4K
how-to-use-zoom
 2K

.
.
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________
.
.
.
Home  (Web-Vintage Frameset)
.

Artwork

Steffy van Valanger

van-valanger.com  /  valanger.com   /  artinlandscape.com  /  bremer-ansichtskarten.de  /  tramclips.de

--- Wenn es eine Weltformel gibt, dann ist sie ein cooles Mädel! ---


Festes 4K in Tabellen! Ja, ich weiss, man kann eine Website auch "responsive" machen und pures css wäre
bestimmt auch besserer Code...
Es übersteigt aber meine derzeitigen Auszeichnungssprachen-Kenntnisse, so perfekt in css zu setzen, auch
übersteigt es meine Lust, mich mit css bis ins Detail zu befassen (will lieber Inhalte machen), vor allem aber
wären die Bilder dann doch wieder vollautomatisch klein, was eben weniger eindrucksvoll ist, und der Enduser
denkt aufgrund der automatischen Anpassung dann nicht weiter drüber nach, dass er/sie noch kein 4K hat. ;)

Daher: 4K macht einfach Freude! :D
Man ist richtig im Bild "drin"! Briefe schreiben, Dateien sortieren, 4K-Vids gucken, Digifotos betrachten, Games
sowieso... wenn man einmal 4K hat, will man nicht mehr zurück!
Dies ist ja ohnehin keine Pizza-Bestellseite zum Wischen fürs Handy an der Bushaltestelle, sondern eher ein
Museumshallen-Ausstellungsrundgang zum
besinnlich-gemütlichen 5-o'clock-Tea... :)

--> Falls userseitig noch kein 4K vorhanden, lässt sich zur Not immer auch der Browser-Seiten-Zoom verwenden,
um eine Website schnell und einfach wieder auf 2K zu verkleinern/einzupassen: 
"Strg"  +  "-/+" (auf 50% gehen).

---- Viel Spass ! ----


Update:  11.6.26:  Zwischenbericht / Baubericht zum Stand der 3D-Scheiben-Fertigung (scroll runter).

                    2.6.26:  4 weitere schöne Foto-Eindrücke von der "Intersuff", 1966.

Ältere Updates - Liste




11.6.26:    Kapitel Schärfeoptimierung der Objektive am Reprotisch.

Schärfevergleich Plustek-8200-Scanner + Nikon105mm + Sigma 105mm.

Schaerfevergleich

Vergleichsanimation eines Bildausschnittes

Scanner Plustek-OpticFilm-8200 vs. D850 mit Objektiv Nikon-105mm (beim Nikon Linsen nachjustiert)
und nochmal mit Sigma-105mm.
Zwar ist der Plustek hier schon sehr scharf, hier lag aber das Negativ mehr oder weniger zufällig genau
in der Schärfeebene (welche im Scanner nur wenige 100stel mm dick ist und der Plustek
lässt sich nicht
differenziert scharfjustieren),
dafür sieht man deutlich die extreme Bildverzerrung dieses Scanners bei
schon nur diesem kleinen Ausschnitt, das
Bild ist beim 8200er in seiner Gesamtbreite extrem gestaucht!
Hingegen der Abbildungsmaßstab bei beiden Objektiven exakt deckungsgleich ist, somit jene Abbildungen       
also dem tatsächlichen, realen Maßstab des Negativbildes entsprechen.

Das Sigma ist hier der absolute Schärfegewinner, was dann vor allem noch die Bildecken betrifft
(die hier ja nicht mit abgebildet sind), jene sind beim Nikon leicht unscharf verwaschen.

Letztlich ist wohl jedes Objektiv ein wenig unterschiedlich eingestellt zu einem weiteren, eben
auch der gleichen Marke.
Farbsäume sind hier beim Negativ - so oder so - kein so relevantes Thema, da Negative eher
konstrastarm sind gegenüber Diapositiven.
radio-kl


Zwischenbericht zur 3D-Scheiben-Fertigung.
Mal wieder ein Zwischenbericht, den ich brauche, um das Kapitel "Schärfeoptimierung" für mich abzuschliessen.

Die Timeline bis zum verkaufsfertigen Produkt verzögert sich mal wieder etwas. Nun verkünde ich: NET Q1 2029. (NET = not earlier than, Q = Quartal).
Aber mit Verzögerungen bin ich ja nicht alleine, sondern in bester Gesellschaft, wenn ich da z.B. an vielerlei innerdeutsche Bauprojekte denke, und selbst Elon Musk musste bekanntlich seine Timeline zur Besiedlung des Marses schon einige Male
leicht strecken. ;) Das Kapitel "Schärfeoptimierung" begann Mitte Oktober 2025 mit meinem Zweifel an der endgültigen, maximalen Schärfe des Repro-Ergebnisses mit dem ja nun eigentlich fertigen Aufbau/Apparatur der Kamera Nikon-D850 plus
Objektiv Nikon-105mm. Und ja, mittlerweile setze ich natürlich auch den Spiegeltrick ein, um das Objektiv exakt an der Planebene des Negativs auszurichten (Asche auf mein Haupt!). Da gab es schon mal sehr schnell gewisse Lernprozesse.
Dazu habe ich mich auf Blende 9 eingeschossen. Für mich der perfekte Kompromiss zwischen gleichmässigerer Gesamtschärfe und weniger Aberration
vs. Beugungsunschärfe und stärkere Staubsichtbarkeit bei umso geschlossenerer Blende.

Professionelle Reinigung des Nikon-Objektives
Also zunächst hatte mein - ja gebraucht erstandenes - Nikon-105mm-Objektiv doch sehr viel Staub intus. Da soll man zwar nicht zu zwanghaft sein, aber das sah wirklich nach Wüstensand da drin aus, auch zogen sich leichte Spinnfäden
quer durch die Linsenzwischenräume, ebenso traten schon Fungus-Flecken, also leichter Pilzbefall auf. Kurz: Das wollte innengereinigt werden!
Von da an begann die Odyssee... eine Odyssee... also danach kommt nur noch der Film "Affen im Weltraum". ^^
Zunächst dauerte es einige Tage, bis ich diverse Infos zu Anbietern von Objektiv-Innenreinigungen einholen konnte (Anfragen mit 2-3 Tagen Warten auf Antwort). Dann war klar, dass das Objektiv einige Zeit nicht da sein würde, und dabei galt es
abzuwägen, ob lieber gleich ein neues Objektiv besorgen und erst dann das alte reinigen lassen und ggf. später eines davon wieder verkaufen. Also: Abwägen, Überlegen, Infos einholen...
Schön wäre, vor Ort (in Berlin) abgeben zu können, ohne Versand. Da fand ich dann immerhin Fluxrepair am Kudamm, die das Objektiv auch gleich konkret als zu säuberndes Modell online aufgelistet hatten. Bin gleich mal hingegangen und mal
gefragt, ob das klarginge, was es kostet und wie lange. Es sollte 150 Euro kosten, der Kostenvoranschlag in max. 14 Tagen kommen, fertig gereinigt in drei Wochen.
Ich entschied mich dann am 1. Dezember, das Objektiv abzugeben, fragte gleich, ob das noch vor Weihnachten fertig sein wird. "Ja, sollte klappen, wir melden uns dann per E-Mail innerhalb der nächsten 14 Tage mit dem Voranschlag." Prima!
Nach über 14 Tagen ging ich mal wieder vorbei, um nachzufragen, wann denn der Kostenvoranschlag kommt. Kam dann immerhin auch gleich noch am selben Tag per E-Mail. Vor mir dann die Auftragsbestätigung zurück über 170 Euro. Prima!
Kurz vor Weihnachten dann eine E-Mail von denen, bei der ich sofort assoziierte "ah ist schon fertig... supi!" Aber.... E-Mail gelesen... äh nein... "es gibt ein Problem mit ihrem Objektiv, bitte melden sie sich bei uns". Nun hätte ja ein einiziges Stichwort
bezüglich des Problems für mich ausgereicht, um in etwa zu verstehen, um welche Art Problem es sich handelt, aber so ein Spoiler wäre wohl total uncool gewesen, oder es gab weitere Infos dazu nur im ganz persönlichen Gespräch, weil sonst der
Russe mitliest... oder so.
Keine Ahnung. Ich also wieder hin in die Laden-Annahmestelle. Zur Begrüßung gab's für mich ein "wohnen Sie hier oder warum kommen sie vorbei, anstatt anzurufen?". Ich: "Yep".
Das Problem bestand nun darin, dass sich der Autofokus nicht testen liess, ohne die passende Kamera dafür zu haben. Nun wollte man, dass ich auch meine Cam vorbeibringe und abgebe. Ich sagte, dass ich meine D850 nicht aus der Hand geben will,
worauf man mir antwortete, ich könne absolut vertrauen, man würde sonst ja auch mit Technik für viele zigtausend Euro umgehen. Ich antwortete: "Ich will ihnen auch mein Auto nicht dalassen, auch wenn meiner nur ein VW ist und sie sagen, sie fahren
sonst immer nur Ferrari. Außerdem: Warum listen sie dann das Objektiv nicht gleich online mit dem Vermerk auf
(ist ja immerhin aufgelistet), dieses Modell sei ausschliesslich mit der passenden Kamera einzureichen?!"
Antwort: Es sei ein Sonderfall. Wir einigten uns darauf, dass ich dann im neuen Jahr mit meiner Cam zum Treffen mit dem Techniker vorbeikäme, um also vor der Zerlegung des Objektives den funktionierenden Autofokus zu demonstrieren,
was beim Abholen entsprechend wiederholt werden müsse. Nun ja. Immerhin brauchte ich bis dahin noch nichts zu bezahlen, also auch keine Kostenvoranschlagsgebühr, was durchaus sympathisch war.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Objektiv war dann Ende Januar abholbereit. Es kostete nicht 150, sondern 170 und ich bekam den Hinweis dazu, dass man ein klitzekleines Staubkörnchen auf einer Linse nicht entfernen könne, weil das eingekapselt sei
und man da nicht rankäme, ohne was kaputtzumachen. Klar, ist in Ordnung. Zuhause stellte ich allerdings fest, das genau die allerschmutzigste, eben auch allerinnerste Linse (wegen derer ich das Objektiv überhaupt wegbrachte, weil dort ein sogar
etwas größerer Fussel genau im Mittelpunkt/Schärfezentrum der Linse saß) gar nicht gereinigt wurde. Okay, mag sein, dass das nicht geht, aber warum steht dann nicht online bei dem Modell dabei, dass man hier eben nur die äußeren Linsen von innen
reinigen kann, weil man mit einer kompletten Innenreinigung zuviel kaputt machen würde? Wäre es vorher vermerkt gewesen, hätte ich mir die 170 Euro gespart. Aber gut, fairerweise muss man sagen, so etwas anzubieten ist nicht ganz einfach, es
macht ja auch sonst keiner in Berlin, wohl nicht mal in Deutschland, denn so ein Objektiv wird nach Abgabe im Fotoladen meist gleich zum Hersteller nach Japan eingeschickt und kostet dann auch entsprechend mehr als 170 und dauert wer weiß wie
lange. Also, was zählt ist der Wille und das noch relativ neue Wartungsangebot als solches... na gut... auch wenn die passende Kommunikation dazu noch deutlich ausbaufähig ist... und Versuch macht kluch... und besser als gar nichts war so eine
professionelle Reinigung natürlich auf alle Fälle, auch wenn es letztlich zwei volle Monate gedauert hat.

Selber reinigen
Jetzt war aber mein Ehrgeiz geweckt, und ich wollte mir das Teil selber vornehmen. Ist ja schliesslich kein Hexenwerk! Erstmal richtig passende, frische Schraubenzieher im Baumarkt besorgt (dazu wieder ein paar Tage gewartet, wegen in Berlin
umbestreutem Glatteis). Zwar gibt es im Baumarkt keine japanischen JIS-Schraubenzieher, die man für Nikon und Konsorten benötigt, nur unsere Philips-Norm, aber die geht zur Not auch, außerdem waren die Schrauben ja jetzt immerhin schon
mal alle gelockert, durch die Reperatur vorher. In Youtube gibt es dazu Tutorial-Lehrgänge zum Zerlegen jenes Typs, wobei der längste Lehrgang satte fünf Stunden Videomaterial beinhaltet.
So gingen wieder ein paar Tage ins Land, bis ich alles auseinandergenommen, gereinigt und wieder zusammengesetzt hatte (und natürlich war das Quatsch mit dem "das ist eingekapselt", da hätte man sich einfach nur die Mühe machen müssen,
jene Linse eben auch noch mal rauszudrehen). Nun kann man sich denken, dass man so einen Auseinanderbau- und Zusammenbau-Prozess als Neuling dann nicht nur 1x macht, sondern am Ende gefühlt 27x alles komplett auseinandergebaut
und wieder zusammengesetzt hat. Aber immerhin! So ein sauberes Objektiv hatte ich noch nie! :)) So richtig glasklar und tiptop rein, nicht ein Krümelchen mehr drin, ich sah kaum noch, dass da überhaupt Glaslinsen drin sind. Perfekt rein!
Leider bildete es nur noch sehr unscharf ab. :( Also deutlich unschärfer als vorher. Was daran lag, dass die Linsen beim Zusammenbau passend zueinander justiert werden müssen.
Da ich nun kein Laser-Labor-Gamma-Röntgen-Infrarot-Spektrometer-Strahlengang-Messgerät habe, blieb mir nur, bei jeder Linsenverstellung wieder Testbilder zu machen, um zu sehen, was sich verändert hat, und das dauert natürlich
entsprechend einige Tage lang.
Letztendlich hatte ich es aber geschafft, und hatte eine noch schärfere Abbildungsqualität, als ganz ursprünglich (nach der außerhäusigen Reperatur hatte ich dämlicher Weise keine Vergleichstestbilder gemacht, sondern mich gleich ans eigene
Aufschrauben wegen der ja immer noch fusseligen Innenlinse gesetzt -> immer ist man erst hinterher schlauer! Na ja). Aber nun war ja alles paletti! Saubere Innenlinsen durch und durch und super Abbildungsschärfe dazu. Die mittige Schärfe leider
etwas auf Kosten der Bildecken, die nun doch etwas unschärfer im Vergleich zur Bildmitte waren, aber auch in Youtube Reviews/Previews wies man darauf hin, dass bei diesem Makro eben die Ecken unschärfer sind, welche man aber wiederum
mit Blende 11 bis 16 ganz gut ausgleichen, also schärfen kann. So schien der Fall klar: je nach Linsenjustierung ist entweder das ganze Bild leicht mau, dafür sind die Ecken gleichscharf der Bildmitte, oder die Bildmitte ist knackescharf, dafür die
Ecken wieder etwas unschärfer als vorher.

spiegeltrick           Der Spigeltrick hat dann doch so seinen Vorteil der exakten
      lotrechten Ausrichtung des Objektives in Bezug zur Bildebene.
      Man legt einen Spiegel anstelle des Negativs auf das
      Tischchen und blendet das Fadenkreuz mit Kreis ein, welches
      die Cam dankenswerterweise als Option mitbringt und man
      kann somit, mittels Kreis und Strichen und mittels seitlicher
      Taschenlampenausleuchtung, das Objektiv perfekt zentrieren.
      Das Monitorbild der Kamera steht hier über Kopf aufgrund der
      entsprechenden Kamera-Aufhängung am Gerüst. Leider lässt
      sich das Bild nicht drehen, weder elektronisch, noch physisch,
      aber immerhin 90° anklappen kann man den Monitor.
      Möglich wäre natürlich auch ein zusäztlicher 45°-Spiegel am
      Aufbau, der das dann flache Monitorbild um 90° nach vorn
      spiegelt, aber man gewöhnt sich auch ans "überkopf", die
      Bilder legt man dann entsprechend unter, um sie seitenreichtig
      zu sehen. Bei Hochkantbildern tut sich das ja links/rechts nicht
      viel und spiegelverkehrt eingelegt sind die Motive ohnehin immer,
      weil man ja die raue, quasi die "rohe" Rückseite belichtet.

Das Sigma-105mm
Da das also alles nicht mehr besser ging, legte ich los mit Repros machen. Das war so Anfang März. Dann drängte sich mir aber im Verlauf des Tuns und beim Betrachten der Bilder immer mehr der Gedanke auf, dass vielleicht das vielgepriesene
"Sigma-Makro-105mm" noch einen Tick besser sein könnte, vor allem was die Aberration/Farbsäume betrifft. Zwar lassen sich die Säume mit der DxO-Software sehr gut eliminieren, aber im Prinzip grauen die auch nur aus, existieren also immer
noch als eine Art Rand und Rest an den entsprechenden Kanten. Am allerbesten wäre es also, wenn diese Farbsäume gar nicht erst so stark auftreten. Und das Sigma sollte nun, laut Testvideos und Foren-Berichten deutlich besser sein.
Als am allerbesten wurden natürlich die ganz aktuellen Objektive und Cams der spiegellosen Z-Serie gepriesen, für mich aber derzeit unerschwinglich (und wer weiß, wie das dann realito wirklich im Ergebnis ist, das muss nicht zwingend besser sein).

Hmm... also, ich wollte das Sigma auch probieren, um vergleichen zu können. Das Problem: Wie und von wo her ein Sigma bekommen? Neu oder gebraucht? Neu ist teuer, gebraucht ist günstiger, ist dann aber wieder halb verbraucht.
Als erstes in ebay was beboten und nach einigen Tagen dann doch nicht ersteigert. Dann in Kleinanzeigen ein schönes in der Nähe entdeckt, dem Anbieter geschrieben: "Das ist genau, was ich suche, ich komme dann vorbei gegen bar,
brauche natürlich noch die Adresse wo ich es abholen kann!"
Antwort am nächsten Tag: "kein interesse". Meine Antwort: "passt!"
Dann fand ich im Web ein schönes, ladenneues, vom Fotoladen in Mariendorf auf deren Website offeriert mit "sofort abholbereit". Zwar kein Schnäppchen, aber ladenneu! Ich also, trotz wiedermal (oder immernoch) extremen Glatteises auf
Berlins Straßen und Gehwegen hingeschlittert, mit der freudigen Aussicht, nachher mit einem ladenneuen Sigma heimzukehren. Im Laden dann: "Tag, ich hätte gern das Sigma-105mm für Nikon, was auf ihrer Website steht, sofort abholbereit."
Der Verkäufer (zugleich wohl auch Ladeninhaber): "Ja, da gucke ich mal eben"..... tiptip....  tiptiptip.......tipelditipp...."einen Moment, bitte!"   Ich: "Ja... kein Ding."   Verkäufer: tippelditipp.....tip...tip.......tiptiptip....tiptip..... "Momentchen noch!"
Ich: "Jau, kein Ding".  Verkäufer:..... tippdeltitpp...tiptiptip.....ist fertig... und geht zur Vitrine: "Hmm...hier steht es nicht"....... geht wieder ans Keyboard....... tippelditipptipp.... tippppp!!! "Da muss ich dann eben mal nach hinten, einen Moment, bitte!"
Ich: "Ja klar, kein Ding". Verkäufer kommt wieder und stellt fest: "Also da habe ich wohl keines mehr, ich hatte vor kurzem noch eines, aber da war ein anderer Kunde, da ist auch was reserviert...."  Ich: "Also keins mehr da!?"  Er: "Nein, tut mir leid,
ich kann's auch nicht nachbestellen, ist 'n Auslaufmodell... ich kann ihnen aber etwas Anderes anbieten."
Ich fragte mich innerlich, was gewesen wäre, wenn ich gleich übers online-Angebot verbindlich gekauft hätte! Na ja, man ist ja nicht kleinlich
und draußen setzte wieder Eisregen ein.
Ergo den Nachmittag vergebens verschlittert. Erfahrungsgemäß stimmen Online-Angebote auch nur hin und wieder mal mit dem tatsächlichen Lagerbestand vor Ort überein (das Phänomen reicht bis nach China und ich hab's auch schon umgekehrt
erlebt, dass online steht: "Ausverkauft / Nicht vorrätig" und vor Ort war massig davon da.

Als nächste Option gab's ein ladenneues oder "fast-neu-refurbished" auf der ebay-Seite des Mediamarktes in Magdeburg mit "Abholung möglich". Hmm... ist zwar etwas weiter weg, liegt aber direkt an der Autobahn, durchaus praktisch, könnte mir
dann gleich mal gegenüber die Kanalbrücke über die Elbe anschauen, ist ein schönes Ausflugsziel und Frost ist auch nicht mehr. Kostet allerdings auch Sprit. Hmm, erst mal auf der offiziellen Mediamarkt-Magdeburg-Webseite nachschauen
(ohne eBay-Zwischenhändler-Webseite) und da stand zu jenem Sigma: "Zur Zeit nicht lieferbar, nicht vorrätig." Was tun, sprach Zeus? Klar, mal per Mail anfragen. So fragte ich also an, warum das Objektiv zwar auf der ebay-Marktseite gelistet ist,
nicht aber auf der Marktseiten-Domain direkt. Und wen und wo ich dann im Markt vor Ort bezüglich des Objektivs in der ebay-Seite ansprechen müsse. Und ob denn die ebay-Seite überhaupt direkt zum Markt gehört oder eher sekundär privat betrieben
wird (da war noch sonst allerlei Kleinkram drin bis hin zu Kinderspielzeug und all sowas). Die Antwort kam schnell, hier wörtlich: "Hallo, gern können Sie zu uns in die Filiale kommen und sich den Artikel anschauen und vor Ort bezahlen. Geben Sie uns
hierfür bescheid dann reservieren wir den Artikel für Sie. MfG MediaMarkt".
Also, falls mal irgendjemand dieser unsäglich kommunikationslosen KI den Stecker gezogen haben sollte, dann war ich das.

Sigma-und-Nikon-105er           Ein formschönes, etwas melancholisches und
      leicht theatralisches Stillleben mit Sigma und
      Nikon, den beiden 105ern.
 

Dann tauchte alsbald immerhin ein gebrauchtes Sigma bei Foto-Calumet auf, vorrätig in der Filiale am Berliner Hauptbahnhof (sonst immer nur in Hamburg, Köln, München vorrätig). Zwar wieder gebraucht, aber Zustand so irgendwie halbwegs
noch ganz gut. Calumet listet Gebrauchtware von "Wie neu" bis "Akzeptabel" auf, mit entsprechender Preisstaffelung. Ich gleich hin und ja, es stand auch in der Vitrine und der Verkäufer fragte mich: "Das wollen sie haben?"..... "Ja!!" :)
Zuhause wurde es jetzt endlich richtig spannend, ob das nun eine Verbesserung darstellt.........Trommelwirbel..............tatatataaaa........ uunnnnd... leeeiiiider nein!! :((  Niente. Nada. Nix! Deutlich unschärfer als das Nikon. Sehr, sehr schade! :((
Wahrlich bedauerlich! Aber somit wusste ich nun immerhin, dass das Nikon doch das bessere ist..... aaabeer....hmmmm....was, wenn ich auch hier vielleicht durch ein Verstellen und Versetzen der Linsen mehr Abbildungsschärfe als vorher erreiche?
Denn deutlich weniger Farbsäume hat es tatsächlich, was ja schon mal sehr gut ist.

Also auch hier wieder mit dem Zerlegen begonnen, um auch das Sigma mal so richtig von innen kennenzulernen.
Da bei zwei Linsen ja nur eine im Abstand verändert werden muss, erstmal nur den vorderen Bereich demontiert. Die Staubbelastung war im Ganzen ok, eher minimal.
Dann viel probiert, diverse Abstands-Unterlegringe für eine Linse aus Pappe gelasert, alles endlos geputzt, noch endloseres Rein- und Rausdrehen mit Testbildern...u.s.w.
Und jaaaa... schliesslich und endlich sehr schön scharf!! Superduper! Wobei anzumerken ist, dass man die endgültige Schärfe einstellt an der Frontlinse mittels Anziehdruck der acht Schrauben. Schon 1/4 Umdrehung einer Schraube bewirkt ein
"Kippen" der Linse in die entsprechende "Ecke". Es geht also nicht nur um die Gesamtschärfe, sondern auch um die Schärfeverteilung auf der Fläche des Gesamtbildes. Nun hatte ich also alles schön justiert bei Live-Lupen-Bildbetrachtung auf
dem Kameramonitor (Kamera hängend), bei gleichzeitigem Drehen von unten an den Frontlinsenschrauben (wobei natürlich höllisch aufzupassen ist, dass man nicht mit dem Schraubenzieher daneben auf die Glaslinse sticht oder bös abrutscht).

Lediglich die Bildecken waren jetzt wieder marginal unschärfer, aber in Youtube-Testvideos wurde hinlänglich darüber berichtet, dass beim Makro die Bildecken unschärfer sind, also nicht zu ändern, bzw. mit Blende 11-16 auszugleichen und dann
ggf. halt nur die Ecken ins Blende-8-Bild kopieren, wenn es denn unbedingt sein muss. Ergebnis nun: Bild schärfer als beim Nikon, auch die Ecken schärfer als beim Nikon, wenn auch weider etwas unschärfer als die Bildmitte.
Nun ergab es sich aber leider, dass durch mein Zerlegen der äußeren Linsen vermehrt Staub auf die innere Linsengruppe gerieselt war - und das war nicht schön. Da dachte ich mir: Jetzt kenne ich das Sigma ja schon ganz gut von innen, jetzt
kann ich mir auch noch mal die innere Linsengruppe vornehmen, will die ja bloß reinigen, nicht neu justieren. Also wieder alles auseinandergenommen und diesmal komplett zerlegt. Nur leider drehte mir dabei ein Schraubenkopf einer seitlichen
Gehäusefassung durch, sodass ich da nicht weiterkam, ohne die Schraube komplett wegzubohren. An sich kein Ding, die Schraube liess sich wegbohren und sogar 3 mm daneben liess sich eine neue Ersatzschraube einsetzen per Bohrung
in die Metallfassung darunter. An sich also wieder alles dufte und knorke!
Nur leider stellte sich sich bei Inbetriebnahme heraus, dass der Autofokus nicht mehr funktionierte, da die beweglichen Teile innen wohl irgendwie mit Ultraschalldruck oder Vibrationsabfolge arbeiten. Und da ich am Gehäuse rumgebohrt hatte,
war das wohl - durch Erhitzung oder Löchrigkeit oder wie auch auch immer - verformt und der Autofokus ging nicht mehr, obwohl per Hand die Teile alle leichtgängig waren.
Auch der AF wäre ja noch egal gewesen, denn ich stelle manuell scharf, nur war jetzt merkwürdigerweise das ganze Bild des Objektivs komplett unscharf und stark milchig. Da hatte ich eigentlich keine Erklärung für. Was war denn jetzt baulich
anders als vorher? Bis heute kann ich mir da keinen Reim drauf machen, außer dass man die inneren Linsen beim Putzen vielleicht nicht zu sehr schrubben sollte, weil man dann dort die spezielle Oberflächenvergütung der Gläser abreibt.
Vielleicht sitzt dort eine spezielle Innenlisen-Vergütung, die bei den äußeren Abschlusslinsen so nicht vorhanden ist, weil die Abschlussgläser nach außen hin eben robuster sein müssen.
Allerdings war das nun so extrem unscharf, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass allein die Vergütungen ein solches Schärfespektrum ausmachen, denn für die grundsätzliche Schärfe ist ja die Linsenkrümmung als solche zuständig.
Dann habe ich wieder alles x-mal zerlegt und umgebaut, um dahinterzukommen, was ich denn nun falsch zusammengebaut haben könnte... aber das Objektiv beließ es, was auch immer ich tat, beim matschigen Milchbrei. :(
Irgendwann dann die Einsicht, dass da nix mehr zu machen war, also komplett im Eimer (warum auch immer). :(((   Tja, nur der kaputte Autofokus wäre ja kein Problem gewesen... Mist... quasi auf den letzten Metern ein völliger Zusammenbruch. :(
Gäbe es einen Wettbewerb für "Germanys next Schrottmodel", ich würde da regelmäßig Preise abräumen! ^^ Immerhin wusste ich aber jetzt, dass das Sigma in den Farbsäumen besser ist und auch in der Schärfe besser sein kann als das Nikon
(als zumindest meine Nikon-Version).


platine-nikon105           Eine Platine im Nikon. Sieht noch so richtig nach 90er-Jahre aus
      und ist auch 90er, denn die Konstruktion stammt ja noch aus
      jener Zeit.
      In einem Forum wurde das auch bemerkt / beschrieben, dass man
      heutztage jene Elektronik wohl komplett auf nur wenigen mm²
      unterbringen würde.
      Beim Auseinanderbauen war es nötig, zwei Kabel zu durchtrennen,
      ich habe mir dann Steckkontakte drangelötet.

      Die Leimflasche oben rechts ist leer und eignet sich hervorragend
      als Blasebalg, zumindest so lange, bis irgendwann das Plastik
      Risse bekommt und zerbricht, aber selbst dann kann man
      die Löcher wieder mit Klebeband abdichten. Und dann ist ja auch
      schon bald die nächste Klebeflasche leer. :)
      Natürlich wäre ein Kompressor mit Luftdruckpistole (sowas wie
      bei Zahnärzten) noch besser, wäre aber alles ein hoher Aufwand
      der Installation, vor allem verbrauchen die Kompressoren
      mindestens 1000 W und sind unhandlich groß und schwer.
      Immerhin relativ preiswert und wohl auch leise.

      Als Linsen-Spanner-Werkzeug (den man zwingend braucht),
      nehme ich einfach eine alte Schieblehre, die Zacken sind ebenso
      gut dafür geeignet und sie lassen sich auf jedes Maß einstellen.
 

Nun ergab es sich die Tage zufällig, dass auch der Berliner RCE-Fotoladen ein gebrauchtes Sigma als "vorrätig / sofort abholbereit" listete. Wieder ein gebrauchtes, aber dafür erschwinglich. Nun ja.... auf ein Neues... Klappe, die Dritte!
Gleich hin und... ja, bekommen... und wieder zuhause probiert.... und diesesmal war es der absolute Jackpott! :)) Absolut knackescharf! Inklusive Ecken!!! Innere Staubbelastung kaum sichtbar, also derzeit kein Aufschrauben nötig,
was ich jetzt - so oder so - vorerst wohl auch leiber bleiben lasse.
Objektiv Nr.3 war und ist der absolute Hauptgewinn -> exakt so soll es sein! *freu* :D
Im Nachhinein kamen mir somit auch die doch recht unterschiedlich ausfallenden Testberichte und Vergleiche von Nikon + Sigma in den Sinn, und eben auch die unterschiedlichen Erfahrungsberichte beim gleichen Modell.
Die Ergebnisse hatten ein Spektrum, was eben heißen mag, dass selbst beim baugleichen Typ deutlich unterschiedliche Qualitäten zu erwarten sind. Jeder Jeck ist halt anders. ^^
Da gibt/gab es demnach über die Jahre Tranchen, die in Japan gefertig wurden und andere in China. Da gab es ältere und neuere Versionen und verbesserte Auflagen des an sich exakt selben Modells.
Was ja auch klar ist, dass dieser F-Mount-Objektiv-Typ an sich schon sehr alt ist! Man kann ja auch nicht ewarten, einen VW-Käfer oder eine Citroen-Ente als Neuware zu bekommen. Ein Gegenstand, der mehr als 20 Jahre irgendwo
rumgelegen hat, der ist allein an seinem eigenen Gewicht "kollabiert" oder ist durch einseitige Bestrahlung durch Licht und Wärme verzogen oder ist durch Reaktion mit Umgebungssubstanzen angegammelt.
Will man jetzt, Stand 2026, wirklich eine ganz neue Fabrikationslinie haben, kommt man nicht umhin, z.B. das Z-System ladenneu zu kaufen, was dann eben auch mit etlichen tausend Euro zu Buche schlägt.

Fazit:
Das Nr.3 ist nun so knieseknacke scharf, dass es beim Anblick der Aufnahme fast schon wehtut. ;) Das fühlt sich jetzt so an, als wenn man am Sandstrand bei starkem Sturm gegen den Wind steht: der Sand schiesst einem so richtig
fein prickelnd und brennend ins Gesicht rein! :)
Im Ganzen bin ich nun total happy, dass ich das alles so durchgemacht habe, dass ich eingangs skeptisch bezgl. der max. möglichen Schärfe war und es immer wieder probiert habe, nochmals etwas zu verbessern.
Es macht jetzt wirklich richtig Spaß, damit zu arbeiten, weil: Besser geht es nicht! Es ist alles perfekt! :D
Klar, mag sein, dass eine Leuchtplatte im Prinzip noch mit 99,9% lichtechter sein könnte anstatt wie jetzt mit 95%. Möglich auch, dass später mal noch mehr an Lichtspektrum aus Negativen ausgelesen und verwertet werden kann
(im UV- und Infrarotbereich) oder dass noch irgendwie anders geartete Informationen, die sich heute noch versteckt halten (vielleicht sowas wie Dendrochronologie oder Radiokarbonmethode), sichtbar gemacht werden können.
Im Prinzip limitiert ja derzeit der Farbraum der gesamten Computerei die maximale Darstellungsqualität, denn mehr als RGB oder Adobe gibt es ja nicht. Auch mehr Bildschirmauflösung als nur 4K wäre zur eindrucksvollen Betrachtung
eines Gesamtbildes sehr wünschenswert, aber das ist derzeit alles nicht mehr wirklich relevant, wenn es zunächst um das 1:1-Sichtbarmachen der einstigen Bildidee geht. Zudem kann ja heute immerhin die KI sich da schon mal nützlich
machen und kann einiges am Bild
verbessern, was dann zwar nicht die Originalinformation ist, aber den Gesamteindruck auf moderne Weise und auch authentisch aufwertet.

Es gibt wohl, andersherum, mehr und mehr Freaks, die ihre Digitalbilder auf Filmmaterial ausbelichten, um damit zu beweisen, dass keine weitere digitale Bearbeitung mehr stattgefunden hat, primär aber, weil man befürchtet,
dass in wenigen Jahren sich digitale Formate gar nicht mehr auslesen oder/und verabeiten lassen, weil die Software dafür in Vergessenheit geraten ist oder der Datenträger nicht mehr auslesbar ist.
Schon allein dieses Ausbelichten für Nischen-Freaks ist/wäre ein Geschäftsmodell.


Die ewige Geißel "Staub"

Was leider bleibt, ist der Staub! Überall. Staub im Objektiv, Staub auf den Negativen, Staub auf dem Glastischchen, Staub auf dem Monitor, Staub auf der Brille, Staub unterm Schreibtisch, Staub unterm Sofa, Staub unterm Bett.
Staub auf dem Kamerasensor, dessen Reinigung mir auch wieder drei Tage Fummelarbeit, Besorgungen und Kratzer auf Sensor verursacht hat, nebst dem Installieren bestimmer Nikon-Software, mit der man per speziellem,
zusätzlich aufgenommenen Referenzbild den Sensor-Staub retuschieren kann, was aber nur hin und wieder mal nach Lust und Laune des Programms funktioniert.
Staub besteht ja nicht ausschliesslich zu 100% aus Baum- oder Schafswolle! Da sind allerlei Kunststoffe dabei, und ein jeder, der mal etwas ältere Schaumstoffe (ca. älter als 10 Jahre) vor sich hatte, weiß, dass bestimmter Schaumstoff
sich auflöst und wieder ölig wird. Das heißt also, hat man auf 30 Jahre alten Negativen, die seit jener Zeit nicht herausgeholt wurden, solcherlei Staubkörner, dann hat man jetzt nur noch ölige Flecken, dort wo einst die Körnchen und
Fusseln waren. Bestenfalls kleben die Fusseln nur fest, welche man dann mit einer scharf abgeschnittenen Papierkante auf dem, dann zum Fussel hingebogenen, Negativ wegschaben kann. Glücklicher Weise hält sich diese Art der
Verschmutzung noch in Grenzen. Und damit muss man halt bei "Analog" dealen. Ein altes Auto als Scheunenfund unterm Heuhaufen hat ja auch immer etwas Rost angesetzt, zumindest sind Spinnweben dran.
Bei alten Sachen ist das halt so, wenn man das nicht abkann, kann man halt nix mit "historisch" machen, dann muss man neue Sachen nehmen und ausschliesslich digital fotografieren.

staub-auf-linse           Schon beim Spiegeln taucht bei entsprechendem Beleuchtungswinkel
      der Staub auf wie der Sternenhimmel bei Neumondnacht am Nordpol.
      Das will man eigentlich gar nicht so genau wissen, was da alles so
      zusammenkommt, besser gar nicht erst in jene Beleuchtung reingehen.
      In diesem Fall ist/war das meiste außen dauf, lässt sich wegpusten,
      abpinseln, wegwischen. Aber auch innen sammelt sich im Laufe der
      Zeit wieder mehr und mehr an, denn die Objektive müssen ja Luft
      ziehen, aufgrund der beweglichen Linsen, aber vor allem der
      Abrieb ist im Verhältnis immens.

Dennoch nervt der Staub schon ganz ordentlich. Ich habe mir natürlich einen speziellen Antistatikpinsel besorgt, der, wider Erwarten, dann auch nicht besser war/ist als ein normaler Pinsel.
Dann habe ich mir natürlich auch eine Milty-Zerostat-III-Antistatic-Pistole bestellt, welche in der Vinylszene benutzt wird, die zwar an sich funktioniert und durchaus hilfreich ist, aber auch keine Wunder abliefert.
Im Prinzip kann man sagen: in einem normalen Zimmer mit Heizung oder mit Sonneneinstrahlung "schneit" es permanent! Einmal aufs Sofa setzen ist wie ein Meteoriteneinschlag plus Vulkanausbruch!
Und das Wischen oder Wegpusten ist wie beim Autofahren im Regen mit den Wischern auf der Frontscheibe: nur den Bruchteil einer Sekunde ist direkt hinterm Wischer kein Wasser drauf, dann aber, kaum ist der Wischer
durch, werden es sofort wieder mehr und mehr Tropfeneinschläge. Genauso beim Staub. Man will das gar nicht so genau wissen. Einmal vorn übergebeugt übers Negativ ist staubtechnisch wie volles Rohr draufkotzen.
Man bräuchte einen Reinraum und Schutzanzug, zumindest jede Menge ganz lokal positionierte Absaugvorrichtungen mit Luftfiltern, denn allein beim Abpinseln fliegt der Staub ja wieder durch die Gegend.
Kurz: Das Thema ist gruselig! Aber kann man eben nix machen, außer schnell sein mit Pinseln, Pusten und Auslöser drücken.
Gut, manche Feinstaub-Sandwüsten auf den Negativen sieht man zwar beim seitlichen Anleuchten, jener Staub ist aber dann doch so dermaßen fein, dass er quasi durchsichtig ist und beim sehr hellen Durchleuchten
dann nicht mehr direkt sichtbar ist (allerdings in der Pixelauflösung und in den Kantenkonturen dürfte es sich dennoch lichtbrechungstechnisch - im Vergleich zu "ohne Staub" - bemerkbar machen).
Und bei Staub, der nicht irgendwo direkt auf einer Schärfeebene liegt, ist das auch nicht sooo dramatisch, wie z.B. hier mit einem Cent-Stück demonstriert wird.

staubiges-negativ

  Links ein eingestaubtes 6x6-Negativ wie es direkt aus dem Archiv kommt.
  (Motivinhalt ist dort eine "Vintage-Girl"-Session aus den 80er-Jahren an einer Betonsäule
  des Robotron-Hauptgebäudes in Dresden/DDR.)
  Von solcherlei Staub sieht man bei/unter normalem Zimmerlicht nur die allergröbsten 3-4
  Teilchen, erst bei starker Schräglichtbeleuchtung wird der ganze Feinstaubteppich sichtbar,
  der sich statisch angeheftet hat und permanent neu angesaugt wird.
  Rechts die Zerostat-3-Milty, die ultimativ handliche, weil immer griffbereite Allzweckwaffe
  gegen jede Art statischer Aufladung mit mehr als 50 tsd Schuss!
  Ja, sie hat durchaus den Sexappeal einer Walther PPK. Sie tut, was sie soll, ist aber sonst
  nicht gerade wie Weihnachten. Tja, was erwartet man? Explodierende Kugelschreiber?
  Die Milty ist in Sachen Staub nicht nur ein Werkzeug, sie ist viel mehr ein Statement. ;)

zerostatmilty

Wie gehts weiter mit der Scheibenfertigung

Da ich nun voll happy mit dem Repro-Aufbau bin, will ich das jetzt auch endlich mal schön auskosten, solange alles gut läuft und will nicht gleich wieder ein neues Thema anfangen müssen (wie früher in der Schule).
Es gibt ja im Leben immer phasenweise eine Zeit der Aussaat und eine Zeit der Ernte. Jetzt will ich erstmal schöne Repros ernten. :)
Außerdem ist die Digitalisierung eines analogen Archives ja auch die Grundvoraussetzung zur Weiterverarbeitung in auch nur irgendeiner Art. Oder falls ich meine Sammlung mal abgebe, vererbe, verkaufe,
verschenke - es ist dann sehr von Vorteil für den weiteren Erhalt und für die spätere Verwendung des Inhaltes, ja allein fürs Durchsichten, wenn möglichst alles schon in hoher Qualität digitalisiert ist.
Wenn ich also alle meine Analogbilder digitalisieren will, dauert es, so lässt es sich abschätzen, bei täglicher Arbeit etwa zwei Jahre. Das geht aber grad' noch so (denn sooo viel habe ich gar nicht mal),
und es muss ja auch nicht gleich restlos alles sein, aber das Wichtigste ist nach einigen Monaten "im Kasten".

Nach diesem Schärfe-Kapitel bin ich nun erst wieder seit Anfang April '26 da, wo ich eigentlich schon im Oktober '25 sein wollte.
Stand Anfang Juni '26 habe ich jetzt meinen ganzen 1995er-Ordner digitalisiert, das sind also etwa zwei Monate für einen Jahrgang. Bei 10 Ordern/Jahren sind das 20 Monate, also so ca. 2 Jahre inklusive anderen Sachen,
die ja nicht alle in Ordnern liegen.
Zudem will ich später, wenn überhaupt, wenigstens mit einer kleinen und professionell aufgemachten Produktpalette als ein Kleinverlag an den Start gehen, nicht bloß wieder mit einer hingebastelten Eintagsfliege.
Und das dauert eben so seine Zeit. Und natürlich auch nur, wenn nichts dazwischen kommt. Denn mein persönlicher Lebensweg kann sich ja jederzeit ändern, ja selbst die ganze die Gesellschaft kann komplett kippen
(warum und wohin auch immer), es kann sein, dass es schon in Kürze gar keine Diafilme mehr gibt oder was auch immer nicht mehr gibt (z.B. keinen Strom mehr). Es kann sein, dass es - andersherum - endlich Farb-3D-Drucker
für den Hausgebrauch gibt, was regelrecht gigantische Märkte im Modellbaubereich erschlösse, es kann sein, dass es wenigstens viel bessere Lasercutter gibt, bessere Drucker (vielleicht für hochauflösenden Foliendruck),
vielleicht gibt es bald sogar einen C-3PO-Humanoiden, der mit mir zusammen am Tisch sitzt und die Scheiben zusammenfummelt. Zumindest kann die KI durchaus noch viel hilfreicher und effizienter werden, als sie Stand 2026
noch ist. Sehr viele Eventualitäten künftig im Guten wie im Schlechten... man weiß es nicht!

Jetzt will ich aber erstmal eine Zeit lang in Ruhe digitalisieren und mich an all den wiederauferstandenen Bildern erfreuen! :)
Auch beim - mit der Zeit gesammelten - historischen Material macht es Spass, es wieder aufzubereiten und zu kuratieren und dafür sind auch noch einige Halterungen und Format-Abdeckungsumrandungen nötig.
Dann kommt als nächstes das Analog-Entwickeln, auch den 3D-Druck muss ich mir wohl über kurz oder lang aneignen, es gibt da ja immer ein paar nützliche Anwendungen. Und auch das "richtige" Digitalisieren meines alten
analogen Videomaterials steht noch auf der Agenda! Der allerneueste Profi-Schrei ist diesbezüglich, dass man zunächst nur die reinen Signale digitalisiert, also noch gar kein Bild generiert, und erst später im Nachhinein aus
den Signalen wieder ein Bild, weil da derzeit prozesstechnisch bei der Software noch Luft nach oben ist. Hat man hingegen schon das Bild gleich im ersten Schritt erzeugt, kann man es nicht mehr neu aus den Ursprungssignalen
herauslesen. Also das Video-Digitalisieren ist und wird wieder so ein Try- and Error-Kapitel, um letztlich das Beste aus dem Material herauszuholen (wenn es denn überhaupt noch abspielbar ist). Immerhin kann ich die Videos
während all der Foto-Repro-Arbeit dann gleichzeitig durchlaufen lassen, das passt. :)
Und wenn's dann mit fertigen Produkten doch eher wird als in drei Jahren -> umso besser. :)

           -- Schaun mer mal --

                              Und jetzt noch ein Beispiel aus meinem 95er-Ordner. :D       Aufnahmen für das Titelbild zu  The Firegirls in the Movies.

inthemovies

Ist natürlich ein Ai-Filter drüber, zeigt aber eindrucksvoll, was man mit einem Farb-3D-Drucker alles machen könnte!
Passend dazu gibt es einen rockigen, neuen 2026er-Mix von Billy Idols White Wedding.

titel2xaqua


==================================================================================================================================================================================================================================================================================


 

24.12.2025:  Neun kurze KI/AI-Clips (animierte Fotos).

Nach dem etwas makaberen Thema vom November nun einmal wieder etwas Nettes... Schönes... Anmutiges: 
Ein paar Foto-Animationsexperimente mit KI.
Ich habe hier bewusst das Originalfoto, also das "Still", neben den Clip gesetzt und nicht als Vorschaubild verwendet, da man so
besser vergleichen kann und weil auch das Format beim KI-generieren automatisch beschnitten wird, was eigentlich nicht so dolle ist,
aber dieses KI-Prinzip steht ja evolutionär ohnehin noch ganz am Anfang, kann man sagen.
Clips als mp4 und alle in Originalgröße der Generierung.
Los geht's:

Portrait-Sessel




Aus der Kategorie "Portrait" diese bereits per KI und Handarbeit nachcolorierte sowie KI-gesichtsrestaurierte sw-Aufnahme aus einem Berliner Studio und sehr
wahrscheinlich aus den 30er-Jahren. Als Prompt (Textstichworte) zur gewünschten Animation: Leichte Bewegung, Winken.




Urlaub-Sessel

Kategorie "Urlaub", Seebrücke Binz, wieder bereits coloriert und verbessert. Laufen und Winken. Hier treten schon einige Fehler auf, vor allem
die eingehakte überproportional dicke Hand wirkt störend. Die Seebrücke wird auf der anderen Seite nicht richtig nachgebaut, aber woher soll die
KI das auch wissen (außer im Abgleich mit dem gesamten Datensatz des www, dann würde sich da sicher was finden lassen, wie der Ort aussah).
Immerhin der Rundbogen als solcher wird perfekt gespiegelt. Recht originell ist der von links ins Bild kommende Mast am Schluss der Szene.


Fuesse-Socken


 


Kategorie "Füße", wie immer nachcoloriert und verbessert, hier nur kurzer 4-Sekunden-Clip, weil es dann Murks wurde. Ergo verkürzt.
Aber man kann's ja mal probieren. ;)



Dachkamemrparty
.




Kategorie "Partykeller", Dachkammer-Budenzauber im Jahre 1936 in Göttingen. Das Originalfoto auch hier erst nachcoloriert, dann die Gesichter verbessert.
Das Bild in diesem Falle 8x in unterschiedlicher Cliplänge generieren lassen, davon 2x Ausschnitt (die hinteren Vier) und dann alle als Reihe zusammengesetzt,
was eine Länge von 1:18 min ergibt.
Es kamen beim Generieren jeweils immer unterschiedliche Ergebnisse heraus. Z.B: das vordere Mädel hat jedesmal eine andere Frisur, der Strohut hinten wird
nur manchmal korrekt dargestellt. Auch Zeitlupe und Wackeln wurden so ausgeworfen. Hingegen immer gleich sind die rhythmischen Wellenbewegungen der
Körper, auch das Lächeln der Einzelnen ist ziemlich austauschbar.
Das Ganze wirkt zudem wie eine Werbung für gesunde Zähne, was allerdings schon von der KI-Erstbearbeitung der Gesichter-Optimierung herrüht. Da nehme ich
ohnehin nie 100% Korrektur, sondern max 50%, eher 30%, aber für die Animation muss es wohl noch mehr im Ursprungszustand belassen werden, denn die Clip-KI
verbessert ja auch wieder, also dann zusätzlich noch mal. Letztlich Geschmackssache. ;)
Bei diesem Motiv lohnt sich die Animation auf alle Fälle, weil hier dann ganz ordentlich was los ist in dem Film.^^

Zwillingskuesse




Kategorie "Boyfriend", Zwillingspärchen (zumindest optisch sehr ähnlich). Hier nichts coloriert oder/und verbessert. Geschätzt um 1950.
In der Animation dann mit Küssen. Ja,
leidenschaftlich küssen kann die KI sehr gut und wann immer man es wünscht! :D
Da gibt es sogar Anbieter, die auf Kuss-Animationsabläufe spezialisiert sind (also zumindest einen habe ich da gesehen).
Knutschen macht ja auch Freude und stimuliert Betrachter und Betrachterinnen gleichermaßen. :)
Könnte länger laufen, leider hier nur 5 Sek.


Beatkeller



Nochmal "Partykeller", 60er-Jahre. Foto nachcoloriert + optimiert.
In der 10-Sekunden-Animation tauchen plötzlich Mädels auf, die vorher noch gar nicht da waren! ^^




Urlaub-Sessel

Nun mal weg vom Fotorealismus, hin zu Modellbau und Puppen. Das Cool-Diorama. Prompt: Models tanzen und Fotografen fotografieren.
Mit den "Fotografen" meinte ich allerdings jene, die schon auf dem Bild zu sehen sind, welche die KI aber in die "Models" mit reingenommen hat,
ja sogar die Filmkamera tanzt (oder weicht irgendwie auf). Nun hat die KI halt noch jede Menge Paparazzi am unteren Bildrand erscheinen lassen.
Den Zoom hatte ich auch nicht bestellt, habe aber, wie meist, nur 1x generieren lassen, also nur einen Versuch gemacht.
Die Brückenwand wurde hier zu einer Hauswand und die Wohnwagen zu SUV.


Barbie-Kanu



Ein Foto vom November 2022. Barbie in ihrem Kanu bzw. Kajak auf der Havel beim Anlanden, Höhe Große Steinlake.
Draussen vor Ort wollte ich es erst nur mal so versuchen, das Kanu auf richtigem Wasser einfach mal schlicht von oben herab zu fotografieren, stellte
aber schnell fest, dass ich für ein gutes Foto in die Hocke gehen muss, und dann war ich bald im Flow meines Arbeitselementes und dann lag ich quasi
komplett
auf dem Bauch, bei jeder Welle grad' noch so die Kamera über Wasser gehalten. Am Ende der Session war ich klamottenmässig "durch", aber
sonst rundum glücklich, ein paar stimmungsvolle Bilder im Kasten zu haben. ^^
Hier nun eines davon animiert. Was mir hier sehr gut gefällt, ist die absolut realistische Wellen- und Wasseranimation! Sogar vom Ruder tropft das
Wasser eindrucksvoll ab und der Hund wackelt pefekt passend in seinem Plastik-Dasein. Sehr gelungenge Animation, die sich hier auch nicht alternativ
mit Stop-Motion realisieren ließe! Leider eher zu kurz, hier im Clip 4x dieselben 5 Sekunden hintereinander.

Barbie-Mauer




Zum Schluss nocheinmal Barbie auf einem eher nicht so spannenden und nicht besonders gut arrangierten Bild, aber für die Animation sehr plakativ
und daher zum Testen gut geeignet. Hier war mein Prompt: Haare wehen im Wind, winkt, Schiff fährt vorbei, Wildgänse fliegen vorbei.
Mit dem Schiff meinte ich natürlich jenes, welches auf dem Bild bereits vorhanden ist und keine zusätzliche Arche Noah.
Na ja, und meine Wildgänse sehen hier so aus wie die Urzeitviecher, viel Romantik bringen die jedenfalls nicht mit ins Bild rein.
Da hätte ich dann einen weiteren Versuch starten müssen mit Prompt z.B: Wildgänse fliegen in Formation hoch oben am Himmel langsam vorbei.
Wenn alles Texten dann immer noch keine romantischen Zugvögel zaubert, dann könnte ich versuchen, vorher einfach eine Zugvögelformation woanders
auszuschneiden
und entsprechend passend ins Bild reinzukleben, also anzudeuten, wo und wie ich sie dann haben will. Und so weiter.
Bemerkenswert ist hier immerhin, dass die Uferpartie nach dem Zoom hinter die Mauer recht passend dargestellt ist. Möglicherweise erkennt die KI tatsächlich
den Ort aufgrund ähnlicher Informationen im www, z.B. weitere Bilder vom Ort oder/und Google-maps und kann das dann entsprechend passend rekonstruieren.

Man sagt, die Content-Profis brauchen hunderte Versuche, bis sie ihre Szene zufriedenstellend KI-generiert haben.
Nun ist es aber so, dass ein 5-Sek-Clip etwa zwei Euro kostet (Preis gestaffelt nach Pixel-Auflösung und Länge), und bereits jetzt klickerten mir die Punkte
im aufgeladenen Credits-Konto so weg wie die Coins und Münzen in den Automaten-Casinos von Las Vegas! Also einen wirklich perfekten Clip zu generieren,
in hoher Auflösung und mit mindestens 10 Sekunden Länge, gar noch mehrere Szenen dann zusammengesetzt -> das wäre finanziell 'ne Hollywood-Produktion!
Aber ist ja klar, die nötige Rechenleistung für sowas ist immens! Da planen die Betreiber der dafür notwendigen Rechenzentren und Serverfarmen ja sogar
eigene Kernkraftwerke daneben zu bauen, damit die Stromerzeugung dafür gesichert ist. Natürlich nicht und keinesfalls in Deutschland! Wo kämen wir da hin
als ein einig bündnis-grünes Volk, wenn wir jeden kapitalistischen Gadget-Scheiß, also alles was über Tomatenziehen und Fahrradfahren hinausgeht, mitmachen
würden! Eben! Machen nur klimaschädliche Länder mit ihrer bösen Kapitalismus-Gier. Na ja...

Immerhin sind die Schnipsel jetzt sofort fertig nachdem man auf "generieren" geklickt hat. Vor fünf Jahren etwa, als ich diese Art Clips das erste Mal ausprobierte,
ging ein einziger 5-Sek-Clip nur über Nacht, also nur bei mindestens 24 Std. Wartezeit. Und klar, man urteilt jetzt noch, das sei ja alles Pipifax, wer braucht sowas!?
Aber so war es bei den allerersten KI-Colorierungen von sw-Fotos ursprünglich auch. Da gingen im Prinzip nur so Portrait-Studiofotos von z.B. Hochzeitspaaren aus
Ur-Ur-Omas Zeiten vor grau-unscharfem Studio-Hintergrund mit 'nem bisschen Gesichts-Teint einzufärben - und das wars. Damals im Prinzip noch unbrauchbar,
weil den Aufwand nicht wert, aber heute ist das Einfärben von sw-Fotos, allein die Farbrestaurierung und die Konturenverbesserung von Gesichtern quasi schon
fester Bestandteil meines Arbeitsalltages in der Bildbearbeitung.
So war es ja auch beim Computer generell. Anfang der 80er-Jahre, da hatte im Bekanntenkreis gerade mal ein "Freak" einen Apple plus Nadeldrucker, auf dem er
dann zu Weihnachten so hübsche Karten-Papier-Einleger mit Tannenbaum im ASCII-Stil ausdruckte und zu Ostern entsprechende Hasen. Die "ernsthafte Nutzung"
bestand aus einem Datei-Archiv für eine Handvoll Adressen und Kochrezepte. Immerhin war auch "Space Invaders" drauf, was mir der eigentliche Sinn und Zweck
eines Computerbesitzes zu sein schien, aber sonst? Einen Computer braucht kein normaler Mensch, 'ne Atari-Konsole für die Spiele genügt ja vollauf!

So wird es ganz sicher auch mit der KI werden. Derzeit (2025) ist alles was man damit generiert noch ziemlicher Firlefanz, aber eines baldigen Tages... wer weiß!
Nun ja, meine Wildgänse sehen noch nach Dinos aus, was primär an mir liegt, nicht an der KI. Da muss ich wohl noch an meinen Prompts feilen, wenn ich
innerhalb von sieben Tagen einen kompletten Planeten besiedeln will, mit Abermillionen feingliedriger Kreaturen in hoher 3D-Auflösung, die dann alle halbwegs
stabil miteinander interagieren und sich auch noch selbstständig konsolidieren, reparieren und vermehren sollen, dann noch das Ganze mit sehr langer, quasi
unbegrenzter Laufzeit, ohne Daten- und Kopierverluste...!? Mein lieber Scholly!!! Mein lieber Schwan!!! Und zur Energieversorgung bräuchte man dann nicht nur
Kernkraftwerke, sondern Fusionskraftwerke! Da müsste man dann vielleicht sowas wie 'ne Sonne für zünden!
Aber jeder fängt ja erstmal klein an, würde ich sagen, oder? Die Übung macht's. :)

Im Ernst: Die Menschheit kommt ja nicht nur gerade aus dem Ei gekrochen, sondern steht derzeit vor dem Übertritt in die nächst höhere Bewusstseins-Ebene.
Etwa so wie seinerzeit der elementare Schritt zur Menschwerdung sich ereignete - also der erste Unterschied zwischen geistig höherem Menschen und geistig
niedrigerem Tier sich im wahrsten Sinne abzeichnete - mit dem Zeichnen des Umrisses der eigenen Hand an die Höhlenwand -> Ich denke, also bin ich!
Jetzt übertritt die Menschheit, also der Geist, wieder eine solche Schwelle. Man spricht bekanntlich vom künftigen Homo Deus (lateinisch "göttlicher Mensch" +
nach dem Buchtitel).
Wir stehen kurz vor der Lösung der derzeit alles entscheidenden Frage, ob Geist und Seele lediglich Produkt einer technischen Komplexität (nach der rein bio-
logischen Evolutionstheorie) ist, oder ob Geist und Seele sich aus dem Off eine hiesig-irdische Komplexität erst entwickelt und schöpft, um dann nach Schaffung
jener ausreichend attraktiv-agilen Komplexität mehr oder minder lustvoll darin zu inkarnieren. Wobei die eine Möglichkeit die andere ja nicht restlos ausschliesst,
es können ja auch beide Varianten nebeneinander existieren.

Aber ich meine, es zeichnet sich doch klar erkennbar ab, dass es so gut wie immer um den geistigen Drang von außen nach Inkarnation ins Innerste hinein geht.
Eine Kreuzfahrt auf einem Schiff z.B. wird ja nicht etwa deshalb gebucht, weil man da die Landschaften ferner Länder erlebt. Nein, es geht ausschliesslich
darum, dass dem Individuum getriggert wird, auf einem solchen Schiff mal wieder in einer in sich geschlossenen Einheit lustvoll einzuchecken, also zu inkarnieren,
um dort eine Zeit lang so gut wie völlig von der Aussenwelt abgeschnitten, zudem ohne erinnerungstechnisch nötiges Vorher- und Nachher-Dasein des sonst so
profanen Alltagslebens, mit allerlei Kurzweil vergnüglich bespielt zu werden und vielleicht noch mit anderen Individuen in unterhaltsame Interaktion zu treten.
Nur das also ist Sinn und Zweck jener populären Kreuzfahrten: das zeitlich begrenzte Einsteigen in ein attraktiv-abwechslungsreiches, vor allem in ein in sich
geschlossenes Kulissen-Angebot zwecks individueller Verlustierung innerhalb desselben bei gleichzeitiger Verdrängung alles Vorhers, Nachhers und Außerhalbs.

Genauso beim Buchlesen, beim Filmgucken, beim Spielspielen, beim Ausüben einer kreativen oder sportlichen Tätigkeit, beim Lernen und Aneignen von neuem
Wissen... immer geht es darum, möglichst ganz einzutauchen in die Geschichte, in das Tun, während eben jener Bezugsdauer jener in sich abgeschlossenen
Handlung. Na ja, eingentlich eine äußerst triviale, weil allgemein bekannte Erkenntnis! Alles nur lapidarer Eskapismus!! ... gähn!!!

Daraus folgt aber rein logisch, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unser irdisches Dasein als solches eben genauso eine solch bewusste
Inkarnation, ein befristetes sich-Einlassen von einem langzeitlichen Außen heraus nach kurzzeitigem "Innen" oder "Unten" ist, und unser individuelles Bewusstsein
eben nicht ein
zufälliges Konstrukt ist, was nur hier und heute zufällig mal aufpoppt wie ein nerviges Werbefenster auf dem Bildschirm.
Wenn unsereins diesen Umstand nicht erkennen kann, tja, dann wollen wir es wohl nicht erkennen. Alles spricht für den Prozess der Inkarnation, aber wenn man's
ausblendet, dann gehört das wohl ebenso zum Spiel dieses Daseins, eben genau diesen Umstand vom Wissen ins Unwissendliche hinein auszublenden!?
So wie ja so gut wie fast alle Tiere den Spiegeltest nicht bestehen, sich nicht im Spiegel erkennen können. Trotz dass beim Blick in den Spiegel die Indizien (z.B. die
1:1 ausgeführten Bewegungen von Körper und Spiegelbild) für einen wachen Geist so offensichtlich sind bzw. wären, können die allermeisten Tiere sich nicht selbst
wahrnehmen (immerhin einige sind dazu imstande, also so ganz pauschalisieren und auf jedes Tier-Individuum skalieren kann man das nicht).
Und wir Menschen wollen demnach - pauschal gesehen - nicht wahrhaben, dass es immer um den steten Geistesdrang nach "herabsteigender" Inkarnation geht, in
tiefere, dort zeitlich immer enger begrenzte Ebenen (im Verhältnis zur höheren Ebene, denn ein Buch, ein Film, ein Fußballspiel, eine Kreuzfahrt ist jeweils kürzer
als
unser Leben), letztlich inklusive unseres kompletten irdischen Daseins. Jede Lust auf Gestaltung mit Formen und Farben, jede Lust auf Schöpfen von Lebens-
inhalten, jedes Schaffen von Mehrwert oder Veränderungen, jedes Sammeln von Informationen im Sinne der Lebenserfahrung ist letztlich Inkarnation in Form
einer geistigen, hingebungsvollen Widmung eben diesen, dem Leben bzw. der Lebenslänge insgesamt untergeordneten Dingen, Abläufen und Informationen.

Wenn man - andersherum - überlegt, dass man vielleicht gerade jetzt auf einem Raumschiff sitzt, das der preiswerteste Hersteller gebaut hat und welches vom
billigsten Content-Creator nur wegen der Werbewirksamkeit mit inhaltlich übelst-profaner "Bling-Bling-Action" zugekleistert wurde... na ja. ;)

Jedenfalls werde ich wohl die KI-Animationen künftig noch reichlich nutzen, denke ich hier und heute. Falls ich mal meine Modelsessions-Bildserien am Start habe,
dann kann ich auf Beispielbildern die Models, die ich damals ja nur fotografiert und nicht gefilmt habe, animieren und sich bewegen lassen - und bei ganz einfachen
Bewegungsmustern, wie z.B. ins Bild hineinlaufen, die Pose einnehmen und nach 2-3 Sekunden wieder herauslaufen, da kann man diese Art Zuschreibung eines
neu konstruierten Bewegungsablaufes durchaus in Bezug zum Individuum noch verantworten und es wirkt auch zeitgeschichtlich noch glaubwürdig. Ebenso z.B.
leichte Bewegung des Gesamtbildes mit Wind in Blättern und Bäumen, in Haaren und Kleidern und mit Licht- und Schattenspielen. Jene Animationen werden künftig
wohl grundsätzlich so normal sein wie heute das Farboptimieren und Nachschärfen von Fotos und dem leichten Retuschieren von Haut und Gesichtern der Models.
Da wird wohl keiner mehr nach der Verantwortung bezüglich der Authentizität fragen, weil's schlicht keiner mehr bemerkt, dass da was bearbeitet wurde. Weil es
ganz normal dazugehört, weil's jeder jederzeit und überall macht.
Weil es dem weltweiten Geiste kurzweiliger und unterhaltsamer sei.





19.11.2025:
Session vom September 1997 -  Hommage an "Britz-Süd, Wesenberger Ring 3".
Damaliger Titel "Big Sister".


Britz-Sued

  Newsflash:   Berlin, Britz-Süd: Vermisst wird die 15-jährige Rebecca Reusch. Sie wurde zuletzt im Wohnzimmer des Hauses ihrer
                         Schwester gesehen... die Polizei schliesst die Möglichkeit nicht aus, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt.

.......zu viel Rot auf deinen Lippen!  Du hast gesagt:  Mach mich nicht an! .... aber du warst durchschaut!!
....jetzt hör' ich sie... sie kommen... sie kommen dich zu holen... sie werden dich nicht finden... niemand wird dich finden... DU BIST BEI MIR !!!
                                                                                                                                                                              Falco - Jeanny

Nun wird sich mancher fragen, ob das nicht geschmacklos ist, sowas hier zu bringen!? Darauf lässt sich mit den Worten Martin Sonneborns in
Anbetracht von Publikationen wie "Maddie - alle suchen mit!" oder "Aylan - für einen Strand, an dem wir gut und gerne liegen" erwidern:
"Natürlich ist es geschmacklos, aber das heißt ja nicht, dass man es nicht machen sollte."
Es gibt so dermaßen viele gruselige Trittbrettfahrer, die diese Crime-Clickbait-Story für sich ausschlachten, da kommt's auf mich ja auch nicht mehr an.

Ich würde das hier wohl auch nicht so bringen, wenn nicht jene Journalistin, die zum Fall Rebecca einen Investigativ-Podcast startete, dieselbe
Journalistin war, die mit ihrem Artikel über den Suizid meines Großcousins den Axel-Springer-Preis in Gold gewann (natürlich erst nach seinem
Tod, nicht etwa vorher mit einem Artikel über seine, für die Allgemeinheit ja völlig uninteressante Lebenseinsamkeit).
Aber es gab bekanntlich auch schon eine junge Journalistin, die einen Artikel über einen verwegenen Typen mit einem selbstgebauten U-Boot
schreiben wollte, und die letztlich auf einer gemeinsamen Fahrt zerstückelt ins Meer geworfen wurde (wiki).
Tja... so ist das eben, so spielt das Leben! Das kann man sich manchmal nicht aussuchen. Das ist Schicksal.

Aber machen wir uns nichts vor, es sind nicht immer nur Männer:
        ...muss sie sich nun eilen, ihren Gatten sauber zu zerteilen...
           ...und kommt Knecht Ruprecht, spricht sie: "heil'ger Mann, sechs Pakete... ist alles, was ich geben kann."
        Guckst du Doku hier.
Der obige Satz als Zitat hier sehr schön im ganzen Gedicht literarisch vorgetragen........ es ist Advent !

Übrigens: Zwischen dem Ort der Session und dem Rebecca-Haus (ca.1 km) liegt noch der ebenso geschichtsträchtige Ort von Dagoberts
Streusandkisten-Episode. Damals hieß es: "Niemand sah Verwertbares". Tja... das ist halt Britz-Süd.... gruselige Gegend!  :/

...ich geh' jetzt da rein! Und baller mir einen an!! Jawoll !!! Dann kannst du kommen, wann du willst... dann wirst du mich nicht finden...
     ...niemand wird mich finden.... dann lieg' ich unterm Tisch... dann bin ich nicht mehr bei mir !!!
                       Nastasia........ Schiwagooo........ Schimanskeyyy....... uuhhh b..b...b..b.. baaaaaaaaabyyyyyyyy!!!      Zander - Jeannie

------------------
Woran ich bis heute noch denke, ist, dass ich am Vormittag des Rebecca-Tages ein - für mich - etwas auffällig wirkendes Mädchen im U-Bhf Kaiserdamm
gesehen hatte. Ich ging auf den Bahnsteig runter, und dann sah ich von hinten eine Jacke mit "Monster". Das fiel mir sofort auf, denn ich heiße ja "Münster",
und quasi mein Name, das fällt mir sofort auf (auf dem Bahnsteig war auch sonst nichts los, im Prinzip nur das Mädel und ich). Es war zwar eine schwarze
Jacke mit weißer Aufschrift, die Jacke wirkte aber dennoch irgendwie an dem Mädel deplaziert. Die Jacke wirkte sehr massiv, eher männlich und zu groß,
als hätte ihr viel größerer Freund ihr die zum drüberziehen gegeben. Ihr Haar wirkte so, als hätte sie eine Perücke auf (mittelblond).
Es war eben schon vor Ort so, dass mir das dort als - im wahrsten Sinne - merkwürdig auffiel, und ich meine, von mir behaupten zu können, dass ich mich
mit der Typologie bzw. mit den Erscheinungsbildern von Mädels etwas auskenne, zumindest intuitiv darauf achte.

Ich dachte, na ja gut, die kommt halt vom "Nachtdienst", der Artemis-Puff ist um die Ecke. Oder sie hat ihre Maschine hier zur Reperatur (direkt am U-Bahn-
Ausgang ist ja die große BMW-Niederlassung auch für Motorräder). Denn die Jacke wirkte eben so, als wäre sie als zusätzlicher Kälteschutz über
Strickjacke drübergezogen. Für Motorrad war sie allerdings unten rum eher zu dünn angezogen. Für Fasching oder Schultheater-Outfits (solche Mädels
kamen mir auch schon entgegen), dafür war sie eigentlich zu allein unterwegs, dann sind die eher in Gruppen unterwegs. Aber gut.. und 'ne Perücke ist
zwar
extrem selten, kann ja aber auch mal aus medizinisch-optischen Gründen sein.
Ich ging nochmal an ihr vorbei, und schaute sie im Gesicht an, denn es war (für mich) wirklich eine seltene Erscheinung, wie man (ich) sie eben nicht etwa
so im Verhältnis 1 zu 10 in Berlin sieht (denn in Berlin läuft so einiges rum), sondern eher eine Erscheinung wie 1 zu 1 Mio. Ich schaute sie also nochmal
näher an und erschrak mich etwas, da sie sehr jung aussah, fast noch ein Kind. Vielleicht Babystrich, dachte ich, was ja aber auch schon ziemlich
verwerflich wäre. Gepäck hatte sie auch dabei, Rucksack oder/und Tasche, jedenfalls keinen Rollkoffer (U-Bhf ist nächste Station zum Reisebus-Terminal).
Schuhe auch keine Highheels oder sowas, das war also weder richtig "Tussi" noch richtig "Motorrad", und eben auch nicht richtig erwachsen.
Vans-Schuhe könnte passen, ich würde dann aber eher rote in Erinnerung haben (weiss ich nicht mehr genau), für ein komplettes Motorrad-Outfit oder
für ein herbes Outfit im Ganzkörper-Look waren es jedenfalls unpassende Hosen und Schuhe. Zudem war das Gesicht ziemlich bieder-deutsch und eher
ungeschminkt.
Die Erscheinung fiel mir also gleich vor Ort als merkwürdig auf (was eben in Berlin extrem selten ist) und blieb mir daher auch bis heute in Erinnerung -
aber na ja, war mir natürlich letztlich wurscht, geht mich nix an, bin dann weitergegangen (war nur durch den Bhf durchgelaufen bzw. wieder raus,
denn je nach Zuganzeiger, wann der nächste Zug kommt, entscheide ich mich öfters, 1-2 Stationen zu laufen statt 10 Minuten oder länger zu warten).

Als dann tags darauf die Rebecca-Meldungen kamen, mit der Rap-Monster-Jacke, da fiel mir das Mädel natürlich gleich wieder ein. Zwar keine rosa Jacke
gewesen, aber immerhin die Marke. Na ja, dachte ich wieder, die Gesuchte taucht in drei Tagen wieder auf oder wird gefunden, also kann ich einfach
vergessen was ich gesehen habe, meine Sichtung hat ja mit dem Fall "mit an wohl absoluter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" null und gar nichts
zu tun! Nachdem sie aber bis heute (2025) nicht gefunden wurde, lässt mir das keine wirkliche Ruhe. Und selbst heute noch, wenn ich Fotos von Rebecca
sehe, also die richtigen Bilder, nicht das Insta-Bild, dann denke ich, ja, genau so sah die tatsächlich im Gesicht aus. Das passt. Das war keine Ausländerin,
da war kein fremdländischer Touch dabei, einfach strunz-deutsch und viel zu jung und ggf. mit Perücke.
Was, wenn sie dort verabredet war, und letztlich in der Fahrerschlafkabine eines Reisebusses wegfuhr? Zeitlich jedenfalls kam das absolut hin mit der
Wegstrecke Britz-Charlottenburg.
Aber ich vergesse das jetzt lieber mal, will mich da nicht reinsteigern oder gar lächerlich machen. Und die Teenie-Mädels sehen ja im Prinzip alle gleich aus
und haben die gleichen Markenklamotten-Vorlieben. Wohlmöglich lag die ganze Story schon irgendwie "in der Luft", und dann aus/in Britz-Süd mal wieder.

Andererseits gibt es ja durchaus so Zufälle im Leben. Z.B. erinnere ich mich noch, wie ich das Inserat von 'nem Typ gelesen habe:
--- Bin einsam und suche jemanden, der mit mir in den Zoo geht. ---
Damals dachte ich: Welcher Vollhonk glaubt denn im Ernst, dass er damit 'n Mädel kennenlernt, welches er dann auch noch mit so 'nem Zoobesuch
beeindrucken und dauerhaft an sich binden kann, ohne dass die schon nach 20 min aus Langeweile die Schnauze gestrichen voll hat!?
Denn dass der 'n Mädel kennenlernen will, ist ja wohl sonnenklar, der will ganz sicher nicht mit Opa Heinz-Hermann auf Rollator in den Zoo!
Na ja, der Rest ist bekannt: Ralf ist tot und der Springer-Preis ist an das Mädel, das sich daraufhin tatsächlich gemeldet hat, ausbezahlt.
Ich bin da also mit solcherlei "Sichtungen und Zusammenhängen" vielleicht etwas zu familiär vorbelastet. ;)

Und dann denke ich auch an die fiktionale Geschichte, wo ein vermeintlicher Zeuge gefragt wird: "Wir suchen zwei Einbrecher, haben Sie dort nachts um
1:00 Uhr zwei auffällige Gestalten gesehen?" Und der Zeuge antwortet: "Nein, keinesfalls. Mir kamen da zu der Zeit nur ein Mann im Anzug mit Krawatte
und mit Blumenstrauß in der Hand entgegen, und kurz danach eine Frau im Pelzmantel mit Pudel auf dem Arm. Sonst niemand, keine mysteriös-auffälligen
Erscheinungen. Die zwei Einbrecher habe ich nicht gesehen."





oktoberfest-50er

Ein weiterer Satz Farbdia-Repros mit historischen Motiven: 10 Stück Kodachromes vom Münchner Oktoberfest, ab 50er Jahre.
Ich bin wieder etwas in Verzug mit meiner Repro-Arbeit, da ich doch noch Probleme mit Farbsäumen (chromatische Aberration) und unscharfen Rändern
zu bewerkstelligen hatte (quasi statt großer Probleme mit kleinen Pickeln nun kleine Probleme mit großen Pickeln - Otto Waalkes).
Die Farbsäume lassen sich aber jetzt mit der DxO-Software nahezu perfekt eliminieren (d.h. auch dort muss man wieder je nach Bildvorlage probieren und
bestmöglich einstellen) und gegen die unscharfen Ränder hilft Blende 14, wobei ich eigentlich nicht über 8 gehen wollte, aufgrund der dann einsetzenden
Beugungsunschärfe, aber die tritt bei 14 noch nicht so deutlich hervor, dass es - gegenüber den unscharfen Rändern - ein Manko wäre.
Auf Dauer nehme ich vielleicht noch 13 oder 11, das ist auch gut, aber Blende 7.1 war mir definitiv zu ungeeignet unscharf.
Eine Abhilfe wäre noch, das Dia/Negativ nur 25% der Bildfäche einnehmen zu lassen, also statt mit 8000x5000 px mit "nur" 4000x2500 px mittig positioniert
zu belichten, sodass die Objektivränder entspechend weit genug weg sind, und die Auflösung wäre auch als 4000er noch ausreichend hoch.
Es kommt ja immer auch aufs Motiv an: hat man z.B. lediglich "Hund, Katze, Maus" mittig in Landschaft, wo sich drumherum nur Gras, Sand, Beton, Wolken,
Wasser, Büsche oder Stein befindet, dann ist leichte Unschärfe am Rand völlig wurscht. Hat man allerdings sehr detailreiche Wimmelbild-Strukturen (z.B. viele
kleine Gesichter oder streng geometrische und feine Linien) über die ganze Bildfläche verteilt, dann ist abfallende Schärfe zum Rand hin schon ein deutlich
sichtbarer Qualitätsverlust in Bezug zur Gesamtaussage des Motivs.
Diese beiden Nachteile (Farbsäume und Unschärfe) hat man bei Scannern ausnahmsweise und andersherum als dortiger Vorteil weniger bis gar nicht,
allerdings ist auch dort letztlich ein Linsenobjektiv verbaut, also etwas Farbsäume entstehen auch dort.
Und so manches an Bildfehlern ist natürlich schon rein dem damaligen Objektiv der Originalaufnahme und ebenso ggf. der damaligen Blendeneinstellung mit
dann dort genauso einsetzender Beugungsunschärfe geschuldet.
Insgesamt ist das Digitalisieren von Analogmaterial, samt Restaurierung und Aufbereitung der einzelnen Stücke bis hin zur Präsentation, durchaus ein
spezielles Handwerk, welches - für herausragende Ergebnisse - so einiges an Feinarbeit, Geduld und Probieren samt möglichst viel Erfahrung (was geht und
was nicht geht) erfordert. So einfach nur schnell mal "Klick&Feddich" is' da leider nich' drin. :/



-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------





-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------




Im Kontext zum Zeitgeschehen gibt es von nun an eine sooft wie möglich aktualisierte In/Out-Liste der wichtigsten Trends!
Damit der geneigte Leser (und natürlich auch der/die/das ungebeugte Lesix) immer informiert ist, was grad' so barometermässig
richtig trendy ist und was, andersherum, eben nicht mehr wirklich cool oder angesagt ist.

Diese Idee trage ich schon länger mit mir rum, aber bei so 1-2 Trends hin und wieder dachte ich mir bisher immer, dass das ja nicht lohnt,
um das gleich groß als Kategorie anzukündigen, aber im Laufe der Zeit verändern sich die Trends doch so stark, und gibt es in der Menge
so einige zusammengesammelte neue UPs + DOWNs in den Charts, dass es dann doch jeweils eine News-Notiz wert ist, wie ich meine.

Dieses IN/OUT stammt ursprünglich aus den 80-90er Jahren aus irgendeinem TV-Magazin. Ich weiss nicht mehr , welches genau das war,
ältere Semester werden sich erinnern, denn die Wortwahl war kultig mit dem "Giga-IN", "Mega-OUT" u.s.w. Genau auf diese damals
gesellschaftlich etablierte Art werde ich versuchen, hier anzuknüpfen. Los geht's heute am 21.8.22... und schaun mer mal, was die
Zukunft so an Notizen bringt:


           9.7.24:      OUT:  2,09m.
                                IN:  2,10m.

                            OUT: Bunte Mischung.
                                IN: Kaleidoskop.

                            OUT: Ariane 5.
                                IN: Ariane 6.

                            OUT: Vielfalt.
                                IN: Einfalt.
 
                                      
                   >>>>>>>>>>> Weitere IN/OUTs   <<<<<<<<<<<


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------





---  ---  ---  ---  ---
---  ---  ---  ---  ---

GIF - Die weisse Katze - 6x KI-Bild

29.6.24:  Kleines KI-Bild-Experiment: Zeichnung "Die Weiße Katze" von 1989 als Vorlage.
Schon ganz stylish, was die KI-Rechenanweisung daraus macht! Hier sechs verschiedene Versionen im gif-Wechsel.
Das letzte Bild in der hier zugrundeliegenden Formensprache mit Manga, erst war's sw, dann nochmal KI-nachcoloriert.


  ---  ---  ---  ---  ---


Maedel auf Opel-Kadett

13.1.24:  Mädel auf rotem Opel Kadett der 70er-Jahre.
Diorama 1:18. Originalbild ca. 5600 x 3700 px.

Wollte ich immer schon mal machen, dieses Motiv.  Jetzt gab es mal eine schön passende Gelegenheit zur Realisation.  ;)
Figuren von American Diorama.



-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Von nun an gibt's unter der Domain  www.van-valanger.com  einen Shop (von privat an privat).
Und dieses hier ist der erste Artikel:

Display COOL, 1zu87

8.2.24:  Display / Hintergund / Background / Aufsteller  "Graffitiwand 'Cool' mit Gehsteig und Bordsteinkante, 1:87".   Berlin, Heilsberger-Allee, Mai 2022.
Maßstab 1:87, Breite 15,5cm. Im Original 13,5m.
Wird als reiner Ausdruck, somit quasi als "Bausatz" geliefert. Hier geht's zum Shop.

Ab heute soll mal ein kleiner Shop hinzukommen. Erster Artikel ist dieses ausgedruckte Modellbau-1:87-Display, in Arbeit ist auch schon eine 3D-Fotoserie (Mädel aus den 90ern).
Es sollen dann
natürlich weitere Fotoserien und auch solch detailreiche Backgrounds hinzukommen, vielleicht auch in anderen Maßstäben, darüber hinaus vielleicht auch mal 3D-Druck-Objekte.
Längerfristig könnte ich mir vorstellen, auch ganz andere Artikel hinzuzunehmen, wie z.B. Bücher, DVDs, Fahrrad- und Autoteile und Gebrauchtwagen. Dann könnte ich auch einen Streamingdienst
anbieten, dann würde ich vielleicht sogar mal die Bundesligarechte kaufen. Und wenn es dann richtig gut läuft, dann kaufe ich Amazon auf, und eBay und Alibaba. Dann Disney, Tesla und SpaceX und X.
Und dann werde ich den Mond besiedeln und danach den Mars. Und dann geht's auf in andere Sonnensysteme. Natürlich muss man dann teleportieren, zumindest überlichtschnell reisen, aber das
setzt dann halt meine Entwicklungsabteilung um. Das passt schon. Und dann werde ich ganz viele Planeten jeweils innerhalb von sieben Tagen beleben. Und danach - weil das dann ja bald alle Leute
machen werden, also das Planetenbesiedeln (da gibt's dann Projekttage in Kindergärten zu, wo die professionelle Sozialpädagogin in den Stuhlkreis hinein fragt: "Naaaaa, was brauchen wir denn als
allererstes, wenn wir eine Menschheit auf einem Planeten ansiedeln wollen?"... ..."Diiiinoooooos....!!!!"..... Och nöööö, nicht schon wieder olle Dinos, die hatten wir doch letztes Mal schon am Anfang und
auch soooo lange, hab' jetzt echt keine Lust mehr auf Dinos"), also weil dann fast jeder Youtube-Influencer so ein Hobby-Besiedelcreator sein wird, werde ich dann wohl ein Paralleluniversum gründen.
Eines mit 100 Mrd Galaxien... d.h., warum so bescheiden, nein, es wird eines mit 300 Trillionen Galaxien! Die Frage ist nur, soll das Grid auf Duo-Neutrinos oder auf Triple-Neutrinus basieren?
Was meint ihr? Schreibt mir eure Meinung dazu in die Kommis... und lasst 'n Abo da, dann seid ihr über das Paralleluniversum immer informiert... natürlich ihr könnt auch gerne spenden und zum Dank
gibt's dann selbstverständlich 'nen Kanal-Vip-Zugang und bedruckte Tassen, T-Shirts und Käppis als Fanware. Und nach dem Paralleluniversum werde ich dann.... ähm... .... Mist, ich glaub' mein Drucker
ist iwie gerade am Streiken... :(
Na ja... aber der nächste Familienzuwachs vor ein paar Tagen war zumindest schonmal ein Lasergravierer/cutter. Nach dem Multitank-Drucker ist das der nächst logische Schritt zur "Industrialisierung
des Wohnzimmers". :) Läuft!


Display COOL, 1zu87, Gestaltungsvorschlag

Gestaltungsvorschlag - Serviervorschlag ;) - zum Artikel "Graffitiwand 'Cool' mit Gehsteig und Bordsteinkante, 1:87".
In der Heilsberger Allee stehen an jener Stelle tatsächlich immer ein paar Wohnmobile und Wohnwagen, sodass ich sie hier gestalterisch mit reingenommen / aufgebaut habe.
Mehr Fotos zum Artikel im Shop.


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Schlacht bei Gonfreville

"Frühjahrsoffensive - Die Schlacht bei Gonfreville"
April 2023. Teltow, Gonfrevillestrasse.
Originalbild: 6228 x 6300 px.


Bild-Idee
Wäre ich eine R2-Einheit, würde ich mich garantiert in den Mülleimer in der Mitte verlieben! Aber glücklicherweise bin ich ja keine R2-Einheit.

Mein diesjähriges Frühlingsbild mit Frühjahrsoffensive (Set und Bild beide April 2023). Der Titel könnte auch gut lauten: "Ursel ist neidisch auf Gisel, weil: Gisel hat noch 'n Pferd mehr."
Durchaus ein Wimmelbild. Halt so Wimmelbilder wie "Am Strand", "Auf dem Wochenmarkt", "Auf dem Rummelplatz", "Im Bahnhof", "Im Zoo", "Auf dem Bauernhof", "Auf dem Parteitag von
Bündnis90 / Die Grünen", "Im Kaufhaus", "Auf dem Schulhof",  "Zu Gast im Freibad", "Auf der Clan-Hochzeit", "In der Schalke-Kurve", "Im Flüchtlingslager", "Auf dem Panzer-Schlachtfeld"...

Letztes Jahr, 2022, ging ich so am Olympiastadion spazieren, und als ich um eine Ecke bog, da kam mir plötzlich so ein Panzer entgegen! Da habe ich noch überlegt, ob ich mich mit ganzem
Körper voll draufwerfe, dann wäre der platt gewesen und ich hätte für den Rest meines Lebens damit angeben können, dass ich mal allein mit blossen Händen einen Panzer geknackt habe!
Wäre ja nicht gelogen. Und dass es nur ein Baby-Panzer war, bräuchte ja keiner zu wissen. Gut, ich hätte wahrscheinlich Ärger mit dem Besitzer des Panzers gekriegt, aber irgendwie ist das ja
auch Sinn und Zweck des Panzerknackens, dass man dann Ärger mit dessen Besitzer kriegt. Zumindest gehört eine gewisse, dann folgende Grimmigkeit des Gegenübers dann eben einfach dazu.
Jedenfalls kam mir durch die plötzliche Begegnung die Idee, auch mal was mit so 'nem Panzer zu machen.

Erst wollte ich fürs Bild nur einen Panzer und die Drohne, also lediglich zwei Modelle, die die Mädels jeweils passend fernsteuern, aber es gab sooo viele tolle und detailreiche Modelle im Shop,
dass ich dann einfach ein paar mehr gekauft, ausprobiert und letztlich mit reingenommen habe. Die Modelle und Figuren sind alle im Maßstab 1:10 (sofern ich das alles richtig recherchiert habe
und keine Fehler beim Scalen gemacht habe). Nur die Drohne hat Originalgrösse bzw. ist so wie sie inworld geliefert wurde. Wasserturm und Ruine sind kein genauer Maßstab.

Da haben wir:
 - Vorne ein Rakenwerfer des Typs 2K12 Kub.
-  Links dahinter ganz unverkennbar ein T-90, also eine reinrassige Russenmaus. ;)
-  Dahinter sein Widersacher der Allianz, ein M1 Abrams, hier in Wüstentarnung.
-  Der Jet ist eine F16.
-  Rechts im Kreis der klassische Königstiger.
-  Ganz rechts in der Ecke ein LKW, Typ Ural-375.
-  Die Haubitze hat keine spezielle Bezeichnung, entspricht aber etwa einer Schweren Feldhaubitze und wird sicher mindestens ein 15cm-Kaliber sein.
-  Die Drohne ist eine Mavic-Pro, wobei Gisel das Sender-Pult einer Phantom-Drohne hält. Jene Phantom hatte ich zuerst im Einsatz, aber die Mavic gefiel mir dann doch formtechnisch besser.
   Das Pult habe ich dann von weiss auf schwarz gesetzt und die beiden Antennen ausgetauscht gegen eine Mittelantenne, weil jene somit auch formsprachlich besser passend und markanter.

Wer jetzt auch solche tollen Modelle in 1:10 (oder 1:16 oder 1:8) haben möchte, der findet z.B. hier ein umfangreiches Angebot, allerdings würde das, was hier steht, fährt und fliegt, in RL (reallife)
zusammen gut und gerne 30K kosten. In SL alles zusammen unter 10 Euro. :) Und nimmt dort keinen Platz weg, wiegt nichts, lässt sich somit leicht lagern und transportieren und staubt nicht ein. :))

Klamotten
Die TUK-Cat-Maryjanes gab nun es endlich mal inworld als Neuerscheinung in 12 Farben zu haben! :) Hatte ich kurz vor der Bild-Idee entdeckt und natürlich gleich für beide gekauft, denn
diese Cats waren Ende der Nullerjahre meine Lieblingsschuhe in RL. Ich hatte sie erst in ähnlicher Ausführung von "Emily Strange", danach dann die TUK-Klassiker in schwarz und rot.
Superbequem und schick! Klar, dass meine Zwillinge die nun auch gleich haben müssen.
Die Stulpen sind zwar ziemlich "80er-Aerobic", aber irgendwie bleibe ich da wieder hängen, wenn ich eben nicht nur bloss Bluejeans will. Ausserdem waren diese Scrunchies mal eine extra
Anfertigung und Geschenk von meiner inworld Volleyball-Trainerin. Quasi die Prämie dafür, dass wir die Meisterschaft gewonnen hatten. :) Und somit hängen da einige emotionale Erinnernungen
und auch ein gewisser Tragestolz dran. :) 
Die Jacken sind aus einer aktuellen Kollektion eines Anbieters, also modisch up to date. Die Rucksäcke sind schon etwas älter und ich konnte sie schön farblich passend zu den Jacken setzen.

Hintergrundbild + Technisches
Das Hintergrundbild besteht hier wieder aus zwei montierten Fotos (2x senkrecht nebeneinander), sodass es im Prinzip zwei Fluchtpunkte sind und es daher auch etwas "fisheyeig" wird / wirkt.
Dann habe ich das Motiv insgesamt und in Teilbereichen, wie bei den vorangegangenen Bildern, wieder gedehnt, gezerrt, gestaucht, bis mir die Linien und Schwerpunkte dieses Hintergrundbildes
gefielen. Danach dann die Abstimmung mit dem Vordergrund als Aufbau, wobei der Vordergund-Aufbau wiederum nicht genau mit der "wirklichen" Perspektive übereinstimmt, also nicht der
exakten Kombinations-Perspektive mit dem Hintergrundbild entspricht.

Die drehenden Drohnenpropeller sind Montage, denn man kann zwar inworld Propeller drehen lassen, aber wenn man dann einen Screenshot macht, dann hat man... ja... ein Standbild.
Denn eine Belichtungszeit einstellen zu können, das ist/wäre beim Monitor-Screenshot ja ein Widerspruch insich. Will man Bewegungsunschärfe, muss man im Prinzip eine entsprechende
Textur, die eben so aussieht als würde sich da was drehen, einsetzen, oder sich was Anderes überlegen. Da es keine für mich passenden Texturen von drehenden Propellern gab, habe ich
in diesem Fall nur die vier reinen Propeller in genau dieser Fotoperspektive vor dem Fotohimmel sich drehen lassen und das Ganze dann schön gross bildschirmfüllend mit Digitalkamera auf
Stativ und mit ein paar Sekunden Belichtungszeit vom Bildschirm abfotografiert. So hatte ich meine Bewegungsunschärfe dieser vier Blades in genau dieser Position vor dem Himmel.
Der Rest war dann Fotomontage plus Optimierung und das Drohnengerüst ausgeschnitten ohne Standpropeller wieder draufgesetzt.
Die Bombe/Granate ist Eigenbau, anhand einiger ukrainischer Drohnen-Videos aus Youtube gestaltet.


Inspiration durch Werk von Franz Radziwill
Sicherlich war ich bei diesem Motiv, bei diesem Aufbau auch intuitiv inspiriert und beeinflusst durch die faszinierend surrealen Bilder von Franz Radziwill, die ich mir im Web anschaute.
Z.B. dieses Hier: "Flandern (Wohin in dieser Welt?)" (Freunde der Nationalgalerie). Hier in gross (Kulturstiftung).
Bei Radziwill zum Einen sein Bild mit dem Bremer Gasometer und den Zirkuswagen davor (Kusthalle Bremen), darin die beiden unterschiedlichen "Gefässgrössen" der Gasometer (der hohe
bunte und zweimal ein kleineres Gerüst), zum Anderen z.B. das Bild mit dem Stillleben des Arrangements mit der im Verhältnis kleineren, bunten Blumenvase vor der grösseren Dose mit Deckel
(Landesmuseum Oldenburg). Darin zeigt sich die Genialität der sich im komplexen Verhältnis wiederholenden Formensprache, also das Prinzip der mathematischen Bezüge / der Algorithmen
im Bildaufbau, sowie sich die intensive Poesie, die das Gesamtwerk Radziwills durchzieht und trägt, durch diese Merkmale kennzeichnet und zum Ausdruck kommt.
Wenn Radziwill ein Vertreter des "Magischen Realismus" ist, so könnte ich meine Bilder ja durchaus mal in ihrer Stilrichtung als "Modellistischer Virturalsimus" bezeichnen, finde ich. 
Klingt doch gut! ;)

Persönliche Begebenheiten zum Thema 'Krieg'
Das Thema "Krieg" ist heuer im Jahre 2023 bekanntlich aktuell, es erinnert mich an eine Vision, die ich etwa um 1991 hatte. Damals drängte sich mir der Gedanke auf, dass Mitte der 20er-Jahre
des nächsten Jahrhunderts der Dritte Weltkrieg ausbrechen wird. Jene Gedanken daran waren immerhin so intensiv, dass ich sie damals als Gedicht niederschreiben wollte und auch mit Stift
und Papier anfing, die Reime zu konstruieren. Wobei ich damals allerdings von einer Konfrontation "islamische Welt vs. westliche Welt" ausging. Da aber Gedichte auch immer einen gewissen
Schwierigskeitsgrad bezüglich ihrer Realisation beinhalten, wurde mir das schon bald schlicht zu dumm, mich damit noch in komplizierter Weise zu befassen. Auch dachte ich mir: "Warum soll
ich mich mit irgendeiner Apokalypse beschäftigen, welche, wenn überhaupt, ohnehin erst eintritt, wenn ich 50 Jahre alt bin. Vielleicht werde ich ja gar nicht so alt, und wahrscheinlich ist das jetzt
ohnehin nur so eine typisch destruktive Jugendphase, die eben mit solchen negativen Gedanken und Visionen einhergeht. Ich sollte mich angesichts meiner Jugend lieber mit was Anderem
beschäftigen (z.B. mit Mädels)."
Ausserdem war gerade die Mauer gefallen, der Ostblock löste sich auf - und der ewige Friede schien als das Ende aller Zeitgeschichte auf der Welt Einzug zu halten. So liess ich das mit der
Niederschrift sein, aber diese ersten Notizen auf Zettel zum Gedicht hatte ich noch viele Jahre später wieder in der Hand.
Und wie das so ist: Zack, da bin ich plötzlich mittendrin in den 20er-Jahren des nächsten Jahrhunderts und 50 dazu! Natürlich wurde ich bereits am 11.9.2001 an mein Gedichtsbedürfnis zehn
Jahre zuvor erinnert. Das Ereignis "9/11" wurde aber, dem Himmel sei Dank, nicht das ganz grosse, globale Ding. Nun aber, als der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz im Jahre 2022 spach:
"Der 24. Februar markiert eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents. Mit dem Überfall auf die Ukraine hat der russische Präsident Putin kaltblütig einen Angriffskrieg vom Zaun
gebrochen... wir erleben eine Zeitenwende, und das bedeutet, die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor!"

Ja, da war sie wieder, die Erinnerung an meine 90er-Jahre-Vision des Ausbruchs von WWIII Mitte der kommenden 20er-Jahre.
Immerhin hatte ich ja etwas Erfahrung mit solcherlei Visionen, seit ich als Kind meinen Eltern Anfang der 80er-Jahre, und bei Fahrten durch die DDR nach West-Berlin, wiederholt mitteilte, dass
die Mauer nicht mehr lange stehen wird, weil diese ganze innerdeutsche Grenze einfach nur noch anachronistisch sei und sowas kein Mensch mehr wolle.
Woraufhin mir mein Vater erklärte, dass ich die ganze Tragweite in meiner kindlichen Naivität nicht verstehen würde, weil die Mauer eben nicht nur ein einfaches Bauwerk als Grenze sei, sondern
weil hier zwei ganz grundsätzlich verschiedene gesellschaftspolitische Systeme global aufeinanderprallten. Diese Mauer, so mein Vater, stünde noch in hunderten von Jahren. Da könne man nix
machen. Das sei einfach zu grundsätzlich politisch verankert.
Ich entgegnete dennoch, dass sich der System-Anachronismus ja eben gerade durch diese Grenze ausdrücken würde. Die Mauer ansich sei also schon der Beweis für das völlig veraltete
System, woraus wiederum resultierte, dass die eben bald weg sei. Denn der Mensch ansich, so meine Meinung, würde sich - als Menschheit im Ganzen und auch als Individuum - so dermaßen
schnell und dabei so ganz grundsätzlich verändern, dass somit die Zeit, also die rasante Menschheitsentwicklung, über sowas wie die Mauer einfach drüber weggeht. So meine damalige Ansicht
der Situation samt prognostizierter Entwicklung.
Er fragte mich dann, wie es denn konkret aussehen sollte, dass und wenn dann die Mauer fällt, da gäbe es doch gar keinen Anlass, also keinen Auslöser zur Veränderung dazu, weil eben alles
in der Hand der mächtigen Herrscher von jener Hälfte der Welt sei, und jene Völker schon seit Jahrzehnten auf den Sozialismus eingeschworen seien, die würden ja gar nichts anders kennen und
daher auch nicht mehr mehrheitlich etwas Anderes wollen, sodass ergo jeder Änderungsversuch am System schon im Keim erstickt würde. Der Fall der Mauer bliebe also ein Traum für so gut wie
für alle Ewigkeit. Wie also würde ich mir den "Anfang von Ende der Mauer" vorstellen? Ich sagte: "Woher soll ich das wissen, was dann der Auslöser für das Ende der Mauer ist, ich bin ja
schliesslich kein Hellseher! Allein: die Mauer ist vollkommen altmodisch, das reicht, um zu wissen, dass die bald weg sein wird."
Tja... nach 1989 hat mein Vater dann immer wieder mal bewundernd-bestätigend hervorgeholt, dass ich ja seinerzeit tatsächlich mit meiner Prognose Recht gehabt hatte. :)

Aber hier sind wir nun im Krieg. Erinnert mich an eine andere Begebenheit, die nun auch schon wieder etliche Jahre her ist: Da ging ich mit meiner Mutter durch einen Wohnblock-Hausflur und es
stank ganz bestialisch darin. Da erklärte ich gleich: "Da verwest einer! Da liegt irgendwo 'ne Leiche in einer der Wohnungen." Meine Mutter: "Ach, du mit deinen Gruselgeschichten immer! Da
verwest doch keine Leiche, da ist irgendwo was angebrannt, du weisst doch, wie intensiv angebrante Milch stinkt oder wenn das Bügeleisen sich auf Kunststoff durchbrennt, ein Kabelbrand oder
irgendwie sowas in der Art. Da liegt ganz sicher keine Leiche!" Ich: "Doch, doch... ich kann das beurteilen, ich war im Krieg an der Front! Ich weiss, wie der Tod riecht! Wenn in den Ruinen die
Verschütteten anfangen zu verwesen, wenn die Strassen zwischen den Schlachtfeldern mit Leichen gesäumt sind... dann riecht das genau SO! Aber ok, wer nie im Krieg war, kann das nicht
wissen, ist ja auch besser so." Meine Mutter: "Ach hör' doch auf jetzt, hier verwest keine Leiche, nur weil's mal stinkt."
So gingen wir raus, und als wir nach ca. 2-3 Stunden zurückkamen, da stand schon der Leichenwagen vor der Tür und auf dem Flur kamen uns die Leute mit der abgedeckten Rollbahre entgegen.

Ja, auch eine scharfe Mündung mir gegenüber habe ich auch in diesem Leben schon im Ansatz gehabt, da ging ich so Mitte der 90er Jahre nächtlich und daher ganz allein durch die Strasse
"Auf den Häfen" in Bremen und von vorne-quer kam ein Typ mit 'ner Pistole, der schoss dann zweimal demonstrativ laut und scharf in die Luft und zielte dann auf mich.
Ich dachte nur: "Drück doch ab, dann habe ich es hinter mir." Aber andererseits war mir auch sofort klar, dass der aus so einigen Metern Entfernung nicht mal eben mit einer Hand aus der Hüfte
trifft, erst recht nicht, wenn ich auch noch relativ schnell laufe. Also bloss mal wieder so ein Wichtigtuer. Aber sowas behält man dennoch in Erinnerung, es hätte ja durchaus auch mein letzter
Schritt gewesen sein können, gibt ja durchaus solche Fälle.

Der Kalte Krieg in den 80ern auf dem Dorf
Na ja... und wenn ganze Panzerkolonnen durch den Vorgarten rasseln, das ist schon 'ne andere Hausnummer! Hatten wir ja alles noch Anfang der 80er in Ottersberg. Nicht nur die Starfighter,
die ohne Vorankündigung meist zu zweit im tiefsten Tiefflug übers Haus donnerten.. manchmal träume ich noch heute davon, dass ich in einem stillen Zimmer sitze, und plötzlich bricht ein
ohrenbetäubener, tosender und knallender Druck herein, als würde eine gigantische Woge über einem zusammenschlagen, die alles erbeben und alles zugleich irgendwie lähmen lässt, gefolgt
von einem kalten Brausen der Luft, welches dann erst langsam abflauend in der Ferne leiser werdend sich auflöst und verschwindet... auch Panzer gab's frei Haus.
Wenn die Bundeswehr- oder Nato-Übungen waren. Da fuhren die Militärkolonnen, mit allem was die Streitkräfte an Transportmitteln hatten, die Landstrasse hinunter und 2-3 Panzer bogen
bei uns in die Wohnstrasse ein. Das Geschirr auf dem Tisch vibrierte, die ganze Luft draussen war erfüllt von öligen Abgasen. Die Panzer wirkten quasi wie Elefanten im Porzellanladen.
Dann verschanzte sich einer auf dem damals noch freien Eckgrundstück gegenüber unseres Hauses hinter ein paar Büschen und übte den Häuserkampf. Bei jener Heeresübung kam es auch
zu einem noch glimpflich verlaufenden Unfall, als einem Panzer auf der Brücke der B75 über die Eisenbahnstrecke Bremen-Hamburg wohl die Kette riss, oder er sonst irgendwie die Kontrolle
über seine Geradeausfahrt verlor. Der Panzer brach knapp vor der eigentlichen Überführung nach rechts aus, blieb aber glücklicher Weise noch halb auf dem Damm und in der Leitplanke hängen.
Ein paar Meter weiter wäre er wohl durchs Geländer und auf die Bahngleise gestürzt, was allein die Besatzung kaum überlebt hätte, und wenn dann gerade ein Personenzug gekommen wäre,
hätte es katastrophale Folgen haben können. Die durchgebogene, nach unten hängende Leitplanke zeugte noch davon, wie knapp das war, und die runden Kettenspuren, die der ausbrechende
Panzer auf dem Asphalt hinterlassen hatte, waren noch einige Wochen lang deutlich zu erkennen.
Ja, die Panzer im Dorf! Die gehörten seinerzeit schon einfach irgendwie dazu. Siehe z.B. hier (Wiki). Die Geschichte, die uns unsere Grundschul-Französischlehrerin vor Beginn der Stunde
erzählte, wie sie sich "todesmutig" direkt auf der Strasse vor einen Panzer in den Weg stellte und ihn an der Weiterfahrt hinderte und die Soldaten anschrie, sie sollten verschwinden (weil das
wohl den Kindern Angst machte oder so). Das waren noch Zeiten! Da sind die Klimakleber heute nix gegen.

Wo nimmt der das her??
Bei Bauen der Szenerie mit all den Modellen fiel mir noch eine weitere Erinnerung ein. Es war Ende der 70er-Jahre. Ich war seinerzeit etwa 5-6 Jahre alt und war bei einem etwa gleichaltrigen
Nachbarsjungen zum Spielen. Es war schon dunkel, da der Abend hereinbrach, und um 1980 waren die Wohnungen ohnehin meist nur sehr rustikal-spärlich beleuchtet, das war modisch damals.
So spielten wir im Halbdunkel oben auf dem Flur vor der Treppe und hatten uns den etwa 3m langen Läufer zum Spielobjekt auserkoren. Es war sehr still um uns herum und nur eine ferne
Stand- oder Küchenuhr liess ihr halbstündiges "Binnggg" vernehmen. Der Läufer war ebenso massiv-rustikal-muffig wie das bürgerliche Leben auf dem Lande jener Zeit, also ganz konservativ
weinrot und dunkellila mit noch dunklerem Grau- und Schwarzmuster darin.
Eigentlich wussten wir gar nicht richtig, was wir machen sollten. Wir hatten eher ziemliche Langeweile und hatten daher auch kein Spiel mit Zielsetzung vor Augen. Wir hatten also überhaupt
keinen Plan. Wir sassen nun jeweils an einem Ende des Läufers und hatten ihn direkt vor uns etwas gewölbt, so dass sich je ein Damm ergab, hinter dem jeweils unser Bereich war. Wir hatten
dazu eine ganze Reihe betagter und abgewrackter Matchbox-Autos um uns herum, mit denen wir irgendwas machen wollten.
Weil ich bei ihm war, waren es ja seine Autos, er wollte also primär etwas damit machen. Ich hingegen hätte auch gerne etwas gemütlich gelesen oder ein Brettspiel gespielt, oder was aus
Papier gebastelt, oder was mit Anziehpuppen oder so. Aber gut, nun also das Teppichgelände, um die Wagen irgendwie darin einzusetzen.
Es waren meines Erachtes auch 2-3 Billigplastik-Panzer und kaputte Metallflugzeuge und all so undefiertes Zeugs auf Rollen - oder ohne Rollen, weil eben kaputt - im Fuhrpark dabei.
So konnte nun jeder reichlich Vehikel hinter seinem Damm platzieren und ausserdem noch unter dem Damm in der Höhle verstecken. Dann versuchten wir, einige "Einschnitte" in unsere
aufgeworfene Dämme zu bringen, ebenso ein paar Sprungschanzen zu modellieren. Und dann liessen wir die Schrottautos von jeweils unseren Stellungen hinter dem Damm mit händischem
Schwung über die Schanzen springen, die dann in Richtung des Gegenübers flogen. So gut oder schlecht das eben funktionierte. Es hatte alles gar keinen Sinn, war im Grunde völlig destruktiv
und bescheuert, wie wir da hantierten und wie all der Schrott sich nun in der Mitte sammelte. Was spielten wir da überhaupt? Ja, vielleicht war es letztlich soetwas wie.... Ardennenoffensive.
Mein Gegenüber liess die Wagen teils auf dem Damm hin und her fahren, bevor wieder ein Objekt durch die Gegend flog.
Ich fragte mich schon damals da sitzend: Wo nimmt der das her??
Was direkt vor unseren Dämmen landete, pflückten wir auf unsere Seite und untersuchten bei erneutem Einsatz, jetzt von der anderen Seite aus, welche Teile besonders gut und weit flogen.
Bis uns das Ganze dann doch zu blöd wurde.^^

Fazit
Tja... Opa erzählt aus'm Kalten Krieg! Nun ist der Krieg wieder heiss. Aber so ist Krieg.
Und nun sitze ich bereits direkt "in den 20er-Jahren des nächsten Jahrhunderts" und schreibe diesen Text.
Fühlt sich doch nur an wie heute. Tja, so ist das Leben.

Wie heisst es doch bei Aldous Huxley: Krieg ist Frieden!
Oder, um es mit Erich Kästner zu sagen: Am meisten ärgerte ihn die Gewissheit, schon vorher recht gehabt zu haben!

Und wenn du nun wissen willst, wie man einen Panzer knackt: Jeder kann das! Auch du kannst Panzer knacken!
Lies einfach diese Broschüre dazu - da steht alles drin! :D (Man fragt sich ja nur, warum die Wehrmacht dann so viele Panzer produzierte und einsetzte, wenn die Dinger so überhaupt nix taugen.)



  ---  ---  ---  ---  ---

.




Nuclear Love  (Mars-Rover meets Nr.5).                                       August 2012                            Ohne Ton,    1920 x 1060 px,    8:15 min,   25fps,   mp4/ogv,   330/400 MB 

             Location:  Kernkraftwerk von Areva und Siemens in Second Life.
             In jenem Jahre, 2012, lieferten die deutschen Kernkraftwerke noch rund 1/3 des gesamten deutschen Strombedarfs, und das rund um die Uhr, 24/7, 365 Tage im Jahr.
             Quasi immer unter Volllast, ganz unabhängig von möglichst viel Sonnenschein und möglichst wehendem Wind. Warum nun, 2023, dieses ganze Drittel an Stromversorgung
             restlos und entgültig abgeschaltet wird und der Strompreis daher nun bald eine Kugel Eis pro Kilowattstunde kosten wird?
               1.: Uran schickt(e) keine Rechnung!
               2.: Weil von allen abgegebenen Stimmen
15% WählerInnen Bündnis 90/Die Grünen gewählt haben und die das Abschalten so woll(t)en. 
               3.: Weil Angela Merkel von der CDU Angst vor überlaufenden WählerInnen von CDU an Bündnis 90/Die Grünen hatte.
               4.: Weil sich mit neu zu bauenden Solar-Farmen und Windparks über den daraus resultierenden exorbitant hohen Endkunden-Strompreis schlussendlich viel mehr
                    kapitalistisches und teures Geld von grün-elitären Konzernen verdienen lässt, als mit den bereits jahrzehntelang rumstehenden und durchweg laufenden Kernkraftwerken.

              Nun also aus und vorbei! Geschichte. Andere Länder betreiben zwar fröhlich weiter KKWs und planen und entwickeln und forschen an diesbezüglich Neuem, aber wir
              Deutschen können nun auch getrost alle Studiengänge über Kernkraft einsparen. Ja, selbst alle Bücher darüber können wir nun in Müllverbrennunganlagen verheizen - oder
              verkompostieren.
Denn Stromerzeugung in Deutschland per Kernkraft ist von nun an entgültig - vor allem Dank den 15% von Bündnis 90/Die Grünen - per Gesetz verboten.
              Dabei emittieren die KKW nicht einmal CO2 - und ich dachte immer, das sei Bündnis 90/Die Grünen so wichtig, dass da kein CO2 rauskommt (im Gegensatz zu nun wieder
              verstärkt eingesetzten Kohlekraftwerken) Na ja... ich verstehe das nicht ganz, aber muss ich ja auch nicht, ich bin ja nicht bei Bündnis 90/Die Grünen.

              Zum Clip: Er ist, wie immer bei mir, ziemlich episch, aber wenn schon, denn schon! (Da halte ich es in der Konsequenz durchaus ganz im Stile von Bündnis 90/Die Grünen.)
              Ich mag die Art der Formensprache, die sich in so einem Film umsetzen lässt. Die einzelnen festeingestellten Perspektiven, die jeweils wie eine komponierte Fotografie sind.
              Hier als Stummfilm, ursprünglich für Youtube hatte ich den 1987er-Song "Pump up the Volume" von M|A|R|R|S druntergelegt. Hier die Maxi, läuft 11 min.
              Und natürlich ist/war das eine Hommage an den - nuklear angetriebenen - Mars-Rover Curiosity, der am 6. August 2012 auf dem Mars aufsetzte (auch wenn das hier noch ein
              kleinerer Vorgänger-Spirit-Opportunity-Rover ist, denn den neuen gab's seinerzeit noch nicht in/für SL zu kaufen). Dazu die Idee des Nr.5 aus den 80er-Jahren. Ein damaliger
              Sience-Fiction-Roboter (wie ja auch schon R2D2 und C-3PO aus den 70ern), der aber heute, 2023, durch mehr und mehr Rechenleistung plus sich ständig weiterentwicklender
              KI durchaus schon vorstellbar bezüglich einer Realisation ist. Die Frage bleibt natürlich, wer letztlich sowas braucht! ^^
              Und was man macht, falls sich die KI-Robot-Dinger dann auch noch ineinander verlieben... ♡♡ ♡♡♡ ♡♡♡ ♡♡

                         Wiki->Mars-Rover          Wiki->Nr.5
   





Nördliche Brückenwiderlagerwand der alten Autobahnbrücke "Kontrollpunkt Dreilinden" über den Teltowkanal.          März 2023          Clip: 2300 x 1156 px,    58 Sek,   30fps,   ~80MB 

Aus knapp 700 Fotos.
  Breite ca.15 m.
Der Kasten-Clip letztens machte mir jetzt Lust, mal schnell ein aktuelles Beispiel eines Fotogrammetrie-Modells zu zeigen. Dieses Modell werde ich wohl über kurz oder lang auch "spielfertig" ausarbeiten,
da es so schon auf Anhieb ganz gut geworden ist. Die Textur kann und wird stellen- und flächenweise noch deutlich schärfer werden, da das hier noch die erste "allgemeine", alles abdeckende Textur
ist und somit eben noch aus vielen Überlagerungen besteht, die dann leichte Milchigkeit und Unschärfe durch Versatz zur Folge hat. Belichtet man also die Fotos jeweils noch einzeln auf und puzzelt
die finale Textur extern zusammen, dann wird's noch schärfer und knackiger. Es ist aber hier schon sehr gut. Es muss ja auch nicht alles zwingend 1mm pro Pixel Auflösung sein/haben.

Ein in echt sehr abgelegner Ort im Wald, südlich von Berlin, an der Grenze zu Brandenburg, hier zwar nördliche Flussseite, aber dennoch Brandenburger Gebiet, denn erst südlich des Kanals
folgt wieder ein kurzes Stück Berlin-Enklave. Hier also damalige DDR-Grenze und somit "Todesstreifen-Gebiet". Auch in der Zeit als ich dort aufnahm, war ein Blässhuhn augenscheinlich das einizige,
sonstige Lebewesen in jenem Gelände. Diese tiefe Einsamkeit einer verrosteten Spundwand, eines alten, offenen Kabelkanals und eines mit Efeu überwucherten, uneinsichtigen Loches machen
diesen Ort zu einem solchen, bei welchem gilt: Ein unbedachter Schritt ins Nichts  -> und die möglicherweise erst nach x-Jahren gefundenen Reste werden erst in der Forensik einem selbst wieder
zugeordnet werden können! Ein durchaus etwas unheimlicher, gespenstischer Ort! War da nicht ein Knacken? Ein metallisches Ziehen? Ein Staubrieseln? Hält die Brücke noch? Klangen da nicht
Schritte aus dem Loch da unten? Ein Wispern? Gar ein weit entferntes Stöhnen? Ein Keuchen und Röcheln? --> Gruselig war's!

Auf dem Graffiti sieht man rechts neben dem Alien die Zahl "2008" stehen, welche wohl das Datum der Enstehung des Motives zeigt. Und das ist für Berlin schon ziemlich alt, denn so gut wie sonst
alle mir bekannten Graffitis vergangener Zeiten existieren nicht mehr, weil Bauwerke saniert oder mindestens übergesprayt.
Hier arbeitete ich unter Zeitdruck, da das Licht der tiefen Abendsonne mehr und mehr in die Szenerie hereinbrach. Noch mehr Wand-Motiv links wäre schön gewesen, ging aber eben nicht mehr
wegen der Sonne. Auch hätte ich ruhig noch in die Steine Richtung Wasser klettern können, um noch mehr Kontur und mehr Textur-Abdeckung dieses ja sehr schön detailreichen Steinufers zu
bekommen... aber na ja.  Im Nachhinhein denke ich bei jedem Modell: Das hätte hier noch mehr sein, und dort noch weiter reichen können... immer ist's am Ende irgendwie zu knapp bemessen alles,
immer fehlen noch diese und jene Details aus besonders diesem oder jenem Blickwinkel.
Locations in Fotogrammetrie aufzunehmen, macht süchtig! Denn das ist ja das Tolle daran: Man kann im Nachhinein noch die Kameraperspektive festlegen. "Frosch" oder "Vogel" geht dann auch,
man kann die Avatar-Models platzieren, allerlei andere Sachen dazustellen, die man in echt weder hat oder je hätte, oder auch nur an den Ort hätte hinschleppen können.
Man kann in aller Ruhe die Beleuchtung einstellen, die dann auch samt Wetter so bleibt, und hat alle Zeit der Welt, ohne dass einen einer stört. Es sei denn natürlich, man arbeitet inworld mit
anderen Leuten / Models zusammen, die haben dann auch wieder nur 'ne Stunde Zeit oder so... wie in echt.

Mittels Fotogrammetrie gilt
jedenfalls: Es kommt die Location zu jeder gewünschten Zeit zum Fotografen, und nicht mehr der Fotograf an bloss einem Termin zur Location.^^




Schaltkasten-Ursel              2015 / 2023            Clip: 2272 x 1322 px,  2:48 min,  30fps, 190MB 

Der Stromkasten

Ursel nähert sich hier etwas schüchtern und in epischer Inszenierung einem sehr anmutigen Schaltkasten mit Poller anbei.
Funktion mir nicht bekannt, vielleicht ist es auch ein reiner Verteilerkasten, denn eine Ampel schaltet er nicht, da keine Ampel in der Nähe, allenfalls die Laternen kämen zum Schalten infrage.
Das Ensemble steht in der Heilsberger Allee, Nähe Olympiastadion. Hier in Streetview sehen wir es noch
strassenseitig im Zustand von 2008. Wir begegnen dem Kasten hier exakt am 6.12.2015.

Einer meiner allerersten fotogrammetrischen Gehversuche. Eigentlich wusste ich jener Zeit noch gar nicht so richtig, wie man diesebezüglich die Aufnahmen macht, aber aus den insgesamt
235 Einzelbildern habe ich dann über Neujahr 2021/22 nochmal alles rausgeholt, was rauszuholen ging. Und im Januar 2023 nun Ursel den Kasten begutachten lassen. Natürlich hätte ich auch hier,
wie bei den anderen Motiven, ein statisches Bild draus machen können, mit Einbindung eines / des entsprechend passenden, fotografischen Hintergrundbildes, habe mich nun aber alternativ für einen
Filmclip mit völliger Finsternis als Umgebung entschieden, was dadurch auch so seinen ganz eigenen, surrealen Charakter entwickelt und die Szene als "Aufführung auf einer Bühne im Nirgendwo"
erscheinen lässt. Das Modell hat im Verhältnis Originalgrösse (Blender + inworld), der Poller ist ca.90cm hoch, der Kasten ca.130cm, die Bodenplatte mit dem Pflasterausschnitt misst 3,80m x 2m.

Ursels Outfit und Animationen

Die Auswahl an Klamotten für Ursels Outfit war schnell gefunden, denn es sollte etwas sein, was zum Jahr 2015 passt. Bluejeans geht immer und als Oberteil hatte ich da noch die farbenprächtige
Patchwork-Strickjacke, die beide Zwillinge seit ihrer Geburt 2013 in ewtas unterschiedlichen Ausführungen besitzen, und deren Händler/Hersteller längst nicht mehr existiert. Also die 2013er Jacke
passt auf alle Fälle besser zu 2015 als irgendwas von heute, 2023. Ja, diese bunten Patchwork-Stickmuster liegen heute sogar wieder im Modetrend, kann man sagen. Dazu noch eine paar zeitlose
Birkis "Mantova", die sich als "Fatpack" geliefert in vielen Farbvariationen einstellen lassen. Ich fand schwarz-weinrot am passendsten zur Jacke. Dazu noch ein Halsband mit Herzchen. Ein Herz ist
doch immer ein schönes Element. Die grossen Haarblumen sind noch relativ neu, so ca. 2 Jahre. Vorher waren es kleinere. Mittlerweile haben die Zwillinge auch tolle Dreadlocks-Frisuren, die passen
sogar noch besser zum Patchwork-Afro-Look, aber gerade hier im Clip sind diese Haare doch klassischer, weil noch "flexi". Sie "rascheln" etwas bei Bewegung, das macht sich im Clip immer ganz gut.
Ich finde wehende Haare und lustig pendelnde und umhertanzende Zöpfe, so wie einst bei Lara Croft, sehr lebendig-fröhlich und auch cool und sexy. Flexi-Haare werden aber schon seit Jahren so
gut wie gar nicht mehr angeboten / neu hergestellt, nur noch völlig steife Frisuren aus voll-Mesh, welche dafür um einiges detailreicher sind. Das wiederum passt dann besser für / auf Fotos.

Die Animationen habe ich in aller Ruhe stundenlang in einem Shop ausgesucht, wo man hunderte Anims durchprobieren kann. Das macht natürlich Spass, ist aber auch anstrengend, genau zu
durchdenken, welche Aussage Ursel dann mit einer bestimmten Animation in der Szenerie am Kasten und bezüglich ihres Charakters trifft. Dann noch, welche Animationen zueinander passen, wenn
ich denn nicht nur eine einzige einsetzen will. Gekauft habe ich dann jene drei, die oben zu sehen sind. Leider "schwimmen" grundsätzlich alle Animationen immer etwas, es gibt keine Kontaktpunkte
mit der Umgebung, mit denen die Animationen Interagieren könnten, die Füße rollen generell immer noch nicht ab, und auch eigentlich feste Kontaktflächen wie Füße auf dem Boden oder Hände an
einem festen Griff "schwimmen", gleiten und versetzen sich immer während der Animation ansich. Auch dann noch, wenn man eine Ani absolut festgenagelt auf externem Programm erstellt hat, dann
schwimmt wieder alles nach dem Upload. Warum das so sein muss, weiss keiner, ist wohl eben noch 'ne uralte Script-Sprache oder irgendeine verlustbehaftete Konvertierung nach dem Upload.

Der Lohn der Mühe

Ich finde es immer wieder faszinierend und erfüllend, wenn ich an einem Objekt oder einer Szenerie zufällig vorbeikomme und dann denke: "Das steht hier einfach so rum -> das kann man mitnehmen!"
Oder: "Das könnte ich doch gut mal umsetzen!" Dann sehe ich in Gedanken schon meine Zwillinge in der Szene posen und interagieren.
So von der ersten Begegnung, dem ersten Foto, bis hin zum Moment in welchem
dann endlich, endlich - nach vielen Stunden konzentrierter Fummelarbeit und so einigen ermüdend-langweiligen
Durststrecken dabei -
meine Zwillinge es bespielen (oder hier nur Ursel), für die Aufnahme dann alle Schatten gesetzt sind und die Kamera auf "Aufnahme" läuft, oder das Klicken des virtuellen
Screenshot-Fotoapparates ertönt... dann ist das ein ganz erhabendes Glücksgefühl nahezu paradisischer Erfüllung!
Das ist, als wenn man sich vornimmt, ein mehrmotoriges 20kg-Modellflugzeug zu bauen, den Bauplan das erste Mal in den Händen hält und auffaltet, und einem dann klar wird: "Puuh... 'ne ganze Menge
Arbeit wird das!
" Aber dann, nach einigen Wochen, Monaten, vielleicht sogar erst nach Jahren, wenn im Rohbau das erste Mal Leben in die Rudermaschinen einzieht, die Klappen sich bewegen... und dann
natürlich, der grosse, ehrfürchtige Tag, an dem das Modell tatsächlich zur Startbahn rollt... noch ein letztes Mal wendet... noch ein allerletzter Quer- und Höhenrudertest... dann den Gashebel nach vorne
durchgedrückt, und unter dröhnenden Motoren rast die Maschine über die Piste... Gras und Staub wirbelt auf und dann hebt sich das Heck.... und schon ist die Maschine "airborn" in der Luft... das Fahrwerk
zieht ein... und dann legt sich das Modell majestätisch wie ein Schwan in die erste Kurve, sich bald zu den Wolken am Himmel gesellend, bis die Motoren nur noch aus weiter Ferne gleichmässig schnurrend
zu vernehmen sind... Ein unbeschreibbar einmaliges Gefühl! Das muss man erlebt haben! Dann ist es, als wäre all die Mühe der Bauzeit nie gewesen, als hätte sich die Idee in nur einer schöpfersichen
Sekunde verwirklicht, als hätte sich alles in nur einem Geistesblitz materialisiert.

Dschemal, der Schornsteindieb

So auch hier. Ich fühle mich dabei wie "Deschmal, der Schornsteindieb". Eine Geschichte, die möglicherweise aus "1000 und 1 Nacht" stammt und wohl eingedeutscht wurde. Da ist "Dschemal", der
eine ausgeprägte Sammelleidenschaft für Schornsteine besitzt (im wahrscheinlich orientalischen Original sind es sicherlich Minarette), und dann jede Nacht sich mit seinem fliegenden Teppich auf Reise
begibt, und immer wenn er unterwegs ein ausgeprägtes Exemplar eines Schornsteines endeckt, diesen mittels seines fliegendesn Teppiches gekonnt absäbelt, ihn nach hause fliegt und ihn zu seiner
Sammlung aufs Dach seines Palastes hinzufügt, bis der ganze Palast - Achtung Spoiler! - unter Last all der geklauten Schornsteine komplett einstürzt und zusammenbricht.
Aber genau so fühle ich mich auch. Ich sehe irgendwo ein Objekt, einen Platz, bin sofort Feuer und Flamme und rufe laut: "Boah... das ist DER heisse Scheiss!!! Das Teil muss ich uuuunnnbedingt haben!"
Dann wird akribisch rauf und runter fotografiert und somit alles "eingesackt". Später kann ich dann, wenn ich denn möchte, das Objekt / die Szenerie 1:1 berechnen und somit virtuell wiederentstehen lassen.
So habe ich schon so einige Schaltkästen, Bänke, Mülleimer, Bauschutthaufen und Container, historische Strassenpumpen, Baumstümpfe, Wege, Mauern und Treppen "mitgehen" lassen.
Mein grösster Fang waren bisher: fast die komplette Perelsplatz-Weganlage samt Sintflutbrunnen und Kriegerdenkmal in Berlin-Friedenau, dann ein etwa 80m langes, geschwungenes Wegstück im Park
am "Grünen Teich" in Westend, samt hölzernem Seitengeländer, samt kleinem, baumbestandenen Hang mit Steintreppe hinauf, und dann natürlich noch das ganze ca. 100m x 35m Park-Areal um den
Knabenbrunnen herum, in der Siemensstadt am Rohrdamm / Harriesstrasse, inklusive der Brunnenmauern und Treppen, der drei Skulpturen, der Bänke, Wege und Wiesen und aller Bäumstämme bis
in ca. 6m Höhe. Letztere Parkanlange in golden-herbstlicher Blätterstimmung in - geschätzt - rund einhunderttausend Einzelfotos mitgenommen. :)

Die Fotogrammetrie ansich

Die Fotogrammetrie ist und wird jedenfalls das nächste ganz grosse, und zwar wirklich das GANZ GROSSE Ding, vor allem im Modellbau!
Derzeit wurstelt der Mainstream ja noch mit diesen grobkantigen Klemmbausteinen rum. Ok, für mechanische Modelle, wie z.B. Murmelbahnen und Robotik, sind die Klemmbausteine ja auch ideal.
Aber warum man heute noch versucht, aus Klemmbausteinen möglichst realistisch wirkende Städte nachzubauen, das erschliesst sich mir nicht. Das sieht alles kantig aus wie Minecraft, da kann man
nicht mal rein, keine anderen Leute drin treffen. In der Menge wird so ein Klemmbausteine-Traum dann auch noch arschteuer und einen wahnsinns Platz braucht so 'ne Lego-Stadt auch noch... zieh'
mal einer damit um! ^^
Dabei gibt es doch die Fotogrammetrie. Und da gilt: "Sky is the limit!" :) Im Prinzip kann man alles machen. Denn was die Fotogrammetrie nicht perfekt berechnet, kann man händisch ergänzen.
Mit Bildern von Drohnen kann / könnte man ganze Stadtteile nachbauen (im Prinzip ist die Google-maps-Schrägansicht ja schon sowas, nur dass man jene Szenerie noch nicht aktiv bespielen kann).
Man braucht ja nicht nur Schönes, Anmutiges, Kitschiges nachzubauen, auch Ruinenstädte, Unfälle und Katastrophen und wissenschaftliche Dinge kann man mittels Fotogrammetrie begehbar machen
und für nachfolgende Generationen somit aktiv erlebbar machen (Unfälle werden ja auch schon teils fotogrammetrisch aufgenommen, um auch später noch Ursachen und Haftungsfragen besser und
anschaulicher klären zu können).

Problem der Detailgenauigkeit der Texturen

Das entscheidende Problem ist leider immer noch die Detailgenauigkeit der Texturen. Denn woher soll ein Berechnungsprogramm z.B. wissen, ob ich nun lieber die Spiegelung vom rechten Bild
bevorzuge oder die vom linken Bild. Ob ich lieber das etwas schärfe, dunklere Bild als Textur haben will oder lieber das unschärfere, hellere Bild u.s.w.  Will man am Ende eine wirklich scharfe, detailreiche,
hochauflösende Textur haben, muss man letztlich alle gewünschten Texturbereiche aus jedem Foto einzeln per Maske ausschneiden, dann das Mesh-Modell damit jeweils einzeln belichten und aus all den
aufbelichteten Einzel-Texturbereichen dann auf externem Fotoprog die entgültige Textur zusammenpuzzeln, die Nähte retuschieren und alles insgesamt optimieren.
Und um möglichst viel an Textur übersichtlich und zusammenhängend zu sehen, braucht man wiederum gute, passende UVs. Eine UV ist die aufgefaltete Struktur einer Oberfläche. Beim Würfel ergibt die
Auffaltung bekanntlich z.B. diese typische Hopse-Struktur mit vier Quadraten längs und je eines
links und rechts. Bei hochkomplexen Strukturen aber, wie z.B. einer Efeu-Ranke, wird es schwierig, es alles
als eine zusammenhängende Fläche aufzufalten. Erst recht produzieren die Programme da wieder viel Murks, sodass man die UV-maps, also diese Projektionsflächen wieder händisch auffalten und
aufteilen muss. Zumindest hilft es für die Texturbearbeitung sehr, eine möglichst hohe Bildschirmauflösung zu haben. 4K waren da für mich schon eine deutliche Verbesserung, besser wären 8K, 16K oder
32K in der Grösse einer Wohnzimmerwand, so dass man eben möglichst viel an Textur-Gesamtfläche darstellen kann, um bei der Bearbeitung möglichst viel an Fläche überschauen zu können und
Teilbereiche und Feinheiten entsprechend übersichtlich abgleichen zu können.

Das Verbessern der finalen Textur insgesamt ist ohnhin noch nötig. Die Texturen hier beim Stromkasten sind, wie auch sonst immer, bis zum Anschlag nachgeschärft, kontrastriert u.s.w. Würde ich 1:1 die
Originalfotos nehmen, würde es milchig, mau, grau und ausgeblichen wirken. Oft macht es auch Sinn, bestimmte Bildanteile bewusst irgendwie optisch zu "überhöhen", damit das Detail besser ins Auge
sticht, was in echt vielleicht gar nicht so wirkt, auf dem Modell aber eben ein Hingucker ist oder werden soll.
Bleibt zu hoffen / darauf zu warten, dass auch in diesem Bereich die KI / AI Einzug hält, und sie somit wenigstens die Vorlieben und den Workflow eines jeweiligen Content-Creators lernt und dann selber
künftig übernimmt, oder allerwenigstens keine "Matschtexturen" kombinierter Bildserien mehr auswirft, sondern Bildüberlagerungen besser ausdifferenziert, besser maskiert u.s.w. Oder wenigstens mehrere
Texturierungsversionen als Vorschläge anbietet, aus denen man sich die für einen selbst beste Version aussucht, woraus die KI dann eben wieder lernen kann, was man nächstes Mal gleich haben will.

Auflösung von Textur und Mesh

Bezüglich der Auflösung versuche ich mittlerweile, mit mindestens 1x1 mm zu arbeiten. D.h.: 1 Pixel für 1 mm². Das passt ganz gut, es ergibt nämlich ziemlich genau die in Second Life derzeit max. mögliche
Textur-Uploadgrösse von 1024x1024px. Was durchaus auch noch optisch durchgeht, ist 2x2 mm pro Pixel. Bei manchen Details ist aber selbst 1mm² noch sehr grob, denn bei z.B. kleinsten Insekten oder
Sandkörnchen-Bereichen, da braucht's eine noch deutlich feinere Darstellung.
Ohnhehin finde ich es so faszinierend, was man dann im Nachhinein alles so am Objekt entdecken kann. Feinste Patina-Strukturen, stellenweise Moos, kleine Sandverwehungen, Kriechspuren von Insekten,
kleinste Müllpartikel wie Glasscherben, Plastikreste, feine Verlaufsspuren von Wasser, welches Staub mit sich nahm, ausgeblichene Flächen, die mehr der Sonne ausgesetzt sind als andere Flächen,
durch eindringendes Wasser aufgesprungene Ritzen in Stein und Beton, nuanciert farbliche Unterschiede... kurz: Eine Mikrokosmos-Wunderwelt, die sich bei eben dieser Art des "Hinsehens mit der Lupe"
und bei der späteren, millimetergenauen Verarbeitung in all ihren Facetten offenbart. Da wäre man sonst einfach so achtlos dran vorübergegangen. ;)  Andere Leute bereisen ferne Länder, für mich ist es
jedes Mal, z.B. bei so einem Schaltkasten, wie eine Reise in ein fernes Land, das zudem - ausser mir - noch gar keiner entdeckt hat!
Will man so eine feinste Auflösung von 1x1mm und darunter darstellen, setzt das natürlich voraus, dass man zunächst einmal so hochauflösend und entsprechend scharf und möglichst in HDR fotografiert.
Denn hat man nur wischiwaschi-Fotos von weit weg, nützt das ja alles nichts. Bei der Mesh-Berechnung ist zwar die Bewegungsunschärfe ziemlich egal, da nimmt das Programm den Mittelwert, aber für
die Textur muss die Bildqualität 1A sein. Aber das leisten neuere Cams und Phones ja durchaus schon als Standard, dicht genug rangehen ans Objekt muss man dann halt eben schon noch.
Hier hätte ich beim Bauen gerne noch den kleinen QR-Code-Aufkleber und den 87-Rundaufkleber in der oberen Ecke scharf gehabt (siehe Clip), aber eine schärfere Nahaufnahme dieser Aufkleber gab's in
meinem Bilder-Set leider nicht mehr.
Natürlich wird die 1px=1mm²-Auflösung kaum noch praktikabel, wenn man z.B. ein 100x100 m grosses Areal umsetzen möchte, dann hätte man letztlich nicht weniger als 10.000 einzelne 1024er-Texturen
zuzubereiten und hochzuladen. Und selbst wenn: derzeit würden einem andere inworld-Besucher des Objektes sowas dann komplett um die Ohren hauen, weil es unsäglich viel Ressourcen frisst.
Bei solchen Dimensionen müsste man dann auf wenigstens 1px=4mm² pro 1024er-Kachel hochgehen, damit es dann "nur noch" 2500 Stück sind. Der Kasten hier im Clip hat immerhin auch schon 8x 1024.

Jedenfalls: wenn man nur dicht genug rangeht, kann man letztlich auch alles meshen, was allerkleinste Strukturen hat. Sogar Insekten könnte man erst mittels Elektronenmikroskop aufnehmen, abspeichern
dann im CAD-Programm x-fach vergrössern und dann als Deko ausdrucken. Manch Zahnärzte arbeiten ja schon mit Fotogrammetrie statt mit diesen erhitzten Teigmassen zwecks Abdruck. Habe ich selbst
schon erlebt, da wird nun einfach mit einem Stab in der Grösse eines Kugelschreibers - und ebenso kabellos - die Mundhöhle ausgescannt, und auf dem Bildschirm baut sich das Gebiss auf, und alle
neuen Einsetzteile kann man dann anhand des Digi-Scans erarbeiten. Mit so einem Scan-Stift könnte man dann auch z.B. Pflanzen und Blüten perfekt detailgenau einlesen. Bleibt das Problem mit der
original Farbtextur. Für die Textur braucht man auf alle Fälle klassische Fotos im normalen Lichtspektrum. Ansonsten kann man ja auch noch mit Laserabtastung und vorher gesetzten Markern arbeiten, aber
das ist 'ne Wissenschaft, die man richtig lernen muss. Ich arbeite ja rein bildbasiert, aber auch das ist schon extrem präzise. Die Abweichung beträgt auch bei ca. 30x30m Flächen nur wenige Millimeter, d.h.
wenn man sauber fotografiert bei gleichbleibendem Licht und halbwegs Windstille (kein Blättertreiben), dann ist das nachher auch alles 100% berechnete Originalabmessung. Da man ohnehin bei sehr
grossen Flächen nachher mehrere Teile zusammennähen muss, kann man, falls dann doch noch ein Fitzelchen nicht passt, das Ganze ja noch etwas zurechtziehen.
Aber genau diese Exaktheit ist es, was an der Fotogrammetrie so richtig
Spass macht und Freude bereitet! :)
Dieser Kasten hier ist ja, wie auch sonst alles in der Welt, nicht absolut
geometrisch perfekt, sondern insich verzogen, steht schief, hat unterschiedliche Spaltmaße zwischen den Teilen u.s.w.
Das bildet ein echter "Scan" dann eben auch alles so wunderbar detailgenau ab, hingegen, würde man den Kasten gleich im CAD-Prog bauen, dann wäre er der einfachhalber sicher absolut rechtwinklig und somit wahrnehmbar langweiliger.
Das nach den Fotos berechnete Mesh ist anfangs sogar so genau, dass man jede einzelne Pflastersteinfuge und jedes aufliegende Blatt plastisch abgesetzt und hervorgehoben sieht. Schon so ganz in weiss ist das immer wieder ein genussvoller, leckerer Anblick der Meshes - wie zum Reinbeissen in ein Zucker-Baiser!
Nur leider kann man das in solch hoher Strukturfeinheit nicht spielbar verwerten,
nicht mal praktikabel bearbeiten, also muss man da deutlich polygon-reduzieren,
meist um 90%. Kleine Details, wie die scharfen Schilderkanten, muss man dann
eben wieder per Hand nachziehen.
Man muss da letztlich einen Kompromiss finden, zwischen der faszinierenden
Detailtreue aller Ritzen, Fugen und Kanten und der Bearbeitbarkeit, Spielbarkeit und
Benutzbarkeit des Objektes. Es z.B. gerade noch so weit polygon-reduzieren, dass
Rundungen noch rund aussehen und möglichst keine spitzen Dornen erkennbar
werden, man aber andererseits nicht allzu verschwenderisch mit den Polygonen ist.
Die Qualität der aufbelichteten Textur hängt natürlich in ihrer "Treffsicherheit" dann
ebenfalls davon ab, ob das Mesh noch viel oder nur noch sehr wenig plastische
Strukturfeinheiten aufweist. Auch diesbezüglich muss man dann einen gangbaren
Kompromiss und Mittelweg finden.
    box-mesh


Fazit: Wenn das Problem des derzeit noch schlechten bzw. extrem aufwendigen, weil noch händischen Texturierens, gelöst ist, dann gibt's kein Halten mehr... dann ist das der Durchbruch!
Dann natürlich noch das Warten auf wirtschaftliche 3D-Farbdrucker! Wenn die mal kommen, dann könnte ich mir vorstellen, sogar mal eine Firma zu gründen, die 3D-Modellbau betreibt.
Einige meiner Modelle bräuchte ich schon jetzt dazu nur noch in .stl abzuspeichern, schon könnten sie in allen gängigen Modellbau-Maßen ausgedruckt werden.
Ein Hersteller von Modellbahnzubehör hat dieses Jahr, 2023, bereits Vollfarbausdrucke von Figürchen im Programm, welche allerdings nur in Z und N, also in den allerkleinsten
Winzmaßstäben angefertigt / ausgedruckt werden, weil es in grösseren Formaten nicht mehr bzw. noch nicht wirtschaftlich darstellbar ist.

Lohnenswerte Sets

Was mich wundert, ist, dass nicht schon viel mehr Leute Fotogrammetrie machen, vor allem ersteinmal einfach die Objekte aufnehmen und die Bilder-Sets irgendwo anbieten und tauschen oder verkaufen.
Seit 2015 sammele ich nun Objekte und Locations, und auch wenn ich natürlich nicht aus jedem Objekt ein entgültig spielbares Produkt herausarbeite, so habe ich doch immerhin schon die Bilder-Sets. :)
Die sind ja nicht wertlos, denn man kann jeder Zeit etwas daraus generieren, also die Objekte oder Landschaftselemente daraus bauen bzw. rekonstruieren. Und je älter die Sets werden, desto besonderer
ist / wird es wiederum, wenn man das schon hat, auch weil es derzeit eben noch so wenig Leute machen, solche Sachen penibel genau aufzunehmen.
So könnte z.B. ein Drohnenpilot ein freistehendes Haus so genau wie möglich abfliegen, was ja durchaus schon viele Leute machen, aber für eine gutes 3D-Objekt-Set braucht man dann eben auch noch
gründliche Aufnahmen aller Texturdetails vom Haus von nahem, vielleicht dazu noch die Eingangswege und Terrassenplatten "gescannt", dazu die genauen Texturen von Markisen und all sowas - und so hat
man, auch wenn man das Haus nicht gleich baut, immerhin das Set, was durchaus seinen Wert hat, denn man kann das Haus daraus bauen, und zudem hat man einen bestimmten Zeitpunkt des Zustandes
für die Nachwelt letztlich richtig in 3D rekonstruierbar konserviert. Nur macht das eben gar keiner, alles so genau aufzunehmen. ;) Na ja, noch nicht. Bald machen's alle jeden Tag. ^^

Diesen Schaltkasten sehen / erleben wir ja hier im Zustand vom 6.12.2015, und das ist jetzt, 2023 schon richtig historisch. Auch kann man ja, wenn man erstmal das Objekt fertig gebaut hat, die primären
Texturflächen zu späteren Zeitpunkten neu fotografieren und somit verschiedene Versionen der "Bemalung" aus verschiedenen Jahren bzw. Zeitpunkten präsentieren. Ich hätte hier z.B. zeigen können wie
sich der Kasten im Laufe der Jahre äusserlich verändert, denn es gibt ihn heute noch, nur natürlich mit längst ganz anderer Oberfläche. Dann hätte ich vielleicht 1x im Jahr die Textur neu gemacht und
könnte ihn somit als Serie in seiner Veränderung in mittlerweile 8-fach verschiedener Texturversion zeigen. Bei einer Graffitiwand habe ich das schon 1x gemacht. Die Wand aufgenommen, gebaut, und
als sie nach Wochen fertig war, da waren bereits neue Farbmuster übersprüht, die habe ich dann gleich wieder aufgenommen, somit kann ich nun schon zwei Texturversionen der gleichen Wand herstellen
und bestimmt kommen im Laufe der Zeit wieder andere Oberflächen hinzu, die ich nun im Prinzip, wenn ich Lust habe, immer wieder neu meinem Modell hinzufügen kann und es inworld dann so
programmieren kann, dass sich per Klick auf die Wand die Textur ändert oder ersteinmal ein Auswahlmenü für mehrere Texturversionen des Modells erscheint.

Aber wie ich schon sagte: Fotogrammetrie ist das nächste grosse Ding! Ein Verfahren, mit dem man quasi "im Vorbeigehen" sich die Welt als 3D-Objekt mitnehmen, inworld spielerisch geniessen - und
wahrscheinlich bald sogar wieder in Farbe ausdrucken und sich auf den Nachttisch stellen kann.



Heide-Hahneberg


    Der Himmel über Stalingrad.             2019 / 2022.            Original 6016x4000px.

Ein Foto von Oktober 2019, aufbereitet Okt. 2022.  Heide am Hahneberg.
Auch hier wollte ich natürlich meine Avatare reinsetzen und zwecks dessen vom Vordergrund ein virtuelles Diorama bauen. Ich hatte hier allerdings
als 3D-Objekt-Bildbasis nur einen kleinen Bereich um den rötlichen Busch herum umgesetzt, sodass diese Location von den möglichen Aufnahme-
perspektiven her arg eingeschränkt im "Diorama" wäre.
Als zusätzliches Detail würde ich ein Holzkreuz am Rande setzen, auf dem ein Soldatenhelm hängt. Und die Avas (natürlich dann wieder meine
beiden Zwillinge) gehen in olivgrün mit Marschgepäck auf dem Sandweg dem Horizont entgegen. Vielleicht noch ein aufgeschnittenes Pferd am
Wegesrand und ein Fahrzeugwrack.

Dieses Bild auch als eine Hommage an meinen Opa väterlicherseits, der seinerzeit irgendwo bei Stalingrad fiel. Wohl nicht direkt in Stalingrad,
sondern irgendwo auf dem Weg dahin, zumindest tief an der südlichen Ostfront. Wo genau, das wusste keiner mehr aus meiner Familie.
Da mein Vater Januar '44 geboren war, musste mein Opa ja zumindest noch April '43 in der Heimat gewesen sein, also kann es nicht mehr
im Kessel von Stalingrad gewesen sein, aber eben irgendwo an der Ostfront beim vergeblichen Versuch, den Vormarsch der Russen aufzuhalten.
Mein Vater hat seinen Vater ergo nie gekannt.

Als ich 2019 in jener Heide war, da dachte ich: Ja, so muss es gewesen sein! Die unendliche Weite der Landschaft... ein leichter Wind treibt die
Wolken majestätisch am Himmel... die Heimat so weit weg wie all die Erinnerungen an die Jugend, an die Kindheit, an die Familie, an die erste Liebe.
All jene nun mehr und mehr verblassenden Erinnerungen an die einstige Hoffnung und Zuversicht ans noch kommende Leben.... Und hinter jedem
Busch, hinter jedem Hügel kann der Feind versteckt lauern... Mündungsfeuer, einschlagende Geschosse... das ferne Grollen der Kanonen und das
Rasseln der Panzer...  Ja ,so muss es gewesen sein - wahrscheinlich nur deutlich kälter als hier im Frühherbst in der Heide.
Auf dem Gefallenschrieb, den mir mein Vater um 1990 mal gezeigt hatte, stand irgendwas mit: "Wurde durch Mörsereinwirkung getötet".
Stempel drunter und Ende. Mit der Kompanie oder irgendwelchen weiteren Daten diesbezüglich auf dem Schrieb wusste keiner was anzufangen -
und wollte auch keiner mehr was drüber wissen, machte ja auch keinen Unterschied mehr.

Aus "Stalingrad", 1993:

... ich hatte Heimaturlaub, weil ich drei Panzer geknackt hatte... und als ich heim kam, da war meine Frau... sie hat versucht, mich zu verstehen,
und je mehr Verständnis sie hatte, desto mehr habe ich sie gehasst. Sie war mir fremder als jedes Frontschwein. Und dann kam ich zurück an die
Front - ja, da war ich wieder zu hause! (Singt mit den Kameraden zusammen): O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter.

Warst du schon mal in der Wüste? Ist zum Kotzen da! Ist so heiss, dass dir dauernd überall der Saft runterläuft....
...du denkst, du schmilzt weg wie 'n Stück Butter.... ich sag' dir, Wüste ist scheisse....
.......bis auf die Sterne.... die sind so nah..... weisst du das?

So.  Ist.  Krieg.      Das ist die Wahrheit über Krieg.     Da ist nichts beschönigt.
                      



Walliser Strasse, 1995

Format: 55x75 cm.
Kultige Sechseck-Muster als Vorplatz der Beton-Brut-Anlage, heute nicht mehr so existent, der Vorplatz ist viel Grünfläche gewichen, die Gebäude saniert und um- und angebaut.
Das Spar-Logo heute, 2022, durchaus noch stärker populär (durch Sponsor-Werbung auf den Startnummern bei der Leichtathletik-EM) als damals.

    Dies ist nun leider das letzte Bild aus der Reihe "Steffy meets Katerina". Denn die Kooperation war leider nicht mehr ökonomisch sinnvoll darstellbar. Schade, aber was nicht mehr geht, geht halt nicht mehr.
    Es dauerte pro Bild letztlich schlicht zu lange. Denn ich brauche im Prinzip rund 20 Bilder pro Monat, um aus der Sache halbwegs einen Unterhaltungswert durch regelmässiges Publizieren herauszuholen.
    Damit eine gewisse dauerhafte Linie mit erkennbarer Struktur in das Thema hineinkommt. Hingegen Einzelstücke, alle paar Wochen eines, nützen mir dann doch recht wenig. Ist zwar mal ganz originell,
    aber ergibt eben keine konzeptionelle Linie.
    Ich plan(t)e allein aus meinem Archiv aus jeder Mädels-Session wenigstens drei Bilder für eine künstlerische Neuinterpretation bzw. Abmalen herauszusuchen, was bei 100 Sessions dann allein schon
    300 Bilder ergibt. Dazu noch einiges Neues an Themen und Serien, vielleicht auch neue Models und virtuelle Charaktere. Oder allein nur ein paar reine Landschaftsserien würde ich gerne umsetzen
    lassen, da kommen/kämen also bestimmt so ca. 500 Bilder in zwei Jahren zusammen.

    Ein Bild braucht für mich auch nicht unbedingt so auszusehen wie ein 2x3 Meter großer Ölschinken von der Seeschlacht im Skagerrak, der im Foyer eines Reederei-Kontors hängt (auch wenn ich
    natürlich nichts dagegen habe, wenn es denn so aussieht). Es genügt, einfach die markantesten Formen- und Linienproportionen des Bildes umzusetzen, dazu ein paar wichtige inhaltliche Details
    und das Ganze eben mit einer besonders individuellen, künstlerischen Note. Ich setze für ein Bild 1-4 Stunden an. Das ist nicht lange, ist aber machbar (wenn man sich mal ein paar Vids in Youtube
    anschaut, wie schnell solcherlei Bilder entstehen können). Zumal man heutzutage ja auch allerei digitale Techniken zur Hilfe und somit zur deutlichen Beschleunigung des Malvorgangs nehmen kann / könnte.

    Hauptsache das Resultat ist formensprachlich schön ausgeglichen und originell-individuell. Es braucht nicht zwingend fotorealistisch auszusehen, denn dann kann man sich ja gleich das Foto angucken.
    Und reine Digi-Filter zur Oberflächenverfremdung sind eben wieder zu technisch-gleichmässig und bringen keine personenbezogene Individualität zum Ausdruck.
    Nichtsjedestotrotz habe ich auch mit Digi-Filtern und deren vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten experimentell durchaus ansprechende, weil durch vielerlei Abmischungen letztlich wieder sehr individuelle
    Neukreationen erstellt, aber ich will mich diesbezüglich nicht wieder ausschliesslich in meinem eigenen, zwanghaften Suff suhlen. Ich mag Zusammenarbeit!
    So wie z.B. seinerzeit im Bauhaus die Avantgarde im Zusammenspiel ganz neue Techniken ausprobiert und erforscht hat, ganz neue Formensprachen und Inhalte entwickelt hat. Das finde ich faszinierend
    und das müsste doch heute auch noch bzw. mal wieder gehen, denke ich.
    So wie das Miniaturwunderland oder die Modellbundesbahn das Thema "Modelleisenbahn" ganz neu interpretiert und es mittels Zusammenarbeit an einem speziellen Projekt in neuer unterhaltsamer Frische
    präsentiert. Das Metier als Solches einfach mal aus der verstaubten Mottenkiste holen und im Zusammenwirken und mittels aktueller Technik ganz frisch und unterhaltsam und modern-luftig aufbereiten. :)

    Ich brauche keine zeichnerischen Vollprofis, die für international operierende Grosskonzerne die Werbekampagnen umsetzen, die die Wandbilder für die Filialen malen und Titel-Cover fürs Time-Magazin
    machen, ich will aber auch keine Elfjährigen, die gerade das erste Mal einen Filzstift in der Hand halten. Auch keine Hobbyisten als Semi-Profis, die sich auf Haustiere und Hochzeitspaare spezialisiert haben.
    Ich brauche irgendwen "ganz Normales" dazwischen. ;)  Und pro Bild eben max. 1-4 Stunden Zeitkalkulation, das muss halt reichen, um dann irgendwie mittels irgendeiner Technik und mit individuellem
    Touch und allerlei Mischungen und Ideen da was Originelles, sehenswert-Unterhaltsames rauszuholen.
    Klar, da gibt es "Urban Sketching" - obwohl mir jener Stil oftmals tatsächlich etwas arg simplifiziert, also etwas zu schlicht und öde ist, aber obere Priorität hat eben die Zeit, die das nur max. dauern darf
    und ohne dabei allzu viel an Korrekturen im Umsetzungsprozess besprechen zu müssen.

    Daher denke ich mittlerweile an Mangas (die Zeichner nennt man "Mangaka"). Mangas sind natürlich wiederum ursprünglich rein japanisch von den Charakteren und vom Ambiente her, aber es gibt auch
    europäische Varianten, zumindest wäre das eben mal wieder was Neues, auch europäische Szenen und Charaktere zu realisieren. Mal schauen, was alles so auf die nächste Convention kommt... vielleicht
    ergeben sich dort ein paar zu meinem Projekt passende "mittelständische" Connections. Oder mal zufällig im Web. Vielleicht auch Leute aus aufstrebenden, jungen Gesellschaften wie Südkorea, China, 
    Polen, Ukraine, Baltikum... die dann die analogen Mittel und digitales Zeichentablett zugleich verwenden und nutzen... schaun mer mal.

Alle weiteren Aquarelle aus der Serie: Steffy meets Katerina

 


.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Virtuell - Der letzte Sommer

Der letzte Sommer.       2016  (2022 etwas überarbeitet).        Origialgrösse: 1720x1044px.

Achtung, Achtung! Hier ist der Befehlsstand der 1. Flakdivision Berlin.
Die gemeldeten Bomberverbände befinden sich im Raum Hannover-Braunschweig!
Wir kommen wieder!

(0:48 wahrscheinlich: Dann brauchen wir den Unsinn doch nicht mehr.)

Mir kommt dabei da irgendwie - aber doch unweigerlich - ein Leserkommentar aus der "Welt" vor etwa 1-2 Jahren in den Sinn, der da
bezüglich des Zustandes unseres Landes und unserer Gesellschaft in nur einem kurzen Satz treffend formulierte:  Es wird immer blöder!

Dieses ältere Bild oben auf soll mich daran erinnern, dass ich bald 'ne neue Kategorie-Unterseite
 für die virtuellen Bilder und die Aquarelle aufmachen muss - hier wird's allmählich wieder zu voll.



Eingang Ernst-Reuter-Sportfeld

      Eingang zum Ernst-Reuter-Sportfeld. Dieses Bild fand ich in diesem Bearbeitungszustand just beim Durchsehen meines 2021-Archives.
      Eine Aufnahme vom Pfingstmontag 2021. Ist zwar kein Mädel mit drauf, das ist aber auch kein Dogma bei mir, es geht ja auch mal mit ohne drauf. ;)
      War natürlich gedacht als "Set" für die Avatare, den Weg habe ich zusätzlich als 3D-Objekt umgesetzt, sodass die Avas dann darauf posen könnten.
      Ist halt nur so immens viel Aufwand, eine Reality-Virtuality-Collage zu bauen, sodass dieses Bild auch so ganz nett aussieht, zumal es jetzt schon
      ausgeschnitten war. Sehr kultiges 50er-Design! Ernst Reuter war Berliner Bürgermeister von 1951-53. Das Stadion liegt an der Onkel-Tom-Strasse.
      Die Dachschrift stellt sich allerdings nur von der Seite so deutlich gelb dar! Auf den ersten Blick denkt man natürlich, die Buchstaben seien richtig voll
      plastisch-dreidimensional, sie bestehen aber nur aus dünnen Blechen, die Buchstaben sind daher von vorn nur gegen hellen Himmel zu erkennen:

  Ernst-Reuter-Sportfeld - Blechschrift



Virtuell - Operation Enigma

"Operation Enigma"
September 2021, Originalbild: 11000 x 6500 px.

Operieren jetzt am feindlichen Geleitzug...    beide E-Maschinen AK voraus...    Backbord 5, neuer Kurs: 180°...   Rohr 1 bis 4 bewässern für Fächerschuss...   auf 107° gehen, Anlauf beginnt....   Torpedo 1: LOS!!! ....     ..... Rückmarsch     ..... Alaaaaarm!!!!

Gewidmet den 30.000 sinnlos gefallenen U-Bootmännern des Zweiten Weltkrieges, die - letztlich nur noch hilflos dem hochfrequenten Sonar-Puls des gegnerischen Radars ausgeliefert und
eingesperrt in ihre Blechdose - draussen auf dem weiten Meer blieben...   ...die seinerzeit keine Chance hatten, zurückzukehren!     Das Boot - Remix         Sonar Sounds        You only live twice




Virtuell - Tulpen aus Amsterdam

"Tulpen aus Amsterdam"
April 2020, Wallenbergstrasse, Ecke beim Fennsee / Stadtpark Wilmersdorf.
Originalbild: 8110 x 8260 px.

                                                                       -----  Wenn der Frrrrüühling kommt, dann schick' ich dir: Tulpen aus Amsterdam.
                                                                          ...was mein Mund nicht sagen kann, sagen Tulpen aus Ammsteerdaaham.  -----

Ein Set vom April 2020. Jetzt im Sommer '21 wollte ich ein örtliches Vergleichsbild machen, aber als ich dort war, sass ein Hippie auf dem Steinbalken und bearbeitete eine Trommel, ich ging noch eine Runde, aber der war dort sehr zufrieden am Verweilen. Ich ging einige Tage später nocheinmal vorbei, da standen zwei Kombis auf der Ecke und zwei Familien luden den Inhalt der Transporter hin und her. So kam ich erst 2023 wieder vorbei, um mal Vergleichsfotos zu machen (siehe unten).
Der Balken liegt heute längs statt quer, was ja auch mehr Sinn macht, um wenigstens zur Not Fahrzeuge durchlassen zu können. Und das Schild, dass hier ja jemand so schön in diese psychedelische Form gebracht hat, wurde durch ein neu-glattes Schild gleichen Motives und noch etwas tiefer hängend ersetzt. Diese "Geschützte Grünanlage"-Schilder stehen in Berlin gefühlt alle 50 Meter, auf alle Fälle immer vor Parkeingängen und triggern mir dann jedesmal unweigerlich die Tulpen aus Amsterdam ins Ohr. Auf etwas älteren Schildern dieser Art steht/stand noch zusätzlich der Schriftzug "Gesetz vom 3.11.1962", wobei das Datum schwanken kann/konnte. Auf neueren Schildern ist das Gesetzesdatum eher nicht mehr vermerkt. Der Wegesrand zu den Parzellen ist heute, ein Jahr später, bereits komplett blickdicht, weil meterhoch bewachsen, da müsste erst wieder "gerodet" werden, um überhaupt wieder so einen Blick bis zu den Häusern hinten zu ermöglichen.
Im Prinzip haben wir hier ja noch ein richtig freies Eckgrundstück in bester Lage am Stadtpark! Hier wird also, anzunehmender Weise, bald eine Moschee gebaut, nachdem ein chinesischer Investor das Grundstück per Förderungs-Subvention erworben hat - oder sowas in der Art. Eine Parkhochgarage wäre in Berlin auch sehr sinnvoll für die vielen Autos, die alle einen Parkplatz suchen, d.h. die Autos suchen ihren Parkplatz derzeit noch nicht selber, sondern deren Fahrix suchen einen solchen. Aber eine Parkhochgarage wird wahrscheinlich an der diesbezüglich besonders stark ausgeprägten, gesellschaftspolitischen Missgunst der Grünen scheiteren, denke ich mal. Oder ein Lidl kommt da hin. Oder wieder so ein neuer, origineller Ladenleerstands-Center aus Glas und Marmor. Im besten Falle wird's der üblich-üble Betonwürfelhusten als Wohnsurrogat mit diesen ja enorm trendigen Schiessscharten als Fenstern. Ach, keine Ahnung. Wahrscheinlich wird hier gar nichts gebaut, sondern es wuchert letztlich alles komplett zu! Gefühlt wuchert ja ganz Berlin schon zu einem Urwald zu. Immerhin auf der anderen Strassenseite ist schon kräftig Baustelle, da war vorher 'ne Brache oder Industrie-Ruinen oder sowas. Man sieht das auf maps.

Der Steinpfeiler ist zwar nicht der Originalpfeiler des Ortes, sondern steht im Original am Olympiastadion, aber das tut sich ja optisch und inhaltlich nicht allzu viel.
Schild, Pfeiler und Boden sind also selbstgebaut, alle anderen Objekte sind eingekauft.
Das Set als solches ist/war ein sehr anspruchsvoller Aufbau aufgrund der ausgeprägten Licht- und Schattenunterschiede und weil dazu die Abmischung "Vordergundaufbau vs. Hintergrund" hier keine gerade, einfach strukturierte Linie ergibt. Ebenso passten letztlich Vordergrund und Hintergrund nicht mehr exakt zusammen, weil ich auch hier für den Hintergrund wieder zwei Bilder mit leicht versetzen Fluchtpunkten vermixt und perspektivisch ge- und entzerrt habe. Da es also im Prinzip bei keinem Bild wirklich exakt zusammenpast, muss ich dann immer irgendwie den Übergang "malerisch" per Hand kaschieren, was dann immer ziemlich fummelig ist, wenn man eben nicht gerade eine horizontale Schnittlinie wie "Bürgersteig vs. Hauswand" hat und wo dann noch durchgehend gleichmässige Beleuchtung ist.
Die Licht-Schatten-Verhältnisse sollen/müssen sich ja etwas logisch auf den platzierten Objekten wiederspiegeln, die Beiden sollen möglichst noch gerade so im vollen Licht stehen, deren Schatten wiederum soll möglichst nicht die Tulpenständer hinter ihnen bedecken. Hier erkennt man, dass die Tulpenständer zu den Mädels versetzt stehen, um eben deren Schattenwurf soweit wie möglich zu entgehen, andererseits müssen die Ständer auch gut passend zur Form- und Kantenstruktur des Hintergrundes sowie auch noch gut zueinander passend platziert sein, was wiederum die Wahl des Standortes im Vordergrund stark einschränkt. Etwas Armschatten fällt noch auf die blauen Tulpen, das war der beste Kompromiss in der Platzierung.
Erst wollte ich die Beiden ganz leger anziehen, mit T-Shirt und Shorts oder in engem Jumper, aber da der Hintergrund schon so unruhig und dominant ist, wirkten diese relativ grossflächigen und plakativen Kleider am besten. Die Netzstiefel sind wieder dieselbem vom FU-Dahlem-Bild, ich wollte sie hier nochmal richtig zur Geltung bringen bzw. zur Geltung bringen lassen. Die Spatzen bewegen sich inworld, somit konnte ich hier schön zwischen verschiedenen Posen auswählen. Und sie zwitschern sogar richtig intensiv und vielseitig. Wirkte beim Fotografieren dann sehr lebendig. Man kann die Spatzen auch so einstellen, dass sie erst loslegen, wenn inworld der Morgen anbricht, dann sind sie nachts ruhig. Oder man kann sie auch ganz abschalten.
Der Schattenfleck auf dem Boden vorm ersten Tulpenständer ist Sprühnebel von Graffitisprühern, der helle Bereich unter dem zweiten Regal dahinter ist hingegen eine relative grosse Kreidemalfläche. Ich wollte diese Kreidemalereien beim Aufnehmen eigentlich erst ganz im Vordergrund zusammen mit dem Steinbalken haben, habe mich dann aber im Nachhinein für den Pfeiler im Vordergrund entschieden, den ich dafür dann eben noch nachträglich irgendwoanders "einsammeln" musste, weil ich ihn vor Ort nicht mit umgesetzt hatte.

Während ich jeweils an einem Bild arbeite, entstehen in der Zeit rund 10-20 weitere neue Sets, so dass ich mir mittlerweile aus 150 Sets mit zudem noch unterschiedlichen Hintergrundrichtungen/Bildern/Perspektiven das nächste heraussuchen kann, was ich als virtuelles Bild umsetzten will. Dieses Bild wollte ich nun eigentlich mal ganz schnell für endlich mal einen Insta-Account machen und von da an dann so alle drei Tage ein neues Bild, aber das wird nichts! Es dauert je Bild viele, viele Stunden, Tage und somit Wochen. Denn wenn's so schnell und einfach ginge, würden's ja alle machen. Ausserdem, was ist, wenn die Bilder dann auf Account nur einen Shitstorm verursachen... was ist, wenn die mir sagen, die sind nicht gut... ich glaube, das ist nur sehr schwer für jemanden zu verkraften! (Zitat - McFly in den 50ern als SF-Autor).
Ausserdem komme ich kaum zum Arbeiten, denn immer wenn ich anfangen will, erwische ich mich dabei, dass ich endlos lange in Schönschrift den Namen "Luisa" male, mit vielen Herzchen drumrum... ;)  Hört und singt immer noch: Let me be your Oxygene...!


Vergleichsfotos - Strassenecke

Vergleichsfotos der Ecke, Juli 2023

Der gleiche Standpunkt am ehesten in Bild A, ist allerdings hochkant aufgenommen, daher rechts nichts weiter drauf und Standpunkt zu weit vorn, sodass der Pfeiler noch
nicht mit drauf wäre. Standpunkt Bild B ist viel zu weit rechts, jetzt aber schon der Pfeiler mit drauf. Standpunkt C ist zu weit entfernt hinten, der Boden ist perspektivisch
bereits sehr flach, der vordere Baum steht schon rechts von den hinteren Bäumen, der Pfeiler endet höher als der Gullydeckel und steht schon deutlich rechts von diesem,
obwohl der Pflasterweg immer noch stark nach rechts läuft. D zeigt ein neues Tulpenschild in 2023er-Aufmachung mit Standort im Gras links vom Baum und jetzt mit
deutlichem Hinweis, dass die Vogelfütterung in dieser Grünanlage verboten ist, aber die Spatzen befinden sich hier ja noch vor dem Schild. ;)
Perspektive E jetzt am ehesten mit dem Pflasterweg wie auf Collage zu sehen, geht hier aber immer noch ganz gerade nach hinten, während auf dem fertigen Bild
der Weg ja sogar noch schräg nach links verläuft, also mit Blickpunkt von noch weiter links aus.
Anhand dieser Vergleiche erkennt man nun sehr gut, wie extrem künstlich die Perspektive des fertigen Bildes ist, wie zusammengesetzt die Elemente, Blickwinkel und
Fluchtpunkte sind, die so letztlich gar nicht mehr der realen Anordnung und dem realen Blickwinkel von nur einem bestimmten Standpunkt aus entsprechen. Aber gerade
deshalb wirkt das fertige Bild unverwechselbar mit künstlerisch-kreativer Handschrift, wirkt lebendiger, weil "voller" und bekommt etwas Wimmelbild-Charakter und einen
Hauch von "Naiver Malerei" durch den sehr stark nach unten gekippten Vordergrund.
Somit wird auch klar, wie schwierig es letztlich ist, zwei oder drei Hochkantfotos mit dann ja auch zwei, drei Fluchtpunkten zu einem breiteren Panorama nahtlos zusammen-
zusetzen und dazu passend dann auch noch den inworld in 3D aufgebauten Vordergrund so zurechtzumachen, dass er sich ebenfalls möglichst nahtlos an das Hintergrund-
panorama fügt und dazu seine ganz eigene Bildperspektive bietet, mit dem markanten Draufblick von stark schräg oben.
Die Büsche 2023 sehr dicht gegenüber 2020, das Grundstück ansich aber immerhin - 3 Jahre später - noch unbebaut mit derselben Kleingartennutzung.
Der Nadelbaum hinten vor der Hauswand ist gefallen.



Virtuell - Die Rueckkehr zum Mond

Forum Vniuersitatis: "Mare Asterisk Toleranzia Tranquillitatis Berolini"    oder:   "Die Rückkehr zum Mond".
November 2019, FU-Dahlem.
Originalbild: 10488 x 5728 px.

Location

Vorplatz des Henry-Ford-Baus der Freien Universität Berlin, von der Boltzmannstrasse aus gesehen. Oder auch hier direkt Streetview.
Im November 2019, an einem der letzten noch sehr warmen, milden Herbsttage, war ich dort spazierengehen - "hiken" sagt man ja heutzutage - und dieser Platz lag so ziemlich am Ende meiner Route
durch den Thielpark. Ich verweilte etwas erschöpft auf der Bank rechts, für ein kleines Päuschen. Und da war es im späten Sonnenlicht so ruhig und still rundherum, kein Betrieb nirgends, dass sich mir, bei dem relativ riesigen Platz, schnell die Assoziation "Mare Tranquillitatis" aufdrängte. Zumal ja Musk, Bezos, Chinesen und Konsorten derzeit mit Hochdruck daran arbeiten, mal wieder auf dem Mond eine Runde Golf spielen zu können. So sass ich da also etwas verloren, und nur eine junge Frau, dem Anschein nach aus dem fernen Asien, kam von Zeit zu Zeit aus den Büschen hervor und verschwand wieder darin, um darin wohl einige exotische Kräuter zu sammeln. Nachdem sie ihr Tagwerk dann getan und entgültig alles frei und ich erholt war, konnte ich anfangen, das Gelände aufzunehmen. Der Platz misst etwa 42x22m, jede Platte ist 1x1m gross, das sind also insgesamt ca. 900 Platten. Ich hatte allerdings nicht den Nerv, wirklich alle 900 Platten ganz penibel zu fotografieren, so habe ich "nur" 108 Platten (12x9) aufgenommen und aus diesen Platten dann am Rechner mittels Korrigieren, Spiegeln, Drehen, Versetzen und Bemalen die komplette Fläche so aufgebaut, dass man keine Wiederholung wahrnimmt.

Plattentextur

Schwierig war es, für den Szenenaufbau die Plattentextur so zu tönen, dass nicht mehr die Nahtlinien, also die Plattenritzen durch Dunkelheit betont sind (wie eigentlich im Original mit starkem Kontrast), sondern die Plattenflächen durch Helligkeit betont sind. Denn bei der dunklen Originalbetonung der Ritzen sah es so aus, als würde die Szene auf einem schwarzen Gitterrost stattfinden und dann wäre es auch unlogisch, weil man da einen Putt gar nicht sauber ausführen kann, wenn die Plattenzwischenräume so uneben sind. Aber es durfte auch wieder nicht zu kontrastlos, nicht zu mau werden, also letztlich nicht bloss nach bedrucktem Teppich oder nach glattem PVC oder eben nach zu starker Bearbeitung aussehen. So ist's nun, denke ich, ein guter Kompromiss geworden.

10-12K


In 10K ist das Bild natürlich noch sehr viel detailreicher strukturiert, da erkennt man dann noch die Bänder, mit der die Fahne an den Halterungen festgebunden ist, auch das Tauben-Auge ist als Detail noch schön akzentuiert und der Schriftzug "Freie Universität Berlin" ist klar und deutlich ein Element des Gesamtbildes. Jau, an 10K kann man sich schon gewöhnen! Hoffentlich kommen bald die ersten bezahlbaren 16K-Bildschirme auf den Markt. Aber wenn endlich die 16K-Monitore Einzug halten (dann natürlich mit ensprechend grösserer Bildschirmfläche, damit man's auch sieht), dann gehen die Screenshots vermutlich schon bis 48K. Derzeit ist bei mir bei so ca. 12000x7000-Screenshot Schluss, darüber hinaus stürzt mein System ab. Dennoch merkt und erkennt man bei 12x7K wie fipselig wenig Auflösung 4x2K im Vergleich dazu noch ist.

Verzerrte Bildperspektive

10-12K ist jetzt insofern schon prima, weil ich nun zwei, drei 6K-Hintergrundbilder zusammensetzen kann, ohne nachher Auflösungsverluste zu haben. Meine Digis sind derzeit noch je max. 6000x4000 bei der Aufnahme. In der Vorbereitung fürs Set nehme ich auf alle Fälle erstmal eine Perspektivkorrektur des Haupthintergrundbildes vor, damit z.B. die horizontalen Linien auch wirklich gerade sind. Und damit sich eben weitere, nebenstehende Bilder gut und parallel anfügen lassen. Hier sind drei Bilder zusammengesetzt, was dann letztlich etwa auch 10K-Breite entspricht.
So gut wie alles im Hintergrund ist begradigt, gezerrt, gestreckt, gestaucht, erweitert, retuschiert u.s.w. Somit ist das ganze Bild letztlich perspektivischer Quatsch, wie z.B. auch das Eldenaer-Brücke-Gesamtbild perspektivisch irreal ist, aber das merkt man nicht, bzw das macht den Reiz des Bildes letztlich überhaupt erst ein wenig aus. Eine wirklich echte Perspektive wäre hier und beim Eldenaer-Bild deutlich langweiliger, allein weil dann weniger Bildinhalt drauf/drin wäre und weniger abwechslungsreiche Bezugs- und Fluchtpunkte und "Hingucker" im Bild wären. Die Gesamtkomposition lässt
sich im Nachhinein durchs "Collagieren" noch deutlich aufpeppen.
Da hier also drei Bilder zusammengesetzt sind, verliefen die Fluchtlinien der einzelnen Plattenritzen somit unsymmetrisch, liefen also auf drei Fluchtpunkte zu. So musste ich sämtliche vertikale Plattenritzen des Hintergrundbildes, wie daraufhin auch alle nach hinten laufenden Ritzen der Bodenplatten der Stellfläche, neu ausrichten, begradigen, neu anwinkeln und zueinander passend setzen.
Am Ende ergibt sich dadurch immerhin und auch bewusst ein relativ "händisch" gezeichnetes Bild, was im Original so nicht zu fotografieren gewesen wäre und dadurch - hoffentlich - etwas origineller, etwas abwechslungsreicher und inhaltlich vielseitiger wirkt, und somit im Ganzen künstlerisch interessanter wirkt, dabei aber - hoffentlich - noch szenisch glaubhaft bleibt, als es ein einziges, unbearbeitetes Hintergrundfoto mit 1:1 direkt passendem Vordergrund hergeben würde. Das Zusammensetzten von einzelnen Hintergrundbildern ergibt sich aber auch deshalb, weil ich dadurch schlicht mehr Platz / mehr Stellfläche für den vorderen Aufbau erreiche.

Objekte

Mondlandefähre, Taube und Golfschläger und natürlich auch die Space-Suits und Stiefel sind gekauft, Looping, Blumenpötte, Golffahne und Posen sind selbstgebaut.
Diese LGBTQXY-Gay-Lesbian-wasweissichsonstnochallesaussernormal-Fahne wollte ich eigentlich exakt im Look von Stars&Strips umsetzten, aber ein einziges Gendersternchen auf sozialistischem,
rot-enteignetem Grund sah dann doch am markantesten aus. Was es da aber auch alles für Farb-Fahnenvorlagen der Community gibt! Quasi sogar mehr Varianten als es unterschiedliche Länderfahnen auf der Erde gibt. Boah ey! Aber wenn Berliner Uni, dann geht's natürlich nur und mindestens mit der universellen Toleranzia-Regenbogenfahne dabei. Klar, versteht sich von selbst! :)
Ursel hat sich für diesen Putt für ein Eisen entschieden, da es hier, hindernisbedingt, doch etwas kräftiger zugehen muss, als bei einem rein gradlinigen Putt, wo dann selbstredend auch ein Putter zum Einsatz käme. Die Fähre habe ich, so gut es zu ermitteln war, in die Originalgrösse gescaled (wurde als Tischmodell verkauft). Somit sieht man mal gut im Vergleich, wie gross die Mondlande-Einheit in der Realität ist. Mir wurde die Grösse beim Zusammenstellen der Szene erst so richtig bewusst, gerade weil ich ja auch in echt auf dem Platz war. Die Fähre, vor allem deren Oberfläche, hätte gerne noch um Einiges fotorealistischer aussehen dürfen, aber ich war froh, dass überhaupt 'ne Fähre erhältlich war. Solcherlei Modelle gibt es dann doch nicht so viele zur Auswahl im SL-eigenen Shop. Bliebe dann als nächster Schritt nur, ausserhalb von SL, also auf anderen Marktplätzen für 3D-Modelle, ein solches Modell einzukaufen. Aber woanders kostet so ein Modell dann gerne mal dreistellig und muss dann dennoch langwierig bearbeitet und stark polygonreduziert werden, um es "spielbar" auf SL hochladen zu können.

Mond

Der Mond stand am Aufnahmetag zwar nicht genau an jener Stelle, der ganze Himmel ist nachträglich reingesetzt, aber immerhin habe ich Himmel mit Mond im April '21 exakt so fotografieren können.
Das heisst, so exakt nun auch wieder nicht, der Mond war ein zunehmender Mond, das passte nicht so gut zum Schattenwurf/Sonnenstand. Und den Mond einfach spiegeln sah auch nicht aus.
Immerhin gab's ein paar Tage später, Ende April, dann den "Supervollmond" an glasklarem Nachthimmel, den habe ich dann aufgenommen und mit der Textur einen 3D-Mond in Blender gebaut, den ich darin nun als abnehmenden Mond beleuchtet habe. Danach das Ganze nur noch ins Bild rein, anstelle des alten, zunehmenden Mondes. Und noch alles etwas optimieren, klar.

Nächste Bilder

Ich hätt' ja mal so waaahnsinnig Lust, was mit Greta und Luisa zu machen! Tja, Luisa hätt' ich nun ganz gemütlich direkt fragen können, hab' mich nur nicht getraut. Aber ich hätte dann wahrscheinlich allenfalls und eh nur ihre Agenturnummer für mein Bewerbungsschreiben gekriegt (ok, blöde Ausrede, man kennt das ja, wenn dann plötzlich ganz unverhofft das Traummädel neben einem sitzt, hat man es mal wieder komplett vergeigt, sie anzusprechen, und man macht sich was vor, wenn man davon ausgeht, dass sie bestimmt nächsten Freitag auch wieder im LIVE ist oder sie in die EULE kommt oder man sie demnächst zufällig bei WOM bei den Schallplatten A-D oder am Ausgang von C&A wiedersieht...) aber immerhin: wozu habe ich meine Twins mit der Bodystyle-Funktion! ;) Bräuchte ich nur noch 'ne kultige Location in Hamburg, natürlich erst mal 'nen Einreise-Passierschein für HH und 'ne berufliche Übernachtungserlaubnis dort. Oder/und in Stockholm, da darf man sogar durchatmen! Viel Arbeit wäre das - aber wäre echt kultig, mal was Heisses/Cooles mit den beiden Klimapop-Ikonen zu machen. :) Bin mal wieder selbst gespannt, was mein nächstes Bild wird. Na ja, da ich inworld noch einige halbfertig aufgebaute Berlin-Sets rumstehen habe, wird's wahrscheinlich erstmal eines davon. Oder mal ein Bild mit den internationalen Tanz-Chillies drin, damit auch mal wieder ein paar andere Mädels in Szene kommen. Höre + singe + träume jedenfalls gerade leidenschaftlich mit: "Let me be your oxygene, let me feel your breath again....." (Jarre/Vertigo).
Oder auch: "One night in Bangkok Berlin, I can feel an angel a rollator sliding up to me". Nee, im Ernst und mal ganz unter uns: Der asiatische Tiger ist nicht nur längst erwacht, der ist schon längst gesprungen! Den hält auch keine noch so sturmgeprüfte Hanseatin mehr auf. Denn: #wirdsindnur1bis2%. One night in Bangkok and the tough girls tumble... Das junge, aufstrebende, immer mehr weltreisende und alles aufkaufende Asien -> wär' auch mal 'ne Bildidee zwecks deutlicher Visualisierung.




---  ---  ---  ---  ---


Portrait original             
Portrait coloriert                

Das Portraitfoto aus der Bollerwagen-Serie aus den 30er oder frühen 40er Jahren.
Drei Bearbeitungsstufen:   1. Originalscan.   2. Per Hand in einzelnen Elementen nach Phantasie coloriert und aufgebessert.   3. Mittels KI animiert.

Also, dass es so schnell geht mit dem "zum Leben erwecken", hätte ich nicht gedacht! Wer weiss, was der nächste Schritt der Rekonstruktion eines erst noch virtuellen Avatars, dann eines biologischen Körpers sein wird! Und wann sich dann nicht nur Körper, sondern ganze geistige Identitäten "erwecken" und "konstruieren" und mit diversen Körpern kombinieren und jene "beseelen" lassen werden. Und vielleicht kann man dann sogar noch aus einer Art "Jenseits-Ebene" Informationen abrufen und verwertbar machen, von denen man heute noch gar nicht weiss, dass solcherlei Informationen überhaupt existieren bzw solche in anderen Dimensionen gespeichert wurden. Aber vielleicht ist das dann auch alles nur pure Illusion, weil eben alles doch nur reine "Benutzeroberfläche" ist. Wer weiss.......
Hier war/ist die Animation eigentlich nur so ein Test auf die Schnelle gewesen, ich war aber gleich total begeistert! Vielleicht mache ich das irgendwann mit ihr nochmal "richtig", z.B. noch mehr Bewegungsmuster probieren. Vor allem hätte ich gerne das Bild noch etwas perfektionierter, z.B. den rechten Mundwinkel (von ihr aus gesehen) einen Tick heller, die Haare an der Mauerkante noch besser freistellen, vielleicht im Ganzen einen Tick schmaler/schlanker alles... da geht durchaus noch so Einiges.
Natürlich habe ich auch gleich ein paar andere RL- und SL-Mädels ausprobiert (Reallife + virtuell), aber bei ihr wirkt der Effekt einfach optimal passend! Allein, weil sie ja hier von der Terrasse in den Garten guckt. Bei anderen Mädels, gerade bei Models wo ich die Mimik ja selbst mal real gesehen habe, war der Effekt eher nicht so gut. Auch bei anderen Vintage-Portraits wirkt das letztlich sehr "lifestylig", sodass man durchaus deutlich merkt und erkennt, dass das nicht die realen Bewegungsmuster der damaligen Zeit oder der jeweiligen Charaktere gewesen sein können. Aber hier passt das perfekt! :)




Virtuell - Bus nach Altona

Schneller Entwurf aus dem Frühjahr 2020 für ein Bild / eine Hommage. Die Sitzposen sind natürlich - nach wie vor - eine Hommage an das Titelbild des ersten Bandes "Gisel und Ursel" aus dem Hamburg der 20er Jahre,
wo sie auf der Umzugskiste sitzen (d.h. genau genommen sitzen sie ja da noch in der Heimatstadt Thorn - spätere Version "Neustadt" - auf der gepackten Kiste). Der Bus, ein Büssing-Senator, ist etwa 60er Jahre (so ganz
grob - ich weiss das jetzt nicht exakt). Das Modell ist 1:43, also physisch echt, und ist auch so beschildert und mit der Werbung drauf und wie im Original natürlich HVV-Rot+Beige. Hier sieht der Entwurf aber als "Bleistift-
zeichnung" besser aus als in Farbe, da die Lichtreflexe und Spiegelungen im Lack des Busses beim Fotografieren mit drauf waren und beim unumgänglichen Konturverstärken in der Nachbearbeitung des Gesamtbildes
dann zu extrem werden. Auch ist der Busschatten noch verbesserungswürdig, die Waschmaschine hat noch keinen Schatten, u.ä. Wollte mal alles komplett inworld in 3D aufbauen (den Bus evt. nur als  platte Textur, besser
natürlich ebenfalls als 3D-Modell und dann alles im Ganzen schön ausleuchten, ggf. noch weiteres Zubehör drumrum, oder alles in einer Halle als Backgroundkulisse aufbauen, oder als Strassenszene, oder wie auch immer.
Nun hier erstmal nur als platte 2D-Collage aus vorhanden Bildelementen ausgeschnitten und platziert.
Geht halt auch sehr viel schneller zu arrangieren.
Singt (mein HH-Lieblingslied): Mein Name is Kröger, ich komme aus.... Hammbuurch.... Grosse Freiheit....!!!....denn wöllt wi man... alles mitsingen, Ballett!!!  Es gibt doch noch was Anneres...!!! La Paloma........




Virtuell - Xmas Bells
.
Der neue 08-15:  "Xmas Bells".    Dez. 2017/2020,  Originalbild: 3618x3207.
Mit dem Titelsongtext:  "Xmas Bells - ringing your countdown!  Jump into a showdown, so far apart from your hometown, so far away into the unknown."
Dieser Aufsteller ist schon von Weihnachten 2017, habe ich aber erst jetzt, drei Jahre später, mal zu einem Bild verarbeitet, auch
überarbeitet und aktualisiert. Aus Langeweile mal wieder mit Grafiken rumgespielt (ist wohl immer so, dass, wenn man eigentlich
am meisten zu tun hat, die Langeweile am grössten ist). Vielleicht etwas kitschig geworden, aber das passt ja zu Weihnachten.
Das Besondere hieran ist, dass die Beiden hier nicht die echten Avatare sind, sondern feste 3D-Figuren als jeweils eine Einheit.
Somit könnte ich also den ganzen Aufsteller per 3D-Drucker real ausdrucken (wenn es denn schon erschwingliche Vollfarbdrucker
gäbe). Aber auch inworld machen sich solche 3D-Figuren der eigenen Avatare gut als Deko z.B. auf dem Nachttisch. Inworld kann
man sie natürlich in jede gewünschte Grösse scalen. Z.B. als Setzkasten-Sammelfigur, fürs Bücherregal, für den Kaminsims, als
Ohrringe, oder eben zum Aufstellen in lebensgross vor dem Hauseingang oder irgendwo in der Welt als unbeseelte Statisten. ;)



Berlin-Charlottenburg-Nord, Park am Schleusenkanal, Blick zum Tegeler Weg
.
Park am Schleusenkanal, Blick zum Tegeler Weg.
Unterwegs mit einem exakt 2m langen Modell eines Imperialen Sternzerstörers.
Charlottenburg-Nord, Juli 2020.
Originalbild: 5981x4179.


Auf der Brücke oben links entstand im Jahre 2002 dieses Foto, mit Blick in diese Richtung, also nach Westen. Und da ich da mal gucken wollte,
was aus der Location so im Laufe der Zeit geworden ist, enstand nun spontan das obige Bild auf dem Weg parallel zum Schleusenkanal.
Na ja, so spontan nun auch wieder nicht - es steckt schon eine ganze Portion Arbeit und Fummelei drin! Anfangs denke ich immer "ach, das kann ich mal eben
schnell zwischendurch machen" - und dann dauert es doch wieder Wochen. Die drei Ärmelenden z.B. sind handgemalt, da Kleidung inworld nicht mit Objekten
oder auch nur Posen so exakt interagiert. Allein für die Auswahl der Brillen und Halsketten gingen drei Tage ins Land. Es gibt ja sooo unendlich viel aus- und
durchzuprobieren. Überhaupt erstmal das Schiff suchen und finden und da auch wieder andere Modelle ausprobieren, dann überlegen und wieder ausprobieren
wie gross es sein soll, welche Trage-Posen dazu passen, wo genau im Bild alles stehen soll, dann die Posen machen, später die Feineinstellung der Posen (alle
Fingerglieder einzeln) u.s.w. Aber jammern hilft da ja auch nix. ;) Solcherlei Kunst und meine Arbeitsweise insbesondere ist - alles in allem - wenig ökonomisch,
aber Kunst braucht ja nun eben gerade nicht zwingend ökonomisch zu sein - das ist ja das Schöne daran. :)
Immerhin sind die Plastic-Boots ganz gut zu vielen Outfits kombinierbar. Es sind dieselben Boots wie beim Eldenaer-Bild, nur mit anderen Texturen, die man da
vorgegeben zur Auswahl hat. Sind derzeit quasi meine Lieblingsboots. Ich habe die in echt zwar noch nie probiert, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die
bequem sind, sowas scheuert in der Regel immer höllisch. Aber mal kurz für 'ne Fotosession geht's ja. ;)
Beim nächsten Bild will ich auch mal weg von dem Grünzeugs und mehr was Komplexeres mit Architektur machen. Na, mal schauen, bin selbst gespannt, was das
nächste Motiv wird. Auch ist wohl bald das erste Mal ein 8K-Bild dran (bisher max 6144px). Das macht schon Sinn, denn noch feinere Kantenkonturen wirken dann
noch professioneller und höhere Auflösung gibt mehr Möglichkeiten zur differenzierten Feingestaltung des Bildes und ist umso besser für spätere, höherwertigere
Präsentation oder zum Ausdrucken. Habe nur leider noch keinen 8K-Monitor, geschweige denn, dass 8K derzeit schon Mainstream-Standard wäre. Im Computer-
bereich gibt es also immer noch essentielle Hardware-Fortschritte und fast täglich mehr Produktauswahl an immer höherwertigeren virtuellen Gütern, die man
verarbeiten kann.
Auf dem Schild steht: Betreten bei Schnee und Glätte auf eigene Gefahr!



Berlin Lichtenberg - Eldenaer Bruecke
.
Spandauer Damm, Ecke und Haltestelle "Meiningenallee".
Mitte Oktober nach dem sehr trockenen Sommer im Jahr 2018.
Originalbild: 4364x6112.


Mit Frisbeescheiben. Man kann da sehr schön gleich um die Ecke im Ruhwald-Park auf der
Wiese Frisbee spielen. Also quasi gleich von hier aus rein, der Eingang zum Park geht hier vorn
direkt ab, es sind wirklich nur 100m bis zur Wiese... also wie soll ich das beschreiben... ach, es
geht doch alles übers Netz, bzw. nichts übers Netz! Wie praktisch! :) google-maps + streetview.
.
.
.

Berlin Lichtenberg - Eldenaer Bruecke
.
Vorfrühlingsabend an der Eldenaer Brücke.
Berlin-Lichtenberg, März 2020.
Verbindungsweg zwischen Storkower Strasse und Scheffelstrasse.
Originalbild: 6124x5387.

.
.

Parkplatz Sömmeringstrasse
.
Radio-controlled nuclear powered exoplanet explorer.
Upcoming 2020 exploring missions take offs into deeper space to our future second home planet:
--> Mars 2020            --> Yinghuo-2            --> Hope           2022: ExoMars

Parkplatz Sömmeringhalle an der Sömmeringstrasse, Berlin-Charlottenburg, Juli 2019.
Mitsamt knapp 1000 einzeln per Hand gepflanzten Grasbüscheln. Das war ein regelrechtes "grassroots movement".
Originalbild: 5984x3836.
.
.
.

Cosmarweg
.
Sommerausflug im August 2019 vom Cosmarweg zum Stieglakebecken, Spandau.
Originalbild: 6144x3425.
.
.
.

Marienpark - Altes-Gaswerk
  .
Frühlingsausflug im April 2019 durch den Marienpark, Altes Gaswerk Mariendorf.
Originalbild: 6016x3354.
.
.
.

S-Bahnbruecke-Gruener-Teich
 
S-Bahnbrücke im Park "Grüner Teich", Berlin-Westend.  Diese Szene als Clip mit Ton (öffnet im neuen Tab, mp4/ogv, 56sek, 80mb).
Tief im Herbst am 30.10.2018 wieder mit Hula-Hoop-Reifen und im Mondrian-Look unterwegs von der Olympischen Strasse unter der S-Bahnbrücke hindurch und durch den Park zur Sensburger Allee.
--- Auf zu neuen Abenteuern! ---
Originalclip: 2880x1618.
.
.
.
Drachenberg-Stadtblick

Im goldenen Oktober 2018 auf dem Teufelsberg / Drachenberg.
Originalbild: 3840x2141.
.
.
.
S-Bahnbruecke-Gruener-Teich
.
Indian Summer, September 2018, am Wasserfall im Brixplatz.
Originalbild: 3840x2141.
.
.

.
S-Bahnbruecke-Gruener-Teich
.
Beim Lollapalooza am Guthsmuthsweg, Sommer 2018. Mehr zu diesem Bild mit Clip, Making-of-Text und Fotos rund ums Lollapalooza 2018
Originalbild/Clip: 1920x1060.




--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Impressum:   Steffy van Valanger / Stefan Münster, Flatowallee 16, 14055 Berlin, E-Mail: steffy@van-valanger.com      Datenschutzerklärung