![]() Neuen Rechner bestellt Zu Weihnachten habe ich mir mal einen neuen Recher geleistet, denn da hatte ich etwas Nachholbedarf (bisher nur Single-Core von 2004 bis zum Frühjaghr 2010 und seitdem auch nur n' gebrauchten Duo-Core im Einsatz mit 'ner Geforce-8800 Grafikkarte). Ich wollte jetzt mal wieder auf einem ganz aktuellen, neuen Stand sein, daher musste was Neues her. Weil es mein gewünschtes System nicht als Fertigangebot im Mediamarkt / Conrad gab, habe ich extra einen kleinen Laden in Kladow aufgesucht. Der Service war / ist dort im Ganzen sehr ok. Allein, weil man in kleinen Läden eben die Möglichkeit hat, länger zu erzählen, was man haben möchte - um sich so sein System zusammenstellen + zusammenbauen zu lassen. Der Endpreis war ziemlich genau der gleiche, den ich z.B. bei Conrad oder in ebay für die Einzelkomponeneten bezahlt hätte, d.h. wäre in ebay zwar so 10% preiswerter, nur dort ohne Zusammenbau eben. Diesbezüglich sind kleine Tante-Emma-Läden wohl heute wieder günstiger als die grossen Märkte (dort herrschen, wie ich festgestellt habe, oftmals extreme Apothekerpreise - bis auf wenige Werbe-Lockangebote, die dann wiederum konkurrenzlos günstig sind). Zumindest bei PCs. Mein neues System: Netzteil: be quiet 1000W Mainbord: AM3 890FXA-UD7 mit 2x USB-3, u.a. CPU: AMD Phenom II X6 Hexacore 1075T 3.0 MHZ RAM: 8 GB (2x 4GB) 1333 MHZ Grafikkarte: GTX460 1GB Platte: 2 TB Windows 7/64 Advanced-Gehäuse mit Cardreader Als Grafikkarte hätte ich eigentlich gerne die brandneue Geforce580 gehabt, die war mir aber mit 500-600 Euro dann doch zu teuer, ausserdem war sie noch gar nicht lieferbar. Also alternativ eine der besten 460er (eine 480er neigt - laut Testberichten - zu Hitzeschüben, daher eine 460er). Systeme anderer Leute Bei den Cheerleadern fragte ich vor einiger Zeit mal eine aus der Squad: Was für eine Grafikkarte hast du? Es kam als Antwort: "Meine Grafikkarte = kannst du vergessen!" Tolle Antwort. :-/ Und sowas will Cheerleaderin sein... :-? Gerade wenn man - wie sie - Powergamerin ist und X Stunden jeden Tag am Rechner sitzt, dann hat man doch 'ne leistungsfähige Konfiguration, würd' ich sagen...oder? Ein Vertreter, der jeden Tag viele Stunden auf der Autobahn verbringt, fährt ja auch keine alte Ente... Was sie nun für eine Grafikkarte hatte, habe ich nicht mehr in Erfahrung bringen können... Da war mir Miriam schon lieber, die mir von sich aus gleich erzählte: "Ich-kauf-mir-jetzt-'n-neuen-Rechner-für-2500-Dollar!" Dazu hat sie mir dann alle Einzelheiten bis ins Detail rübergemailt. Da fühlt man sich doch unter gleichgesinnten Kollegen mit professionellem Arbeitsmaterial. Sie hat sich sogar 'ne 580er einbauen lassen, dafür aber "nur" eine Quad-CPU. Blu-ray / DVD-Laufwerk Windows7/64 hatte ich schon, also habe ich's ohne bestellt. Erst wollte noch ich einen Blu-ray-Brenner inklusive, dann dachte ich mir: Den brauchst du doch vorläufig sowieso nicht... kann ich mir später in ~1 Jahr einbauen, dann sind die nochmal um einiges günstiger. DVDs/CDs nutze ich heute schon so selten, wie früher die Floppy-Disketten. Jetzt also 120 Euro gespart. Als der Rechner abholbereit war, fiel mir plötzlich ein, dass ich ja zumindest ein CD-Laufwerk brauche, um Windows aufzuspielen... Aber gut, nehme ich halt das DVD-Laufwerk aus dem jetzigen PC und baue es um. Abholbereit 2 Wochen Lieferzeit. Der Rechner wurde mir im Laden vorgeführt, rein ins Bios... alles klar! Die Kiste ist ziemlich genau halb so gross wie ein Klavier und wohl auch halb so schwer! Warum muss ein moderner, leistungsfähiger Rechner so ein Monstrum sein? Gibt man sich hingegen mit Duo-Cores zufrieden, passt alles ins kleinste Laptop. Na gut, ist eben so. Lautstärke Die 6 Lüfter an Bord jaulen etwas, was mich doch etwas stört und nervt. Entweder Headset mit Musik auf, oder Ohropax, oder den Rechner demnächst mal in eine andere Raumecke oder Nebenraum und alles verlängerungsverkabeln. Windows aufspielen - ein Versuch Dann also DVD-Laufwerk aus altem Rechner raus und rein in den neuen (warum fehlen an der Seite von Laufwerken eigentlich immer fast alle Schrauben?). Passte gut, auch besser festgeschraubt, alles prima. Windows rein... erste Startbildschirmanzeige: "Windows wird geladen". *freu*. Hmm, dauert aber lange, das Laden, schon fast 'ne Stunde rum... :-/ Mist, da geht ja gar nix mehr!! Maus + Keyboard tot. Nochmal von vorne. Das Gleiche. Nix. Und immer wieder Absturz! Und es fing so schön an. :-( Guck ich halt im Web, woran's liegt. Erstmal den alten Rechner - nach Ausbau des Laufwerks und Staubsaugen - wieder schön zusammengebaut. Zur Abwechslung liess er sich nicht mehr einschalten. Tot. Toll. Ganz, ganz toll!! NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM!! Glücklicher Weise hatte ich noch 'n Laptop da - und damit ins Netz. Die seriöse, offizielle Lösung für mein Win7-Ladeproblem lautete: Es gibt und gäbe keine Lösung dafür...(!). Einzige Notlösung: Platte raus und Win7 auf einem anderen Rechner auf die neue Platte zuende installieren, dann unter "config-sys" "keinen GUI-Start" einstellen und Platte wieder zurückbauen. Schön! Nur mein eben noch vorhandener zweiter Rechner war hin und der uralte Rechner im Moment weder vor Ort, noch für irgendwas Neues zu gebrauchen - und das zu Heiligabend. Totale Depression. Und ich hatte mich doch so auf unsere Cheer-Weihnachtsfeier gefreut... Nein, so will ich nicht enden - ich nicht!! Also alten PC wieder aufgeschraubt, keine Hauptsicherung zu finden, jedenfalls keine kaputte. Alles gecheckt und gecheckt... und nach einiger Zeit dann einen herrenlosen winzig kleinen 2-poligen Stecker entdeckt. Aber an so einem Ministecker wird ja nun nicht das ganze System hängen... oder doch? Der sprichwörtlich letzte Strohhalm. DOCH, JA - ein ganzes System hängt manchmal an einem solch seidenen Bindfaden :)) Puuuh, schwitz, Glück gehabt... Hmm, auf der alten Platte ist doch dasselbe Windows schon drauf und die ersten Schritte der Vorinstallation auf dem neuen Rechner ebenfalls, also die alte Platte ist doch jetzt die gleiche, als wenn ich die neue zuende installiere! Na denn: Auf alter Platte "keinen GUI-Start" eingestellt und in neuen Rechner rein. Nix. Na gut. Soll sein. Ausserdem ist's mir lieber Win7 als ein wirklich zur Konfiguratuion kompatibles, neues System aufzuspielen. Wer weiss, was Win7 für Daten aus dem Board zieht, oder umgekehrt. Was es für Leistungsdaten erkennt, usw. Also jetzt - immernoch in Gedanken die bereits stattgefundenen ersten Vorinstallationsschritte auf dem Neuen vor Augen - die neue 2TB Platte auf dem alten PC zuende installiert und wieder "Häckchen GUI rein/raus"... nix. Genauso tot wie immer. Windows lässt sich gar nicht erst hochfahren. Wieder und wieder probiert... der Neue bricht jeden Installationsversuch ab. Also stimmt es wohl, dass es keine Lösung gibt... "Geht nicht" gibt's eben doch! :-( Ein Vorschlag eines Forumschreibers war, Win7 mal nur mit einem 4 GB Riegel zu installieren, statt mit beiden 4GB, also nicht mit 8GB. Er Antwortete wörtlich einem, der das gleiche Problem wie ich hatte: "Hast du denn auch brav mit nur einem RAM-Riegel installiert?" Das kam mir als Verarsche vor - was hat denn der Arbeitsspeicher mit dem Aufspielen von Win7/64 (überdies die allerneueste Win-Version plus allerneueste Hardware-Konfiguration) zu tun? Es gibt eben Leute, die finden ihren Spass daran, Hoaxes zu verbreiten -> das findet man ja in jedem Genre, zu jedem Thema immer und überall. Zumal ja auch in Foren zu lesen war, das gerade Win7/64 hervorragend mit 8GB und mehreren RAM-Riegeln klarkommt. Und letztlich war auch die Antwort glaubhaft, dass es keine Lösung gebe für die, so wörtlich: "Oft gestellte Frage nach Systemabsturz bei Erstinstallation von Win7". :-( Also auch hier wieder letzter, aber wirklich der allerletzter Strohhalm... ich habe eh nix mehr zu verlieren... also 1 Riegel raus. Nun denn. Und nu'...?? YIIIPPPPIIEE, es geht!!! Endlich hab' ich was gebaut, was funktioniert!!! Heute ist ein schöner Tag - ich liebe das Leben...*** :)) Manchmal ist der blödeste Tip tatsächlich der beste! Aber warum geht's mit nur einem Riegel? Das Bios erkennt doch beide Riegel mit vollen 8GB und meldet ok. Der Verkäufer im Laden hatte es ja auch vorgeführt und selbst gecheckt. Dann müsste ja JETZT vielleicht auch die alte Platte mit demselben Windows drauf hochfahren. Also nochmal umgebaut.... und: Alte Platte sagt wieder nix. Ok, braucht sie ja auch nicht. Alles neu macht sowieso nur der Mai. Auf 4GB läuft's ja nun mit der Installation. Nur: Die Riegel sind baugleich und brandneu, wo ist das Problem?? Der eine Riegel Jetzt mal den einen Riegel ausgetauscht / gewechselt gegen den anderen. Und siehe da: System tot. Nicht mal das Bios läuft mehr. Aha, also ein RAM-Riegel völlig defekt, der aber immerhin, wenn der andere noch arbeitet, als volle 4GB Leistung erkannt wird. Wie gut, dass zufällig der funktionierende drin war, als ich den einen rausgezogen hatte, so hatte ich gleich das Erfolgserlebnis. Wenn stattdessen gleich gar nix mehr gegangen wäre - also nicht mal mehr das Bios - hätte mich das wohl noch weiter entmutigt und ich hätte wahrscheinlich gar nicht mehr den anderen Riegel probiert, weil ich dann gedacht hätte, das System liesse sich per se nicht mit nur einem Riegel hochfahren... Als ich soweit fertig war, hatte sich das, was ich abends fertig haben wollte, mit durchfummelter Nacht auf den nächsten Vormittag verschoben. Aber solche Prozesse liegen ja derzeit überall im Zeitgeist... da bin ich sicher nicht allein - das tröstet! ;-) Leistungsunterschiede zum Duo-Core Schön! :) So wurden wir Freunde, der neue Rechner und ich. Was bringt der Oschi nun im Alltag? Zunächst mal mehr Stromverbrauch und mehr Lärmbelästigung. Die 460er bringt, ganz grob geschätzt, etwa 50% mehr Leistung als meine bisherige 8800er. Das klingt viel, bedeutet aber lediglich, dass, wenn ich in SL eine Rec-Framerate von z.B. 4 hatte, diese jetzt bei 6 liegt. Von 25 fps ist das immer noch weit entfernt, aber jedes zusätzlich Frame zählt beim Filmemachen - und das macht auf alle Fälle mehr Spass als vorher. Überlege jetzt, mir die alte 8800er zuätzlich zur 460er einzubauen, da das Mainboard das auch unterstützt. Immerhin könnte ich dann vielleicht ohne Leistungsverlust einen zweiten Monitor ansteuern, nämlich das TV-Gerät, welches in der Lage ist, auf USB-Festplatte das laufende Programm in HD mitzuschneiden... und so könnte ich das Videosignal extern aufzeichnen und bräuchte auf dem Rechner selbst gar kein Screen-Capture-Programm laufen zu lassen - und hätte im reinen Play-Spielbetrieb nochmals eine deutliche bessere Framerate. Oder über HDMI verbinden? Bisher auch noch nicht ausprobiert. Aber bevor wieder 'ne "Einbau-und-nix-geht-mehr-Odyssee" draus wird!? Erstmal lieber lassen. 4 GB im Normalbetrieb Der zweite, kaputte Riegel ist im Umtausch. Es war nicht ganz leicht zu vertütern, bzw. glaubhaft zu machen, dass das Bios zwar volle 8GB erkennt, aber der Riegel dennoch kaputt ist und anzunehmender Weise schon bei Auslieferung defekt war. 4 GB RAM reichen eigentlich auch völlig aus. Die Anzeige ging bisher bei keinem Programm über 40% Auslastung. Und die CPU hatte ich erst einmal auf ~90% bei einem Freeware-Videokonvertierungsprogramm mit der Einstellung "avi zu h.264". Merkwürdiger Weise war das auch nur bei einem kurzen 30-Sekunden-Film der Fall, bei einem längeren wiederum nicht über 20%. (?) Fällt wohl sehr unterschiedlich aus. Im Gesamtschnitt liegt die CPU bei so 30%, was etwa Duo-Core entspricht. Auf dem alten Rechner (2x 2,33 MHZ) liegen entsprechend gleiche Anwendungsprozesse tatsächlich bei 100%. D.h. jene Anwendungen / Programme sind scheinbar für Duo optimiert. SL + Fraps läuft auf dem Alten ebenfalls am Anschlag mit 100% CPU. Beim Hexa auf ~40%, womit die neue CPU dann doch noch eine Idee mehr Ressourcen nutzt. Virtualdub in 64 Bit Sehr schön ist das Opensource-Videoprog "Virtualdub" in der 64bit Version, die ich mir jetzt erstmalig installiert habe. Ein Renderdurchlauf in Full-HD ist jetzt - im Vergleichstest - doppelt so schnell wie auf dem Duo! 1 min Film dauert 2 min im Durchlauf. Vorher 4 min. Allerdings ohne irgendwelche Filter. Je mehr Video-Filter, desto langsamer wird's natürlich. Aber immerhin ist das jetzt Full-HD! Und bei 90 min Film sind das "nur" noch 3 Std, nicht mehr 6 Std. Videostudio Pro X3 Habe mir dazu gleich das Corel-Videostudio Pro X3 bestellt. Ein 50 Euro-Programm. Etwas enttäuscht bin von der Nicht-Möglichkeit für's konvertieren in bestimmte Dateiformate/Codecs keine benutzerdefinierte Pixel-Grösse eingeben zu könnnen, bzw. die Ausgangsformat-Seitenlängen (die bei mir vom Zuschnitt her manchmal seltene Maße haben) nicht übernehmen zu können. Selbst bei Freeware-Formatwandlern, die ich getestet habe, geht das problemlos! Vielleicht ein Bug in X3? Bei "avi-zu-avi" ohne Komprimierung geht's aber, und glücklicher Weise auch bei dem, für mich im Moment wichtigsten, weil subjektiv besten Codec: xvid. Keine augenscheinlichen Verluste zu erkennen! Komprimiert runter bis zu 1/30, bzw 4% der Ursprungsgrösse bei Regler auf "best Quali"! X3 läuft auch deutlich schneller als mein altes Ulead-Videostudio7, X3 nutzt ja auch Multithread, der Tacho zeigt aber auch hier nicht mehr als ~30% CPU Auslastung. Das könnte alles noch um Einiges beschleunigt laufen, meine ich. Auf dem Duo-Core habe ich X3 nicht installiert (und habe es auch nicht mehr vor), so dass ich da keine Vergleichswerte habe. Auf dem Duo läuft noch das genannte Ulead-Videostudio7, eine schon reichlich betagte Vorgängerversionen von X3, und ist vom Ton her zwar nicht mehr 100% kompatibel zu Win7, bin ich aber dennoch mit zufrieden dort auf dem Duo. Jedenfalls brauchte auf dem alten in VS7 ein 90min-Film in 1920x1080-HD zum Rendern in der Hochrechnung über 24 Stunden und das Ganze war damit nicht mehr praktikabel zu nutzen. Auf dem neuen dauert's ca. 7-8 Stunden, was einer Schlafphase entspricht und übernacht lässt sich damit ein 90min-Clip vom Original-uncompressed-Avi oder einer Virtualdub-Kopie zu xvid-Avi komprimieren. In weiteren Kompressionsvorgängen, z.B. von xvid auf divx, dauert es dann noch 2-3 Stunden. Festplatten aufgeräumt Zusammen mit dem sehr guten xvid-Codec konnte ich nun endlich mal meine SL-Game-Captures zuende bearbeiten und alles mögliche an Film-Dateien komprimieren. Zur Zeit verfüge ich insgesamt über ~10 TB Festplattenspreicher. Sehr viel also, was man mit unkomprimierten Dateien auch sehr schnell voll hat (ich warte auf die 10TB-Platten für 29,90 Euro ;)). Dank des neuen Rechners konnte jetzt ich immerhin schon 2 TB freimachen. Könnte leere Platten eigentlich gut wieder verkaufen, das würde indirekt den Anschaffungspreis des neuen PCs senken. Naja, die kriege ich auch bald wieder voll. Später mal 3D Obwohl - sooo viel HD-Filme mache ich eigentlich gar nicht. ;) Habe ja nicht mal eine HD-Cam. Aber mit so einem leistungsfähigen Rechner macht's ja überhaupt erst Spass und Sinn... da kriegt man erst richtig Lust. Es gibt da ein Videoschnittprogramm für ca. 400 Euro, was 3D-fähig ist und im 3D-Bearbeitungsmodus es zulässt, die Aufnahmen beider Halbbilder, also linker und rechter Einzelaufnahme speziell aufeinander abzustimmen. Das ermöglicht demnach den Einsatz zweier Einzelkameras - und das ist für 3D eigentlich unbedingt wichtig, dass man die Basis (Abstand der beiden Objektive zueinander) verändern kann. Die Basis richtet sich ja je nach Entfernungsbereich zum Motiv-Objekt, bzw. nach gewünschter Stärke des 3D-Effektes. Das wär schon was: Zwei Semi-Profi-Cams, dazu diese Software und natürlich eine satten, grossen 3D-Monitor + Shutterbrille. Obwohl ich mir zuerst wohl einen 3D-Beamer (~350 Euro) zulegen würde. Aber zur Zeit habe ich keine x-tausend Euro übrig, um mich mit Semi-Profi-Technik einzudecken, dazu die ganze Einarbeitung auch nicht zu unterschätzen, um damit dann doch nur wieder ein paar Stunden im "Goldenen Herbst" in den Alleen von Sanssouci rumzulaufen... Da bräuchte es wenigstens ein abgerundetes, inhaltliches Konzept und einen Haufen Mädels zur Illustration, finde ich... ;) Naja, später mal. Warten wir einfach noch 1-5 Jahre, dann kostet die Technik, die heute 5000 Euro kostet, nur noch 500 Euro, leistet dabei aber das Zehnfache... Jedenfalls habe ich mit einem Hexa-Core schon eine machbare Basis, falls ich 3D irgendwann mal machen will - und das beruhigt mich etwas ;) Geforce 460er in Second Life Wie oben schon erwähnt, liegt die Framerate in SL jetzt ein wenig höher, ist aber nicht revolutionär. Und habe natürlich gleich den - für leistungsstarke Systeme optimierten - Kirsten-Viewer aufgespielt, der ja auch Schatten kann. Schatten...ja, endlich Schatten...Schatten.... klick hier, klick da....ich seh' keinen Schatten. :-( Na ja, nicht so wichtig, keine Ahnung warum's nicht geht. Ausserdem fehlt beim Kirsten die Möglichkeit zum Antialiasing, was bei allen anderen Viewern kein Problem ist. Ok, kann man bestimmt in der Grafikkarten-Steuerung direkt einstellen, ist mir jetzt aber zu umständlich, weil ja auch alle anderen Viewer Antialias von sich aus mitbringen. Die Viewer auf 1er-Basis laufen auch auf dem Hexa wieder flotter, als die auf 2er-Basis. Textur-Bug inklusive, alles wie gehabt, nur eben mit etwas mehr Framerate. Die Sichtweite der Viewer ist ja in der Regel auf 512m begrenzet. Phönix + Kirsten bieten zwar in ihrer Benutzerobefläche 1024m an, jedoch kann man eine Entfernung auch über 1024m, so habe ich gemerkt, letztlich auch bei allen anderen Viewern in den Debug-Settings eingestellen. Die Option dafür nennt sich "RenderFarClip" und macht Objekte bei umso höheren Werten in immer weiterer Entfernung sichtbar. Das klingt klasse, geht aber über der gewohnten 512m Grenze schon so dermassen auf die Framerate, dass es sinnlos wird - und lässt oft schon gleich beim Laden dieser unzähligen Objekte/Prims das ganze System abstürzen. Die Plattform SL und die Viewer sind eben einfach (noch) nicht dafür geeignet riesige Landschafts- und Städtepanoramen bis ins kleinste Detail am Horizont darzustellen und auch noch flüssig zu animieren. Dennoch holt so eine Rechnerkonfiguration heute ganz regulär ein X-faches mehr an Darstellungsqualität raus, als zur Hype-Zeit von SL (2007/8) überhaupt vorstellbar gewesen wäre. Eigentlich fängt SL mit so einer Rechenleistung überhapt erst an Spass und Sinn zu machen. Fazit Für Normal-User ist ein 4-Core + 4GB RAM mehr als ausreichend. Das kann man als Standard zu Beginn von 2011 bezeichnen. Alles darüber ist "Tuning". Lediglich für HD-Game-Capture bieten 6-Core + mehr RAM letztlich etwas mehr Kick bei grossen Projekten. Dennoch sind die Systemressourcen derzeit selbst bei HD-Videobearbeitung noch nicht richtig voll zu nutzen. So ein System bietet also Ressourcen für die Zukunft - oder man kann eben jetzt nebenbei noch was anderes arbeiten während der Vid-Durchläufe. Das ist auf jeden Fall vorteilhaft. Vielleicht bringt es noch eine Leistungssteigerung, wenn man sich spezielle Auslagerungsdateien schreibt, die RAM oder CPU besser nutzen, aber sowas kann ich nicht, und eigentlich war ich auch nie der Typ, der sich sein Auto tiefer legt, nur um 10 kmh schneller durch die Kurven zu kommen... In 2-5 Jahren ist ohnehin wieder alles grundlegend anders zu bewerten... |