mit irgendeiner Apokalypse beschäftigen, welche, wenn überhaupt, ohnehin erst eintritt, wenn ich 50 Jahre alt bin. Vielleicht werde ich ja gar nicht so alt, und wahrscheinlich ist das jetzt
ohnehin nur so eine typisch destruktive Jugendphase, die eben mit solchen negativen Gedanken und Visionen einhergeht. Ich sollte mich angesichts meiner Jugend lieber mit was Anderem
beschäftigen (z.B. mit Mädels)."
Ausserdem war gerade die Mauer gefallen, der Ostblock löste sich auf - und der ewige Friede schien als das Ende aller Zeitgeschichte auf der Welt Einzug zu halten. So liess ich das mit der
Niederschrift sein, aber diese ersten Notizen auf Zettel zum Gedicht hatte ich noch viele Jahre später wieder in der Hand.
Und wie das so ist: Zack, da bin ich plötzlich mittendrin in den 20er-Jahren des nächsten Jahrhunderts und 50 dazu! Natürlich wurde ich bereits am 11.9.2001 an mein Gedichtsbedürfnis zehn
Jahre zuvor erinnert. Das Ereignis "9/11" wurde aber, dem Himmel sei Dank, nicht das ganz grosse, globale Ding. Nun aber, als der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz im Jahre 2022 spach:
"Der 24. Februar markiert eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents. Mit dem Überfall auf die Ukraine hat der russische Präsident Putin kaltblütig einen Angriffskrieg vom Zaun
gebrochen... wir erleben eine Zeitenwende, und das bedeutet, die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor!"

Ja, da war sie wieder, die Erinnerung an meine 90er-Jahre-Vision des Ausbruchs von WWIII Mitte der kommenden 20er-Jahre.
Immerhin hatte ich ja etwas Erfahrung mit solcherlei Visionen, seit ich als Kind meinen Eltern Anfang der 80er-Jahre, und bei Fahrten durch die DDR nach West-Berlin, wiederholt mitteilte, dass
die Mauer nicht mehr lange stehen wird, weil diese ganze innerdeutsche Grenze einfach nur noch anachronistisch sei und sowas kein Mensch mehr wolle.
Woraufhin mir mein Vater erklärte, dass ich die ganze Tragweite in meiner kindlichen Naivität nicht verstehen würde, weil die Mauer eben nicht nur ein einfaches Bauwerk als Grenze sei, sondern
weil hier zwei ganz grundsätzlich verschiedene gesellschaftspolitische Systeme global aufeinanderprallten. Diese Mauer, so mein Vater, stünde noch in hunderten von Jahren. Da könne man nix
machen. Das sei einfach zu grundsätzlich politisch verankert.
Ich entgegnete dennoch, dass sich der System-Anachronismus ja eben gerade durch diese Grenze ausdrücken würde. Die Mauer ansich sei also schon der Beweis für das völlig veraltete
System, woraus wiederum resultierte, dass die eben bald weg sei. Denn der Mensch ansich, so meine Meinung, würde sich - als Menschheit im Ganzen und auch als Individuum - so dermaßen
schnell und dabei so ganz grundsätzlich verändern, dass somit die Zeit, also die rasante Menschheitsentwicklung, über sowas wie die Mauer einfach drüber weggeht. So meine damalige Ansicht
der Situation samt prognostizierter Entwicklung.
Er fragte mich dann, wie es denn konkret aussehen sollte, dass und wenn dann die Mauer fällt, da gäbe es doch gar keinen Anlass, also keinen Auslöser zur Veränderung dazu, weil eben alles
in der Hand der mächtigen Herrscher von jener Hälfte der Welt sei, und jene Völker schon seit Jahrzehnten auf den Sozialismus eingeschworen seien, die würden ja gar nichts anders kennen und
daher auch nicht mehr mehrheitlich etwas Anderes wollen, sodass ergo jeder Änderungsversuch am System schon im Keim erstickt würde. Der Fall der Mauer bliebe also ein Traum für so gut wie
für alle Ewigkeit. Wie also würde ich mir den "Anfang von Ende der Mauer" vorstellen? Ich sagte: "Woher soll ich das wissen, was dann der Auslöser für das Ende der Mauer ist, ich bin ja
schliesslich kein Hellseher! Allein: die Mauer ist vollkommen altmodisch, das reicht, um zu wissen, dass die bald weg sein wird."
Tja... nach 1989 hat mein Vater dann immer wieder mal bewundernd-bestätigend hervorgeholt, dass ich ja seinerzeit tatsächlich mit meiner Prognose Recht gehabt hatte. :)

Aber hier sind wir nun im Krieg. Erinnert mich an eine andere Begebenheit, die nun auch schon wieder etliche Jahre her ist: Da ging ich mit meiner Mutter durch einen Wohnblock-Hausflur und es
stank ganz bestialisch darin. Da erklärte ich gleich: "Da verwest einer! Da liegt irgendwo 'ne Leiche in einer der Wohnungen." Meine Mutter: "Ach, du mit deinen Gruselgeschichten immer! Da
verwest doch keine Leiche, da ist irgendwo was angebrannt, du weisst doch, wie intensiv angebrante Milch stinkt oder wenn das Bügeleisen sich auf Kunststoff durchbrennt, ein Kabelbrand oder
irgendwie sowas in der Art. Da liegt ganz sicher keine Leiche!" Ich: "Doch, doch... ich kann das beurteilen, ich war im Krieg an der Front! Ich weiss, wie der Tod riecht! Wenn in den Ruinen die
Verschütteten anfangen zu verwesen, wenn die Strassen zwischen den Schlachtfeldern mit Leichen gesäumt sind... dann riecht das genau SO! Aber ok, wer nie im Krieg war, kann das nicht
wissen, ist ja auch besser so." Meine Mutter: "Ach hör' doch auf jetzt, hier verwest keine Leiche, nur weil's mal stinkt."
So gingen wir raus, und als wir nach ca. 2-3 Stunden zurückkamen, da stand schon der Leichenwagen vor der Tür und auf dem Flur kamen uns die Leute mit der abgedeckten Rollbahre entgegen.

Ja, auch eine scharfe Mündung mir gegenüber habe ich auch in diesem Leben schon im Ansatz gehabt, da ging ich so Mitte der 90er Jahre nächtlich und daher ganz allein durch die Strasse
"Auf den Häfen" in Bremen und von vorne-quer kam ein Typ mit 'ner Pistole, der schoss dann zweimal demonstrativ laut und scharf in die Luft und zielte dann auf mich.
Ich dachte nur: "Drück doch ab, dann habe ich es hinter mir." Aber andererseits war mir auch sofort klar, dass der aus so einigen Metern Entfernung nicht mal eben mit einer Hand aus der Hüfte
trifft, erst recht nicht, wenn ich auch noch relativ schnell laufe. Also bloss mal wieder so ein Wichtigtuer. Aber sowas behält man dennoch in Erinnerung, es hätte ja durchaus auch mein letzter
Schritt gewesen sein können, gibt ja durchaus solche Fälle.

Der Kalte Krieg in den 80ern auf dem Dorf
Na ja... und wenn ganze Panzerkolonnen durch den Vorgarten rasseln, das ist schon 'ne andere Hausnummer! Hatten wir ja alles noch Anfang der 80er in Ottersberg. Nicht nur die Starfighter,
die ohne Vorankündigung meist zu zweit im tiefsten Tiefflug übers Haus donnerten.. manchmal träume ich noch heute davon, dass ich in einem stillen Zimmer sitze, und plötzlich bricht ein
ohrenbetäubener, tosender und knallender Druck herein, als würde eine gigantische Woge über einem zusammenschlagen, die alles erbeben und alles zugleich irgendwie lähmen lässt, gefolgt
von einem kalten Brausen der Luft, welches dann erst langsam abflauend in der Ferne leiser werdend sich auflöst und verschwindet... auch Panzer gab's frei Haus.
Wenn die Bundeswehr- oder Nato-Übungen waren. Da fuhren die Militärkolonnen, mit allem was die Streitkräfte an Transportmitteln hatten, die Landstrasse hinunter und 2-3 Panzer bogen
bei uns in die Wohnstrasse ein. Das Geschirr auf dem Tisch vibrierte, die ganze Luft draussen war erfüllt von öligen Abgasen. Die Panzer wirkten quasi wie Elefanten im Porzellanladen.
Dann verschanzte sich einer auf dem damals noch freien Eckgrundstück gegenüber unseres Hauses hinter ein paar Büschen und übte den Häuserkampf. Bei jener Heeresübung kam es auch
zu einem noch glimpflich verlaufenden Unfall, als einem Panzer auf der Brücke der B75 über die Eisenbahnstrecke Bremen-Hamburg wohl die Kette riss, oder er sonst irgendwie die Kontrolle
über seine Geradeausfahrt verlor. Der Panzer brach knapp vor der eigentlichen Überführung nach rechts aus, blieb aber glücklicher Weise noch halb auf dem Damm und in der Leitplanke hängen.
Ein paar Meter weiter wäre er wohl durchs Geländer und auf die Bahngleise gestürzt, was allein die Besatzung kaum überlebt hätte, und wenn dann gerade ein Personenzug gekommen wäre,
hätte es katastrophale Folgen haben können. Die durchgebogene, nach unten hängende Leitplanke zeugte noch davon, wie knapp das war, und die runden Kettenspuren, die der ausbrechende
Panzer auf dem Asphalt hinterlassen hatte, waren noch einige Wochen lang deutlich zu erkennen.
Ja, die Panzer im Dorf! Die gehörten seinerzeit schon einfach irgendwie dazu. Siehe z.B. hier (Wiki). Die Geschichte, die uns unsere Grundschul-Französischlehrerin vor Beginn der Stunde
erzählte, wie sie sich "todesmutig" direkt auf der Strasse vor einen Panzer in den Weg stellte und ihn an der Weiterfahrt hinderte und die Soldaten anschrie, sie sollten verschwinden (weil das
wohl den Kindern Angst machte oder so). Das waren noch Zeiten! Da sind die Klimakleber heute nix gegen.

Wo nimmt der das her??
Bei Bauen der Szenerie mit all den Modellen fiel mir noch eine weitere Erinnerung ein. Es war Ende der 70er-Jahre. Ich war seinerzeit etwa 5-6 Jahre alt und war bei einem etwa gleichaltrigen
Nachbarsjungen zum Spielen. Es war schon dunkel, da der Abend hereinbrach, und um 1980 waren die Wohnungen ohnehin meist nur sehr rustikal-spärlich beleuchtet, das war modisch damals.
So spielten wir im Halbdunkel oben auf dem Flur vor der Treppe und hatten uns den etwa 3m langen Läufer zum Spielobjekt auserkoren. Es war sehr still um uns herum und nur eine ferne
Stand- oder Küchenuhr liess ihr halbstündiges "Binnggg" vernehmen. Der Läufer war ebenso massiv-rustikal-muffig wie das bürgerliche Leben auf dem Lande jener Zeit, also ganz konservativ
weinrot und dunkellila mit noch dunklerem Grau- und Schwarzmuster darin.
Eigentlich wussten wir gar nicht richtig, was wir machen sollten. Wir hatten eher ziemliche Langeweile und hatten daher auch kein Spiel mit Zielsetzung vor Augen. Wir hatten also überhaupt
keinen Plan. Wir sassen nun jeweils an einem Ende des Läufers und hatten ihn direkt vor uns etwas gewölbt, so dass sich je ein Damm ergab, hinter dem jeweils unser Bereich war. Wir hatten
dazu eine ganze Reihe betagter und abgewrackter Matchbox-Autos um uns herum, mit denen wir irgendwas machen wollten.
Weil ich bei ihm war, waren es ja seine Autos, er wollte also primär etwas damit machen. Ich hingegen hätte auch gerne etwas gemütlich gelesen oder ein Brettspiel gespielt, oder was aus
Papier gebastelt, oder was mit Anziehpuppen oder so. Aber gut, nun also das Teppichgelände, um die Wagen irgendwie darin einzusetzen.
Es waren meines Erachtes auch 2-3 Billigplastik-Panzer und kaputte Metallflugzeuge und all so undefiertes Zeugs auf Rollen - oder ohne Rollen, weil eben kaputt - im Fuhrpark dabei.
So konnte nun jeder reichlich Vehikel hinter seinem Damm platzieren und ausserdem noch unter dem Damm in der Höhle verstecken. Dann versuchten wir, einige "Einschnitte" in unsere
aufgeworfene Dämme zu bringen, ebenso ein paar Sprungschanzen zu modellieren. Und dann liessen wir die Schrottautos von jeweils unseren Stellungen hinter dem Damm mit händischem
Schwung über die Schanzen springen, die dann in Richtung des Gegenübers flogen. So gut oder schlecht das eben funktionierte. Es hatte alles gar keinen Sinn, war im Grunde völlig destruktiv
und bescheuert, wie wir da hantierten und wie all der Schrott sich nun in der Mitte sammelte. Was spielten wir da überhaupt? Ja, vielleicht war es letztlich soetwas wie.... Ardennenoffensive.
Mein Gegenüber liess die Wagen teils auf dem Damm hin und her fahren, bevor wieder ein Objekt durch die Gegend flog.
Ich fragte mich schon damals da sitzend: Wo nimmt der das her??
Was direkt vor unseren Dämmen landete, pflückten wir auf unsere Seite und untersuchten bei erneutem Einsatz, jetzt von der anderen Seite aus, welche Teile besonders gut und weit flogen.
Bis uns das Ganze dann doch zu blöd wurde.^^

Fazit
Tja... Opa erzählt aus'm Kalten Krieg! Nun ist der Krieg wieder heiss. Aber so ist Krieg.
Und nun sitze ich bereits direkt "in den 20er-Jahren des nächsten Jahrhunderts" und schreibe diesen Text.
Fühlt sich doch nur an wie heute. Tja, so ist das Leben.

Wie heisst es doch bei Aldous Huxley: Krieg ist Frieden!
Oder, um es mit Erich Kästner zu sagen: Am meisten ärgerte ihn die Gewissheit, schon vorher recht gehabt zu haben!

Und wenn du nun wissen willst, wie man einen Panzer knackt: Jeder kann das! Auch du kannst Panzer knacken!
Lies einfach diese Broschüre dazu - da steht alles drin! :D (Man fragt sich ja nur, warum die Wehrmacht dann so viele Panzer produzierte und einsetzte, wenn die Dinger so überhaupt nix taugen.)



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Nuclear Love  (Mars-Rover meets Nr.5).                                       August 2012                            Ohne Ton,    1920 x 1060 px,    8:15 min,   25fps,   mp4/ogv,   330/400 MB 

             Location:  Kernkraftwerk von Areva und Siemens in Second Life.
             In jenem Jahre, 2012, lieferten die deutschen Kernkraftwerke noch rund 1/3 des gesamten deutschen Strombedarfs, und das rund um die Uhr, 24/7, 365 Tage im Jahr.
             Quasi immer unter Volllast, ganz unabhängig von möglichst viel Sonnenschein und möglichst wehendem Wind. Warum nun, 2023, dieses ganze Drittel an Stromversorgung
             restlos und entgültig abgeschaltet wird und der Strompreis daher nun bald eine Kugel Eis pro Kilowattstunde kosten wird?
               1.: Uran schickt(e) keine Rechnung!
               2.: Weil von allen abgegebenen Stimmen
15% WählerInnen Bündnis 90/Die Grünen gewählt haben und die das Abschalten so woll(t)en. 
               3.: Weil Angela Merkel von der CDU Angst vor überlaufenden WählerInnen von CDU an Bündnis 90/Die Grünen hatte.
               4.: Weil sich mit neu zu bauenden Solar-Farmen und Windparks über den daraus resultierenden exorbitant hohen Endkunden-Strompreis schlussendlich viel mehr
                    kapitalistisches und teures Geld von grün-elitären Konzernen verdienen lässt, als mit den bereits jahrzehntelang rumstehenden und durchweg laufenden Kernkraftwerken.

              Nun also aus und vorbei! Geschichte. Andere Länder betreiben zwar fröhlich weiter KKWs und planen und entwickeln und forschen an diesbezüglich Neuem, aber wir
              Deutschen können nun auch getrost alle Studiengänge über Kernkraft einsparen. Ja, selbst alle Bücher darüber können wir nun in Müllverbrennunganlagen verheizen - oder
              verkompostieren.
Denn Stromerzeugung in Deutschland per Kernkraft ist von nun an entgültig - vor allem Dank den 15% von Bündnis 90/Die Grünen - per Gesetz verboten.
              Dabei emittieren die KKW nicht einmal CO2 - und ich dachte immer, das sei Bündnis 90/Die Grünen so wichtig, dass da kein CO2 rauskommt (im Gegensatz zu nun wieder
              verstärkt eingesetzten Kohlekraftwerken) Na ja... ich verstehe das nicht ganz, aber muss ich ja auch nicht, ich bin ja nicht bei Bündnis 90/Die Grünen.

              Zum Clip: Er ist, wie immer bei mir, ziemlich episch, aber wenn schon, denn schon! (Da halte ich es in der Konsequenz durchaus ganz im Stile von Bündnis 90/Die Grünen.)
              Ich mag die Art der Formensprache, die sich in so einem Film umsetzen lässt. Die einzelnen festeingestellten Perspektiven, die jeweils wie eine komponierte Fotografie sind.
              Hier als Stummfilm, ursprünglich für Youtube hatte ich den 1987er-Song "Pump up the Volume" von M|A|R|R|S druntergelegt. Hier die Maxi, läuft 11 min.
              Und natürlich ist/war das eine Hommage an den - nuklear angetriebenen - Mars-Rover Curiosity, der am 6. August 2012 auf dem Mars aufsetzte (auch wenn das hier noch ein
              kleinerer Vorgänger-Spirit-Opportunity-Rover ist, denn den neuen gab's seinerzeit noch nicht in/für SL zu kaufen). Dazu die Idee des Nr.5 aus den 80er-Jahren. Ein damaliger
              Sience-Fiction-Roboter (wie ja auch schon R2D2 und C-3PO aus den 70ern), der aber heute, 2023, durch mehr und mehr Rechenleistung plus sich ständig weiterentwicklender
              KI durchaus schon vorstellbar bezüglich einer Realisation ist. Die Frage bleibt natürlich, wer letztlich sowas braucht! ^^
              Und was man macht, falls sich die KI-Robot-Dinger dann auch noch ineinander verlieben... ♡♡ ♡♡♡ ♡♡♡ ♡♡

                         Wiki->Mars-Rover          Wiki->Nr.5
   





Nördliche Brückenwiderlagerwand der alten Autobahnbrücke "Kontrollpunkt Dreilinden" über den Teltowkanal.          März 2023          Clip: 2300 x 1156 px,    58 Sek,   30fps,   ~80MB 

Aus knapp 700 Fotos.
  Breite ca.15 m.
Der Kasten-Clip letztens machte mir jetzt Lust, mal schnell ein aktuelles Beispiel eines Fotogrammetrie-Modells zu zeigen. Dieses Modell werde ich wohl über kurz oder lang auch "spielfertig" ausarbeiten,
da es so schon auf Anhieb ganz gut geworden ist. Die Textur kann und wird stellen- und flächenweise noch deutlich schärfer werden, da das hier noch die erste "allgemeine", alles abdeckende Textur
ist und somit eben noch aus vielen Überlagerungen besteht, die dann leichte Milchigkeit und Unschärfe durch Versatz zur Folge hat. Belichtet man also die Fotos jeweils noch einzeln auf und puzzelt
die finale Textur extern zusammen, dann wird's noch schärfer und knackiger. Es ist aber hier schon sehr gut. Es muss ja auch nicht alles zwingend 1mm pro Pixel Auflösung sein/haben.

Ein in echt sehr abgelegner Ort im Wald, südlich von Berlin, an der Grenze zu Brandenburg, hier zwar nördliche Flussseite, aber dennoch Brandenburger Gebiet, denn erst südlich des Kanals
folgt wieder ein kurzes Stück Berlin-Enklave. Hier also damalige DDR-Grenze und somit "Todesstreifen-Gebiet". Auch in der Zeit als ich dort aufnahm, war ein Blässhuhn augenscheinlich das einizige,
sonstige Lebewesen in jenem Gelände. Diese tiefe Einsamkeit einer verrosteten Spundwand, eines alten, offenen Kabelkanals und eines mit Efeu überwucherten, uneinsichtigen Loches machen
diesen Ort zu einem solchen, bei welchem gilt: Ein unbedachter Schritt ins Nichts  -> und die möglicherweise erst nach x-Jahren gefundenen Reste werden erst in der Forensik einem selbst wieder
zugeordnet werden können! Ein durchaus etwas unheimlicher, gespenstischer Ort! War da nicht ein Knacken? Ein metallisches Ziehen? Ein Staubrieseln? Hält die Brücke noch? Klangen da nicht
Schritte aus dem Loch da unten? Ein Wispern? Gar ein weit entferntes Stöhnen? Ein Keuchen und Röcheln? --> Gruselig war's!

Auf dem Graffiti sieht man rechts neben dem Alien die Zahl "2008" stehen, welche wohl das Datum der Enstehung des Motives zeigt. Und das ist für Berlin schon ziemlich alt, denn so gut wie sonst
alle mir bekannten Graffitis vergangener Zeiten existieren nicht mehr, weil Bauwerke saniert oder mindestens übergesprayt.
Hier arbeitete ich unter Zeitdruck, da das Licht der tiefen Abendsonne mehr und mehr in die Szenerie hereinbrach. Noch mehr Wand-Motiv links wäre schön gewesen, ging aber eben nicht mehr
wegen der Sonne. Auch hätte ich ruhig noch in die Steine Richtung Wasser klettern können, um noch mehr Kontur und mehr Textur-Abdeckung dieses ja sehr schön detailreichen Steinufers zu
bekommen... aber na ja.  Im Nachhinhein denke ich bei jedem Modell: Das hätte hier noch mehr sein, und dort noch weiter reichen können... immer ist's am Ende irgendwie zu knapp bemessen alles,
immer fehlen noch diese und jene Details aus besonders diesem oder jenem Blickwinkel.
Locations in Fotogrammetrie aufzunehmen, macht süchtig! Denn das ist ja das Tolle daran: Man kann im Nachhinein noch die Kameraperspektive festlegen. "Frosch" oder "Vogel" geht dann auch,
man kann die Avatar-Models platzieren, allerlei andere Sachen dazustellen, die man in echt weder hat oder je hätte, oder auch nur an den Ort hätte hinschleppen können.
Man kann in aller Ruhe die Beleuchtung einstellen, die dann auch samt Wetter so bleibt, und hat alle Zeit der Welt, ohne dass einen einer stört. Es sei denn natürlich, man arbeitet inworld mit
anderen Leuten / Models zusammen, die haben dann auch wieder nur 'ne Stunde Zeit oder so... wie in echt.

Mittels Fotogrammetrie gilt
jedenfalls: Es kommt die Location zu jeder gewünschten Zeit zum Fotografen, und nicht mehr der Fotograf an bloss einem Termin zur Location.^^




Schaltkasten-Ursel              2015 / 2023            Clip: 2272 x 1322 px,  2:48 min,  30fps, 190MB 

Der Stromkasten

Ursel nähert sich hier etwas schüchtern und in epischer Inszenierung einem sehr anmutigen Schaltkasten mit Poller anbei.
Funktion mir nicht bekannt, vielleicht ist es auch ein reiner Verteilerkasten, denn eine Ampel schaltet er nicht, da keine Ampel in der Nähe, allenfalls die Laternen kämen zum Schalten infrage.
Das Ensemble steht in der Heilsberger Allee, Nähe Olympiastadion. Hier in Streetview sehen wir es noch
strassenseitig im Zustand von 2008. Wir begegnen dem Kasten hier exakt am 6.12.2015.

Einer meiner allerersten fotogrammetrischen Gehversuche. Eigentlich wusste ich jener Zeit noch gar nicht so richtig, wie man diesebezüglich die Aufnahmen macht, aber aus den insgesamt
235 Einzelbildern habe ich dann über Neujahr 2021/22 nochmal alles rausgeholt, was rauszuholen ging. Und im Januar 2023 nun Ursel den Kasten begutachten lassen. Natürlich hätte ich auch hier,
wie bei den anderen Motiven, ein statisches Bild draus machen können, mit Einbindung eines / des entsprechend passenden, fotografischen Hintergrundbildes, habe mich nun aber alternativ für einen
Filmclip mit völliger Finsternis als Umgebung entschieden, was dadurch auch so seinen ganz eigenen, surrealen Charakter entwickelt und die Szene als "Aufführung auf einer Bühne im Nirgendwo"
erscheinen lässt. Das Modell hat im Verhältnis Originalgrösse (Blender + inworld), der Poller ist ca.90cm hoch, der Kasten ca.130cm, die Bodenplatte mit dem Pflasterausschnitt misst 3,80m x 2m.

Ursels Outfit und Animationen

Die Auswahl an Klamotten für Ursels Outfit war schnell gefunden, denn es sollte etwas sein, was zum Jahr 2015 passt. Bluejeans geht immer und als Oberteil hatte ich da noch die farbenprächtige
Patchwork-Strickjacke, die beide Zwillinge seit ihrer Geburt 2013 in ewtas unterschiedlichen Ausführungen besitzen, und deren Händler/Hersteller längst nicht mehr existiert. Also die 2013er Jacke
passt auf alle Fälle besser zu 2015 als irgendwas von heute, 2023. Ja, diese bunten Patchwork-Stickmuster liegen heute sogar wieder im Modetrend, kann man sagen. Dazu noch eine paar zeitlose
Birkis "Mantova", die sich als "Fatpack" geliefert in vielen Farbvariationen einstellen lassen. Ich fand schwarz-weinrot am passendsten zur Jacke. Dazu noch ein Halsband mit Herzchen. Ein Herz ist
doch immer ein schönes Element. Die grossen Haarblumen sind noch relativ neu, so ca. 2 Jahre. Vorher waren es kleinere. Mittlerweile haben die Zwillinge auch tolle Dreadlocks-Frisuren, die passen
sogar noch besser zum Patchwork-Afro-Look, aber gerade hier im Clip sind diese Haare doch klassischer, weil noch "flexi". Sie "rascheln" etwas bei Bewegung, das macht sich im Clip immer ganz gut.
Ich finde wehende Haare und lustig pendelnde und umhertanzende Zöpfe, so wie einst bei Lara Croft, sehr lebendig-fröhlich und auch cool und sexy. Flexi-Haare werden aber schon seit Jahren so
gut wie gar nicht mehr angeboten / neu hergestellt, nur noch völlig steife Frisuren aus voll-Mesh, welche dafür um einiges detailreicher sind. Das wiederum passt dann besser für / auf Fotos.

Die Animationen habe ich in aller Ruhe stundenlang in einem Shop ausgesucht, wo man hunderte Anims durchprobieren kann. Das macht natürlich Spass, ist aber auch anstrengend, genau zu
durchdenken, welche Aussage Ursel dann mit einer bestimmten Animation in der Szenerie am Kasten und bezüglich ihres Charakters trifft. Dann noch, welche Animationen zueinander passen, wenn
ich denn nicht nur eine einzige einsetzen will. Gekauft habe ich dann jene drei, die oben zu sehen sind. Leider "schwimmen" grundsätzlich alle Animationen immer etwas, es gibt keine Kontaktpunkte
mit der Umgebung, mit denen die Animationen Interagieren könnten, die Füße rollen generell immer noch nicht ab, und auch eigentlich feste Kontaktflächen wie Füße auf dem Boden oder Hände an
einem festen Griff "schwimmen", gleiten und versetzen sich immer während der Animation ansich. Auch dann noch, wenn man eine Ani absolut festgenagelt auf externem Programm erstellt hat, dann
schwimmt wieder alles nach dem Upload. Warum das so sein muss, weiss keiner, ist wohl eben noch 'ne uralte Script-Sprache oder irgendeine verlustbehaftete Konvertierung nach dem Upload.

Der Lohn der Mühe

Ich finde es immer wieder faszinierend und erfüllend, wenn ich an einem Objekt oder einer Szenerie zufällig vorbeikomme und dann denke: "Das steht hier einfach so rum -> das kann man mitnehmen!"
Oder: "Das könnte ich doch gut mal umsetzen!" Dann sehe ich in Gedanken schon meine Zwillinge in der Szene posen und interagieren.
So von der ersten Begegnung, dem ersten Foto, bis hin zum Moment in welchem
dann endlich, endlich - nach vielen Stunden konzentrierter Fummelarbeit und so einigen ermüdend-langweiligen
Durststrecken dabei -
meine Zwillinge es bespielen (oder hier nur Ursel), für die Aufnahme dann alle Schatten gesetzt sind und die Kamera auf "Aufnahme" läuft, oder das Klicken des virtuellen
Screenshot-Fotoapparates ertönt... dann ist das ein ganz erhabendes Glücksgefühl nahezu paradisischer Erfüllung!
Das ist, als wenn man sich vornimmt, ein mehrmotoriges 20kg-Modellflugzeug zu bauen, den Bauplan das erste Mal in den Händen hält und auffaltet, und einem dann klar wird: "Puuh... 'ne ganze Menge
Arbeit wird das!
" Aber dann, nach einigen Wochen, Monaten, vielleicht sogar erst nach Jahren, wenn im Rohbau das erste Mal Leben in die Rudermaschinen einzieht, die Klappen sich bewegen... und dann
natürlich, der grosse, ehrfürchtige Tag, an dem das Modell tatsächlich zur Startbahn rollt... noch ein letztes Mal wendet... noch ein allerletzter Quer- und Höhenrudertest... dann den Gashebel nach vorne
durchgedrückt, und unter dröhnenden Motoren rast die Maschine über die Piste... Gras und Staub wirbelt auf und dann hebt sich das Heck.... und schon ist die Maschine "airborn" in der Luft... das Fahrwerk
zieht ein... und dann legt sich das Modell majestätisch wie ein Schwan in die erste Kurve, sich bald zu den Wolken am Himmel gesellend, bis die Motoren nur noch aus weiter Ferne gleichmässig schnurrend
zu vernehmen sind... Ein unbeschreibbar einmaliges Gefühl! Das muss man erlebt haben! Dann ist es, als wäre all die Mühe der Bauzeit nie gewesen, als hätte sich die Idee in nur einer schöpfersichen
Sekunde verwirklicht, als hätte sich alles in nur einem Geistesblitz materialisiert.

Dschemal, der Schornsteindieb

So auch hier. Ich fühle mich dabei wie "Deschmal, der Schornsteindieb". Eine Geschichte, die möglicherweise aus "1000 und 1 Nacht" stammt und wohl eingedeutscht wurde. Da ist "Dschemal", der
eine ausgeprägte Sammelleidenschaft für Schornsteine besitzt (im wahrscheinlich orientalischen Original sind es sicherlich Minarette), und dann jede Nacht sich mit seinem fliegenden Teppich auf Reise
begibt, und immer wenn er unterwegs ein ausgeprägtes Exemplar eines Schornsteines endeckt, diesen mittels seines fliegendesn Teppiches gekonnt absäbelt, ihn nach hause fliegt und ihn zu seiner
Sammlung aufs Dach seines Palastes hinzufügt, bis der ganze Palast - Achtung Spoiler! - unter Last all der geklauten Schornsteine komplett einstürzt und zusammenbricht.
Aber genau so fühle ich mich auch. Ich sehe irgendwo ein Objekt, einen Platz, bin sofort Feuer und Flamme und rufe laut: "Boah... das ist DER heisse Scheiss!!! Das Teil muss ich uuuunnnbedingt haben!"
Dann wird akribisch rauf und runter fotografiert und somit alles "eingesackt". Später kann ich dann, wenn ich denn möchte, das Objekt / die Szenerie 1:1 berechnen und somit virtuell wiederentstehen lassen.
So habe ich schon so einige Schaltkästen, Bänke, Mülleimer, Bauschutthaufen und Container, historische Strassenpumpen, Baumstümpfe, Wege, Mauern und Treppen "mitgehen" lassen.
Mein grösster Fang waren bisher: fast die komplette Perelsplatz-Weganlage samt Sintflutbrunnen und Kriegerdenkmal in Berlin-Friedenau, dann ein etwa 80m langes, geschwungenes Wegstück im Park
am "Grünen Teich" in Westend, samt hölzernem Seitengeländer, samt kleinem, baumbestandenen Hang mit Steintreppe hinauf, und dann natürlich noch das ganze ca. 100m x 35m Park-Areal um den
Knabenbrunnen herum, in der Siemensstadt am Rohrdamm / Harriesstrasse, inklusive der Brunnenmauern und Treppen, der drei Skulpturen, der Bänke, Wege und Wiesen und aller Bäumstämme bis
in ca. 6m Höhe. Letztere Parkanlange in golden-herbstlicher Blätterstimmung in - geschätzt - rund einhunderttausend Einzelfotos mitgenommen. :)

Die Fotogrammetrie ansich

Die Fotogrammetrie ist und wird jedenfalls das nächste ganz grosse, und zwar wirklich das GANZ GROSSE Ding, vor allem im Modellbau!
Derzeit wurstelt der Mainstream ja noch mit diesen grobkantigen Klemmbausteinen rum. Ok, für mechanische Modelle, wie z.B. Murmelbahnen und Robotik, sind die Klemmbausteine ja auch ideal.
Aber warum man heute noch versucht, aus Klemmbausteinen möglichst realistisch wirkende Städte nachzubauen, das erschliesst sich mir nicht. Das sieht alles kantig aus wie Minecraft, da kann man
nicht mal rein, keine anderen Leute drin treffen. In der Menge wird so ein Klemmbausteine-Traum dann auch noch arschteuer und einen wahnsinns Platz braucht so 'ne Lego-Stadt auch noch... zieh'
mal einer damit um! ^^
Dabei gibt es doch die Fotogrammetrie. Und da gilt: "Sky is the limit!" :) Im Prinzip kann man alles machen. Denn was die Fotogrammetrie nicht perfekt berechnet, kann man händisch ergänzen.
Mit Bildern von Drohnen kann / könnte man ganze Stadtteile nachbauen (im Prinzip ist die Google-maps-Schrägansicht ja schon sowas, nur dass man jene Szenerie noch nicht aktiv bespielen kann).
Man braucht ja nicht nur Schönes, Anmutiges, Kitschiges nachzubauen, auch Ruinenstädte, Unfälle und Katastrophen und wissenschaftliche Dinge kann man mittels Fotogrammetrie begehbar machen
und für nachfolgende Generationen somit aktiv erlebbar machen (Unfälle werden ja auch schon teils fotogrammetrisch aufgenommen, um auch später noch Ursachen und Haftungsfragen besser und
anschaulicher klären zu können).

Problem der Detailgenauigkeit der Texturen

Das entscheidende Problem ist leider immer noch die Detailgenauigkeit der Texturen. Denn woher soll ein Berechnungsprogramm z.B. wissen, ob ich nun lieber die Spiegelung vom rechten Bild
bevorzuge oder die vom linken Bild. Ob ich lieber das etwas schärfe, dunklere Bild als Textur haben will oder lieber das unschärfere, hellere Bild u.s.w.  Will man am Ende eine wirklich scharfe, detailreiche,
hochauflösende Textur haben, muss man letztlich alle gewünschten Texturbereiche aus jedem Foto einzeln per Maske ausschneiden, dann das Mesh-Modell damit jeweils einzeln belichten und aus all den
aufbelichteten Einzel-Texturbereichen dann auf externem Fotoprog die entgültige Textur zusammenpuzzeln, die Nähte retuschieren und alles insgesamt optimieren.
Und um möglichst viel an Textur übersichtlich und zusammenhängend zu sehen, braucht man wiederum gute, passende UVs. Eine UV ist die aufgefaltete Struktur einer Oberfläche. Beim Würfel ergibt die
Auffaltung bekanntlich z.B. diese typische Hopse-Struktur mit vier Quadraten längs und je eines
links und rechts. Bei hochkomplexen Strukturen aber, wie z.B. einer Efeu-Ranke, wird es schwierig, es alles
als eine zusammenhängende Fläche aufzufalten. Erst recht produzieren die Programme da wieder viel Murks, sodass man die UV-maps, also diese Projektionsflächen wieder händisch auffalten und
aufteilen muss. Zumindest hilft es für die Texturbearbeitung sehr, eine möglichst hohe Bildschirmauflösung zu haben. 4K waren da für mich schon eine deutliche Verbesserung, besser wären 8K, 16K oder
32K in der Grösse einer Wohnzimmerwand, so dass man eben möglichst viel an Textur-Gesamtfläche darstellen kann, um bei der Bearbeitung möglichst viel an Fläche überschauen zu können und
Teilbereiche und Feinheiten entsprechend übersichtlich abgleichen zu können.

Das Verbessern der finalen Textur insgesamt ist ohnhin noch nötig. Die Texturen hier beim Stromkasten sind, wie auch sonst immer, bis zum Anschlag nachgeschärft, kontrastriert u.s.w. Würde ich 1:1 die
Originalfotos nehmen, würde es milchig, mau, grau und ausgeblichen wirken. Oft macht es auch Sinn, bestimmte Bildanteile bewusst irgendwie optisch zu "überhöhen", damit das Detail besser ins Auge
sticht, was in echt vielleicht gar nicht so wirkt, auf dem Modell aber eben ein Hingucker ist oder werden soll.
Bleibt zu hoffen / darauf zu warten, dass auch in diesem Bereich die KI / AI Einzug hält, und sie somit wenigstens die Vorlieben und den Workflow eines jeweiligen Content-Creators lernt und dann selber
künftig übernimmt, oder allerwenigstens keine "Matschtexturen" kombinierter Bildserien mehr auswirft, sondern Bildüberlagerungen besser ausdifferenziert, besser maskiert u.s.w. Oder wenigstens mehrere
Texturierungsversionen als Vorschläge anbietet, aus denen man sich die für einen selbst beste Version aussucht, woraus die KI dann eben wieder lernen kann, was man nächstes Mal gleich haben will.

Auflösung von Textur und Mesh

Bezüglich der Auflösung versuche ich mittlerweile, mit mindestens 1x1 mm zu arbeiten. D.h.: 1 Pixel für 1 mm². Das passt ganz gut, es ergibt nämlich ziemlich genau die in Second Life derzeit max. mögliche
Textur-Uploadgrösse von 1024x1024px. Was durchaus auch noch optisch durchgeht, ist 2x2 mm pro Pixel. Bei manchen Details ist aber selbst 1mm² noch sehr grob, denn bei z.B. kleinsten Insekten oder
Sandkörnchen-Bereichen, da braucht's eine noch deutlich feinere Darstellung.
Ohnhehin finde ich es so faszinierend, was man dann im Nachhinein alles so am Objekt entdecken kann. Feinste Patina-Strukturen, stellenweise Moos, kleine Sandverwehungen, Kriechspuren von Insekten,
kleinste Müllpartikel wie Glasscherben, Plastikreste, feine Verlaufsspuren von Wasser, welches Staub mit sich nahm, ausgeblichene Flächen, die mehr der Sonne ausgesetzt sind als andere Flächen,
durch eindringendes Wasser aufgesprungene Ritzen in Stein und Beton, nuanciert farbliche Unterschiede... kurz: Eine Mikrokosmos-Wunderwelt, die sich bei eben dieser Art des "Hinsehens mit der Lupe"
und bei der späteren, millimetergenauen Verarbeitung in all ihren Facetten offenbart. Da wäre man sonst einfach so achtlos dran vorübergegangen. ;)  Andere Leute bereisen ferne Länder, für mich ist es
jedes Mal, z.B. bei so einem Schaltkasten, wie eine Reise in ein fernes Land, das zudem - ausser mir - noch gar keiner entdeckt hat!
Will man so eine feinste Auflösung von 1x1mm und darunter darstellen, setzt das natürlich voraus, dass man zunächst einmal so hochauflösend und entsprechend scharf und möglichst in HDR fotografiert.
Denn hat man nur wischiwaschi-Fotos von weit weg, nützt das ja alles nichts. Bei der Mesh-Berechnung ist zwar die Bewegungsunschärfe ziemlich egal, da nimmt das Programm den Mittelwert, aber für
die Textur muss die Bildqualität 1A sein. Aber das leisten neuere Cams und Phones ja durchaus schon als Standard, dicht genug rangehen ans Objekt muss man dann halt eben schon noch.
Hier hätte ich beim Bauen gerne noch den kleinen QR-Code-Aufkleber und den 87-Rundaufkleber in der oberen Ecke scharf gehabt (siehe Clip), aber eine schärfere Nahaufnahme dieser Aufkleber gab's in
meinem Bilder-Set leider nicht mehr.
Natürlich wird die 1px=1mm²-Auflösung kaum noch praktikabel, wenn man z.B. ein 100x100 m grosses Areal umsetzen möchte, dann hätte man letztlich nicht weniger als 10.000 einzelne 1024er-Texturen
zuzubereiten und hochzuladen. Und selbst wenn: derzeit würden einem andere inworld-Besucher des Objektes sowas dann komplett um die Ohren hauen, weil es unsäglich viel Ressourcen frisst.
Bei solchen Dimensionen müsste man dann auf wenigstens 1px=4mm² pro 1024er-Kachel hochgehen, damit es dann "nur noch" 2500 Stück sind. Der Kasten hier im Clip hat immerhin auch schon 8x 1024.

Jedenfalls: wenn man nur dicht genug rangeht, kann man letztlich auch alles meshen, was allerkleinste Strukturen hat. Sogar Insekten könnte man erst mittels Elektronenmikroskop aufnehmen, abspeichern
dann im CAD-Programm x-fach vergrössern und dann als Deko ausdrucken. Manch Zahnärzte arbeiten ja schon mit Fotogrammetrie statt mit diesen erhitzten Teigmassen zwecks Abdruck. Habe ich selbst
schon erlebt, da wird nun einfach mit einem Stab in der Grösse eines Kugelschreibers - und ebenso kabellos - die Mundhöhle ausgescannt, und auf dem Bildschirm baut sich das Gebiss auf, und alle
neuen Einsetzteile kann man dann anhand des Digi-Scans erarbeiten. Mit so einem Scan-Stift könnte man dann auch z.B. Pflanzen und Blüten perfekt detailgenau einlesen. Bleibt das Problem mit der
original Farbtextur. Für die Textur braucht man auf alle Fälle klassische Fotos im normalen Lichtspektrum. Ansonsten kann man ja auch noch mit Laserabtastung und vorher gesetzten Markern arbeiten, aber
das ist 'ne Wissenschaft, die man richtig lernen muss. Ich arbeite ja rein bildbasiert, aber auch das ist schon extrem präzise. Die Abweichung beträgt auch bei ca. 30x30m Flächen nur wenige Millimeter, d.h.
wenn man sauber fotografiert bei gleichbleibendem Licht und halbwegs Windstille (kein Blättertreiben), dann ist das nachher auch alles 100% berechnete Originalabmessung. Da man ohnehin bei sehr
grossen Flächen nachher mehrere Teile zusammennähen muss, kann man, falls dann doch noch ein Fitzelchen nicht passt, das Ganze ja noch etwas zurechtziehen.
Aber genau diese Exaktheit ist es, was an der Fotogrammetrie so richtig
Spass macht und Freude bereitet! :)
Dieser Kasten hier ist ja, wie auch sonst alles in der Welt, nicht absolut
geometrisch perfekt, sondern insich verzogen, steht schief, hat unterschiedliche Spaltmaße zwischen den Teilen u.s.w.
Das bildet ein echter "Scan" dann eben auch alles so wunderbar detailgenau ab, hingegen, würde man den Kasten gleich im CAD-Prog bauen, dann wäre er der einfachhalber sicher absolut rechtwinklig und somit wahrnehmbar langweiliger.
Das nach den Fotos berechnete Mesh ist anfangs sogar so genau, dass man jede einzelne Pflastersteinfuge und jedes aufliegende Blatt plastisch abgesetzt und hervorgehoben sieht. Schon so ganz in weiss ist das immer wieder ein genussvoller, leckerer Anblick der Meshes - wie zum Reinbeissen in ein Zucker-Baiser!
Nur leider kann man das in solch hoher Strukturfeinheit nicht spielbar verwerten,
nicht mal praktikabel bearbeiten, also muss man da deutlich polygon-reduzieren,
meist um 90%. Kleine Details, wie die scharfen Schilderkanten, muss man dann
eben wieder per Hand nachziehen.
Man muss da letztlich einen Kompromiss finden, zwischen der faszinierenden
Detailtreue aller Ritzen, Fugen und Kanten und der Bearbeitbarkeit, Spielbarkeit und
Benutzbarkeit des Objektes. Es z.B. gerade noch so weit polygon-reduzieren, dass
Rundungen noch rund aussehen und möglichst keine spitzen Dornen erkennbar
werden, man aber andererseits nicht allzu verschwenderisch mit den Polygonen ist.
Die Qualität der aufbelichteten Textur hängt natürlich in ihrer "Treffsicherheit" dann
ebenfalls davon ab, ob das Mesh noch viel oder nur noch sehr wenig plastische
Strukturfeinheiten aufweist. Auch diesbezüglich muss man dann einen gangbaren
Kompromiss und Mittelweg finden.
    box-mesh


Fazit: Wenn das Problem des derzeit noch schlechten bzw. extrem aufwendigen, weil noch händischen Texturierens, gelöst ist, dann gibt's kein Halten mehr... dann ist das der Durchbruch!
Dann natürlich noch das Warten auf wirtschaftliche 3D-Farbdrucker! Wenn die mal kommen, dann könnte ich mir vorstellen, sogar mal eine Firma zu gründen, die 3D-Modellbau betreibt.
Einige meiner Modelle bräuchte ich schon jetzt dazu nur noch in .stl abzuspeichern, schon könnten sie in allen gängigen Modellbau-Maßen ausgedruckt werden.
Ein Hersteller von Modellbahnzubehör hat dieses Jahr, 2023, bereits Vollfarbausdrucke von Figürchen im Programm, welche allerdings nur in Z und N, also in den allerkleinsten
Winzmaßstäben angefertigt / ausgedruckt werden, weil es in grösseren Formaten nicht mehr bzw. noch nicht wirtschaftlich darstellbar ist.

Lohnenswerte Sets

Was mich wundert, ist, dass nicht schon viel mehr Leute Fotogrammetrie machen, vor allem ersteinmal einfach die Objekte aufnehmen und die Bilder-Sets irgendwo anbieten und tauschen oder verkaufen.
Seit 2015 sammele ich nun Objekte und Locations, und auch wenn ich natürlich nicht aus jedem Objekt ein entgültig spielbares Produkt herausarbeite, so habe ich doch immerhin schon die Bilder-Sets. :)
Die sind ja nicht wertlos, denn man kann jeder Zeit etwas daraus generieren, also die Objekte oder Landschaftselemente daraus bauen bzw. rekonstruieren. Und je älter die Sets werden, desto besonderer
ist / wird es wiederum, wenn man das schon hat, auch weil es derzeit eben noch so wenig Leute machen, solche Sachen penibel genau aufzunehmen.
So könnte z.B. ein Drohnenpilot ein freistehendes Haus so genau wie möglich abfliegen, was ja durchaus schon viele Leute machen, aber für eine gutes 3D-Objekt-Set braucht man dann eben auch noch
gründliche Aufnahmen aller Texturdetails vom Haus von nahem, vielleicht dazu noch die Eingangswege und Terrassenplatten "gescannt", dazu die genauen Texturen von Markisen und all sowas - und so hat
man, auch wenn man das Haus nicht gleich baut, immerhin das Set, was durchaus seinen Wert hat, denn man kann das Haus daraus bauen, und zudem hat man einen bestimmten Zeitpunkt des Zustandes
für die Nachwelt letztlich richtig in 3D rekonstruierbar konserviert. Nur macht das eben gar keiner, alles so genau aufzunehmen. ;) Na ja, noch nicht. Bald machen's alle jeden Tag. ^^

Diesen Schaltkasten sehen / erleben wir ja hier im Zustand vom 6.12.2015, und das ist jetzt, 2023 schon richtig historisch. Auch kann man ja, wenn man erstmal das Objekt fertig gebaut hat, die primären
Texturflächen zu späteren Zeitpunkten neu fotografieren und somit verschiedene Versionen der "Bemalung" aus verschiedenen Jahren bzw. Zeitpunkten präsentieren. Ich hätte hier z.B. zeigen können wie
sich der Kasten im Laufe der Jahre äusserlich verändert, denn es gibt ihn heute noch, nur natürlich mit längst ganz anderer Oberfläche. Dann hätte ich vielleicht 1x im Jahr die Textur neu gemacht und
könnte ihn somit als Serie in seiner Veränderung in mittlerweile 8-fach verschiedener Texturversion zeigen. Bei einer Graffitiwand habe ich das schon 1x gemacht. Die Wand aufgenommen, gebaut, und
als sie nach Wochen fertig war, da waren bereits neue Farbmuster übersprüht, die habe ich dann gleich wieder aufgenommen, somit kann ich nun schon zwei Texturversionen der gleichen Wand herstellen
und bestimmt kommen im Laufe der Zeit wieder andere Oberflächen hinzu, die ich nun im Prinzip, wenn ich Lust habe, immer wieder neu meinem Modell hinzufügen kann und es inworld dann so
programmieren kann, dass sich per Klick auf die Wand die Textur ändert oder ersteinmal ein Auswahlmenü für mehrere Texturversionen des Modells erscheint.

Aber wie ich schon sagte: Fotogrammetrie ist das nächste grosse Ding! Ein Verfahren, mit dem man quasi "im Vorbeigehen" sich die Welt als 3D-Objekt mitnehmen, inworld spielerisch geniessen - und
wahrscheinlich bald sogar wieder in Farbe ausdrucken und sich auf den Nachttisch stellen kann.



Heide-Hahneberg


    Der Himmel über Stalingrad.             2019 / 2022.            Original 6016x4000px.

Ein Foto von Oktober 2019, aufbereitet Okt. 2022.  Heide am Hahneberg.
Auch hier wollte ich natürlich meine Avatare reinsetzen und zwecks dessen vom Vordergrund ein virtuelles Diorama bauen. Ich hatte hier allerdings
als 3D-Objekt-Bildbasis nur einen kleinen Bereich um den rötlichen Busch herum umgesetzt, sodass diese Location von den möglichen Aufnahme-
perspektiven her arg eingeschränkt im "Diorama" wäre.
Als zusätzliches Detail würde ich ein Holzkreuz am Rande setzen, auf dem ein Soldatenhelm hängt. Und die Avas (natürlich dann wieder meine
beiden Zwillinge) gehen in olivgrün mit Marschgepäck auf dem Sandweg dem Horizont entgegen. Vielleicht noch ein aufgeschnittenes Pferd am
Wegesrand und ein Fahrzeugwrack.

Dieses Bild auch als eine Hommage an meinen Opa väterlicherseits, der seinerzeit irgendwo bei Stalingrad fiel. Wohl nicht direkt in Stalingrad,
sondern irgendwo auf dem Weg dahin, zumindest tief an der südlichen Ostfront. Wo genau, das wusste keiner mehr aus meiner Familie.
Da mein Vater Januar '44 geboren war, musste mein Opa ja zumindest noch April '43 in der Heimat gewesen sein, also kann es nicht mehr
im Kessel von Stalingrad gewesen sein, aber eben irgendwo an der Ostfront beim vergeblichen Versuch, den Vormarsch der Russen aufzuhalten.
Mein Vater hat seinen Vater ergo nie gekannt.

Als ich 2019 in jener Heide war, da dachte ich: Ja, so muss es gewesen sein! Die unendliche Weite der Landschaft... ein leichter Wind treibt die
Wolken majestätisch am Himmel... die Heimat so weit weg wie all die Erinnerungen an die Jugend, an die Kindheit, an die Familie, an die erste Liebe.
All jene nun mehr und mehr verblassenden Erinnerungen an die einstige Hoffnung und Zuversicht ans noch kommende Leben.... Und hinter jedem
Busch, hinter jedem Hügel kann der Feind versteckt lauern... Mündungsfeuer, einschlagende Geschosse... das ferne Grollen der Kanonen und das
Rasseln der Panzer...  Ja ,so muss es gewesen sein - wahrscheinlich nur deutlich kälter als hier im Frühherbst in der Heide.
Auf dem Gefallenschrieb, den mir mein Vater um 1990 mal gezeigt hatte, stand irgendwas mit: "Wurde durch Mörsereinwirkung getötet".
Stempel drunter und Ende. Mit der Kompanie oder irgendwelchen weiteren Daten diesbezüglich auf dem Schrieb wusste keiner was anzufangen -
und wollte auch keiner mehr was drüber wissen, machte ja auch keinen Unterschied mehr.

Aus "Stalingrad", 1993:

... ich hatte Heimaturlaub, weil ich drei Panzer geknackt hatte... und als ich heim kam, da war meine Frau... sie hat versucht, mich zu verstehen,
und je mehr Verständnis sie hatte, desto mehr habe ich sie gehasst. Sie war mir fremder als jedes Frontschwein. Und dann kam ich zurück an die
Front - ja, da war ich wieder zu hause! (Singt mit den Kameraden zusammen): O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter.

Warst du schon mal in der Wüste? Ist zum Kotzen da! Ist so heiss, dass dir dauernd überall der Saft runterläuft....
...du denkst, du schmilzt weg wie 'n Stück Butter.... ich sag' dir, Wüste ist scheisse....
.......bis auf die Sterne.... die sind so nah..... weisst du das?

So.  Ist.  Krieg.      Das ist die Wahrheit über Krieg.     Da ist nichts beschönigt.
                      



Walliser Strasse, 1995

Format: 55x75 cm.
Kultige Sechseck-Muster als Vorplatz der Beton-Brut-Anlage, heute nicht mehr so existent, der Vorplatz ist viel Grünfläche gewichen, die Gebäude saniert und um- und angebaut.
Das Spar-Logo heute, 2022, durchaus noch stärker populär (durch Sponsor-Werbung auf den Startnummern bei der Leichtathletik-EM) als damals.

    Dies ist nun leider das letzte Bild aus der Reihe "Steffy meets Katerina". Denn die Kooperation war leider nicht mehr ökonomisch sinnvoll darstellbar. Schade, aber was nicht mehr geht, geht halt nicht mehr.
    Es dauerte pro Bild letztlich schlicht zu lange. Denn ich brauche im Prinzip rund 20 Bilder pro Monat, um aus der Sache halbwegs einen Unterhaltungswert durch regelmässiges Publizieren herauszuholen.
    Damit eine gewisse dauerhafte Linie mit erkennbarer Struktur in das Thema hineinkommt. Hingegen Einzelstücke, alle paar Wochen eines, nützen mir dann doch recht wenig. Ist zwar mal ganz originell,
    aber ergibt eben keine konzeptionelle Linie.
    Ich plan(t)e allein aus meinem Archiv aus jeder Mädels-Session wenigstens drei Bilder für eine künstlerische Neuinterpretation bzw. Abmalen herauszusuchen, was bei 100 Sessions dann allein schon
    300 Bilder ergibt. Dazu noch einiges Neues an Themen und Serien, vielleicht auch neue Models und virtuelle Charaktere. Oder allein nur ein paar reine Landschaftsserien würde ich gerne umsetzen
    lassen, da kommen/kämen also bestimmt so ca. 500 Bilder in zwei Jahren zusammen.

    Ein Bild braucht für mich auch nicht unbedingt so auszusehen wie ein 2x3 Meter großer Ölschinken von der Seeschlacht im Skagerrak, der im Foyer eines Reederei-Kontors hängt (auch wenn ich
    natürlich nichts dagegen habe, wenn es denn so aussieht). Es genügt, einfach die markantesten Formen- und Linienproportionen des Bildes umzusetzen, dazu ein paar wichtige inhaltliche Details
    und das Ganze eben mit einer besonders individuellen, künstlerischen Note. Ich setze für ein Bild 1-4 Stunden an. Das ist nicht lange, ist aber machbar (wenn man sich mal ein paar Vids in Youtube
    anschaut, wie schnell solcherlei Bilder entstehen können). Zumal man heutzutage ja auch allerei digitale Techniken zur Hilfe und somit zur deutlichen Beschleunigung des Malvorgangs nehmen kann / könnte.

    Hauptsache das Resultat ist formensprachlich schön ausgeglichen und originell-individuell. Es braucht nicht zwingend fotorealistisch auszusehen, denn dann kann man sich ja gleich das Foto angucken.
    Und reine Digi-Filter zur Oberflächenverfremdung sind eben wieder zu technisch-gleichmässig und bringen keine personenbezogene Individualität zum Ausdruck.
    Nichtsjedestotrotz habe ich auch mit Digi-Filtern und deren vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten experimentell durchaus ansprechende, weil durch vielerlei Abmischungen letztlich wieder sehr individuelle
    Neukreationen erstellt, aber ich will mich diesbezüglich nicht wieder ausschliesslich in meinem eigenen, zwanghaften Suff suhlen. Ich mag Zusammenarbeit!
    So wie z.B. seinerzeit im Bauhaus die Avantgarde im Zusammenspiel ganz neue Techniken ausprobiert und erforscht hat, ganz neue Formensprachen und Inhalte entwickelt hat. Das finde ich faszinierend
    und das müsste doch heute auch noch bzw. mal wieder gehen, denke ich.
    So wie das Miniaturwunderland oder die Modellbundesbahn das Thema "Modelleisenbahn" ganz neu interpretiert und es mittels Zusammenarbeit an einem speziellen Projekt in neuer unterhaltsamer Frische
    präsentiert. Das Metier als Solches einfach mal aus der verstaubten Mottenkiste holen und im Zusammenwirken und mittels aktueller Technik ganz frisch und unterhaltsam und modern-luftig aufbereiten. :)

    Ich brauche keine zeichnerischen Vollprofis, die für international operierende Grosskonzerne die Werbekampagnen umsetzen, die die Wandbilder für die Filialen malen und Titel-Cover fürs Time-Magazin
    machen, ich will aber auch keine Elfjährigen, die gerade das erste Mal einen Filzstift in der Hand halten. Auch keine Hobbyisten als Semi-Profis, die sich auf Haustiere und Hochzeitspaare spezialisiert haben.
    Ich brauche irgendwen "ganz Normales" dazwischen. ;)  Und pro Bild eben max. 1-4 Stunden Zeitkalkulation, das muss halt reichen, um dann irgendwie mittels irgendeiner Technik und mit individuellem
    Touch und allerlei Mischungen und Ideen da was Originelles, sehenswert-Unterhaltsames rauszuholen.
    Klar, da gibt es "Urban Sketching" - obwohl mir jener Stil oftmals tatsächlich etwas arg simplifiziert, also etwas zu schlicht und öde ist, aber obere Priorität hat eben die Zeit, die das nur max. dauern darf
    und ohne dabei allzu viel an Korrekturen im Umsetzungsprozess besprechen zu müssen.

    Daher denke ich mittlerweile an Mangas (die Zeichner nennt man "Mangaka"). Mangas sind natürlich wiederum ursprünglich rein japanisch von den Charakteren und vom Ambiente her, aber es gibt auch
    europäische Varianten, zumindest wäre das eben mal wieder was Neues, auch europäische Szenen und Charaktere zu realisieren. Mal schauen, was alles so auf die nächste Convention kommt... vielleicht
    ergeben sich dort ein paar zu meinem Projekt passende "mittelständische" Connections. Oder mal zufällig im Web. Vielleicht auch Leute aus aufstrebenden, jungen Gesellschaften wie Südkorea, China, 
    Polen, Ukraine, Baltikum... die dann die analogen Mittel und digitales Zeichentablett zugleich verwenden und nutzen... schaun mer mal.

Alle weiteren Aquarelle aus der Serie: Steffy meets Katerina

 


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Virtuell - Der letzte Sommer

Der letzte Sommer.       2016  (2022 etwas überarbeitet).        Origialgrösse: 1720x1044px.

Achtung, Achtung! Hier ist der Befehlsstand der 1. Flakdivision Berlin.
Die gemeldeten Bomberverbände befinden sich im Raum Hannover-Braunschweig!
Wir kommen wieder!

(0:48 wahrscheinlich: Dann brauchen wir den Unsinn doch nicht mehr.)

Mir kommt dabei da irgendwie - aber doch unweigerlich - ein Leserkommentar aus der "Welt" vor etwa 1-2 Jahren in den Sinn, der da
bezüglich des Zustandes unseres Landes und unserer Gesellschaft in nur einem kurzen Satz treffend formulierte:  Es wird immer blöder!

Dieses ältere Bild oben auf soll mich daran erinnern, dass ich bald 'ne neue Kategorie-Unterseite
 für die virtuellen Bilder und die Aquarelle aufmachen muss - hier wird's allmählich wieder zu voll.



Eingang Ernst-Reuter-Sportfeld

      Eingang zum Ernst-Reuter-Sportfeld. Dieses Bild fand ich in diesem Bearbeitungszustand just beim Durchsehen meines 2021-Archives.
      Eine Aufnahme vom Pfingstmontag 2021. Ist zwar kein Mädel mit drauf, das ist aber auch kein Dogma bei mir, es geht ja auch mal mit ohne drauf. ;)
      War natürlich gedacht als "Set" für die Avatare, den Weg habe ich zusätzlich als 3D-Objekt umgesetzt, sodass die Avas dann darauf posen könnten.
      Ist halt nur so immens viel Aufwand, eine Reality-Virtuality-Collage zu bauen, sodass dieses Bild auch so ganz nett aussieht, zumal es jetzt schon
      ausgeschnitten war. Sehr kultiges 50er-Design! Ernst Reuter war Berliner Bürgermeister von 1951-53. Das Stadion liegt an der Onkel-Tom-Strasse.
      Die Dachschrift stellt sich allerdings nur von der Seite so deutlich gelb dar! Auf den ersten Blick denkt man natürlich, die Buchstaben seien richtig voll
      plastisch-dreidimensional, sie bestehen aber nur aus dünnen Blechen, die Buchstaben sind daher von vorn nur gegen hellen Himmel zu erkennen:

  Ernst-Reuter-Sportfeld - Blechschrift



Virtuell - Operation Enigma

"Operation Enigma"
September 2021, Originalbild: 11000 x 6500 px.

Operieren jetzt am feindlichen Geleitzug...    beide E-Maschinen AK voraus...    Backbord 5, neuer Kurs: 180°...   Rohr 1 bis 4 bewässern für Fächerschuss...   auf 107° gehen, Anlauf beginnt....   Torpedo 1: LOS!!! ....     ..... Rückmarsch     ..... Alaaaaarm!!!!

Gewidmet den 30.000 sinnlos gefallenen U-Bootmännern des Zweiten Weltkrieges, die - letztlich nur noch hilflos dem hochfrequenten Sonar-Puls des gegnerischen Radars ausgeliefert und
eingesperrt in ihre Blechdose - draussen auf dem weiten Meer blieben...   ...die seinerzeit keine Chance hatten, zurückzukehren!     Das Boot - Remix         Sonar Sounds        You only live twice




Virtuell - Tulpen aus Amsterdam

"Tulpen aus Amsterdam"
April 2020, Wallenbergstrasse, Ecke beim Fennsee / Stadtpark Wilmersdorf.
Originalbild: 8110 x 8260 px.

                                                                       -----  Wenn der Frrrrüühling kommt, dann schick' ich dir: Tulpen aus Amsterdam.
                                                                          ...was mein Mund nicht sagen kann, sagen Tulpen aus Ammsteerdaaham.  -----

Ein Set vom April 2020. Jetzt im Sommer '21 wollte ich ein örtliches Vergleichsbild machen, aber als ich dort war, sass ein Hippie auf dem Steinbalken und bearbeitete eine Trommel, ich ging noch eine Runde, aber der war dort sehr zufrieden am Verweilen. Ich ging einige Tage später nocheinmal vorbei, da standen zwei Kombis auf der Ecke und zwei Familien luden den Inhalt der Transporter hin und her. Jetzt habe ich keine Lust mehr, da nochmal hinzulatschen. Jedenfalls liegt der Balken heute längs statt quer, was ja auch mehr Sinn macht, um wenigstens zur Not Fahrzeuge durchlassen zu können. Und das Schild, dass hier ja jemand so schön in diese psychedelische Form gebracht hat, wurde durch ein neu-glattes Schild gleichen Motives und noch etwas tiefer hängend ersetzt. Diese "Geschützte Grünanlage"-Schilder stehen in Berlin gefühlt alle 50 Meter, auf alle Fälle immer vor Parkeingängen und triggern mir dann jedesmal unweigerlich die Tulpen aus Amsterdam ins Ohr. Auf etwas älteren Schildern dieser Art steht/stand noch zusätzlich der Schriftzug "Gesetz vom 3.11.1962", wobei das Datum schwanken kann/konnte. Auf neueren Schildern ist das Gesetzesdatum eher nicht mehr vermerkt. Der Wegesrand zu den Parzellen ist heute, ein Jahr später, bereits komplett blickdicht, weil meterhoch bewachsen, da müsste erst wieder "gerodet" werden, um überhaupt wieder so einen Blick bis zu den Häusern hinten zu ermöglichen.
Im Prinzip haben wir hier ja noch ein richtig freies Eckgrundstück in bester Lage am Stadtpark! Hier wird also, anzunehmender Weise, bald eine Moschee gebaut, nachdem ein chinesischer Investor das Grundstück per Förderungs-Subvention erworben hat - oder sowas in der Art. Eine Parkhochgarage wäre in Berlin auch sehr sinnvoll für die vielen Autos, die alle einen Parkplatz suchen, d.h. die Autos suchen ihren Parkplatz derzeit noch nicht selber, sondern deren Fahrix suchen einen solchen. Aber eine Parkhochgarage wird wahrscheinlich an der diesbezüglich besonders stark ausgeprägten, gesellschaftspolitischen Missgunst der Grünen scheiteren, denke ich mal. Oder ein Lidl kommt da hin. Oder wieder so ein neuer, origineller Ladenleerstands-Center aus Glas und Marmor. Im besten Falle wird's der üblich-üble Betonwürfelhusten als Wohnsurrogat mit diesen ja enorm trendigen Schiessscharten als Fenstern. Ach, keine Ahnung. Wahrscheinlich wird hier gar nichts gebaut, sondern es wuchert letztlich alles komplett zu! Gefühlt wuchert ja ganz Berlin schon zu einem Urwald zu. Immerhin auf der anderen Strassenseite ist schon kräftig Baustelle, da war vorher 'ne Brache oder Industrie-Ruinen oder sowas. Man sieht das auf maps.

Der Steinpfeiler ist zwar nicht der Originalpfeiler des Ortes, sondern steht im Original am Olympiastadion, aber das tut sich ja optisch und inhaltlich nicht allzu viel.
Schild, Pfeiler und Boden sind also selbstgebaut, alle anderen Objekte sind eingekauft.
Das Set als solches ist/war ein sehr anspruchsvoller Aufbau aufgrund der ausgeprägten Licht- und Schattenunterschiede und weil dazu die Abmischung "Vordergundaufbau vs. Hintergrund" hier keine gerade, einfach strukturierte Linie ergibt. Ebenso passten letztlich Vordergrund und Hintergrund nicht mehr exakt zusammen, weil ich auch hier für den Hintergrund wieder zwei Bilder mit leicht versetzen Fluchtpunkten vermixt und perspektivisch ge- und entzerrt habe. Da es also im Prinzip bei keinem Bild wirklich exakt zusammenpast, muss ich dann immer irgendwie den Übergang "malerisch" per Hand kaschieren, was dann immer ziemlich fummelig ist, wenn man eben nicht gerade eine horizontale Schnittlinie wie "Bürgersteig vs. Hauswand" hat und wo dann noch durchgehend gleichmässige Beleuchtung ist.
Die Licht-Schatten-Verhältnisse sollen/müssen sich ja etwas logisch auf den platzierten Objekten wiederspiegeln, die Beiden sollen möglichst noch gerade so im vollen Licht stehen, deren Schatten wiederum soll möglichst nicht die Tulpenständer hinter ihnen bedecken. Hier erkennt man, dass die Tulpenständer zu den Mädels versetzt stehen, um eben deren Schattenwurf soweit wie möglich zu entgehen, andererseits müssen die Ständer auch gut passend zur Form- und Kantenstruktur des Hintergrundes sowie auch noch gut zueinander passend platziert sein, was wiederum die Wahl des Standortes im Vordergrund stark einschränkt. Etwas Armschatten fällt noch auf die blauen Tulpen, das war der beste Kompromiss in der Platzierung.
Erst wollte ich die Beiden ganz leger anziehen, mit T-Shirt und Shorts oder in engem Jumper, aber da der Hintergrund schon so unruhig und dominant ist, wirkten diese relativ grossflächigen und plakativen Kleider am besten. Die Netzstiefel sind wieder dieselbem vom FU-Dahlem-Bild, ich wollte sie hier nochmal richtig zur Geltung bringen bzw. zur Geltung bringen lassen. Die Spatzen bewegen sich inworld, somit konnte ich hier schön zwischen verschiedenen Posen auswählen. Und sie zwitschern sogar richtig intensiv und vielseitig. Wirkte beim Fotografieren dann sehr lebendig. Man kann die Spatzen auch so einstellen, dass sie erst loslegen, wenn inworld der Morgen anbricht, dann sind sie nachts ruhig. Oder man kann sie auch ganz abschalten.
Der Schattenfleck auf dem Boden vorm ersten Tulpenständer ist Sprühnebel von Graffitisprühern, der helle Bereich unter dem zweiten Regal dahinter ist hingegen eine relative grosse Kreidemalfläche. Ich wollte diese Kreidemalereien beim Aufnehmen eigentlich erst ganz im Vordergrund zusammen mit dem Steinbalken haben, habe mich dann aber im Nachhinein für den Pfeiler im Vordergrund entschieden, den ich dafür dann eben noch nachträglich irgendwoanders "einsammeln" musste, weil ich ihn vor Ort nicht mit umgesetzt hatte.

Während ich jeweils an einem Bild arbeite, entstehen in der Zeit rund 10-20 weitere neue Sets, so dass ich mir mittlerweile aus 150 Sets mit zudem noch unterschiedlichen Hintergrundrichtungen/Bildern/Perspektiven das nächste heraussuchen kann, was ich als virtuelles Bild umsetzten will. Dieses Bild wollte ich nun eigentlich mal ganz schnell für endlich mal einen Insta-Account machen und von da an dann so alle drei Tage ein neues Bild, aber das wird nichts! Es dauert je Bild viele, viele Stunden, Tage und somit Wochen. Denn wenn's so schnell und einfach ginge, würden's ja alle machen. Ausserdem, was ist, wenn die Bilder dann auf Account nur einen Shitstorm verursachen... was ist, wenn die mir sagen, die sind nicht gut... ich glaube, das ist nur sehr schwer für jemanden zu verkraften! (Zitat - McFly in den 50ern als SF-Autor).
Ausserdem komme ich kaum zum Arbeiten, denn immer wenn ich anfangen will, erwische ich mich dabei, dass ich endlos lange in Schönschrift den Namen "Luisa" male, mit vielen Herzchen drumrum... ;)  Hört und singt immer noch: Let me be your Oxygene...!




Virtuell - Die Rueckkehr zum Mond

Forum Vniuersitatis: "Mare Asterisk Toleranzia Tranquillitatis Berolini"    oder:   "Die Rückkehr zum Mond".
November 2019, FU-Dahlem.
Originalbild: 10488 x 5728 px.

Location

Vorplatz des Henry-Ford-Baus der Freien Universität Berlin, von der Boltzmannstrasse aus gesehen. Oder auch hier direkt Streetview.
Im November 2019, an einem der letzten noch sehr warmen, milden Herbsttage, war ich dort spazierengehen - "hiken" sagt man ja heutzutage - und dieser Platz lag so ziemlich am Ende meiner Route
durch den Thielpark. Ich verweilte etwas erschöpft auf der Bank rechts, für ein kleines Päuschen. Und da war es im späten Sonnenlicht so ruhig und still rundherum, kein Betrieb nirgends, dass sich mir, bei dem relativ riesigen Platz, schnell die Assoziation "Mare Tranquillitatis" aufdrängte. Zumal ja Musk, Bezos, Chinesen und Konsorten derzeit mit Hochdruck daran arbeiten, mal wieder auf dem Mond eine Runde Golf spielen zu können. So sass ich da also etwas verloren, und nur eine junge Frau, dem Anschein nach aus dem fernen Asien, kam von Zeit zu Zeit aus den Büschen hervor und verschwand wieder darin, um darin wohl einige exotische Kräuter zu sammeln. Nachdem sie ihr Tagwerk dann getan und entgültig alles frei und ich erholt war, konnte ich anfangen, das Gelände aufzunehmen. Der Platz misst etwa 42x22m, jede Platte ist 1x1m gross, das sind also insgesamt ca. 900 Platten. Ich hatte allerdings nicht den Nerv, wirklich alle 900 Platten ganz penibel zu fotografieren, so habe ich "nur" 108 Platten (12x9) aufgenommen und aus diesen Platten dann am Rechner mittels Korrigieren, Spiegeln, Drehen, Versetzen und Bemalen die komplette Fläche so aufgebaut, dass man keine Wiederholung wahrnimmt.

Plattentextur

Schwierig war es, für den Szenenaufbau die Plattentextur so zu tönen, dass nicht mehr die Nahtlinien, also die Plattenritzen durch Dunkelheit betont sind (wie eigentlich im Original mit starkem Kontrast), sondern die Plattenflächen durch Helligkeit betont sind. Denn bei der dunklen Originalbetonung der Ritzen sah es so aus, als würde die Szene auf einem schwarzen Gitterrost stattfinden und dann wäre es auch unlogisch, weil man da einen Putt gar nicht sauber ausführen kann, wenn die Plattenzwischenräume so uneben sind. Aber es durfte auch wieder nicht zu kontrastlos, nicht zu mau werden, also letztlich nicht bloss nach bedrucktem Teppich oder nach glattem PVC oder eben nach zu starker Bearbeitung aussehen. So ist's nun, denke ich, ein guter Kompromiss geworden.

10-12K


In 10K ist das Bild natürlich noch sehr viel detailreicher strukturiert, da erkennt man dann noch die Bänder, mit der die Fahne an den Halterungen festgebunden ist, auch das Tauben-Auge ist als Detail noch schön akzentuiert und der Schriftzug "Freie Universität Berlin" ist klar und deutlich ein Element des Gesamtbildes. Jau, an 10K kann man sich schon gewöhnen! Hoffentlich kommen bald die ersten bezahlbaren 16K-Bildschirme auf den Markt. Aber wenn endlich die 16K-Monitore Einzug halten (dann natürlich mit ensprechend grösserer Bildschirmfläche, damit man's auch sieht), dann gehen die Screenshots vermutlich schon bis 48K. Derzeit ist bei mir bei so ca. 12000x7000-Screenshot Schluss, darüber hinaus stürzt mein System ab. Dennoch merkt und erkennt man bei 12x7K wie fipselig wenig Auflösung 4x2K im Vergleich dazu noch ist.

Verzerrte Bildperspektive

10-12K ist jetzt insofern schon prima, weil ich nun zwei, drei 6K-Hintergrundbilder zusammensetzen kann, ohne nachher Auflösungsverluste zu haben. Meine Digis sind derzeit noch je max. 6000x4000 bei der Aufnahme. In der Vorbereitung fürs Set nehme ich auf alle Fälle erstmal eine Perspektivkorrektur des Haupthintergrundbildes vor, damit z.B. die horizontalen Linien auch wirklich gerade sind. Und damit sich eben weitere, nebenstehende Bilder gut und parallel anfügen lassen. Hier sind drei Bilder zusammengesetzt, was dann letztlich etwa auch 10K-Breite entspricht.
So gut wie alles im Hintergrund ist begradigt, gezerrt, gestreckt, gestaucht, erweitert, retuschiert u.s.w. Somit ist das ganze Bild letztlich perspektivischer Quatsch, wie z.B. auch das Eldenaer-Brücke-Gesamtbild perspektivisch irreal ist, aber das merkt man nicht, bzw das macht den Reiz des Bildes letztlich überhaupt erst ein wenig aus. Eine wirklich echte Perspektive wäre hier und beim Eldenaer-Bild deutlich langweiliger, allein weil dann weniger Bildinhalt drauf/drin wäre und weniger abwechslungsreiche Bezugs- und Fluchtpunkte und "Hingucker" im Bild wären. Die Gesamtkomposition lässt
sich im Nachhinein durchs "Collagieren" noch deutlich aufpeppen.
Da hier also drei Bilder zusammengesetzt sind, verliefen die Fluchtlinien der einzelnen Plattenritzen somit unsymmetrisch, liefen also auf drei Fluchtpunkte zu. So musste ich sämtliche vertikale Plattenritzen des Hintergrundbildes, wie daraufhin auch alle nach hinten laufenden Ritzen der Bodenplatten der Stellfläche, neu ausrichten, begradigen, neu anwinkeln und zueinander passend setzen.
Am Ende ergibt sich dadurch immerhin und auch bewusst ein relativ "händisch" gezeichnetes Bild, was im Original so nicht zu fotografieren gewesen wäre und dadurch - hoffentlich - etwas origineller, etwas abwechslungsreicher und inhaltlich vielseitiger wirkt, und somit im Ganzen künstlerisch interessanter wirkt, dabei aber - hoffentlich - noch szenisch glaubhaft bleibt, als es ein einziges, unbearbeitetes Hintergrundfoto mit 1:1 direkt passendem Vordergrund hergeben würde. Das Zusammensetzten von einzelnen Hintergrundbildern ergibt sich aber auch deshalb, weil ich dadurch schlicht mehr Platz / mehr Stellfläche für den vorderen Aufbau erreiche.

Objekte

Mondlandefähre, Taube und Golfschläger und natürlich auch die Space-Suits und Stiefel sind gekauft, Looping, Blumenpötte, Golffahne und Posen sind selbstgebaut.
Diese LGBTQXY-Gay-Lesbian-wasweissichsonstnochallesaussernormal-Fahne wollte ich eigentlich exakt im Look von Stars&Strips umsetzten, aber ein einziges Gendersternchen auf sozialistischem,
rot-enteignetem Grund sah dann doch am markantesten aus. Was es da aber auch alles für Farb-Fahnenvorlagen der Community gibt! Quasi sogar mehr Varianten als es unterschiedliche Länderfahnen auf der Erde gibt. Boah ey! Aber wenn Berliner Uni, dann geht's natürlich nur und mindestens mit der universellen Toleranzia-Regenbogenfahne dabei. Klar, versteht sich von selbst! :)
Ursel hat sich für diesen Putt für ein Eisen entschieden, da es hier, hindernisbedingt, doch etwas kräftiger zugehen muss, als bei einem rein gradlinigen Putt, wo dann selbstredend auch ein Putter zum Einsatz käme. Die Fähre habe ich, so gut es zu ermitteln war, in die Originalgrösse gescaled (wurde als Tischmodell verkauft). Somit sieht man mal gut im Vergleich, wie gross die Mondlande-Einheit in der Realität ist. Mir wurde die Grösse beim Zusammenstellen der Szene erst so richtig bewusst, gerade weil ich ja auch in echt auf dem Platz war. Die Fähre, vor allem deren Oberfläche, hätte gerne noch um Einiges fotorealistischer aussehen dürfen, aber ich war froh, dass überhaupt 'ne Fähre erhältlich war. Solcherlei Modelle gibt es dann doch nicht so viele zur Auswahl im SL-eigenen Shop. Bliebe dann als nächster Schritt nur, ausserhalb von SL, also auf anderen Marktplätzen für 3D-Modelle, ein solches Modell einzukaufen. Aber woanders kostet so ein Modell dann gerne mal dreistellig und muss dann dennoch langwierig bearbeitet und stark polygonreduziert werden, um es "spielbar" auf SL hochladen zu können.

Mond

Der Mond stand am Aufnahmetag zwar nicht genau an jener Stelle, der ganze Himmel ist nachträglich reingesetzt, aber immerhin habe ich Himmel mit Mond im April '21 exakt so fotografieren können.
Das heisst, so exakt nun auch wieder nicht, der Mond war ein zunehmender Mond, das passte nicht so gut zum Schattenwurf/Sonnenstand. Und den Mond einfach spiegeln sah auch nicht aus.
Immerhin gab's ein paar Tage später, Ende April, dann den "Supervollmond" an glasklarem Nachthimmel, den habe ich dann aufgenommen und mit der Textur einen 3D-Mond in Blender gebaut, den ich darin nun als abnehmenden Mond beleuchtet habe. Danach das Ganze nur noch ins Bild rein, anstelle des alten, zunehmenden Mondes. Und noch alles etwas optimieren, klar.

Nächste Bilder

Ich hätt' ja mal so waaahnsinnig Lust, was mit Greta und Luisa zu machen! Tja, Luisa hätt' ich nun ganz gemütlich direkt fragen können, hab' mich nur nicht getraut. Aber ich hätte dann wahrscheinlich allenfalls und eh nur ihre Agenturnummer für mein Bewerbungsschreiben gekriegt (ok, blöde Ausrede, man kennt das ja, wenn dann plötzlich ganz unverhofft das Traummädel neben einem sitzt, hat man es mal wieder komplett vergeigt, sie anzusprechen, und man macht sich was vor, wenn man davon ausgeht, dass sie bestimmt nächsten Freitag auch wieder im LIVE ist oder sie in die EULE kommt oder man sie demnächst zufällig bei WOM bei den Schallplatten A-D oder am Ausgang von C&A wiedersieht...) aber immerhin: wozu habe ich meine Twins mit der Bodystyle-Funktion! ;) Bräuchte ich nur noch 'ne kultige Location in Hamburg, natürlich erst mal 'nen Einreise-Passierschein für HH und 'ne berufliche Übernachtungserlaubnis dort. Oder/und in Stockholm, da darf man sogar durchatmen! Viel Arbeit wäre das - aber wäre echt kultig, mal was Heisses/Cooles mit den beiden Klimapop-Ikonen zu machen. :) Bin mal wieder selbst gespannt, was mein nächstes Bild wird. Na ja, da ich inworld noch einige halbfertig aufgebaute Berlin-Sets rumstehen habe, wird's wahrscheinlich erstmal eines davon. Oder mal ein Bild mit den internationalen Tanz-Chillies drin, damit auch mal wieder ein paar andere Mädels in Szene kommen. Höre + singe + träume jedenfalls gerade leidenschaftlich mit: "Let me be your oxygene, let me feel your breath again....." (Jarre/Vertigo).
Oder auch: "One night in Bangkok Berlin, I can feel an angel a rollator sliding up to me". Nee, im Ernst und mal ganz unter uns: Der asiatische Tiger ist nicht nur längst erwacht, der ist schon längst gesprungen! Den hält auch keine noch so sturmgeprüfte Hanseatin mehr auf. Denn: #wirdsindnur1bis2%. One night in Bangkok and the tough girls tumble... Das junge, aufstrebende, immer mehr weltreisende und alles aufkaufende Asien -> wär' auch mal 'ne Bildidee zwecks deutlicher Visualisierung.




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Portrait original             
Portrait coloriert                

Das Portraitfoto aus der Bollerwagen-Serie aus den 30er oder frühen 40er Jahren.
Drei Bearbeitungsstufen:   1. Originalscan.   2. Per Hand in einzelnen Elementen nach Phantasie coloriert und aufgebessert.   3. Mittels KI animiert.

Also, dass es so schnell geht mit dem "zum Leben erwecken", hätte ich nicht gedacht! Wer weiss, was der nächste Schritt der Rekonstruktion eines erst noch virtuellen Avatars, dann eines biologischen Körpers sein wird! Und wann sich dann nicht nur Körper, sondern ganze geistige Identitäten "erwecken" und "konstruieren" und mit diversen Körpern kombinieren und jene "beseelen" lassen werden. Und vielleicht kann man dann sogar noch aus einer Art "Jenseits-Ebene" Informationen abrufen und verwertbar machen, von denen man heute noch gar nicht weiss, dass solcherlei Informationen überhaupt existieren bzw solche in anderen Dimensionen gespeichert wurden. Aber vielleicht ist das dann auch alles nur pure Illusion, weil eben alles doch nur reine "Benutzeroberfläche" ist. Wer weiss.......
Hier war/ist die Animation eigentlich nur so ein Test auf die Schnelle gewesen, ich war aber gleich total begeistert! Vielleicht mache ich das irgendwann mit ihr nochmal "richtig", z.B. noch mehr Bewegungsmuster probieren. Vor allem hätte ich gerne das Bild noch etwas perfektionierter, z.B. den rechten Mundwinkel (von ihr aus gesehen) einen Tick heller, die Haare an der Mauerkante noch besser freistellen, vielleicht im Ganzen einen Tick schmaler/schlanker alles... da geht durchaus noch so Einiges.
Natürlich habe ich auch gleich ein paar andere RL- und SL-Mädels ausprobiert (Reallife + virtuell), aber bei ihr wirkt der Effekt einfach optimal passend! Allein, weil sie ja hier von der Terrasse in den Garten guckt. Bei anderen Mädels, gerade bei Models wo ich die Mimik ja selbst mal real gesehen habe, war der Effekt eher nicht so gut. Auch bei anderen Vintage-Portraits wirkt das letztlich sehr "lifestylig", sodass man durchaus deutlich merkt und erkennt, dass das nicht die realen Bewegungsmuster der damaligen Zeit oder der jeweiligen Charaktere gewesen sein können. Aber hier passt das perfekt! :)




Virtuell - Bus nach Altona

Schneller Entwurf aus dem Frühjahr 2020 für ein Bild / eine Hommage. Die Sitzposen sind natürlich - nach wie vor - eine Hommage an das Titelbild des ersten Bandes "Gisel und Ursel" aus dem Hamburg der 20er Jahre,
wo sie auf der Umzugskiste sitzen (d.h. genau genommen sitzen sie ja da noch in der Heimatstadt Thorn - spätere Version "Neustadt" - auf der gepackten Kiste). Der Bus, ein Büssing-Senator, ist etwa 60er Jahre (so ganz
grob - ich weiss das jetzt nicht exakt). Das Modell ist 1:43, also physisch echt, und ist auch so beschildert und mit der Werbung drauf und wie im Original natürlich HVV-Rot+Beige. Hier sieht der Entwurf aber als "Bleistift-
zeichnung" besser aus als in Farbe, da die Lichtreflexe und Spiegelungen im Lack des Busses beim Fotografieren mit drauf waren und beim unumgänglichen Konturverstärken in der Nachbearbeitung des Gesamtbildes
dann zu extrem werden. Auch ist der Busschatten noch verbesserungswürdig, die Waschmaschine hat noch keinen Schatten, u.ä. Wollte mal alles komplett inworld in 3D aufbauen (den Bus evt. nur als  platte Textur, besser
natürlich ebenfalls als 3D-Modell und dann alles im Ganzen schön ausleuchten, ggf. noch weiteres Zubehör drumrum, oder alles in einer Halle als Backgroundkulisse aufbauen, oder als Strassenszene, oder wie auch immer.
Nun hier erstmal nur als platte 2D-Collage aus vorhanden Bildelementen ausgeschnitten und platziert.
Geht halt auch sehr viel schneller zu arrangieren.
Singt (mein HH-Lieblingslied): Mein Name is Kröger, ich komme aus.... Hammbuurch.... Grosse Freiheit....!!!....denn wöllt wi man... alles mitsingen, Ballett!!!  Es gibt doch noch was Anneres...!!! La Paloma........




Virtuell - Xmas Bells
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Der neue 08-15:  "Xmas Bells".    Dez. 2017/2020,  Originalbild: 3618x3207.
Mit dem Titelsongtext:  "Xmas Bells - ringing your countdown!  Jump into a showdown, so far apart from your hometown, so far away into the unknown."
Dieser Aufsteller ist schon von Weihnachten 2017, habe ich aber erst jetzt, drei Jahre später, mal zu einem Bild verarbeitet, auch
überarbeitet und aktualisiert. Aus Langeweile mal wieder mit Grafiken rumgespielt (ist wohl immer so, dass, wenn man eigentlich
am meisten zu tun hat, die Langeweile am grössten ist). Vielleicht etwas kitschig geworden, aber das passt ja zu Weihnachten.
Das Besondere hieran ist, dass die Beiden hier nicht die echten Avatare sind, sondern feste 3D-Figuren als jeweils eine Einheit.
Somit könnte ich also den ganzen Aufsteller per 3D-Drucker real ausdrucken (wenn es denn schon erschwingliche Vollfarbdrucker
gäbe). Aber auch inworld machen sich solche 3D-Figuren der eigenen Avatare gut als Deko z.B. auf dem Nachttisch. Inworld kann
man sie natürlich in jede gewünschte Grösse scalen. Z.B. als Setzkasten-Sammelfigur, fürs Bücherregal, für den Kaminsims, als
Ohrringe, oder eben zum Aufstellen in lebensgross vor dem Hauseingang oder irgendwo in der Welt als unbeseelte Statisten. ;)



Berlin-Charlottenburg-Nord, Park am Schleusenkanal, Blick zum Tegeler Weg
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Park am Schleusenkanal, Blick zum Tegeler Weg.
Unterwegs mit einem exakt 2m langen Modell eines Imperialen Sternzerstörers.
Charlottenburg-Nord, Juli 2020.
Originalbild: 5981x4179.


Auf der Brücke oben links entstand im Jahre 2002 dieses Foto, mit Blick in diese Richtung, also nach Westen. Und da ich da mal gucken wollte,
was aus der Location so im Laufe der Zeit geworden ist, enstand nun spontan das obige Bild auf dem Weg parallel zum Schleusenkanal.
Na ja, so spontan nun auch wieder nicht - es steckt schon eine ganze Portion Arbeit und Fummelei drin! Anfangs denke ich immer "ach, das kann ich mal eben
schnell zwischendurch machen" - und dann dauert es doch wieder Wochen. Die drei Ärmelenden z.B. sind handgemalt, da Kleidung inworld nicht mit Objekten
oder auch nur Posen so exakt interagiert. Allein für die Auswahl der Brillen und Halsketten gingen drei Tage ins Land. Es gibt ja sooo unendlich viel aus- und
durchzuprobieren. Überhaupt erstmal das Schiff suchen und finden und da auch wieder andere Modelle ausprobieren, dann überlegen und wieder ausprobieren
wie gross es sein soll, welche Trage-Posen dazu passen, wo genau im Bild alles stehen soll, dann die Posen machen, später die Feineinstellung der Posen (alle
Fingerglieder einzeln) u.s.w. Aber jammern hilft da ja auch nix. ;) Solcherlei Kunst und meine Arbeitsweise insbesondere ist - alles in allem - wenig ökonomisch,
aber Kunst braucht ja nun eben gerade nicht zwingend ökonomisch zu sein - das ist ja das Schöne daran. :)
Immerhin sind die Plastic-Boots ganz gut zu vielen Outfits kombinierbar. Es sind dieselben Boots wie beim Eldenaer-Bild, nur mit anderen Texturen, die man da
vorgegeben zur Auswahl hat. Sind derzeit quasi meine Lieblingsboots. Ich habe die in echt zwar noch nie probiert, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die
bequem sind, sowas scheuert in der Regel immer höllisch. Aber mal kurz für 'ne Fotosession geht's ja. ;)
Beim nächsten Bild will ich auch mal weg von dem Grünzeugs und mehr was Komplexeres mit Architektur machen. Na, mal schauen, bin selbst gespannt, was das
nächste Motiv wird. Auch ist wohl bald das erste Mal ein 8K-Bild dran (bisher max 6144px). Das macht schon Sinn, denn noch feinere Kantenkonturen wirken dann
noch professioneller und höhere Auflösung gibt mehr Möglichkeiten zur differenzierten Feingestaltung des Bildes und ist umso besser für spätere, höherwertigere
Präsentation oder zum Ausdrucken. Habe nur leider noch keinen 8K-Monitor, geschweige denn, dass 8K derzeit schon Mainstream-Standard wäre. Im Computer-
bereich gibt es also immer noch essentielle Hardware-Fortschritte und fast täglich mehr Produktauswahl an immer höherwertigeren virtuellen Gütern, die man
verarbeiten kann.
Auf dem Schild steht: Betreten bei Schnee und Glätte auf eigene Gefahr!



Berlin Lichtenberg - Eldenaer Bruecke
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Spandauer Damm, Ecke und Haltestelle "Meiningenallee".
Mitte Oktober nach dem sehr trockenen Sommer im Jahr 2018.
Originalbild: 4364x6112.


Mit Frisbeescheiben. Man kann da sehr schön gleich um die Ecke im Ruhwald-Park auf der
Wiese Frisbee spielen. Also quasi gleich von hier aus rein, der Eingang zum Park geht hier vorn
direkt ab, es sind wirklich nur 100m bis zur Wiese... also wie soll ich das beschreiben... ach, es
geht doch alles übers Netz, bzw. nichts übers Netz! Wie praktisch! :) google-maps + streetview.
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Berlin Lichtenberg - Eldenaer Bruecke
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Vorfrühlingsabend an der Eldenaer Brücke.
Berlin-Lichtenberg, März 2020.
Verbindungsweg zwischen Storkower Strasse und Scheffelstrasse.
Originalbild: 6124x5387.

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Parkplatz Sömmeringstrasse
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Radio-controlled nuclear powered exoplanet explorer.
Upcoming 2020 exploring missions take offs into deeper space to our future second home planet:
--> Mars 2020            --> Yinghuo-2            --> Hope           2022: ExoMars

Parkplatz Sömmeringhalle an der Sömmeringstrasse, Berlin-Charlottenburg, Juli 2019.
Mitsamt knapp 1000 einzeln per Hand gepflanzten Grasbüscheln. Das war ein regelrechtes "grassroots movement".
Originalbild: 5984x3836.
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Cosmarweg
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Sommerausflug im August 2019 vom Cosmarweg zum Stieglakebecken, Spandau.
Originalbild: 6144x3425.
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Marienpark - Altes-Gaswerk
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Frühlingsausflug im April 2019 durch den Marienpark, Altes Gaswerk Mariendorf.
Originalbild: 6016x3354.
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S-Bahnbruecke-Gruener-Teich
 
S-Bahnbrücke im Park "Grüner Teich", Berlin-Westend.  Diese Szene als Clip mit Ton (öffnet im neuen Tab, mp4/ogv, 56sek, 80mb).
Tief im Herbst am 30.10.2018 wieder mit Hula-Hoop-Reifen und im Mondrian-Look unterwegs von der Olympischen Strasse unter der S-Bahnbrücke hindurch und durch den Park zur Sensburger Allee.
--- Auf zu neuen Abenteuern! ---
Originalclip: 2880x1618.
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Drachenberg-Stadtblick

Im goldenen Oktober 2018 auf dem Teufelsberg / Drachenberg.
Originalbild: 3840x2141.
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S-Bahnbruecke-Gruener-Teich
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Indian Summer, September 2018, am Wasserfall im Brixplatz.
Originalbild: 3840x2141.
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S-Bahnbruecke-Gruener-Teich
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Beim Lollapalooza am Guthsmuthsweg, Sommer 2018. Mehr zu diesem Bild mit Clip, Making-of-Text und Fotos rund ums Lollapalooza 2018
Originalbild/Clip: 1920x1060.




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