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Historische Ansichtskarten aus Bremen
Seite 8  -  Stadtteile, Orte

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Seitenanker + Anzahl

     Arbergen.2      Huchting.3      Ostertor.2
     Arsten.-> Button unterhalb        Huckelriede      Rablinghausen.2
     Blockland.4      Kattenesch      Riensberg.4
     Borgfeld.2      Kattenturm.1      Schwachhausen.29
     Falkenberg.2      Lilienthal.12      Sebaldsbrück.-> Button unterhalb
     Findorff.-> Button unterhalb  
     Mahndorf.2      Steintor.14
     Gröpelingen.6      Neustadt.24      Stephaniviertel.-> Button unterhalb
     Grolland      Oberneuland.-> Button unterhalb      Strom.-> Button unterhalb
     Habenhausen.-> Button unterhalb      Oslebshausen.3      Utbremen.-> Button unterhalb
     Hastedt.-> Button unterhalb      Östliche Vorstadt.6               
     Walle.4
     Hemelingen.-> Button unterhalb
     Osterfeuerberg.1      Woltmershausen.3
     Horn.1      Osterholz.1      Bremer Umland.-> Butten unterhalb


Weitere Stadtteile in Aufmachung für 4K-Bildschirmauflösung                          

bttn-arsten bttn-findorff bttn-habenhausen
bttn-hastedt bttn-hemelingen bttn-oberneuland
bttn-sebaldsbrueck bttn-stephaniviertel bttn-strom
bttn-utbremen bttn-bremer-umland

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Tja, hier also "Stadtteile". Was lässt sich über "Stadtteile" sagen?
Ich denke, ein Zitat von Kästner aus "Fabian" trifft es ganz gut:

 "Soweit diese riesige Stadt aus Stein besteht, ist sie fast noch wie einst. Hinsichtlich der Bewohner gleicht sie längst einem Irrenhaus.
  Im Osten residiert das Verbrechen, im Zentrum die Gaunerei, im Norden das Elend, im Westen die Unzucht,
  und in allen Himmelsrichtungen
wohnt der Untergang!“

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Osterfeuerberg
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Nr.228
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Nr.228  Betitelt mit "Vollmer-Strasse".                                                                                                          large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
An Fräulein Chr. Rosebrock, Minden in Westphalen, Weserstr. N.8. 28.3.1908..
"...Die Kinder freuen sich sehr, dass du nun wieder hier bleibst...".
Heute heisst sie Vollmersstrasse. Blickrichtung Auguststrasse, von der Ecke Theodorstrasse aus. Ein Vergleichsblick in Streetiew lohnt sich,.
es hat Wiedererkennungswert, aber derzeit  (Okt.15)  gibt es kein Streetview mehr aus der Vollmerstr..
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Ostertor
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Nr.251
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Nr.251  Kohlhökerstrasse. Auf der Karte und generell damals noch "Kohlhöcker" geschrieben.                           large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
Sehr wahrscheinlich Ecke Contrescarpe / Wallanlagen, wo heute links anstelle der Häuser der
Präsident-Kennedy-Platz liegt. Mit dann folgender nachkriegs-Büro- und Verwaltungs-Architektur komplett links entlang der Kohlhöker bis
hin zur nächsten Querstrasse, der Salvador-Allende-Str.  Auch der leichte Linksschwenk im Hintergrund passt zum Verlauf der Kohlhöker
von der Contrescarpe aus gesehen. Statt parkender Autos gabs Menschen auf dem Gehsteig.
2.6.1906 nach Boppard.
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Nr.278
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Nr.278  Kohlhökerstrasse II. 12.1.1907 nach Bückeburg.                                                                                  large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
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Östliche Vorstadt
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Nr.469
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Nr.469   Lüneburger Strasse. 30.10.1913 an eine Martha in Borstel bei Bispingen.                                            large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
Hier wurde als AK wohl das Motiv der Lüneburger Strasse gewählt, weil Bispingen am Rand
der Lüneburger Heide liegt. Wo hier hinten die Tram fährt, ist ziemlich genau der Standpunkt der nächsten Karte Nr.202.
Der Standpunkt hier etwas zurück der Kreuzung Celler Str. rechts und Heidelberger Str. links.
Heute in etwa hier (Steetview). Etwas vorgesetzt, damit man noch das markante Türmchen hinter den Bäumen sieht. Der exakte Standpunkt hier,
man erkennt den diagonalen Turm-Vorbau rechts. Das Turmdach ist heute weg, der damals üppige Wintergarten davor ist ebenfalls weg und es
sind Garagen eingebaut.  Links an der Einmündung zur Heidelberger ist der nördliche Gartenzaun wohl noch derselbe, zumindest die Einteilung
der Vorgärten ist etwa gleich geblieben, dennoch ist das südliche Eckhaus heute komplett neu.
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Nr. 202  
Hamburgerstrasse. Stempel 18.9.1903.                   large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Von der Kreuzung Lüneburger Strasse (Streetview) aus.
Das erkennt man gut am Vorbau des Hauses links mit der Rauten-Stuckverzierung unterhalb des
Fensters. Wo die Kirche ist, ist heute das Gymnasium. Oder jenes hatte damals so einen Turm.
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Nr.252
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Nr.252   Diese Karte und dieser Blick, von der anderen Seite der Hamburgerstrasse aus,                                   large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
bringt die Auflösung: Keine Kirche, wie oben angenommen, sondern das sog. "Seminar".
Hier schien auch die Endhaltestelle der Bahn gewesen zu sein, denn im Vordergrund sind keine Schienen mehr
auszumachen. Obwohl sich die Bahn oben weiter weg vom Aufnahmepunkt unten zu befinden scheint. Vielleicht entstand das obere Bild 
später und die Bahn war da schon verlängert, unten aber erscheinen
wiederum die Bäume einen Tick grösser - nicht nur wegen des vollen Laubes,
aber wegen des Laubes müssen wohl zumindest 2-3 Monate zwischen den Aufnahmen liegen. 26.9.11 nach Hameln.
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Wo hier links die Rothenburger Strasse abzweigt, blickt uns auf heutigem Streetview ein dreiköpfiges Alien von der zugemauerten Ecktür der
Weiss-Woll-Kurzwaren an, aber die Stucksäule rechts von der Tür ist noch gut zu erkennen! Die Rothenburger Strasse führt nach rechts über die
Braunschweiger Strasse zur Celler Strasse (Bild unten Nr.403).
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Nr.403
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Nr.403   Cellerstrasse. ng.                                                                                                                            large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
Hier also rechts mittig einmündend die Rothenburger Strasse, die oben auf der Nr.252 als Querstrasse links
abgeht. Aus der Cellerstrasse (heute: Celler Strasse) gibt es kein Streetview, hat sich auch stark verändert die Bebauung, das lässt sich
schon vom Luftbild aus erkennen.
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Nr.644
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Nr.644   Hildesheimer Strasse.                                                                                                                      large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
An Frau Helene Wempe, Nordenham, Hansingstr. 11. Leider kein Datum. Eine Louise Müller schreibt was.
von "gestern Nachmittag zum Bürgerpark"...."herrlich"...."Ansicht unserer Strasse"...."nun sind die paar Tage schon vorüber"..
Louise hatte hier einen Pfeil zu der Stelle mit der Frau im schwarzen Mantel hinten rechts hinterlassen. Auf jener Höhe dort im Haus verweilte sie .
dann wohl..
Die Hildesheimer Strasse liegt nördlich der Hamburger Strasse. Hier von Ecke Verdener Strasse aus gesehen. Im Hintergrund die von diesem.
Aufnahmestandpunkt aus exakt 2,3 km entfernten Domtürme. Auf Streetview allenfalls noch hinter den Bäumen zu erahnen. Die Bäume sind.
heutzutage an solchen Plätzen, an denen sie selbst um 1900 schon sehr hoch waren, nochmals deutlich höher und dichter.
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  Erzählt die linke Frau der anderen: "Also die Else mit ihrem Wilhelm, verstehe das einer wer will, du kennst ja die Else, also Elso war doch jetzt.
  zur Kur, von dort hat sie mir eine Karte geschrieben, das Wetter soll sehr schön gewesen sein und jetzt, wo sie zurück ist, ist im Haushalt doch.
  einiges liegengeblieben, sie näht ja so gerne, du kennt ja Elses Nähmaschine, das Garn muss da immer genauestens eingefädelt werden...".
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Ruft die Kleine in der Mitte plötzlich laut: "Ich will nach Hause!".
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  Meint die andere Frau verständnisvoll: "Wo du doch Elses Nähmaschine erwähnst, ich war heute auf dem Wochenmarkt, da sind doch die.
  Gurken tatsächlich wieder teurer geworden! Und die Tomaten sogar auch! Vielleicht sollte ich mal den Markt wechseln, woanders soll das ganze .
  Gemüse ja deutlich billiger sein, aber hier auf unserem Markt gibt es ja wiederum sehr günstige Kartoffeln, ich weiss noch gar nicht, was ich am.
  Wochenende kochen soll, Fisch wäre was, habe ich noch da und muss weg, der fängt sonst bald an zu stinken, wo es doch wieder wärmer .
  werden soll, aber man könnte natürlich gut auswärts essen gehen, ich kenne da ein sehr schönes Lokal, das bietet günstigen Mittagstisch an...".
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  Meckert die Kleine wieder mittenrein: "Ich wiiill naaaach Haaaauuse...!!!!".
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  Entgegnet die Linke zu der Kleinen: "Pssst, sei mal ruhig, wir besprechen doch gerade was Wichtiges! Da kannst du doch nicht einfach so.
  dazwischenreden! Und überhaupt: Motz hier nicht rum! Sei jetzt mal schön ruhig, sonst gibt es morgen keinen Nachtisch!".
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  Denkt sich die Kleine beim Ruhigsein: "Na wartet, ihr Erwachsenen, wenn ich erstmal gross bin, dann quatsche ich einfach nur so aus Rache.
  alle Leute voll! Aber sowas von vollsabbeln tue ich die Leute dann, das habt ihr noch nicht erlebt! Da seid ihr aber mal noch gar nix gegen...!".
  (Freut
.sich schon diebisch aufs spätere Grosssein!).
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Rechts haben wir eine Klempnerei und eine Bildhauerei. Letztere erinnert mich immer so an frühere Adventskaffeestunden bei Verwandtschaft,
wenn der Abend rund um die Tischdecke bereits fortgeschritten war, die helle Gardine zum Balkon längst zugezogen, weil das Fenster dahinter
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lange dunkel, die letzte Salzstange bereits zerbröselt und das Pralinenstaniolpapier entgültig zu einer strammen Wurst verarbeitet war und somit.
nur ein beherzter Griff in den Zeitungsständer mit den Illustrierten wie "Quick", "Freizeitwoche", "Fernsehwoche", "Rätselspass", u.ä. Aufmachern.
ein klein wenig unterhaltsame Abwechslung versprach. Die Illustrierten waren natürlich nicht mehr aktuell, sondern seit vielen Monaten abgelaufen,.
aber die blieben da wegen der noch nicht gemachten Kreuzworträtsel und der noch nicht allesamt genau studierten Witzeseiten. Und unter eben.
jenen.Seiten mit der.verheissungsvollen Überschrift HUMOR - das heisst, meist waren es nur vereinzelte Seitenränder neben den Artikeln oder.
kleine Leerfelder.innerhalb der Artikel, die man sich mühsam suchend erblättern musste - gab es, wenn gefunden, dann als Belohnung so Strich-.
männchenzeichnungen mit der Frage: Welcher Beruf ist das? Und da sah man dann z.B. ein Strichmännchen, das wie wild auf ein Ölgemälde.
einschlug..Und wenn man dann die Zeitschrift umdrehte, um die Auflösung am unteren Bildrand lesen zu können, dann stand da: "Bildhauer"..
Boah, watt.lustig! Hihihi, haha, huhu... :))) Watt hebbt wi lacht!! :)) Und daraufhin habe ich mir dann meist noch eine neue, volle - schon vorsorglich.
vor Stunden als Vorrat auf dem Tisch plazierte - Lindavia-Blechbirnensaftsäule unter innehaltend aufmerksamer Beobachtung der.Umsitzenden
mit einer zufällig griffbereiten Kuchengabel angestochen!.Natürlich mit zwei Löchern über Eck, weil: Bei nur einem Loch kommt da ja nix raus... .
Sodann: "Auf den feinsinnigen Humor! Prost!".
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Nr.645
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Nr.645   Wernigeroder Strasse. ng.                                                                                                               large 2K / large 4K (Close = Bildklick)
Es scheint ein späteres Motiv aus den 20er-30er Jahren zu sein, denn hinten ist nur ein Stempel.
in dieser deftigen 30er-Jahre-Schrift drauf und da steht: Säuglingsschwester, Vera Dreilich, (23) Bremen, Friedrich-Karlstrasse, Kinderklinik..
Gibt es eigentlich auch Säuglingsbrüder und Krankenbrüder? Müsste ja im Prinzip..
Die Wernigeroder Strasse geht südlich von der Hamburger Strasse ab und läuft zum Osterdeich hin. Die Leere hier am Ende der Strasse sieht.
retuschiert aus, falls allerdings damals keine Bäume an jener Stelle gegenüberstanden, kann das durchaus so leer gewesen sein, gerade.
falls es am Horizont auch noch etwas nebelig oder diesig war. Und es geht ja leicht bergauf zum Deich hin, die Weser und das Land dahinter.
liegen deutlich tiefer, ergo verliert sich, so ohne Baum, der Blick wohl komplett in den Himmel rein. .
Leider kein Streetview von dieser Ecke der Hamburger aus, lediglich schräg von oben. Und von der Nienburger schräg rüber...
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Steintor
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Nr.121
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Nr.121  Humboldtstrasse mit Litfasssäule. ng. Auf der Karte "Humbold" ohne "t" und                                        large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
wird wohl schon damals ein Schreibfehler gewesen sein. Bild heute nachcoloriert.
Bisher stand als Nr.121 hier die Friedenskirche in der Humboldtstrasse. Jene Karte ging mir allerdings seinerzeit auf dem Postwege verloren,
der Privatanbieter war noch so nett, mir seinen Originalscan zu mailen. Der Scan war aber, nach heutigen Masstäben,
nicht wirklich gut und auch
nur ~800px breit. Ich dachte zwar, jenes Friedenskirchenmotiv würde bald mal wieder auftauchen, damit ich es in besserer Version ersetzen
kann, habs dann aber all die Jahre nicht mehr im Handel gesehen. So kommt jetzt dieses Humboldtstrassenmotiv anstelle dessen hier rein.
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Nr.33
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Nr.33  Die Schönhausenstrasse nach Chemnitz am 11.12.1905.                                                                   large 2K   large 4K  (Close = Bildklick)
Entweder ist im Hintergrund die Herderstr. oder  die Horner Str. zu sehen..
Ob Blickrichtung westlich oder östlich geht aus dem Bild nicht erkennbar hervor.. Man beachte die Pferdeäpfel auf der Strasse! Damals sicher ein
stolzes Merkmal
dynamischer Mobilität,.so wie in der 60er Jahren die Abgasfahnen von Düsentriebwerken. Die Stadtluft wird damals noch ganz
anders gerochen haben als heute - und eine ganz andere Geräusch
kulisse umgab den Alltag. Das war ja selbst in den 80er Jahren noch so.
Tackernde Fahrscheinautomaten,
 statt klingelnde Handys. Und damals schepperndes Pferdegeschirr, statt Türenzuschlagen, Anlasser und.
Keilriemen... .
Coole Klamotten haben die Mädels an! Matrosenlook war ja seinerzeit sehr "in". Der Klamottenstil ist.genauso kultig wie Cheerleader-Outfits, finde
ich! Der Matrosenlook hat sich ja noch in Japan bei deren Schuluniformen gehalten.
Wenn man nun den Fetisch "Girls-in-Jahrhundertwende.
Klamotten" hat, hat man leider wenig Chance in freier Wildbahn einem Girl zu begegnen, das in solchen Klamotten rumläuft....
Alles Andere ist da leichter: Von Gummistiefeln über Leder, Trachten, Uniformen, Sport, Hippie, 50s,.Roaring Twenties, Mittelalter, Crossdress,.
Schlammcatchen, Tomatenwerfen, teilweise nackt oder ganz nackt Fahrradfahren, bis hin zu Taucheranzügen, Bodypaint-Uni-Streik-Aktionen oder.
sogar.Werder-Bremen oder Schalke-Deutschlandfahnen-Bemalung mit Wikingerhelmen und Weihnachtsmützen.auf'm Kopp....
Für alle Geschmäcker gibt es die entsprechende Paraden durch die Stadt oder zumindest Wochendveranstaltungen auf denen jeder seinen Fetisch.
zur genüge finden und anderen präsentieren kann!  Aber Jahrhundertwende??.
Boah - echt schwierig! Nicht mal Manga-Cosplay reicht da ran! Selbst Theater sind damit nicht mehr so gut bestückt. Wenn man das also richtig
mit original Kleidern, Stiefeln, Hüten, vielleicht sogar bis hin zur 
Unterwäsche original aus der Zeit machen will... das ist schwierig zu organisieren.
und dann nicht für umsonst zu
 haben. Ich habe das mal im Jahre 1996 in Angriff genommen! Ein grosser Theaterfundus in Berlin führte Original- .
klamotten. Kleid und Hut sind hier original, der Schirm ist leider nicht von 1900, aber immerhin noch von  1990. Location dürfte bekannt sein:
Vogelers Garten im Worpsweder Barkenhoff, in welchem ja auch
.Rainer Maria Rilke zeitweilig dichtete. Model ist hier Tanja aus Bremen, die auch
bei den Firegirls mit dabei war.
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Historisches Outfit 1....Historisches Outfit 2
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Beide  large 2K  /  large ~3K  (Close = Bildklick)   
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Nr.588  Schönhausenstrasse am Colonialwarenladen.                   large 2K / large 4K
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9.10.1902 an Fräulein Louise Küker (Spitzname sicherlich "Küken"), Bethen/Ahlhorn.
Der Junge im Vordergrund fasst sich ins Gesicht, als könne er das alles nicht fassen!
OMG!
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 Ansonsten sehen wir hier modisch das gleiche Kleid mit den drei Streifen, wie oben auf der Nr.33 zu sehen!  Das Model scheint hier aber etwas
 älter und grösser zu sein, das Kleid oben wirkt eine Nummer kleiner, also wenigtens XS statt S, oder S statt M. Dennoch schwer zu sagen,
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 aber vielleicht war das Kleid ja auch ein Bestseller jener Zeit, quasi ein Must-have im Kleiderschrank!? Die Fotos schätze ich eher wieder mal.
 am gleichen Tag ein, es sieht auch etwas so aus, als sei das Model mit dem Kleid hier an der Laterne oben auf der 33 das dritte Mädel von links,.
 und dann hatte sie vielleicht eine "Drehpause" genutzt, um sich umzuziehen und das Kleid von der kleinen Schwester aufzutragen, was dann.
 hier einfach anders gebunden und geküpft ist, so dass es funktional der Körpergrösse angepasst werden konnte. Oder aber eben mehrere Mädels.
 hatten dasselbe Kleid, vielleicht hatte die Mutter, Oma oder das Kindermädchen dieses Kleid gleich mehrmals genäht (wie das heutzutage bei den.
 Cheerleader-Squads die Mütter ja oft noch machen, zumindest die speziellen Applikationen und Vereins-Logos auf die Basic-Outfits aufnähen)..
 Leider gibt es kein Streetview aus der Schönhausenstrasse. Der Giebelvergleich der Häuserzeile zwischen 588 und 33 offenbart nicht viele.
 Ähnlichkeiten, sodass es sich um die jeweils andere Strassenseite handeln könnte - und, ja, das kommt hin: Die Laterne hier ist die Laterne.
 oben rechts, der Colonialwarenladen ist also ebenfalls oben gleich rechts, die Aufnahmen sind jeweils schräg gegenüberliegend..
 Ob Blickrichtung Herder- oder Hornerstrasse, ist schwer zu sagen, die Querhäuser sehen in Maps in beiden Strassen ziemlich gleich aus, ich.
 tendiere aber eher Richtung Herderstrasse, da der linke Dachfirst ja etwas tiefer liegt und jenes Haus auch den mittleren Fensterausbau hat..
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  --> Siehe zu diesem Motiv auch die Gästebuch-Einträge Nr.44 + 45 sowie unter  "Innenräume" Motiv Nr.677 "Wintergarten in der Hausnr. 33".
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Nr.506
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Nr.506  Roonstrasse.                                                                                                                                   large 2K large 4K  (Close = Bildklick)
Parallel zur Schönhausenstrasse, nur nördlich der Bismarckstrasse anstatt südlich wie die Schönhausenstr..
Blick Richtung Innenstadt
. Die Position des heutigen Standpunktes ist nicht gleich adhoc zu finden. Zwar sind die Stilelemente der Querbalken in
der Mauer rechts, die Tierköpfe überm Fenster und die stuckvoll grossen Bögen über den Türen mehrmals und ähnlich verwendet worden und sind
auch heute noch gut zu erkennen, aber die genaue Kombination des Zierrats ist nicht leicht zu entdecken und versteckt sich heute hinter Bäumen.
Auch hier auf dem alten Bild liegen hinter dem Efeu in der Mitte ganze zwei grosse Eingangstüren.
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21.5.1912 an Emil Claßen (vielleicht sogar der Emil, von Anna und Emil, die ja ebenfalls an einen Claßen adressierten und von denen
ich immerhin 13 AKs habe. Muss da mal genauer nachschauen, ob das passen würde), gesendet an Bord S.M.S. Nürnberg, Ostasien.
 
  "Mein liebes Brüderchen! Empfange hiermit die besten Pfingstgrüsse von Deiner Schwester Gussi"  (u.a.).

Also nicht "Anna", demnach müsste jener Emil noch eine weitere Schwester gehabt haben (Anna und Emil waren vermutlich Geschwister).
Die Nürnberg war wohl zum Zeitpunkt der Karte (ca. 6 Wochen nach dem Untergang der Titanic)
gerade auf dem Jangtse in China unterwegs.
Zweieinhalb Jahre später, am 6. Dez. 1914 wurde die Nürnberg bei den Falklandinseln mit 334 Mann Besatzung versenkt, nur sieben überlebten.
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Nr.240
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Nr.240  Mathildenstrasse. An Frl. Elsa Gocks, nach Hemelingen 15.04.1905.                                                large 2K   large 4K  (Close = Bildklick)
..
Vielleicht muss ich Sonntag Nachmittag im Geschäft sein, da die Läden bis 8 Uhr geöffnet sein dürfen.

Wenn wir um 2 Uhr schliessen, bin ich früh draussen, sonst auf Wiedersehen am Freitag,
Herzlichen Gruss von Deinem Adolf.
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Die Mathildenstrasse ist die nächst östliche Parallelstrasse zu der Strasse Am Dobben.
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Nr.449
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Nr.449  Nochmal Mathildenstrasse. An Frl. Jantje Dirksen, Terborg bei Neermoor, Ostfriesland. 20.8.1906          large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Keine Verlagsangabe, sieht aber stark nach Louis Koch aus.
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Nr.302
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Nr.302  Und wieder die nächst östliche Parallelstrasse zur Mathildenstr.: Besselstrasse.                               large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
Von der Ecke Bismarckstrasse aus gesehen, genau wie auch oben die Mathilden-Nr.240 ebenfalls von der
Ecke Bismarck aus. Also beide in südliche Richtung. Die linken Eckhäuser, die heute noch stehen, belegen diese Perspektive mittels Streetview.
Die Strassenfluchten heute und wie immer mit Grün fast ganz zugewachsen. Karte nach Braunlage ins Sanatorium Dr. Vogeler. am 22.10.2911.
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Bemerkenswert finde ich den Umstand, dass es sich hier regelrecht um ein HDR-Foto handelt! Die Schattenbereiche detailreich differenziert und
die sonnigen Flächen dennoch nicht übersteuert! Mag sein, dass das mit Schwarzweissfilm generell besser zu machen geht. Oder aber, man hatte
damals schon diverse Spezialtechniken, die Helligkeit bei der Aufnahme so excellent auszusteuern. Es ist ja ein Bild mit Bewegung drin
(Fussgänger), also scheiden mehrere Aufnahmen zur späteren Überlagerung aus. Auf alle Fälle sehen nicht alle Karten aus der Zeit so aus, manch
andere Motive sind wiederum ziemlich kontrastlos aufgenommen und eher schlecht, weil zu schwarz und dunkel gedruckt.
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Nr.324
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Nr.324  Herderstrasse. 22.8.1898 an Frau Bauschenbusch aus Kirchen / Sieg, z.Zt. Borkum.                           large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Dies die nächste Parallelstrasse zur Besselstrasse, gleiche Richtung und Höhe, was sich gut
am Eckfenster gleicher Bauart hier rechts und oben links erkennen lässt.
Die Adresse "z. Zt. Borkum" genügte schon, um Frau Bauschenbusch ausfindig zu machen. :)
Vor 1900 gelaufen, ist - für meine Sammelverhältnisse - prozentual auch schon echt selten! Die Schreiberin Henny Schneider kam grad vom
Urlaub aus den Bergen, erfuhr durch Omama, dass Mariechen und die Ihren auf Borkum weilten, sendete denen einen Gruss und wünschte,
es wäre in Bremen nicht so heiss! Die Wetterdaten vom 22. August 1898 sahen so aus (wetterzentrale.de). 
Schon irre, was die Leute damals vor 1900 schon so als Touristen überall rumgereist sind! In der Herderstrasse wohnte auch jener Mann,
der das winterliche Bischofstorfoto mit der Schirmdame gemacht hat, welches ich seinem Privatalbum entnahm und etwas restaurierte.
Und welches durchaus genau aus dem Jahr 1898 stammen könnte (nur eben im Winter dann), denn sein Album ist betitelt mit 1898-1908.
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Nr.450
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Nr.450  Herderstrasse, Frau mit Sonnenschirm, Kinder. 31.8.1907. Digital nachcoloriert.                                   large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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An einen hochwohlgeborenen Oberstleutnant. Wer genau nun dieser Begünstigte war und wo
der verweilte, kann ich wiedermal nicht entzifferen, ging aber definitiv in eine Beaugency Str.10,
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eine solche Strasse lässt sich auf die Schnelle nicht mehr lokalisieren. .
Die genaue Position der Aufnahme hier kann ich ebenfalls nicht lokalisieren, immerhin 9 Jahre später als die Nr.324-Herderstr. oben gelaufen.
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Mit aufgespannten Schirmen geht heute keiner mehr bei Sonnenschein, diese Schrimverwendung ist ausgestorben, aber damals war
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"vornehme Blässe" total angesagt! Helle, möglichst weisse Haut galt als besser und attraktiver als dunkle Haut. Weil man mit heller Haut bewies,.
dass man zumindest nicht im Freien arbeiten musste, also mindestens zum Bürgertum gehörte und nicht zu den Landarbeitern. Heute hingegen.
ist kaffeebraune Haut angesagt, damit man beweist, dass man sein Leben nicht nur nerdig vom Computer verbringt, sondern mindestens den.
Halbmarathon läuft, Beachvolleyball spielt und sich regelmässige Urlaube in der Karibik leisten kann. Ausserdem will man ja dem Hautkrebs.
vorbeugen. Kann aber sein, dass, wenn wir künftig in den Sommern verstärkt um die 50°C kriegen, der Sonnenschirm wieder Renaissance feiert!.
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Die Farbe des Sonnenschirmes auch hier wieder nach Fantasie gesetzt, denn er könnte auch gelblich, grünlich oder grau-blau gewesen sein. .
Nur die Helligkeitsdifferenzen sagen etwas über den Glanz aus. Rot-lila bietet hier den besten Kontrast und Hingucker..
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Nr.307
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Nr.307  Wiederum parallel zur Mathilden- und Besselstr.: Hornerstrasse.                                                       large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Und wiederum Ecke Bismarckstrasse. Zwischen Herder- und Hornerstrasse liegt dann noch die.
Keplerstrasse (AK-Motiv habe ich aber nicht), welche damals bis zur Bismackstr. durchging, heute, von Süden aus,.
an der Feldstr. endet. Nach der Horner kommt Am Fesenfeld. Dann kommt noch das kleine Viertel mit den Strassen Theresenstr. (nördlich) und.
der Lindhorn-, Werner- und Wendtstr. (südlich) und dann wären wir auch schon an der St. Jürgenstr. gegenüber vom Krankenhaus..
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Wieder ein Louis Koch Bild. Wie so viele hier (teils auch wo es nicht beisteht). Mit etwas Erfahrung erkennt man Koch gleich an der "Handschrift"
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der Bildkomposition. Eine leicht diesige Gegenlichtstimmung (obwohl ich das schon etwas abgeschwächt und kontrastverstärkt habe)..
Schön lebendig mit dem Hund und dem Jungen, der sich lässig am Gartenzaun hängen lässt!.
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Nr.672
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Nr.672  Hornerstrasse, Mann mit Handwagen.                                                                                              large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
10.9.1910 von Elisabeth an Herrn Reinhard Haas, Hofapotheke-Bückeburg, Laboratorium..
Hier kann es sich nur um die Ecke Feldstrasse / Hornerstrasse handeln ("Hornerstrasse" auf der Karte damals in einem Wort).
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Mit Blick Richtung Bismarkstrasse, denn das ist die einzige Möglichkeit auf die Querbebauung hinten zu gucken. In der Mitte links müsste.
hier dann noch die Schönhausen abgehen, erkennt man nicht, aber in maps erkennt man's heute auch nicht. Die Fassaden links kommen .
jedenfalls gut hin mit dem Vorbau, was wiederum von schräg oben gut zu sehen ist. Alb Nr.69..
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Nr.658
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Nr.658  Ein drittes Mal die Hornerstrasse. Hier Ecke Vor dem Steintor.                                                          large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
ng. Eine Alb Rosenthal ohne Nummer. Es ist definitiv  Ecke Vor dem Steintor. Oder? Stimmt's?
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Nr.388
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Nr.388  Feldstrasse. 20.2.1904 an Herrn George Baumeister und Frau Gemahlin, Hannover, Lavesstr.37a.         large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Die Feldstrasse ist knapp 900m lang und verläuft komplett durchs ganze nördliche Steintor-Viertel.
Parallel und in der Mitte zwischen der breiteren Humboldstrasse und der Hauptstrasse Bismarckstrasse. Derzeit wird kein Streetview mehr
aus der Strasse von Google angeboten.
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Nr.316
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Nr.316  Lübeckerstrasse. 25.7.1908. Von Anna an Gretchen Puls in der Sachsenstr.12, ebenfalls Bremen.       large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Südliches Steintor. Blick Richtung Norden, Standpunkt wahrscheinlich mittig der Strassenlänge,
etwa im Bereich, wo heute links der grosse Parkplatz samt Tiefgarageneinfahrt ist und rechts die Erich-Klabunde-Str. abgeht. Also etwa hier.
Diese Häuserreihe ist heute komplett weg. Die Karte ging also an eine Adresse, nicht viel weiter als 100m Luftlinie von diesem Standpunkt aus!
Die Sachsenstr.12 liegt gleich hinter den hier zu sehenden Querhäusern ein Tickchen rechts. Sachsen-Zwölf ist heute ein schnuckliges 1-Zimmer-
Häuschen. Eine ganz kleine Kate also. Sehr wahrscheinlich damals schon die gleiche Hausnummer. 
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Schwachhausen
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Nr.397
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Nr.397  Fitgerstrasse, Blick Richtung Bürgerpark.                                                                                          large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
11.1.1910, Frl Beta Bahrenburg, Seehausen, Post Tüschendorf.
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Nr.255
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Nr.255  Altmannstrasse, Blick Richtung Wachmannstr. 18.5.1906 nach Lathen an der Ems.                              large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Rechts am Gartentor liegt viel Sand, der sogar noch die Bordsteinkante überdeckt..
Vielleicht wurde da im Haus gebaut. Oder es liegt noch Schnee. Oder es ist eine grössere Toreinfahrt, es sieht aber nach eher nach Gehwegpforte
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aus. Streetview zeigt einige Nachkriegsgebäude innerhalb der Altmannstrasse. Auch die Altbauten sind heute etwas entschnökelt..
Von diesen Giebelhäusern links ist heute noch eine Reihe am Bürgerparkende vorhanden. Ich nehme an, diese auf dem Bild hier stehen nicht.
mehr, weil mir das perspektivisch zu nah an der Wachmannstr. liegt. Zur Wachmann hin steht heute vorwiegend Nachkriegsbebauung..
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Nr.501
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Nr.501  Wachmannstrasse. 18.8.1907, Frl. M. Klenke / Herrn Käsemeyer, Hannoversch-Ströhen.                       large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Gruss von Sophie. Sie hat auf der Karte "unser Haus" gekennzeichnet (Pfeile wegretuschiert) und
"Nr.17" dazugeschrieben. Es ist hier wohl das Haus neben dem vorderen Eckhaus rechts an der Strasseneinmündung gemeint. Bei der Strasse,
die hier rechts abgeht, kann es sich eigentlich nur um die Lürmannstrasse (Nr.343 unten) handeln und das Türmchen links hinten ist dann die
Zinne des Altmannstrasseneckhauses auf der Nr. 255 oben. Auch ist das Eckhaus hinter der Lürmann heute die Nr. 21 und das kommt dann
entsprechend passend hin. "Ihr" Haus ist heute allerdings einem grössenen Nachkriegs-Wohnungsbau als Eckbebauung gewichen und in
Streetview liegt ein tiefer Grauschleier drüber. Ich kann mich schwach erinnern, dort mal eine Wohnung besichtigt zu haben, da schaute man
dann auf das Grünzeug der unbebauten Strassenseite gegenüber. Hätte nie gedacht, dass mir mal Sophie begegnen wird, die dort gewohnt hat!
Weil kaum Laub, also eher Winter ist, sieht man über den Häuserdächern aus den Schornsteinen einen leicht dunklen Russschleier ziehen.
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Nr.343
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 Nr.343  Lürmannstrasse, Ecke Georg-Gröningstrasse. Gelaufen 2.3.1910.                                                       large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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  In dieser Gegend, Alt-Schwachhausen, wohnt die Schickeria, kann man sagen.

  ...die was ganz Besond'res sa....da lassen's solche Leut wi di oa mi gar net erst hinei...!!
  ...jeder spuilt oa Superstar... trink ma Schampus an der Bar.... in der Schickeria......schick...schick...Schickeria...!!
  (Spider Murphy Gang - Schickeria)
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 Nr.344  Georg-Gröningstrasse, Ecke Lürmannstrasse. Nach Nordeney, Louisenstrasse 37, 20.5.1911.
 Die Georg-Gröningsstrasse damals mit nur einem Bindestrich und die Louisenstrasse auf Nordeney ggf noch mit "o" (oder Schreibfehler). 
   

...
   Liebe Gesine! Würde es Ihnen passen, wenn Wally vom 6ten bis 30 Juni zu Ihnen käme? - Und dürfte sie unsere kl. Lady mitbringen,
   da ich dann auch fort bin und Lady sonst Heimweh bekommt? - Bitte geben Sie uns bald Antwort, ja? Mit vielen Grüssen von Wally und mir
   F. Schroeder. Wally ist beim Reinmachen, sonst hätte sie selbst geschrieben --
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Nr.32
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Nr.32  Blick in die Parkstr. von der Schwachhauser Heerstr. aus.                                                                     large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Ganz links mündet die Str. Am Barkhof ein. Heute sieht es hier anders aus! .
Die Eckhäuser sind verschwunden. Stattdessen 60er-Jahre-Kästen. .
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Kleine Anekdote:  Hier an dieser der Ecke praktizierte meine Augenärztin in einem Nachkriegsneubau. Bis sie Mitte der 90er nach Berlin-Steglitz
umzog.
Nachdem ich Ende der 90er öfters in Berlin war, ging ich in Berlin wieder zu.ihr - und witziger Weise lag sogar meine Schule in der Zeit von
2006-08 nur wenige Schritte von ihrer Praxis
.entfernt. Und bei meiner Grosstante, die in Steglitz wohnt, verglich ich, vor einiger Zeit, mal zufällig
ihren.Dioptrin-Arzt-Zettel mit meinem Arzt-Zettel - und die Zahlenschreibweise war dieselbe! Da war es wieder.die gleiche Ärztin, zu der nun auch
meine Grosstante geht, obwohl es in Berlin ja nun unzählige
.Augenarzt-Adressen gibt! .
So ist es immer noch jene Ärztin, die mir einst, ca. Mitte der 80er Jahre von meinem bestem Schulfreund empfohlen wurde, falls ich irgendwann
mal eine Brille brauchen würde... die bekam ich dann dort 1991
 verschrieben. Er selbst kam in den 80ern extra aus Niedersachsen von weiter weg
zu jener Ärztin mit 
seiner Mutter hin, wohl weil die Schulfreundin seiner älteren Schwester in der Nähe wohnte und diese.Praxis empfahl... aber da
verlieren sich die Spuren... und sie besuchten uns dann danach, wenn er dort
.einen Termin hatte, denn wir wohnten ja fast gleich um die Ecke...
Manches verfolgt einen eben ewig...ob man will oder nicht. Muss wohl mal beizeiten wieder zu ihr hin.... ..
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-> Nachtrag 2014: Mittlerweile ist die Praxis in Steglitz nicht mehr vorhanden. Seit etwa 3 Jahren zu. Steht.zwar noch im Web, ist aber dicht!
Ich kam vor also ~3 Jahren gerade noch mal hin, als dranstand "Urlaub
.bis zum Soundsovielten", aber.dann ein paar Wochen später war da nichts
mehr... Ja, die Zeit vergeht... 
.Meine Grosstante lebt immer noch dort, aber schon seit einiger Jahren gegenüber im Heim und ist jetzt,.2014,
genau 94 1/2. ;)
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Nr.427
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Nr.427  Eine Lieferkutsche biegt in die Parkstrasse ein. 15.1.1913 nach Haarlem in Holland.                             large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Es scheint sich hier um die andere Einmündung der Parkstrasse (an der Parkallee) zu handeln, denn die
Bebauung ist ja komplett anders als oben auf der Nr.32. Das Motiv sieht etwas "nach unten gerutscht" aus. Habe aber schon weitere Male dieses
Motiv gesehen, sodass es sich hier um keinen Fehldruck handelt. Möglicherweise stammt das Motiv noch aus der Zeit vor 1905 und dann sollte
vielleicht der viele freie Himmel bewusst als Textfeld dienen, denn hinten durfte ja vor 1905 noch nix an Text rauf.
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Nr. 250  Richard Wagnerstrasse.     large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)

 Nebenan zur Parkstr. und
schräg von der Uhlandstrasse (Bild unten) gelegen.
 
Links heute der Eingang zu einer Fahrschule und auch das Haus rechts
ist heute noch vorhanden. Am 10.4.1903 nach Italien, Toscana, Lucca.
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Nr.129
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Nr.129   Gleich schräg gegenüber von der obigen Perspektive der Park- und R.Wagnerstrasse,                          large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
ein paar Meter weiter, die Schwachhauser Heerstrasse hoch.
Blick gen Ost in die Uhlandstrasse.
Um 1906.
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Nr.258
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Nr.258   Elsasserstrasse. 2.3.1906 nach Bordeaux, Frankreich.                                                                      large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Durch die Uhlandstrasse (oben) hindurch, Ecke Graf-Moltke-Str. Links geht die Lothringer ab.
Eckhäuser heute noch vorhanden. Bemerkenswert der Fahnenmast! Oder Blitzableiter? -> Die Stange auch wieder so ein Fall, deren Bedeutung
heute schon nicht mehr genau nachvollziehbar. Möglicherweise auch hier wieder (wie ja schon sooft erwähnt) am selben Tag aufgenommen, wie
jeweils andere Bilder aus der gleichen Gegend, in diesem Fall dem Uhlandstrassenfoto -> denn schauen wir uns mal den Radfahrer auf beiden
Bildern genauer an!
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Nr.371
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Nr.371   Titel: Realgymnasium (Portal). 19.6.1907 nach Kiel.                                                                       large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Noch freier Blick aufs Portal, da das Eckgrundstück hier an der Blumenthalstrasse noch unbebaut ist.

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Nr.34
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                   Nr.34   Blick in die heutige Hermann-Böse-Str.
                   Steht wohl heute immer noch auf dem Platz zwischen Slevogtstr und Parkstr.
                   Bei solchen Monumenten fällt mir irgendwie immer das NDW-Lied "Goldener Reiter" ein.
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-- Überblend-Effekt --  Aufnahmezeitpunkt I / II.         Überblende  large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.369  Blitzlichtdruckkarte No.1 von Alb Rosenthal.                                                                                     large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Enthüllung des Kaiser Friedrich Denkmals durch Se. Majestät Kaiser Wilhelm II, 22. März 1905.
So ziehen wir das Tuch weg und zum Vorschein kommt - surprise, surprise - ein Pferd mit Reiter!!! Jaaa!!!!
Da wo das Kreuz auf dem Bild ist, das isser! -> Se. Majestät! Mit dem Federschmuck. Karte 30.3.1905 nach Clarksville, Tenn.
Erinnert mich an die Geschichte, wo ein Lehrer in einem, sagen wir, Münchner Gymnasium ein Bild von König Ludwig XIV zeigt und dann
fragt, wer das sei, und die Schüler antworten: "König Ludwig XIV, den kennt man ja!" Und dann zeigt der Lehrer in, sagen wir, einer Neuköllner
Haupt- oder jetzt Gesamtschule dasselbe Bild und fragt wieder, wer das sei, und die Schüler antworten: "Was'n das für 'ne Schwuchtel, ey?!!"
Alles relativ. Aber im Ernst: Solchen Feudalismus findet man heutzutage nur noch im EU-Parlament in Brüssel oder bei der Verwertung des
Rundfunkbeitrages (GEZ-Gebühr). Solche Reiter-Denkmale jedenfalls werden heute gar nicht mehr gebaut! Eigentlich auch wieder etwas schade,
denn man konnte damals - oft im Gegensatz zu heute - immerhin noch gut erkennen, was das Objekt auf dem Sockel darstellen sollte...
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Nr.453  Blitzlichtdruckkarte No.2 von Alb Rosenthal. ng.                                                                                large 2Klarge 4K  (Close = Bildklick)
Von diesem Standpunkt aus gibt es noch mindestens ein weiteres, zeitversetztes Bild. 
Ich hoffe, ich ergattere das auch noch irgendwann, denn bei drei Bildern springt die Sequenz nicht mehr nur einfach hin und her, sondern es
entsteht dann bereits ein kleiner Ablauf. Je mehr Einzelbilder, desto besser natürlich. Vielleicht gibt es ja noch viel, viel mehr Variationen hiervon.
Viel Fummelarbeit gewesen, die Bilder deckungsgleich zu ziehen! Beide sind im Original stark unterschiedlich insich verformt. Für sowas müsste
es ein Programm geben, wo man einfach bestimmte Bezugspunkte auf jedem Bild gleich definiert und das Programm bringt anhand dieser
Bezugspunkte dann das ganze Bild zur Deckung. Gibt es vielleicht auch schon. Oder es wird sowas bald geben.
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Eine solche Bildsequenz anlässlich eines Besuches einer hohen Staatsperson und von einem erhöhten Standpunkt aus aufgenommen, lässt
mich unweigerlich den Begriff "Zapruda-Film" assoziieren. Eine Art "Zapruda-Film" ensteht wohl immer dann, wenn eine hohe Staatsperson
wegen eines fortgeschrittenen schweren Krankheitsstadiums einen gut inszenierten Abgang benötigt, um noch irgendwie als starker Held, statt
als blasses Gespenst in die Geschichte der Staatslenker einzugehen...  Aber naja, ich will mich ja nun nicht in die 40.000 Buchpublikationen, die
es rund um den Zapruda-Film gibt, verschwörungstechnisch einreihen, denn sowas wird ja auf Dauer furchtbar langweilig......
Warten wir, zwecks intensiverer Diskussionsanlässe lieber neuere "Zapruda-Filme" ab.^^  Die werden dann sicherlich mit Smartphones gedreht
sein, aber ob sie den Filmemachern dann ebenfalls 16 Mio Dollar einbringen werden, sei noch dahingestellt. Ich denke mal: Jene Zeiten der
Exklusivität sind heute eindeutig und entgültig vorbei!

Das Kreuz unterm Kaiser ist werksseitig eingestellt, auf den single-larger-versions teils mehr Rand mit drauf.
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Nr.274
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Nr.274   König Albertstrasse. Heutige Slevogtstrasse. 21.2.1917, Görlitz.                                                      large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Wenn man früher Stadt- oder Landschaftsbilder machte, galt wahrscheinlich:.
"Es muss immer 'ne Kirche mit rauf!" Denn lies man auf 'nem Bild die Kirche weg, stand man wahrscheinlich schon mit einem Bein im Tatbestand.
der Blasphemie. Etwas ältere Semester kennen das ja auch noch aus ihrer Kindheit: da war ein Dorf ohne Kirche einfach kein richtiges Dorf!.
Die Darstellung von Dörfern auf z.B. älteren Stein- oder Holzbaukästen oder in Bilderbüchern beweisen das gut: Immer 'ne Kirche mit drauf!.
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Das rechte Eckhaus steht derzeit noch, das linke fiel irgendeinem Objekte-Vernichtunsgwahn zum Opfer und hat einem gruselig-scheusslichen

Einzimmerbalkon-Wohnkasten Platz gemacht, deren Architekten und Bauherren - wenn schon nicht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit -.
so doch zumindest wegen vandalistischer Verschandlung eines ästhetisch ausgelichenen Stadtbildes auf Jahre verknackt werden müssten!.
Zumindest müssten solche Architekten und Bauherren mal dazu gezwungen werden, in ihren eigenen Scheusslichkeiten hausen zu müssen! .
Aber hier auf dem Bild ist die Welt ja noch ästhetisch in Ordnung. :) -> Erfreuen wir uns also an diesem Bilde ein wenig und wärmen uns das.
Gemüt bezüglich der liebevoll verspielten und miteinander harmonisierenden Türmchen und Erker. :).
Auch war früher in deutschen Städten ein Stadtbild noch ein Stadtbild -> heute verschwindet selbst der Berliner Kudamm im tiefsten Wald.
üppigster Baumkronen, sodass man im Hochsommer nicht einmal als Insider die Strassenecke richtig erkennt, wo genau man sich nun im .
Unterholz befindet. Hier auf dem Bild sind die Bäume noch dekorativ klein. Und die Szene wird noch von keiner Blechlawine überrollt - der .
Strassenraum gehört hier noch allein den Anwohnern und der Fassadengestaltung..
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Nr.393
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Nr.393   Titel: Kaiser Friedrich-Platz (König Albertstrasse).                                                                           large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick
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Schon wieder das Denkmal?? Ja, denn ich meine, in Deutschland können noch sehr viel mehr Denkmale
aufgestellt werden! Die höchstmögliche Denkmaldichte ist in Deutschland noch lange nicht erreicht! ^^
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Und sooo ein süsses Kind als Aushängeschild vor dem Denkmal! :) Ähhmm, darf ich offen sprechen? Ich sag's ganz ehrlich: Für mich ist jedes .
noch so süsse Kind mit Kulleraugen ein späterer potenzieller Erwachsener mit berechnendem Kalkül! Aber das poste ich wohl lieber nicht in .
Social Media, sonst kommt ganz schnell per Shitstorm-Dekret der deutsche Staatsschutz meine Wohnungstür eintreten und nimmt alles mit,.
inklusive meines schwachmatigen Subjektes! Ja, da muss man immer sehr vorsichtig sein heutzutage, was man so reflexartig rumposaunt...!.

         Aber wo wir gerade bei all den vielen Denkmälern für hochrangige Personen der politischen
Administration sind...
         ...da hätten wir z.B. "denkmalwürdige" Lebenswerke wie:.
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 W. II (Kaiser)  =  Verdun -> Inflation
 A. Hitler (Gröfaz)  =  Stalingrad + Auschwitz
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 E. Honecker (Genosse)  =  Kollektivgefängnis + Verwahrlosung.
 A. Merkel (Mutti) / CDUSPDFDPGRÜNELINKEGEZ  =  Islamisierung + ?......
 Und das - zumeist breite - Volk ruft:
....***** Hurraaaa ~~~ Hurraaaa ~~~ Huraaaa *****.
...***** Hurrwürrggg ~~~ Gnnrrffzgggg *****.
...***** Hilllfeeee ~~~ Hilllfeeee *****.
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Aber zurück zu den Karten: Dieses Motiv habe ich zufällig zweimal, denn doppelte sammle ich nicht. Höchstens mal, wenn ein eher seltenes
Motiv auftaucht, was dann sehr günstig und besser erhalten ist, als jenes, das ich schon habe. Also hier hatte ich die eine schon länger, die
.
andere war wohl mal bei einem Konvolut dabei. Durch Konvolute kriegt man dann halt mal was doppelt dazu. .
Jetzt wo ich genauer hinschaue - typischer Weise erst später mal wieder (die Wahrheit gilt auch dann schon, wenn noch keiner sie erkennt!): .
Beide AKs gingen nach Oldenburg. Die eine am 25.6.1906, die andere am 3.8.1907. Das doppelte Motiv in die gleiche Stadt. Hat was! .
Aber dann doch zu unterschiedlichen Adressen. Bei der von 1907 kann ich die Strasse nicht lesen, die von 1906 ging an einen Glasermeister in .
die Georgstrasse. Tja, seit 1906 ist noch viel Glas zu Bruch gegangen, ist noch viel Porzellan zerschlagen worden - und wird derzeit immer noch.
in rauher Menge zerschmettert! Glaser = Ein Handwerksberuf mit Zukunft! :) .
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Nr.46
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Nr.46  Die Hollerallee. Sehr frühlingshaft. Die genaue Ecke kann ich nicht feststellen,                                                       large 2K  (Close = Bildklick)
obwohl mir die Villa sehr bekannt vorkommt.
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Nr.117
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Nr.117   Nochmal die Hollerallee. Blick Richtung Stern,                                                                                large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
denn auf der anderen Seite ist ja keine Bebauung, sondern der Bürgerpark.
Statt eines Fahrradweges: Ein Reitweg.

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Nr.286
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Nr.286   Parkbahnhof / Endbahnhof der Jan Reiners Kleinbahn nach Tarmstedt.                                               large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Bekanntes Motiv, gehört zur Sammlung einfach dazu. Diese AK ist nicht gelaufen, aber ich habe auch noch
eine weitere hiervon, die ist gelaufen und farblich leicht anders. Da ist die schmale, rechte Hausseite ins Rötliche gesetzt, sodass es etwas mehr
nach romantischer Sonneneinstrahlung aussieht. Auch ist die andere Variante bewusst heller gehalten, die Unterschiede sind aber nicht so
gravierend, dass sich eine Überblende lohnen würde. Bahn ist vorn, bzw. hinten beschildert mit "Schützenhof".
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Nr.513
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Nr.513  Blick zum Parkbahnhof.                                                                                                                   large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
An Fräulein Lenchen, Schwedenstrasse 2, Osnabrück, 22.12.1912. Eine Tag-Uhrzeit-Ankunftsmeldung.
Hier am Aufnahmestandpunkt beginnt der Bürgerpark und "Schwedenstrasse 2" ist absolute Stadtmitte in Osnabrück.
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Nr.148
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Nr.148   Heutige Gustav-Deetjen-Allee, Blick Richtung Bürgerpark / Parkhaus.                                  large 2K  /  large 4K  /  Full   (Close = Bildklick)
Es verkehrte hier die erste elektrische Strassenbahn Bremens, eröffnet anlässlich der.
Nordwestdeutschen-Industrie-und-Gewerbeausstellung 1890..
Obwohl ein älteres Motiv von um 1900, wurde die Karte erst am 9.12.1921 versendet nach Greiz bei Zwickau..
Also heute, wo ich's uppe (9.12. 2011), vor genau 90 Jahren -> so lange ist das noch gar nicht her... ;).
Die Deetjen-Allee heisst nach dem Manne, der jener Ausstellung das Hauptgebäude, also das Zuckerbäckerstil-Parkhaus sponsorte..

Nr.243
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Nr.243.  Gustav Deetjen Allee mit den neuen Anlagen.                                                                                                   large 4K  (close = Bildklick)
17. Juni 1906. Frau Louise Plate, Villa Rieth, BadPyrmont, Altenauer Platz 2.
Das Haus rechts wird jenes in der Blumenthalstrasse sein, welches aufStreetview neben dem Grauschleier liegt, das mit der Hofeinfahrt neben
dem Eingangsvorbau. Im Rundbogen über demWintergarten sind heute zwei Rechteckfenster drin, die Holzstruktur des Rundbogens istheute
noch vorhaden. Im Ganzen ist es also der Block an der EckeParkstrasse/Blumenthalstrasse.
Ich mag ja diese Gründerzeitvillen, wie es z.B. auchin Berlin Dahlem viele davon gibt. Sie sind architektonisch sehr reizvoll,innen schön geräumig
und nach aussen sehr repräsentativ. Nur haben sie heutzutageeinen grossen Nachteil (von den hohen Unterhaltskosten mal abgesehen): Es ist
allermeist extrem dunkel darin! Selbst im Hochsommer geht nichts ohneLampen. Gerade im Hochsommer, denn der alte Baumbestand, der ja zu
solchen Villen durchaus dazugehört, hat dieselben im Laufe derZeit sehr stark einwachsen lassen, so dass sie oft regelrecht tief im Wald liegen.
Zur Zeit als die Häuser gebaut wurden, war der Baumbstand, wiehier auf dem Bild, in der Summe noch sehr jung und klein. Ok, schön kühl ist
es natürlich dann im Sommer drinnen, aber der Blickaus dem Fenster oftmals direkt ins Laub und Geäst rein, ist danneigentlich auch nicht soo
das moderne Luxusmerkmal.

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Nr.118
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Nr.118  Am Stern. Parkallee und Kaiser-Friedrich-Str. Die Schreibweise damals noch anders als heute.             large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.208
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Nr.208  Parkallee. Wohl Höhe Am Barkhof mit Blickrichtung Stern.                                                              large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Viel LPK-Verkehr unterwegs! LPK = Lastpferdekutsche. ;)  Möchte mal wissen, wofür die Fässer hinten sind,.
ob das Wasservorrat für die Pferde ist, oder Bier, oder einfach nur Ware zum Ausliefern...?! Sowas weiss man heute schon nicht mehr auf Anhieb.
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Übrigens: Ihr seht hier, mit diesem Motiv, wieder einmal das Erlesenste vom Erlesenen der Ansichtskartenwelt, bitteschön! Denn man muss sich.
vor Augen halten, dass auf ein jedes Motiv einer solch seltenen Art etwa 60 Rathäuser kommen, 50 Dome mit Marktplatz, 40 Hauptbahnhöfe,.
30 Schüttings, 20 Ratskeller und 10 Meiereien! Das kommt wirklich schon so in etwa hin! .
An ein Fräulein in Dilsum am 19.9.1902. -> Vor mehr als 111 Jahren!
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--> Leser-Anmerkung:  Das Gefährt auf dem Bild 208 ist wahrscheinlich eine jener damals häufig im Bremer Stadtbild anzutreffenden Brauerei-
      Kutschen. Hier könnte es sich tatsächlich um ein Brauerei-Fahrzeug der Hemelinger Actien-Brauerei handeln. Die Aufschrift lässt auf diese .
      alte ehemalige Bremer Brauerei schließen. Somit wird sich wohl eher Bier als Wasser in den Fässern befunden haben ;-).
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                                                                                                                                                       --> Vielen Dank an Leser H.Mueck !
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--> Weiterer Leserhinweis:   Die Leser-Anmerkung ist zutreffend! Aber es geht noch genauer. Die Aufschriften am Brauereiwagen lauten:.
     "Niederlage der Hemelinger Aktien-Brauerei. M. Holtzhausen, Kaiserstr. 40.".
     (Quelle Adressbuch Bremen 1903, s. 659, ist fast so gut wie Google-Streetview, nur mit Worten statt mit Bildern)..
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                                                                                                                                                        --> Vielen Dank an Leser George S. !


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Nr. 497
 Barkhof, Ecke Parkallee. Jungs und Kutsche. ng.                 
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 Blick von der 208 vorm Eckhaus rechts rein. Hier entweder ein noch früherer Zustand, weil der Zaun ja noch nicht vorhanden ist, oder mal
 wieder der gleiche Aufnahmetag, falls der Zaun oben hinter der Kutsche und hier ausserhalb des Bildes endet. Wegen den Büschen würde ich
 aber doch eher eine ganz andere Zeit tippen, es sei denn, die Büsche liegen oben auch komplett hinter der Kutsche. Auf alle Fälle sind zwischen
 den Aufnahmen mindestens ein paar Stunden vergangen, was man am sehr unterschiedlichen Schattenwurf erkennt.
 Vorne am Baum fährt ein Geisterradfahrer vorbei, den wollte Louis Koch sicher richtig mit aufs Bild kriegen, aber die Verschlusszeit war dann zu
 lang, bzw. der Radfahrer zu schnell.  Im Ganzen ein sehr schöner Perspektiv-Anschluss an das Motiv oben!
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Nr.495
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Nr.495  Parkallee, Junge mit Hund.                                                                                                            large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Blickrichtung wie oben auf der 208, ziemlich gleiche Höhe von der anderen Reitwegseite aus und im Sommer.
26.6.1914 an Karl Birkigt, Baumschule Ernst Pflanz, Böhlen b. Kötha, Sachsen.
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Nr.321
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Nr.321  Reformgymnasium in der Parkallee. 17.9.1919 nach Limbach.                                                             large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Wieder der Standpunkt wie oben, andere Richtung und einige Jahre später (Bäume grösser, kein Reitweg mehr).
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Das Wort "Reform" klingt immer gut!  Das deutsche Bildungssystem befindet sich ja ohnhin gefühlt seit 1890 in ständigem Reformprozess
(ich google gerade, ob es eigentlich einen Unterschied gibt zwischen "Reformprozess" und "Reformationsprozess". Ja = 243.000 zu 9640 Hits).
Oder andersherum: Gentechnisch durchgeformte Lebensmittel sind ganz furchtbar igitt, hingegen man im Reformhaus liebend gerne,
genüsslich und teuer, weil bio-exklusiv, einkauft. Was allein so eine Bezeichnung ausmacht für eine gefühlt viel bessere Lebensqualität!
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Nr.47
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Nr.47  Parkallee. Wohl am Bürgerpark, Richtung Stadtwald.                                                                                        large ~2K  (Close = Bildklick)
Auch hier ist der Standort schwer zu sagen. Ich würde meinen, es handelt sich hier um die,
im Jahr 2002 nach fünf Jahren Leerstand, nach Hausbesetzerprotest und nach polizeilicher
Räumung abgerissene Villa Hausnummer 5, aber es
könnte sich auch um ein anderes Haus handeln. 
Z.B. Ecke Stern, oder etwas weiter Richtung Innenstadt / An der Weide. Der Garten scheint zu
jener Zeit noch verwildert zu sein.
Entweder war das Haus gerade neu gebaut, oder es fand vielleicht gerade ein Umzug statt?
Diese Karte ging am 2. Mai 1905 nach San Francisco, California. (1 Jahr vor dem grossen Erdbeben).
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  "This is one of the swellest streets in Bremen. What do you think of it? Annie went to St. Magnus today,
   so I am all alone. Love from Ern."
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Nr.625
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Nr.625   Schwachhauser-Chaussee.                                                                                                             large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
10.7.1912, an Herrn Karl Borselmann u Frau Gemahlin, Stade, Bäckerstrasse bei Bah.
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   Bremen, Bürgermeister Smidt Str.4 Tausend Grüße aus Bremen send Euch  Anna Greve.
   Wie geht es Euch, Ihr seid wohl schon beim Packen? Wann geht denn die Reise los? Mir geht es gut. Es ist hier jetzt alles wieder beim alten.
   Unsere Herrschaften sind morgen schon 8 Tage wieder hier. Von der Schwachhauser Chaussee geht unsere Straße ab. Nochmals viele Grüße
   Anna Greve.
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Erst dachte ich, es sei die Ecke Carl-Schurz-Str., aber dieser Giebel an der Schwachhauser Heerstrasse passt besser, es wird daher die
Kreuzung mit der Hollerallee sein. Hat schon was, Annas alten Papiertintentext jetzt 106 Jahre später auf einem Keyboard digital in einen
grossen Flachbildschirm einzutippen und auf einer SSD zu speichern!  Und ziemlich exakt 77 Jahre nach Annas Karte erlebte ich abends
an jener Kreuzung diese Verkehrseindrücke.

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Riensberg
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Nr.407  Krematorium auf dem Rhiensberger Friedhof.                                                                                    large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
Seinerzeit war der Betrieb eines Krematoriums noch etwas Besonderes, wenn nicht gar ein Novum!.
Einäscherungen waren gesetzlich noch nicht möglich oder es sah wohl die Kirche nicht so gerne oder es war einfach nicht Usus.
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Den genauen Hintergund weiss ich jetzt nicht mehr, aber weil Bremen eben über eigene, umfangreiche Stadt- und Verwaltungesrechte verfügte,
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konnte man in Bremen so ziemlich das erste, offizielle Krematorium überhaupt in Betrieb nehmen. Und daher wohl auch diese Postkarte davon.
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An Fräulein Anna Sander, Osterholz-Scharmbeck, Bahnhofstrasse 6, 10.4.1918..
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Meine Liebe Anna! Du wirst sicher schon auf ein Kärtchen von mir gewartet haben, wir haben bis jetzt auf Fräulein K. gewartet, ist aber noch nicht
hier gewesen. Ich komme Sonntag in 4 Tagen bestimmt zu Dir, lade Du dann doch bitte Bachmanns auch ein. Kommst Du vorher noch mal nach
.
Bremen? Vielleicht kommt Fräulein K. dann mit. Mündlich mehr.   Einstweilen recht herzliche Grüße, Deine tr. Schwester Meta.
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Also auf wiedersehen Sonntag in 4 Tagen, Du schreibst denn am 13.
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Liebe Schwester, schade das Du heut so früh bei mir gewesen bist, denn Frau Ut (?) ist den ganzen Tag fort gewesen, da hätte ich etwas mit
Dir gehen können.
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Dein Kuchen schmeckte ja ganz gut, aber mit dem, den Du selbst backst nicht zu vergleichen.

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 Nr.334  Riensberger Friedhof. AK ng, Verlagsdatum 1907.                                                                            large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.246  Riensbergerstrasse. Ohne "h" und zusammengeschrieben. Feldpostbrief, 4.8.1914.                            large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.529  Rhiensbergerstrasse. Hier mit "h".  31.7.1905 nach Hamburg Billwärder, Neuer Deich 97.                     large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
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Horn
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Nr.346
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Nr.346  Titel: "Gruss aus Horn. Rhiensbergerstrasse."                                                                                 large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)

Die Rhiensbergerstrasse von oben hier also im weiteren Verlauf auf Horner Gebiet und mündet rechts dann
alsbald in die Leher Chaussee, an deren Ecke sich das Anwesen Klattes (siehe "Privathäuser") befindet.
.
Ein im Original colorierter Himmel, das Verlagsdatum ist mit 1911 angegeben..
Ein Knab' will zu seiner Geliebten über Leiter durchs Fenster einsteigen - oder umgekehrt eine holde Maid zu ihm -, .
das lässt sich nicht so genau erkennen, aber in der Liebe verschmelzen ja eh die Seelen... 

Vielleicht ist's auch nur ein Fensterputzer, aber das ist nicht so romantisch. ;).
Hier noch ein heutiger Ausschnitt des Kurvenbereichs..
 
--> An dieser Stelle vorher ein Bild vom Strassenbahndepot Horn von 1964, ich habe mich aber nun entschlossen, hier unter dem Titel
"bremer-ansichtskarten.de" keine Nachkriegssachen zu machen. Da habe ich einfach viel zu wenig Material und auch viel zu wenig Zeit dafür,
um die jüngere Vergangenheit nach 1945 wenigstens etwas weniger willkürlich gestalten zu können. Und Nachkriegsbilder gibt's ja auch
woanders zur Genüge zu den jeweiligen Themen und Sparten zu sehen. Ich mache hier also primär Kaiserzeit (1871-1918), auch noch frühe
20er Jahre und in Ausnahmen vielleicht noch bis max. 1933 oder 1945. Aber spätestens nach 1949 ist's auf jedenfall eine gänzlich andere
Epoche und Ära. Nicht nur gesellschaftspolitisch, sondern vor allem architektonisch, modisch und insgesamt infrastrukturell.
.
Ledigich bei den Luftaufnahmen lasse ich noch die Nachkriegsbilder drin (oder ergänze dort noch Neuzeitliches), denn in jener Rubrik fehlt mir
zum Austausch widerum das historische Material. Die drei weiteren 60er-Trambilder hier ersetze ich demnächst auch noch - und sie kommen
dann unter "artinlandscape.com"
als "ein-paar-Trampics" o.ä. in das dortige Sammelsurium rein.
 .
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Mahndorf
.
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Herrlicher Sonnenschein,
Frühlings Erwachen.
Freud zieht ins Herz mir ein,
Frohsein und Lachen.
Schön bist doch du, Natur,
Ladest zum Wandern.
Hocken im Zimmer nur,
Gönn' ich gern Andern.

Der Schreiber, Heinr. Lahmann, sendet aus dem ..?.lieblichen
Mahndorf Grüsse an Herrn Rahe nebst Gemahlin von einer
Fusswanderung über die Hohenzollernstrasse, Wehr Hemelingen,
Arbergen in..?..Std.....

Dorf nun Adieu, mein Zug fährt 26....
.
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  Nr. 545  Mahndorf: Landstrasse, Bahnhof, Schule                                                                             545a: Landstrasse  large 2K / large 4K    
  Im März 1913 an Carl Rahe, Schwachhauser Chaussee, 237.                                                                  545b: Bahnhof  large 2K / large 4K    
545c: Schule  large 2K / large 4K   .  
...

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Nr.663  Dorfblick, Geschäftshaus Joh. Wilkens, Schule mit Turnhalle.                                                              large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Geburtstagsgrüsse von Tante Meta an den kleinen Kurt Gerken, Walle, Kreis Verden, 27.10.1925..

Hundert Jahre später lässt sich sagen:    Turnhallen sind... OUT............  Funparks sind... GIGA-IN

Das Geschäftshaus heuer hier sehr schön zu sehen in Streetview, die Schule samt Turnhalle wahrscheinlich komplett abgerissen und den
Dorfblick kann ich nicht so einfach auf die Schnelle lokalisieren, dafür ist das Gebiet heutzutage schon viel zu
umfangreich mit den.immer
gleichmässigen Häusereinheiten bebaut.
.

Ich frage mich, so beim heutigen Mahndorf-Dorfblick: Wie lange soll dieser Wachstumsprozess der Siedlungen noch so weitergehen?
Bis Mahndorf so aussieht wie eine Mischung aus Shanghai, Kairo, Kalkutta und Sao Paulo? Bremen platzt heute schon aus allen
.Nähten -.
und wird weiterhin und immer stärker aus allen Nähten platzen. Da kommt man nicht mehr gegen an, das regelt auch nicht allein der Markt.
Und der Wachstumsprozess
.ansich wird sich wiederum umso mehr verstärken umso grösser und schneller er wird. Exponentiell eben..

Seit ich den Text zu der Karte Nr.640 "Yorckstrasse" am 22.11.2018 geschrieben habe (vor 102 Tagen), sind auf diesen Planeten 23.400.000
Menschen hinzugekommen! In Worten: Dreiundzwanzigmillionen. Das ist 1x Shanghai! Seit Karte Nr.640. Irgendwo müssen die Leutz hin,
.
irgendwo wollen die hin... und ganz bestimmt wollen die nicht in Turnhallen leben! Jeden Tag plus 230.000, jede Woche eine Millionenstadt, .
jeden.Monat.eine Stadt wie Berlin. Und nein, es sind nicht die Watte-Ohrstäbchen aus Plastik das Problem in den immer neuen Mega-Städten..

So mit etwas Abstand, also mal so rein kosmisch betrachtet, sind die Menschen (die Würde des Menschen hin, hohe Individualität her) nichts
weiter als auch nur eine Art Schimmelpilzkultur. Eine Schimmelpilz- oder Bakterienkultur, die, wenn sie den entsprechenden Nährboden
.
gefunden hat, innerhalb kürzester Zeit explodiert und dann ebenso schnell wieder austrocken wird, wie sie sich vorher rasant ausgebreitet hat.
und dabei den Nährboden abgegrast hat. Ich sag immer: Irgendwann kommt ein Virus und der räumt das hier alles weg! AIDS hat es nicht.
geschafft und Ebola eliminiert sich zu schnell selbst, aber es wird wohl ein Virus kommen. Oder/und zumindest und zunächst ganz real der .
allerhärteste Verteilungskampf um freie Parkplätze, aber vor allem um einen Rest an sinnstiftenden und identitätsgebenden Tätigkeiten ohne.
Langeweile in endlosen, undurchdringlichen Betonwüsten. Und zwar auch egal ob es dann selbsteinparkende Autos gibt.oder nicht..

Und nein, dort wo diese Abermillionen Menschen monatlich hinzukommen, da gibt es keine Beziehungsromantik, keinen Flirt, keine Blumen,
keine Grusskarten, keine Verlobungsreisen, kein gemeinsam Essengehen bei Kerzenlicht, nicht einmal Erotik-Fetisch, keinerlei bewusstes
.
Roleplay, keine auch nur irgendwie geartete Inszenierung des Kennenlernes oder während der dauerhaften Beziehung. Schon gar keine Liebe.
oder auch nur Verantwortung. Es gibt da nicht mal Gender-Klos! Da gibt es nur Bums. Purer Bums ist das. Wie die Karnickel. Mehr nicht. .
Bums und nochmal bums. Und nochmals. Aber das ist dort ja so schön wild, so urig ursprünglich, noch so unverdorben -> is' besser, nä? .
Ich frage mich hier, hier in unserer Kultur sitzend: Wozu veranstalten wir (insbesondere ich selbst) das hier eigentlich alles? So ein Aufwand!! .
Und für was?? Wozu der ganze Affentanz??!  Für letztlich nichts weiter als für den vermeintlich toll-kreativ-individuell inszenierten Untergang.
in der explodierenden Menschheitsmasse! Mein Tun, mein Wirken, meine Bildung, mein zwischenmenschliches Engagement: Alles ohne.
auch nur einen winzigen Furz an Aussicht auf Erfolg!
.

Und warum schreibe ich das hier so aufdringlich und energisch? Ganz einfach: Ich will ebenfalls, dass ihr in Panik geratet! Wie Z.B. hier.
--> Ich will, dass ihr handelt, als würde eure Turnhalle brennen! Als würde euer Funpark brennen!
.
Und nein, es ist nicht das lokale Wetter, das die primäre Herausforderung für die Menschheit ist, es ist die boomende Menschheit selbst, die.
die Herausforderung für den Planeten darstellt. Die mega-massiv explodierende Geburtenrate in der Dritten Welt ist derzeit das alleinige und.
einzige Problem, von dem alles andere an Problemen ausgeht, abhängt, aus dem alles Andere resultiert und erst recht noch resultieren wird:
.
versorgungstechnisch-hygienisch, umweltschutztechnisch, moralisch, individuell, kulturell.... generell und prinzipiell..
Nicht das Vermeinden des CO2s rund um den Rinderpups oder das Vermeiden von Plastikstrohhalmen ist "unsere" Rettung, sondern die.
Verteidigung des westlichen Wohlstandes im Sinne unserer bisher bereits erreichten mindesthumanen Grundversorgung samt hoher Bildung.
und Aufklärung, samt sinnstiftendem Abwechslungs- und Ausdrucksreichtum in den hochindividuellen Beschäftigungs- und Wirkungsmöglich-.
keiten der.zivilisierten Menschheit als solcher!.

Ja, Ebola... wasweissich... Aber ich bin ja mal wieder sooo pessimistisch, so misanthrophisch und vor allem so dekadent!
Denn Ebola ist ja soo süüss! Ja, so ein Virus wird schon wissen wie man sich die Herzen der Menschen im nu erobert! ;)
.
So ein Virus, der die Chance auf den Nährboden seines Lebens schlechthin wittert, ist ja nicht blöd! .

Bums... das war mein Wort zum Sonntag!  Im Programm spielt im Anschluss noch etwas Musik... wir hören:  Choral am Ende der Reise.

..
..
Arbergen
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Nr.511  Schule, Kirche, Haus Voigt.  large 2K / large 4K
 .
.16.1.1915 als Feldpost. Weiteren Text kann ich leider nicht entziffern. Aber es wird wohl in naher Zukunft Computerprogramme geben, die alle
 möglichen Schriften, auch altertümliche Handschriften, wenigstens so halbwegs erkennen und übersetzen können. Warte ich's einfach ab,
 dann lässt sich's scannen und lesen.
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Nr.557 Geschäftshaus von C. H. Brüns / 2x Panorama.                                                                                   large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
26.7.1909 von Mimi an einen Herrn in Aschersleben..
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Neustadt
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Nr.294
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Nr.294   Technikum, Motiv II. 26.9.1910 nach Mehlen (Waldeck).                                                                  large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Für Eure Karte besten Dank. Bei mir alles wohl. Eine schwere Woche überwunden.
Am 30. ist Semesterschluss. Hoffentlich werde ich gut abschneiden, versetzt auf jeden Fall. Werde dann Näheres mitteilen.
Herzlichen Gruss Hermann.
..
Tja, wird schon werden, Hermann!  Dass du weiter bist, ist doch schon mal prima! Aber Hauptsache, du lässt dich nicht im nächsten Krieg an
die Front versetzen, von nahezu den gleichen Leuten in befehlshabenden Positionen, die jetzt noch meinen könnten, du hättest vielleicht nicht
gut genug abgeschnitten...  toitoitoi!
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-- Überblend-Effekt --  Kurz warten und schauen.                                       Überblende  large 2K                Nr.44-sw:   large 2K  /  large 4K
 Java-Fader von s/w zu color. (Mauszeiger aufs Bild stoppt Wechsel)                                                          Nr.304-col:  large 2K  /  large 4K 
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Nr.44 + Nr.304    Technikum, Motiv I, sw + col. Heutige Technische Hochschule.
Die arme Kleine in der Mitte geht auf Krücken. Na dann "Gute Besserung!". Hoffentlich ist es nichts Ernstes..
Schwarzweiss: Ein fröhlicher Ostergruss am 19.4.1908 von Marie und Willy nach Brake..
Farbe: An eine Schwester nach Rahden, 21.12.1917.
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Nr.24
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Nr.24   Blick in den Buntentorsteinweg mit Südervorstadt.                                                                            large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Ganz sicher bin ich mir nicht über die Blickrichtung, aber die Bahn biegt hier höchstwahrscheinlich in die
Osterstrasse ein. Dem Wagentyp nach: Etwa frühe 20er Jahre.
Im Bereich Osterstr., Neustadtswall waren bis Ende der 80er noch vereinzelte
Gleisreste der einstigen,
einspurigen Seitenstrassenführung zu finden. Ob heute noch, weiss ich nicht, aber wohl eher nicht mehr.
Denn mittlerweile sind die allermeisten Kopfsteinpflaster in westdeutschen Städten übergeteert. Aber wie
 sehr lange Kopfsteinpflaster ohne
Grundsanierung auskamen und kommen, das bewiesen z.B. diese
.Gleisreste. 
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Nr.128
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Nr.128   Die Friedrich-Wilhelmstrasse gibt es heute noch.                                                                              large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Blick Richtung Wallanlagen / Technikum (den Bäumen am Strassenende nach zu urteilen). Um 1906.
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Nr.386
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Nr.386   Die Meterstrasse. Nächst parallele Strasse und Hauptstrasse zur Friedrich-Wilhelm.                          large 2K large 4K   (Close = Bildklick)

Heutige Langemarckstrasse. Karte am 30.10.1908 nach Streck, Amt Thedinghausen, an Herrn D. Meyer.
Ursprünglich führte die Meterstr. noch nicht durch die Neustadtswallanlagen hindurch (Plan von ~1890). Der Durchbruch muss demnach zwischen
1890 und max. 1908 erfolgt sein. Der Standpunkt hier Höhe Neustadtscontrescarpe (erste Querstrasse im Bild) mit stadtauswärtigem Blick.
Der Standpunkt heute (streetview). Rechts im Eckhaus ist sogar noch ein Restaurant drin! Nur schade, dass die schmucken Dachtürmchen der
Häuserecken nicht mehr da sind! Der eine Baum hier ganz rechts dürfte der noch sein, der da heute noch steht, die anderen Bäume sind kaum
grösser als auf hier auf dem Bild, sind also relative Neupflanzungen. Motiv 2015 digital nachcoloriert. Alb No.91.
"Liebe Eltern, ist es nicht möglich, dass ich bleiben kann bis Samstag; dann kommen wir beide..."

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Nr.546
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Nr.546  Kleine Allee.                                                                                                                                  large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
14.11.1918 an Frl. Else Kippert, Itzehoe, Sandweg 31.
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Absender ebenso Kippert, Clausewitzstr. 31 (hübsch bemalte Mülltonne!).
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Text u.a.: Die Schürze und Bluse möcht' ich haben.
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Hier könnte es sich fast um denselben Standpunkt handeln wie oben auf der Meterstrasse, aber die Bebauung und Strassenbreite ist dann
doch jeweils eine andere, wenn auch der Rundeingang links und der eckige Eingang rechts stark suggerieren, es sei die gleiche Perspektive..
Die Kleine Allee verlief zudem zwischen Neustadtscontrescarpe und Westerstrasse in der Verlängerung der Meterstrasse und mündete nördlich.
der Westerstrasse in die Grosse Allee. Verlief also exakt in die andere Richtung vom Standpunkt der Meterstrasse oben aus und ist heute ein.
Teilbereich der Langemarckstrasse. Heute dort im Verlauf alles Nachkriegsbebauung ohne Wiedererkennungswert. Hier also entweder der Blick.
stadteinwärts von der Contrescarpe an den Neustadtswallanlagen aus, oder der Blick stadtauswärts in die Neustadtswallanlagen..
Etwas merkwürdig auf alle Fälle, dass der Blick auf Bäume als Querriegel fällt, denn die Strasse hatte ja damals schon einen geraden und.
durchgehenden Verlauf, zumindest nachdem die durchgehende Verbindung zwischen Kleiner Allee und Meterstrasse durch die Wallanlagen.
gebaut wurde - und vorher bog die Strassenbahn an der Westerstrasse aus der Grosse Allee kommend ab, fuhr also gar nicht durch die Kleine.
Allee. Hier fährt sie ja bereits. Aber wohlmöglich war ein Kreuzungsbereich dann doch etwas versetzt oder die Zuordnung der Strasse ist.
tatsächlich schon auf der Karte falsch angegeben, aber eine Hauptstrasse mit Tram muss es ja sein..
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Nr.455
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Nr.455  Moselstrasse. Parallel zur Rheinstrasse, zwsichen Meter- und Rheinstr. Ak ng.                                   large 2K large 4K  (Close = Bildklick)
Der Druck ist leider etwas schwach und auf rauhem Papier, ich hätte es wohl dennoch etwas besser scannen
können, wie mir im Nachhinein, also nach dem Putzen und Einstellen, klar wurde. Aber das lohnt jetzt nicht mehr, nochmal neu zu machen.
Die Kindergruppe scheint hier eine andere zu sein, als die in der Rheinstrasse unten.

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Nr.244
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Nr.244  Rheinstrasse. An Carl Huber, nach München. Leider kein genaues Datum, da Marke ab.                     large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Die Rheinstrasse verläuft wiederum östllich als nächste Strasse parallel zur Moselstrasse.
Die Häuser sind hier schon deutlich kleiner, die ganze Strasse ist also - nach Monopoly - eine Preisklasse tiefer angesiedelt als
ie Friedrich-Wilhelmstrasse. Der Fotostandpunkt müsste Ecke Lahnstr. sein. Im Hintergrund der Ansgariikirchturm
Die Kindergruppe könnte durchaus einer einzigen Familie entstammen, denn acht oder noch mehr Kinder pro Frau war zu jener Zeit auch in
unserem Kulturkreis durchaus noch üblich. Dennoch sieht es irgendwie mehr nach einem Geburtstags- oder einfach nach einem Nachmittags-
ausflug aus, als nur nach einer einzigen Familie. Beim Eismann waren sie wohl nicht, denn sie haben ja kein Eis in der Hand. Dafür haben die
beiden vorderen Kinder etwas in der Hand, was nach Ring aussieht. Es scheint, dass die Kinder sich per Ringe und Bänder aneinander
festhalten, damit keines ausbüxt.

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Nr.408
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Nr.408   Am neuen Markt. 5.9.1911 nach Coschütz b. Dresden. Digital nachcoloriert.                                     large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Ein Mann schaut oben links aus dem Fenster. Am Eckhaus links hinten die Aufschrift:.
Apotheke Brautstrasse 29. (Oder 23 oder 79 - das ist nicht mehr so exakt zu erkennen)..
Heutiges Streetview. Die Wasserbrunnenpumpe, die auf Streetview rechts steht, hat sich demnach noch erhalten und ist jene, die hier auf dem.
Bild am spitzen Ende, also auf der anderen Seite des Platzs steht. Das Foto ist aufgrund des erhöhten Standpunktes wahrscheinlich von der.
Kirche aus aufgenommen..Das Bild unten dann die Fortsetzung der Perspektive, denn bei der Apotheke quert die Westerstrasse - und auf Höhe
derer befinden wir uns
.auf dem nächsten Bild.
Auffällig hier die Mischung der Häuser im Baustil. Die kleineren waren so gut wie immer älter, die höheren neuer - und
.man rechnete in Erwartung
damit, dass die alten Katen bald abgerissen werden würden, um auch jene Lücken dann mit mehrgeschossigen
.Wohnhäusern auffüllen zu können.

--> Leserhinweis: 
Die Apotheke hat die Nr. 25 in der Brautstraße. Es ist die „Löwen-Apotheke“ des Apothekers F. C. M. Wiesenhavern.
      Das Bremer Adressbuch (z.B. von 1906) macht diese Info möglich.
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                                                                                                                                                        --> Vielen Dank an Leser George S. !
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Nr.489
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Nr.489   Westerstrasse mit J.H.Finke Eckgeschäft.                                                                                     large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick).
Hier sehr schön ein Anschlussblick an die 408 oben. Oben am Ende des Platzes der Brunnen,
der hier links steht. Oben sind auch die Buchstaben J.H. seitlich schräg noch zu sehen, die sich hier hinterm Brunnen befinden.
Geburtstagsglückwünsche an eine Ida nach Putlitz von einer Familie am 4.2.1904.
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Nr.190
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Nr.190  Brautstrasse in der Neustadt. Blickfortsetzung der Bilder Nr.408 + 489 oben.                                      large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Vorne links geht es hier in die Wester Strasse, nach rechts in die Oster Strasse. Die Strassenbahn konnte.
also, der Oberleitung und den Schienen nach, von der Wester in die Oster Strasse geradeaus fahren oder in die Brautstrasse abbiegen..
Von der Oster Strasse aus gab es zu diesem Zeitpunkt keine Abbiegemöglichkeit in Richtung Altstadt. Die Bahn befindet sich kurz vor der Brücke
.
über die kleine Weser und dann geht es rechts- und dann gleich wieder linksrum auf die grosse Weserbrücke. Am Planausschnitt gut zu erkennen.
Der grüne Pfeil markiert Standpunkt und Blickrichtung. Ansonsten haben wir hier Werbung für Möbeln & Dekoration (heute würde man wohl.
schreiben "Möbel's und Dekoration's").. ;)... für Nähmaschinen, Betten, Regen und Sonnenschirme (heutzutage demnach Werbung für den Regen.
und für Sonnenschirme, nicht jedoch für Regen- und Sonnenschirme), Putz und Modewaren, Zigarren und Tabak....
Karte hergestellt 1908, vesendet 6.9.1910 nach Rotenburg..
                                                                                                Plan Standpunkt Brautstrasse  large
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Nr.624
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Nr.624  Westerstrasse mit Auto. ng. Alb-Nr.203.                                                                                            large 2K / large 4K  (Close = Bildklick).
"Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung!".
Weiss grad nicht mehr, ob das Kaiser Wilhelm II, die Amish oder die Grünen gesagt haben. Aber wohl eher Kaiser Wilhelm II, denn die Amish
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und Grünen hätten ja gesagt: "Wir glauben an das Lastenfahrrad, motorgetriebene Transportvehikel sind eine vorübergehende Erscheinung!".
Und die Linken müssten heute sagen: "Wir glauben an 'No border - No nation', souveräne Nationalstaaten innerhalb geschützter Grenzen sind eine.
vorübergehende Erscheinung." Andere wiederum glauben an einen Stammeshäuptling und halten sämtliche globalisierte Erkenntnisse bezüglich.
naturwissenschaftlicher und.gesellschaftlich humanistischer Errungenschaften für eine vorübergehene Erscheinung. -> Liste liesse sich endlos.
ausweiten. Schallplatten sind eine vorübergehende Erscheinung, ich glaube an die Wachswalze!.

Hausaufgabe für Achtklässler übers Wochenende:
1a.: Notiere zwanzig äquivalente Sätze, die dir spontan zur Aussage Kaiser Wilhelms einfallen, stelle Analogien her und substituiere.

      mittels deiner eigenen Interpretation. Ordne sie bezüglich ihrer Relevanz in die Abläufe zeitgeschichtlicher Entwicklung ein und stelle
      ihrer Prägnanz jeweils mindestens drei Beispiele externer, sozialkritischer Analysen gegenüber.
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1b.: Fertige wieder eine Tabelle dazu an, wie du sie schon aus vorangegangenen Aufgaben kennst..
2a.: Übersetze deinen Text auf Englisch, Französisch, Spanisch sowie Lateinisch..
2b.: Bereite eine kleine Präsentation zur Essenz auf Lateinisch vor, formuliere ein "summa summarum"..
Zusatzaufgabe 3.: Erläutere - contradictio in adiecto - folgendes Oxymoron: The Flat Earth Society said, that they have thousands of members.
all around the globe. (Du kannst hier auch eigene Beispiele verwenden.) Differenziere kontextuell zu deinen o.g. Aussagen..
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Aber gut, in dieser Website wird das Auto tatsächlich eine vorübergehende Erscheinung bleiben, denn spätestens ab 1920 ist auf der
Zeitachse nach vorne hin so langsam Schluss und es geht mit den nächsten Bildern wieder zurück in die romantische Gemütlichkeit
.der
vorletzten Jahrhundertwende. Hier bleibt also alles beim Alten, es bleibt hier bei der guten alten Pferdekutschen- und  Pferdeäpfelzeit! :)
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Nix Differenzierung! ;).

Nr.628
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Nr.628  Westerstrasse mit Tram und Kiosk, ng. Keine Alb.                                                                             large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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Ich glaube an Zeitungskioske und Printmedien, das mobile Internet ist eine vorübergehende Erscheinung!.Ich glaube an Facebook als das alleinige
monopole Internet, alles andere im Web ist eine vorübergehende Erscheinung...
..
Links hat sich eine Bande versammelt! Das ist wahrscheinlich die "Westerstrassenbande". Banden hat man in der Jugendliteratur noch bis in die..
70er Jahre massig gegründet. Z.B. die "Vorstadtkrokodile". Banden sind nur was für richtige Jungen! Um in einer Bande aufgenommen zu werden,.
muss.man Mutproben bestehen - das ist nichts für Mädchen! No women allowed! Ausser die Rote Zora natürlich! Bei der roten Zora ist und bleibt.
der einschlägige Titelsong nach wie vor das Allerbeste! :)) Ein Song, als würde man durch die endlose Prärie reiten, vor einem nur der glitzernde.
Horizont inmitten der fernen.Hügelkette, im Rücken die.aufgewirbelten Staubwolken... So wie bei "Apache". Diese Musiktitel habe ich oft und gern
gehört
und mitgepfiffen,.wenn ich in früheren Jahrzehnten z.B. an Heiligabend oder Silvester auf fast völlig verkehrsleerer Autobahn im holpernden
Rhythmus der Betonplattenfugen
gen Sonnenuntergang nach Berlin.fuhr... oder.sommernachts.auf der Landstrasse unter klarem Sternenhimmel
ins beginnende Morgenrot hinein, neuen Abenteuern entgegen...
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Ach ja... ich glaub', sollte ich nochmal ein Cheer-Vid machen, dann nehme ich die Zora als Dance-Song! Die rote Zora und ihre Bande!.
Die gewinnen immer! :) Die Film-Zora wurde Lehrerin... was aus der Westerstrassenbande links geworden ist, weiss ich nicht....
...fliegende Pferde landen am Strand..


Nr.579
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Nr.579  Sedanstrasse. ng.                                                                                                                           large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Sedanstrasse, nicht Sesamstrasse. Blick vom Buntentorsteinweg aus, denn im Vordergrund
sieht man ja noch das Strassenbahngleis und durch die Kornstrasse fuhr nie eine. Kein Streetview von der Ecke im Web.
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Nr.640
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Nr.640  Yorckstrasse.                                                                                                                               large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Ecke Kornstrasse. Streetview anno 2008.
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12.3.1910. An Herrn Willy Ahrens, Marine-Schreiber, Heppens / Wilhelmshafen, Kaakstr. 2..
Entweder wurde damals W-Hafen noch mit " f " geschrieben oder der Absender hat das falsch. Der Willy war Mariene-Schreiber. Was genau ein.
Marine-Schreiber war/ist, kann ich nicht ermittteln, vielleicht eine Art Protokollführer, ein Funker oder Morser, vielleicht sogar das, was Grönemeyer.
alias Buchheim ist...? Der oder die AbsenderIn (Name nicht zu finden) markiert hier jedenfalls ein Haus am Ende, bzw. in der Mitte der Strasse.
(Höhe Hardenbergstrasse) links sowie das.Haus direkt am Ende der Strasse (Buntentorsteinweg), auf das hier der Blick fällt. Letzteres.
überschrieben mit "Alte Fa".  Links sitzt er/sie wahrscheinlich während.des Schreibens und hinten am Buntentorsteinweg hatte er/sie demnach.
vorher mal zu tun. Der markante Schornstein hinten rechts ist 2008 noch vorhanden..
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Rechts ein zeittypischer Kolonialwarenladen. Für die Waren aus den Kolonien. Einen Platz an der Sonne! Ich assoziiere seit den 80er Jahren des.
letzten Jahrhunderts mit "Kolonialwarenladen" immer  diese "Dritte-Welt-Läden" samt Workshops u.ä., die irgendwas mit "Fair-Trade" machen..
Da darf dann der Schwarzafrikaner gönnerhafter Weise mal seine selbstgebastelten Sachen wie Flechtkörbe, Häkelzeugs, Schnitzmasken,.
Buschtrommeln und lose Kaffeebohnen verkaufen. Auf mehr soll der "edle Wilde" dann allerdings bitte nicht wirtschaftschaftsökonomischen .
Einfluss nehmen. Nur mit Bastkörben und.Rasseln darf er mal. Folklore eben. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!.
Denn Milliardenkredite von der Weltbank für den Aufbau modernster Infrastruktur bekommen allenfalls ein paar ausgesuchte Diktatoren, der.
gemeine Mohr sieht davon eher nichts. Dafür bekommt er vom.weissen Entwicklungshelfer-Manne ein paar gute Ratschläge wie.man mit alten
Wasserflaschen Licht macht, wie man vollökologisch Brot im
.Erdofen backt und wie man sich vegan ernährt... .
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Aber mittlerweile ist ja China auf Afrika aufmerksam geworden und kauft dort alles auf, was nicht niet- und nagelfest ist! (Wir Europäer kaufen da.
nix mehr mit Glasperlen auf, denn das gehört sich ja nicht.) Und alles, was in Afrika niet- und nagelfest ist, kaufen die Chinesen ebenfalls auf!.
Dafür stellen die Chinesen den Afrikanern modernste Infrastruktur hin, wohl um den gesamten schwarzen Kontinent alsbald wie möglich auf den.
global-infrastrukturellen Mindeststandard zu bringen, den ein jeder Mensch heute schlichtweg als Minimum in und von seiner Umwelt erwartet..
Lediglich die Geburtenrate hat der "Südseekönig" noch nicht im Griff. Oder anders dargestellt: Seit den 80er-Jahren kein hiesiges Kita-Logo mit.
Kindergruppe drauf, kein Kinderbuch mit Illustrationen drin, kein Stadtteilfest-Plakat, wo nicht 1 Quotenkind von 25 Kindern schwarz ist..
Die baldige Zukunft in Deutschland ist allerdings eher: 1 von 25 weiss. In der Zeit, in der der geneigte Leser diesen Text liest (2 min) sind bereits.
über 300 Menschen mehr auf die Welt hinzugekommen! Und das sind eben grösstenteils Afrikaner. (Ok, ich hab's nicht selbst.gezählt und nicht
überprüft, aber Zahlen und Herkunft (hier z.B. Wiki) klingen glaubhaf
t und nachvollziehbar. Jedenfalls sind unsere 300 globalen "Neulinge" .
der letzten 2 Minuten allerlei bunte Fair-Trade-Lieferanten, wenn man ihnen denn abspricht ebenfalls Autobahnen, Flughäfen, Multiplexkinos,.
Einkaufscenter, Sportarenen, Universitäten, Kliniken, Bürotürme, Opernhäuser, Banken, U-Bahnen, Kreuzfahrtschiffe, Espressomaschinen und.
Plastiktüten zu benutzen... .
Tja, wo soll das noch hinführen...??  Lieber nicht darüber nachdenken... ***lalallalaa... Erklingen eines unverständlichen Liedes***....
Und klar: Schwarz oder weiss ist egal! Nur Kolonialismus und Imperialismus - auch egal in welche kulturelle oder/und kontinentale Richtung -
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sind halt letztlich nicht egal Kolonialwaren -> Einen Platz an der Klimaanlage!.
 
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Nr.434
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Nr.434  Buntentorsteinweg.                                                                                                                         large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Onkel & Tante an Frl. Johanna Schmedding / Herrn P. Wielers,. Münster i./W., Schillerstrasse 61. 15.3.1910.
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Digital nachcoloriert. Es gibt kein Streetview (mehr) aus dieser Ecke, dürfte sich aber um die Ecke Gneisenaustrasse handeln (Einmündung
rechts vorn, Blick stadtauswärts).

---> Leseranmerkung von Katja (Gästebucheintrag Nr.39):  
Bild 434 ist meiner Meinung nach übrigens Buntentorsteinweg / Ecke Willigstraße -
stadtauswärts Richtung Huckelriede aufgenommen - die Ecke
Gneisenaustraße ist auf der gegenüberliegende Seite nicht mit diesen kleinen.
Zigarrenmacher-Häusern bebaut. Da stehen größere Altbremer Häuser....

Ja, stimmt, die Ecke Willigstrasse passt besser, als Gneisenaustrasse! Aus der angewinkelten Luftsicht erkennt man den Hausdoppelblock
mit der spitzen Ecke und dem Türversatz darunter und der Tür zur Strasse mittig fast direkt am Fenster. Wie kam ich nur auf Gneisenaustr.?
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Merkwürdig warum Google sein Streetview immer weiter zurückbaut!? Zu alte Datensätze? Zu wenig Werbekunden mit Adresseinblendung?
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Zu viele Fassadenverschleierungsforderungen? Administrative Anweisung wegen Angst vor steigenden Einbrüchen?.
Denn öffentliche Alternativen zu SV gibt es ja kaum bis gar nicht. Nur irgend so ein Openview mit sehr wenig Inhalten - und selbstverständlich.
kann jeder Kunde die Datensätze mit sämtlichen aktuellen Fassadenbildern aus Deutschland unverpixelt gegen Geld erwerben - nur eben das.
breite Volk sieht vor lauter Eigenechauffage nichts mehr, weil es meint, die Bilder gingen niemanden was an, aber jeder, der zahlt (z.B. diverse .
Bonitätsprüfer), kann sie sehen. Denn Strassenzüge fotografieren und Fotos mit Ortsangabe verkaufen ist - noch - nicht verboten..
Weitere Städte und Orte wurden seinerzeit ja ohnehin schon nicht mehr frei online gestellt, vielleicht gibt es bald gar kein Streetview mehr aus.
Deutschland!? Oder Google samt Youtube macht noch ganz dicht am Ende!? Glaubt man zwar heute nicht, aber hat man bei der AG-Weser in.
der Nachkriegszeit auch immer behauptet: "Die AG-Weser wird es selbstverständlich ewig geben, solange es Schiffe gibt!" Dann bei den.
Kaufhäusern, u.s.w. und heute ist man sich wiedermal sehr sicher, dass es zumindest Deutschland nebst VW, EU und Euro selbstverständlich.
weiterhin ewig geben wird...... ^^.
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Fällt mir nun doch wieder 'n Lied dazu ein: "Wenn im Canale Grande Schlauchboote vor Anker gehen... wenn auf dem Petersplatz in Rom
Minarette stehen.... wenn über dem Basar von Ankara ein Bombenteppich schwebt und aus den Hügeln des Olymp der Pleitegeier sich erhebt...
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ja dann ist alles längst zu spät! Dann ist, wenn schon nichts mehr geht! Besuchen sie Europa, solange es noch steht!"..
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   (Geier Sturzflug, ca. Mitte 80er Jahre. Erster Teil inhaltlich etwas von mir aktualisiert)  ;)
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                                                                                          ...solange es noch steht... solange es noch steht... solange es noch steht !!!
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Nr.594
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Nr.594  Willigstrasse. Leider kein Jahresdatum. An Frau Bock, nach Lehe, Lessingstrasse 2, III Et.                   large 2K large 4K   (Close = Bildklick)
Und zack, hier ist sie auch schon: Die von Leserin Katja oben erwähnte Willigstrasse! :)
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Ganz klar mit Blick auf den Buntentorsteinweg, Blick auf den Hauseingang der kleinen Kate auf der 434 gleich links am Rand..
Sicherlich wurden die Kinder und Leute, die damals in der Willigstrasse wohnten, gedisst (früher sagte man: gehänselt, aufgezogen, geschmäht),.
allein weil die Willigstrasse, besonders die linke Seite hier, architektonisch nun nicht gerade besonders feudal daherkommt, und es sich somit.
verächtlich sagen lässt: "Willigstrasse = Billigstrasse!" Immerhin erregen solcherlei Strassenzüge daher bis heute noch nicht so sehr das.
Interesse chinesischer, amerikanischer und arabischer Investoren, gloaben Immobilienfonds und Zweitwohnsitz-Sammlern. Natürlich nur solange.
die besseren Lagen noch nicht ganz ausverkauft sind. Haben jene aber ersteinmal ein paarmal auf dem Papier den Besitzer gewechselt, dann .
kommen natürlich auch solche Strassenzüge und Liegenschaften wie die Bremer Willigstrasse international unter den Hammer! .
Dann setzt auch in einer Willigstrasse die Gentrifizierung ein, samt Abriss der Altbauten, auf den dann der Neubau "reizvoller und moderner .
Stadtvillen im mediteranen Stil in exklusiver Community" folgt, mit Videoüberwachung am elektrischen Einfahrtstor zur Tiefgarage inklusive!.
Die Willigstrasse ist also auch heute noch, mit den Begriffen von Monopoly gesagt, eine "Badstrasse". Denn Schlossstrasse geht anders!.
Immerhin ein paar ein klein wenig zierende Giebelchen hat man den Katen als Dachaufsatz gegönnt und hat somit zumindest den Stil des.
etablierten.Bürgertums etwas angedeutet, damit die Arbeiter hier nicht ganz so arg schlicht und schmucklos behaust sind/waren..
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  Neustadtscontrescarpe
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Nr.137
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Nr.137
  Feuerwache an der Neustadtscontrescarpe.
                                                                               
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Hier habe ich angefangen, nachzucolorieren. Der Himmel ist bereits exakt ausgeschnitten und .
etwas blau-grauer gesetzt. Viel auffallender sind natürlich die grünen Farbtupfer. Der nächste Schritt wäre das Ausschneiden des Gitterzauns.
und der Büsche im Vorgarten. Das war mir aber nun doch zu viel Arbeit. Würde man sich diese irrsinnige Arbeit jedoch machen, würde man, durch.
den dann grünen Vorgarten und mit einem in der Farbe kontrastreich abgesetzten Zaun davor, mit einem sehr plastischen und ausdrucksstarken,.
weil natürlich wirkenden Bildelement belohnt!.
Danach käme das Rotbraun der Backsteinfassaden. Würde man dann noch die Fensterelemente sowie das Fachwerk der Wache separieren und.
braun oder dunkelgrün einfärben -> dann hätte man fast schon ein vollendetes Farbbild. Und als besonderen Hingucker dann noch den Untergrund.
des Cigarren-Schildes dunkelrot oder lila einfärben -> dann wär's perfekt! Allerdings gibt es dieses Motiv auch histoirsch coloriert in Farbe. .
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Nr.520
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Nr.520
  Hohentorchaussee. 22.4.1907 an August Laue, Norden, Markt 1.
                                                     
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Hier gleich ein Anschlussblick um die Ecke des Tabakwarenladens oben..
...sonst ist hier alles beim Alten, Viele Grüße sendet Georg Meyer. .
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Nr.447
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Nr.447
  Originaltitel: "Neustadt's Contreéscarpe". Kindergruppe mit Masken.
                                                 
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Digital nachcoloriert. 11.12.1903 nach Hamburg-Eimsbüttel, Eppendorferweg 17 ?, an Herrn Joh. Albert..
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Bei diesem Bild erkannte ich erst beim Colorieren, dass die Kinder wohl allesamt Masken aufhaben. Der Junge in der Mitte hat eindeutig eine
Langnase.  Maskenspiel schien bei Kindern damals sehr angesagt zu sein, auf der Lilienthal-Karte mit dem Boot in der Wörpe haben wir ja
auch so eine "Theatergruppe". Vielleicht war damals ein bestimmtes Theaterstück mit bestimmten Masken und Rollenbildern so populär wie es
heute Lichtschwerter und Stormtrooper-Helme sind. Oder Masken waren generell einfach zu bastelnde Objekte oder es gab sie preiswert als
fertiges Spielzeug zu kaufen. Eine Sonnenblume scheint in der Mitte noch oder schon zu blühen, aber so richtig nach Sonnenblume sieht die
eigentlich auch wieder nicht aus. Oft sind die Objekte schwierig zu interpretieren und noch schwieriger ist es, beim Colorieren dann die
passenden Farben dazu zu deuten und entsprechend angemessen zu setzen.
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Nr.339
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Nr.339  Contrescarpe mit Pferdefuhrwerk.                                                                                                    large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
1.5.1906 an Herrn Albert Runde, pr. Ad. Herrn Gerhart Gerdes Lathen a./d. Ems, Kreis Aschendorf.
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Nr.227
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Nr.227  Neustadts-Contrescarpe mit Wallanlagen.                                                                                      large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.459
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Nr.459  Hohentor. 27.8.1906, an Frieda Christoffers, Neurönnebeck, b. Blumenthal (Hann).                             large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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Mit diesem Bild entsteht so langsam ein "Rundumeindruck" der damaligen Strassen an der Feuerwache.
Die Contrescarpe mündet also aufs Hohentor. Dann ist die Strasse, die hier auf den Contrescarpe-Bildern links am Zwiebeltürmchen einmüdet,
die Friedrich-Wilhelmstrasse (Nr.128). Oben auf der Nr.227 ist dann das Haus ganz links bereits das drittletzte Haus vor der Meterstrasse (Nr.386).
Was allerdings stark irritiert, ist, dass der spezielle obere Fensterstuck, der auf der 227 gleich rechts neben dem Randhaus links liegt -
1x geschwungen, 2x spitz näher beieinander - sich in der Realität heute zwsichen Rhein- und Moselstrasse befindet, was annehmen lassen
könnte, die Einmündung vor der Feuerwache sei die Moselstrasse. Da aber der Hohentor-Standort der Wache damals wie heute ziemlich sicher
derselbe sein wird und der Platz zudem sehr charakteristisch mit den fünf Strasseneinmündungen ist, zeigt der Stuck, dass man wohl
gewisse "Fertighaushaustypen", zumindest ganze Fassadenvariationen, immer wiederholt eingesetzt hat. Auch die Eckhäuser mit den Eck-
und Zwiebeltürmchen sind immer wieder zum Verwechseln ähnlich und standen demnach fast wie geklont an jeder Ecke: Entweder der eckige,
45° gedrehte Vorbau oder das runde Türmchen mit dem Zwiebeldach.
Hier rechts sehen wir also die Strassenbahnverbindung "Innenstadt - Woltmershausen" und das Gebäude rechts erinnert zwar optisch
stark an dieses heutige Kindertagesheim-Haus in der Langemarckstrasse, passt aber vom Standort her nicht.

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Woltmershausen
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Nr.473
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Nr.473  Woltmershauserstrasse. 25.8.1909 nach Berneck i. Fichtelgebirge.                                                     large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Auf die Karte hat jemand auf eine freie Adresszeilenreihe mit Bleistift dazugeschrieben: VIZXAY und zzj872.
Ja, ziemlich genau so sahen die Passwörter Ende der 1990er Jahre für die Modemeinwahl aus und so geheimnotiert hat man sie sich gemerkt.
Das Hausensemble mit der Schankwirtschaft "Zur alten Quelle" links, Ecke Schillingstrasse ist heute diese wunderschöne Immobilie (Streetview),
bzw. das, was nach den Ein- und Auswirkungen von zwei Weltkriegen und nach 100 Jahren von ihr übrig ist.
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Nr.332
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Nr.332  Strassenbahndepot Woltmershausen, 1964. Privatfoto.                                                                      large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Zwar nicht Kaiserzeit, nicht mal vor WWII, aber bei Strassenbahnen finde ich auch Nachkriegssachen
interessant. Das Bild ist mit Bleistift auf französisch beschriftet und auf 1964 datiert und es steht drauf, dass die Strecke 1965 stillgelegt wurde.
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Dürften ebenso die allerletzten Jahre, respektive Anwender primärer Schwarzweissfotografie gewesen sein. Nur für den Tageszeitungsdruck hatte
man noch weiterhin sw-Fotos angefertigt, denn die liessen sich viel einfacher und preiswerter entwickeln und wurden ja ohnehin nur sw gedruckt.
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Sinalco-Werbung auf der Bahn. "Die Sinalco schmeckt! Die Sinalco schmeckt! Die Sinalco, nalco, nalco, nalco schmeckt!" Ein uraltes Ding,
gab's in den 70ern schon und gibt es heute noch. Da hatte die Werbeindustrie wieder mal so einen unvergesslich-einschlägigen Evergreen-Slogan
geschaffen, der einfach nicht mehr zu verbessern geht! Gleiche Machart wie: "Wrigley's Spearmint gum, gum, gum...."  (ebenso wiederholt in
hoher und tiefer Betonung).
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Nr.335
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Nr.335  Neues Gaswerk. ng. Verlagsdatum 1905.                                                                                        large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
Auf der Pflasterstrasse spriessen kleine Pflänzchen in den Ritzen - so wenig Verkehr ist da gewesen.
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Rablinghausen
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Nr.326
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Nr.326  Strandleben am Fährhaus Lankenau. 13.7.1913 nach Göttingen.                                                         large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Grüsse an die Kinder Lenchen und Mariechen. Bild digital nachcoloriert Ende Februar 2015. .
Welches Schiff dort liegt, weiss ich nicht. Halt irgendeine Kronprinz-Friedrich-von-Preussen-Kaiser-Wilhelm-Albert-Luise-Cecilie-Kevin-Schantalle....
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Es ist immer wieder eine Art archäologische Arbeit, so ein Bild zu restaurieren und dabei all die Details darin zu entdecken, die sich im Laufe 
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der Stunden dann immer mehr offenbaren. Wenn ich dabei Elektro-Psytrance-Musik höre, diese Momentaufnahme betrachte und eben auch mehr..
und mehr "freilege" und zutage fördere, dann ist es schon sehr bewegend, auf der Bildschirmvergrösserung so Stück für Stück durch diese Szene.
zu wanderen, die sich vor rund 40.000 Tagen exakt real so abgespielt hat! Auf der vergilbten sw-Karte sieht man halt nur so "Leute am Ufer mit.
'nem.Schiff im Hintergrund", aber beim Vergrössern und langem Betrachten erkennt man z.B.: all die Sonnenschirme, die zwei turnenden.
Kinder an der Reckstange, die Angel, die Ruderboote, besonders das kleine "Kanu", in welchem im Heck noch ein Kind sitzt. Man sieht die.
gedeckten.Tische mit den feinen Tischdecken darauf, die Schleife im Haar eines der beiden Mädchen rechts, die sich zusammen was angucken..
-> So etwa muss sich eine Tauchfahrt zur Titanic anfühlen, wenn man dann dort tief unten den Kronleuchter vorm Treppenaufgang hängen sieht.
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Nr.417
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Nr.417  Strandleben im Familienbad Lankenau.                                                                                              large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
8.9.1919 an ein Lieschen in der Appellstrasse 16, Barmen.
Sieht etwas nach Drohnenfoto aus, ist aber keins.
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Huchting
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Nr.298
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Nr.298  Bahnhof Huchtingen.                                                                                                                     large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
An ein Fräulein S. Wagner ohne Strassenangabe in Huchtingen daselbst. Im Jahre 1904.
Fräulein S. Wagner kannte wohl jeder sehr gut und jeder wusste genau in welchem Haus des Bezirks sie wohnte. ;)
.... singt: Jeder ist gut informiert, weil Rosi täglich inseriert.... ja, Rosi hat ein Telefon... au I hob ihre Numma scho....unter 32 16 8.... 
(Ach nee, ich lass das wohl lieber, sonst steigen mir noch die Feministinnen aufs Dach! Wir schreiben ja heute 2015, nicht mehr 1982. Damals
haben wir sowas noch in der Grundschule gesungen... da würde man wohl heute für vonna Schule fliegen! Tja, andere Zeiten = andere Sitten und
Gesellschaftszwänge...)
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Nr.623
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Nr.623  Bahnhof Huchting, Gleisseite.                                                                                                            large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)

Zisschh........zisschhhh.........zischzischzisch........tschuggg.......zisch..tschuggg.....zisch..tschuggschugg.....schuggschuggschugg...

tschugg-tschugg-tschugg...tschuggeldischugg...tschuggeldischuggschugg.... schuggschuggschuggschugg...
schuggschuggschuggschugg.....

Der Eisenbahnklassiker schlechthin: Seehofer in seinem Hobbykeller! Ich frage mich bei sowas immer: Wie geht das? Wie vereinbart man solchen
Eskapismus mit der Realität? Denn wenn ich mir vorstelle, ich wäre so ein Landesfürst, gar ein Bundesinnenminister, der zwangsweise mit der.
Merkel 
zu tun haben müsste, ja.ich quasi für das Wohl des ganzen Landes und Volkes mitverantwortlich wäre, würde ich dann noch in so einem
Kellerraum mit.erdrückend niedriger holzvertäfelter Decke stehen können und sagen können: "Huiiii, jetzt fährt der rote Schienenbus von der einen
Seite der
.Spanplatte an mir vorbei ans andere Ende der Spanplatte!", um dann kurz darauf, nachdem der Schienenbus eine 180°-Kurve gefahren
ist, zu
.sagen: "Huiiii, jetzt fährt der rote Schienenbus.wieder von der anderen Seite zurück auf die eine Seite der Spanplatte!"...?.
Nee, ich könnt' das nicht mehr! Nicht mehr in einer solchen Situation. 
Nicht mehr dann, wenn das Land von solchen Problemen wie jetzt quasi.
überrannt wird, meine Chefin Merkel dazu wie festgeschraubt am Stuhl.klebt und ich für diese Situation im Lande eben ausgesprochen stark.
mitverantwortlich wäre und ich für all meine Entscheidungen und Aussagen bezüglich der Bundesrepublik Deutschland medial und moralisch in .
Regress genommen werden würde. Der Schienenbus wäre mir dann, ehrlich gesagt, ganz und gar wumpe! Es würde mir sehr schwer fallen, mich .
auf Schienenbus, Dampflok oder ICE, die vor der
.Weiche anhalten sollen, überhaupt noch irgendwie inhaltlich konzentrieren zu können...!.
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Ich würde in einer solchen Situation, in meinen paar freien Tagen, eher ans Meer fahren, in ein Luxushotel. Mich dort im Wellnessbereich von.
ausgesuchten Mädels massieren lassen, dann auf der Terrasse mit einem doppelten Hitchcock (geschüttelt, nicht gerührt!) stehen und meditativ.
in die Ferne.schauen, abends am Meer.entlangwandern, die Jacke im frischen Wind lässig über die Schulter schwingen, würde dem Rauschen
der Wellen und dem Kreischen der Möwen zuhören
.und in Richtung Abendrot sinnieren: "Tjjjjaaaaa....".
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Aber ich bin ja auch kein Bayer! ^^ Den Bahnhof Bonn hatte ich natürlich auch auf meiner Anlage, denn wer hatte den nicht! Und schräg gegenüber
des Hauptbahnhofs stand natürlich ebenfalls so ein alter
.Fachwerk-Dorfbahnhof! Und klar, der alte rot-gelbe TEE durfte auch nicht fehlen! Nur zu. .
diesem beneidenswert roten Schienenbus.hatte es bei mir nicht mehr gereicht. :( Da wollte ich doch noch eine extra S-Bahn-Einschnitt-Strecke. ..
für anlegen, aber ich kam nicht mehr dazu,.die Platte auszusägen. Die Zeitgeschichte ging einfach über meinen, doch längst perfekt eingeplanten .
Schienenbus hinweg, ohne mich zu fragen... :( .
Vielleicht sollte ich die Schienbusstrecke irgendwann noch mal nachholen!? Vielleicht über Weihnachten? Ja, so eine Anlange weckt Empathien.
und.verbindet seelisch enorm! Der Seehofer hat Geschmack! Oa Hund issa scho' !! Der Mann.daher als Staatsvertreter von mir klar gewählt !!! :D.
Und wenn ich meinerseits ein Hotel mit Ausblick empfehlen darf: Gyllene Uttern Herrlich traumhaft! Das würde sicher auch einem Horst gefallen. :)..
Tjjjjaaaa... jeder hat eben so seine Art, zwischen den grossen Denksportaufgaben und Visualisierungen freizeitlich zu relaxen, um innerlich.
gestärkt.daraus hervorzugehen, um die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich derer bewusst zu werden....
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Die Karte am 17.11.1913 an Frl. Dora Henkel, Berlin-Grunewald, Königs Allee 66. Das ist heute etwa hier.
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Nr.660
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Nr.660  Feldschlösschen.                                                                                                                              large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Originaltiel: Etablissement Feldschlösschen mit Alt-Ammerländischem Bauernhaus, Huchting-Bremen.
15.5.1911 von Fritz an die Schwester Klara Ahmok nach Böhne bei Rathenow.
      Liebe Schwester, ich teile dir mit, dass wir heute eine grosse Radtour gemacht haben. (o.ä.)  Mit Gruss, Dein Bruder Fritz. (o.ä.)
Die Frau mit dem Fahrrad vor der Kutsche und hinter dem Tisch befindet sich vor dem Balken, das sieht merkwürdig aus, kommt aber
perspektivisch noch hin, sie lehnt sich wohl gegen den Balken. Der Schuppen rechts weist schon etwas Bauhaus-Charakter auf. ;)
Auch dies Motiv eigentlich ein Privathaus-Restaurant, aber auch aus Huchtung gibt's halt nicht so viele reine Strassenansichten.

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Kattenturm
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Nr.414
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Nr.414  Kattenthurm. Hier noch mit "h" drin. Ein Louis-Koch-Bild bei Flamanns Sommergarten.                         large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Kattenturm besteht auf den Ansichtskarten primär aus Flamanns Sommergarten - viel Abwechslung
habe ich da noch nicht endeckt. Kattenturm war halt seinerzeit noch keine solch pulsierende Metropole wie New York, Paris oder Berlin.

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                 Walle
..
..

Nr.296
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                                               Nr.296   Waller Wasserturm.             large 2K / large 4K / full (Close = Bildklick)
                            Seinerzeit grösster Wasserturm Europas in der damaligen Breslauer Strasse..
                            Man beachte das Kind, das vorne im Sand sitzt!  Was genau es beisich hat, ist.schwer zu sagen.
                            Es könnte ein Hund sein, ein weiteres Kind, aber auch einfach
.ein entsprechender Druckerschwärze-Fleck.
                            Rechts vom Kind ist ein hellerer Fleck,
.der ebenso vom Druck herrühren kann. Oder aber es ist vielleicht
                            die Flamme
.eines Lagerfeuers, denn irgedetwas liegt ja da noch drunter. Oder, da wurde was wegretuschiert.
                            Sieht aber so aus, als wäre das ein Sandeimer oder eine Tasche.
.Rechts vom Turm auf dem Gehweg läuft.
                            wohl auch noch eine Person, woran man die Dimension des Turmes vergleichsweise gut erkennt, allerdings.
                            muss die.Person aufpassen, dass sie nicht gegen die Stange rennt, die da aus der Einfahrt.quer über den
                            ganzen Gehweg rausragt!
. 26.1.1909 nach Rönneberg. Kartenmotiv von 1907.
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Nr.271
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 Nr.271   Rushhour an der Jutespinnerei in der Nordstr. mit Säuglingsheim. 18.3.1914 nach Frankenberg.        large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)
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 Das hier ist keine Palästinenserdemo und auch kein Wave-Gothic-Treffen - das hier ist einfach nur der.
 alltägliche.Feierabendverkehr!  Denn früher gab es noch soetwas wie feste Arbeitsplätze mit festen Arbeitszeiten..Früher hatten die Frauen noch.
 Kopftücher auf, weil sie ihre langen Haare vor dem Schmutz bei der Arbeit und gegen Parasiten schützen wollten und mussten. Man hatte ja nicht.
 die Möglichkeit, täglich ausgiebig warm zu duschen und sich täglich die Haare zu waschen. Es grassierten Läuse u.ä.,
.daher war so ein.
 Kopftuch gesundheitlich und ökonomisch sehr sinnvoll zum Schutz und zur Schonung. Heute braucht man in Gröpelingen glücklicherweise keine.
 Kopftücher mehr zu tragen! :))  So gut sind die hygienischen Standards mittlerweile auch für die Arbeiter geworden,.dass jeder Mensch in der .
 Öffentlichkeit problemlos den ganzen Tag lang seine Haare offen tragen kann. Es kann also klar die administrative Aussage ausgegeben werden:.
 
"Die Haare.jederzeit und überall offen zu tragen, ist für ALLE Bürger der Stadt problemlos möglich!" :)).
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 Ist der zivilisatorische Fortschritt daher nicht unglaublich schön und praktisch und bietet vielerlei Verbesserungen!? Ich meine: JA :)).
 Die Menschen auf dem Bild würden - zumindest hierzulande - in dieser Menge heute allenfalls noch in ein Shopping-Center strömen oder .
 eben auf eine Demo oder zu einem Rockfestival, aber nicht mehr gezwungener Maßen in eine staubige Fabrik. Und selbst die Shopping-Center.
 sind heute schon.nicht mehr ganz das, was sie in den 90ern noch waren... so verändert sich ebend die Welt....
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Nr.353
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Nr.353  Nochmal die Nordstrasse aus Augenhöhe. Bahn fährt zum Holzhafen. Am 17.4.1907 nach Harburg.      large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.649
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Nr.649  Waller Park, Kinderspielplatz.                                                                                                          large 2K / large 4K     (Close = Bildklick)
Wie die Gröpelinger Karten unten, hier nocheinmal ein Gruss, hier ein "Fliederbaumblütengruss",.
an Fräulein Isolde Beer, Cumberlandstrasse 35, Wien 13/2. Hier allerdings schon Ende der 20er Jahre, nämlich am 4.5.1928..
Dieses Motiv aber immerhin noch von Alb. Rosenthal, jedoch ohne Nummer..
Tja, die Kinder, die hier im Alter von 5-12 Jahren so zwischen 1923 und 1930 gespielt haben, sind voll in den Krieg reingekommen, eingezogen.
und verheizt worden! Unter diesem Aspekt wirkt diese leblose Anlange auf diesem Bild nicht wie ein Spielplatz, sondern eher wie ein Denkmal.
zu Ehren jener gefallenen Generation..
Diese Art Rosen- und Blumenbeete und Pergolen sehen im Ganzen auch schon etwas nach 50er Jahre aus. Bezüglich der damaligen gesell-
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schaftlichen Entwicklung zu Stilformen, Mode, Design, Technologien, u.ä. "fehlten" eben die 20 Jahre zwischen ca. 1930 und 1950..
Erst in den 50er Jahren war man wieder da, wo man in den 30ern hätte sein können, wäre nicht die Apokalypse mit all ihren propagierten.
Rückständigkeiten und militärischen Prioritäten mit dadurch erzwungenem und einhergehendem Stillstand und massiver Zerstörung im zivilen.
und kulturellen Bereich hereingebrochen..
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Gröpelingen
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Nr.629
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Nr.629  Gröpelingerchaussee, Endstation.                                                                                                   large 2K / large 4K     (Close = Bildklick)
13.2.1922. An Fräul. Asta Beer, Cumberlandstrasse 35, Wien 13/2. Also hier nicht an Isolde, wie unten auf
der 620-Gröpchaussee, sondern an Asta. Waren wahrscheinlich zwei Schwestern, vielleicht Twins. Da muss man ja immer an beide schreiben. ;)

Früher rief an Endstationen der Fahrer einmal durch den Wagen:
Endstation!!! Alles aussteigen! Alles raus hier... Ende... Feierabend...Schluss hier... alles raus hier!!!
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Heute erklingt an Endstationen folgende Digitaldurchsage:.
Ding..dong......ding..dong.......dear passengers... this line terminates here.... please exit the train.... change here to metro bus lines, to regional.
bus lines and to the airport bus... please mind the gab between train and platform.... dong....dongg.....donggg.... dongggg..

Und wenn früher die Stadt wuchs und die Bewohner einen Verkehrsanschluss brauchten, dann sagte jemand Entscheidendes: "Männer, die
Stadt wächst, die Leute brauchen Anschluss, hab' hier 'n Schrieb vom Kaiser, da soll was gebaut werden! Geht mal rüber zum Schuppen, holt
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euch Schubkarren und Material und fangt schon mal an, ich komm gleich nach und überleg mir so lang, wie das werden soll...".
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Wenn heute ein Verkehrsanschluss gebaut werden soll, dann heisst es:
Stadtentwicklung, Infrastrukturmassnahmen,
Flächennutzungsplan, Mobilität, Leitbilder, Referentenentwurf, Workshop, Konzeption, Papier, .
Podiumsdiskussion, Quartiersmanagement, Computervisualisierungen, Planfeststellungsverfahren, EU-weite Ausschreibungen, neue.
Planungen, neues Planfeststellungsverfahren, neue Computervisualisierungen, aktualisierte Ausschreibungen, Prüfung der Ausschreibungen, .
Bürgerforum, Dialoge, Gutachten, Auslage des Gutachtens, Bürgerinitiative, Anhörung, Klagefristen, Richterentscheid, Einspruch, Widerspruch,.
Medienjournalisten, Fragen, Diskussionsrunde, Bürgerbegehren, Einspruchsfristen, Raumordnungsverfahren, Haushalt, ressortübergreifende.
Überarbeitung der Planungen, Entschädigungen, Subventionen, Zuschüsse, Dokumentationen, Einsicht in die Planunterlagen, Demonstration,.
Pressekonferenz, Borkenkäfer, Naturschutzbehörde, Widerspruchsfristen, Denkmalschutz, Kosten-Nutzenverhältnis, Wirtschaftlichkeitsfaktor,.
Untersuchungen, Untersuchungsausschuss, Ergebnisse der Planungen, Debatten, Machbarkeitsstudie, erneute Computervisualisierungen,.
Umweltberechnungen, Kostensteigerungen, Gemeindebeirat, Vorstellung, Ausstellung, Ortsbereirat, ADFC, Handelskammer, Kleingartenverein,.
Anträge, Rathaus, Anwohnerinitiative, Zukunftsstiftung, Partizipation, Praktikabilität, nachhaltig solidarisch, festgeschiebener Koalitionsvertrag,.
Wahlkampf, Prognosen, AfD, CO2-Ausstoss, Klima... die Rinder, der Wahn, oh bitte - Erbarm'! - das werd' ich mir erspar'n!!!.

Z.B. hier:  Finanzierung von Rathaus-Dialogen.    --> Irre!!  Im Ernst, das ist hart an der Grenze zur Dekadenz!

--> Endstation Sehnsucht!  A Streetcar Named Desire.  Wikipedia: Geschichtlicher Hintergrund des Dramas ist der Untergang des alten
Südstaaten-Geldadels und der gleichzeitige Aufstieg der durch Einwanderer geprägten Industrienation, wie sie die Nordstaaten verkörperten.
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Nr.620
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Nr.620  Gröpelingerchaussee, Buchdruckerei.                                                                                               large 2K / large 4K     (Close = Bildklick)
Buchdruckerei Martens nebst Kurz=Weiss & Wollwaren Meta M...eis..(?).
(letzter Nachname nicht mehr zu erkennen). Aus diesem Papierwarengeschäft als Verlag stammt auch die Karte selbst. .
13.2.1922 nach Wien 13/2. An Fräulein Isolde Beer, Cumberlandstr. 35. .
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Die Gröpelingerchaussee wird sicherlich die heutige Gröpelinger Heerstrasse sein.
Dann könnte die Stelle heute z.B. jene mit neuer Häuserzeile sein, in welcher sich heute, laut google-maps, die Albanische-Islamische Gemeinde
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befindet. Allerdings habe ich mich hier lediglich am kleinen Haus rechts orientiert, an der Traufenverzierung dort, jene dann später komplett.
durchgezogen worden ist/wäre, samt Entfernung des Fenstergiebels, also einem kompletten Umbau/Rückbau des ohnehin schon kleinen Hauses.
entspräche. Also wohl doch eher nicht, aber eine bessere Übereinstimmung finde ich per maps nicht, da bräuchte man (ich) erst wieder das.
Adressbuch aus jener Zeit, um genau festzustellen, an welcher Strassenecke mit welcher Hausnummer sich die Papierhandlung Martens befand..
Chausseen sind ja naturgemäss sehr.lang und fast die ganze Gröpelinger Heerstrasse ist ja schon seit jener Zeit komplett neu und viel.
umfangreicher bebaut worden, da die Gegend dort schon.damals Stadtentwicklungs- und Erweiterungsgebiet war. Da wird im Laufe der Zeit fast.
alles von 1910 abgerissen und weggebomt worden sein. Und solche Verzierungen sahen ja auch alle gleich und ähnlich aus..
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Irgendwie habe ich bei "Chaussee" immer ein uraltes Kinderlied oder einen Abzählreim in Erinnerung, der da in etwa so ging:
"Juchee, Juchee... ein Loch in der Chaussee", was wohl auf etwas humoristsiche Art damalige Versäumnisse in der Pflege und 
im Unterhalt..
der Verkehrsinfrastruktur bemängelte. Hmm... ma' gucken... ja, da gibt's was... aber das, was ich dazu finde, hat nix mit Infrastruktur zu tun,.
sondern.mit 'ner hüpfenden Oma! Nämlich dies hier. Ja, vielleicht war das das, was ich irgendwann mal in meiner Kindheit gehört hab' und was.
mir.heut' noch so im Ohr ist... k.A... oder... ja... ich glaub', meine Berliner Oma hatte mir das auf 'nem Spaziergang vertütert, damit ich von ihr.
schon drauf geschult werden sollte, mich als Kind mehr um Oma zu kümmern, als Oma sich um mich zu kümmern hätte. Oder, dass ich.
nicht ihre Alterschwächen für mich zum Spass ausnutzen solle... so als vermittelte "Moral von der Geschicht" oder so ähnlich..
Ja, das so war das wahrscheinlich! Was sich doch alles wieder so an Erinnerungen ausgraben lässt heutzutage mittels Internet... :).
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Nr.636
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Nr.636  Schule beim Ohlenhof.                                                                                                                     large 2K / large 4K     (Close = Bildklick)
26.1.1929 an Walter Hahn, Kiel, Stoschstr. No.12a..
Das Gebäude existiert heute in der Form wohl nicht mehr, zumindest habe ich es nicht mehr in der Ohlenhof-Gegend entdecken können,.
vielleicht ist es ja in einen anderen Stadtteil umgezogen?.
Somit lässt sich jetzt nicht genau sagen, ob der Schattenwurf tatsächlich 10 nach 10 Uhr entspricht. Ich denke, eher nicht..

Kurz vor der Fotosession wird das dann wohl etwa so abgelaufen sein:
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Fotograf zum Hausmeister: "Moin, können sie bitte die Uhr da oben anhalten und auf 10 nach 10 stellen! Denn ich will die fotografieren."
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Hausmeister: "Wieso? es ist doch jetzt gar nicht 10 nach 10! Wozu denn die Uhr anhalten? Und welche Uhrzeit die Uhr auf ihrem Foto anzeigt,
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ist doch schnurzpiepegal!".
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Fotograf: "Nein, das eben nicht egal, das ist ungeheuer wichtig, die Uhr MUSS 10 nach 10 anzeigen! Weil, wenn.in 100 Jahren jemand... ach,
was red' ich, glauben sie mir einfach und stellen sie die Uhr um!!!"
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Hausmeister: "Verstehe ich nicht, das ist doch totaler Quatsch! Extra da rauf.. und hinterher muss ich wieder die eigentliche Uhrzeit abgleichen.
und einstellen, jetzt geht die Uhr genau richtig! Was meinen sie, wie mich die Kinder morgen auslachen, wenn die auch nur eine Minute falsch.
geht. Die schwänzen deshalb glatt alle die Schule, sie kennen doch die Kinners...".
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Fotograf: "Doch, doch! Bitte, bitte! Es MUSS einfach 10 nach 10 auf der Uhr sein, wenn ich mein Bild mache!!! Sie kriegen von mir aus auch.
Gutscheine für 'ne ganze Runde Fassbier in Heidmanns Sommergarten, für das Korbhaus in Arsten, für das Schweizerhaus, für die Kegelbahn.
in der Weserlust und wo sonst sie überall noch wollen... aber bitte stellen sie DIESE UHR JETZT auf 10 nach 10! Und beeilen sie sich, dahinten.
kommen dunkle Regenwolken, das Licht jetzt muss ich noch ausnutzen, und es kommt auch 'n Pferdegespann langsam von dahinten hier her.
ins Bild rein,.los, meine Zeit läuft ab!!! Also beeilen sie sich bitte... los, nu' machen sie schon!!!".
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Hausmeister: "Na ja, wenn das so ist, mit den Gutscheinen... soll ja am Wochenende nochmal schönes Wetter werden, auf 'ne Gratisrunde im.
Gartenlokal frisch vom Fass hätt' ich schon Lust... Na gut, dann steig ich halt auf den Dachboden rauf und stell das Ding auf 10 nach 10, auch.
wenn ich nicht begreife, für was in 100 Jahren der ganze Umstand gut sein soll. Aber wenn's denn sein muss... auf ihre Verantwortung!".
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Fotograf: Jaaaa, los, nur machen sie jetzt SCHNELL, die dunklen Wolken und die Kutsche kommen doch immer näher!!!".
Hausmeister geht los und denkt sich: "Sowas Beklopptes! Diese Fotografen sind doch alle krank mit ihren Sonderwünschen!".

Aber wir, mit unseren heutigen Erfahrungen und Kenntnissen, wissen längst, wozu das mit dem "kurz nach 10" gut sein kann, siehe z.b. hier. :)

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Nr.352
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 Nr.352   Bautzener Strasse. Am 22.1.1914 an Herrn Carl März & Frau, Schwenningen, Rückstrasse 17.           large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
 Hey, das ist ja dort das Weinhaus Hess, gleich an dem schnuckligen Uhrenmuseum, wo ich schon mal drin .
 war! :)  Gruss also von Paul und Erna und von mir in die Rückstrasse 17, ans Weinhaus, zum Uhrenmuseum und an alle Schwenninger!! .
 Aber zurück zur Bautzener: Hier der Streetview-Vergleichslink (es gab mal einen direkten Blick aus der Bautzener, aber derzeit hat
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 die Bautzener keine Streetview mehr).  Nur der Blick von der EInmündung der Schweidnitzer links bleibt, denn.an der eigentlichen Stelle,
 also von der Ecke der Lindenhofstrasse aus, würde die Sicht von einem Baum rechts verdeckt.
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 Im Rücken heute der Platz mit der Stadtteilbibliothek.
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Nr.575
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Nr.575  Spielplatz Liegnitzstrasse. ng.                                                                                                         large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
Heutiger Liegnitz-Platz am Lindenhof. Rechts einmündend die Johann-Kühn-Strasse..
Das Eckhaus mit dem Ornament gibt es noch in Streetview. Das spitze Ecktürmchen auf der anderen Seite, also das Türmchen.
vom Eisenwaren-Geschäft, ragt nicht mehr empor. Der Spielplatz von schräg oben heutzutage. Durch die Johann-Kühn-Strasse blicken wir.
auf die nächste Kreuzungsecke mit der Bautzener, gelangen also zum Motiv oben Nr.352, stossen dort von rechts kommend auf die.
Ecke mit dem Zwiebeltürmchen, welches heute ebenfalls.weg ist, aber der runde Eckvorbau ansich ist noch vorhanden..
Nicht genau zu datieren, schätze Anfang 20er Jahre ein. Originelles Detail: Der an die kleine Eckmauer pinkelnde Hund rechts.  ^.^.
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Nr.642
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Nr.642 Liegnitzstrasse - Ortstrasse.                                                                                                           large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
Nocheinmal nach Wien 13/2, an Fräulein Isolde Beer, Cumberlandstr. 35. Hier am 20.2.1919..
Wie oben die Buchdruckerei-Chaussee Nr.620 und die Endstation Nr. 629. Zusammen mit der Ohlenhof-Schule Nr.636 alle vier aus dem Verlag.
Martens, aus eben jener Buchdruckerei in der Chaussee..
Hier blicken wir von der Nr.575 oben mit dem Spielplatz in die andere Richtung zurück. Der Spielplatz liegt hier gleich hinter den Häusern rechts. .
Auf beiden Bildern gut zu erkennen: Das Eckhaus-Türmchen, Ecke J.-Kühn-Str. sowie auch dieses "Cafe" - welches hier links - oben auf der 575 .
das Haus noch ganz links am Rand mit dem Baum an der Ecke davor sein müsste. Ebenso spielt auch der Hund in dieser Episode wieder mit,.
der ja oben rechts an die.Mauer pullert. Wenn das wirklich der gleiche Hund ist, dann ist's wohl auch in etwa die gleiche Aufnahmezeit und somit.
hatte ich oben mit."Anfang 20er Jahre" den Zeitpunkt schon ganz treffend eingeschätzt, denn der Stempel ist hier ja Feb. 1919, die Szenerie also.
Ende 10er Jahre..Andererseits sind Bäume und Büsche etwas unterschiedlich und oben scheint es nicht diesen durchgehenden Metallzaun zu.
geben. Demnach kann die Spielplatzaufnahme noch deutlich älter sein, sie wirkt aber eher wie 20er-40er Jahre. Städtbauliche Veränderungen gab.
es zu jener Zeit jedenfalls reichlich in kurzfristigen Intervallen, wenn auch diese historsichen Motive insgesamt oft so verträumt wirken, als läge.
alles im ewigen Dornröschenschlaf..
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Oslebshausen.
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Nr.320
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Nr.320   Oslebshauser Landstrasse. AK ng.                                                                                                  large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Es kann sich eigentlich nur um diese Stelle (Streetview) handeln, denn hier macht die Strasse die
entsprechende Kurve und weiter hinten ist dann heute auch noch an der Ecke Am Fockenberg die Hauswand
mit dem langen Fenster links und dem entsprechenden Eckeingang zu finden.
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Nr.534
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Nr.534   Norddeutsche Hütte. AK ng.                                                                                                          large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Genauer Zeitpunkt der Aufnahme derzeit nicht zu bestimmen, sieht nach 1910er Jahre aus.
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Nr.574
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Nr.574  Industrieanlagen Oslebshausen-Grambke. AK ng.                                                                              large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
Wie oben: Genauer Zeitpunkt der Aufnahme derzeit nicht zu bestimmen,
sieht nach gleicher Serie wie oben aus.
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Osterholz
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Nr.669
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Nr.669  Partie aus dem St. Jürgen-Asyl in Ellen.                                                                                          large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
5.9.1908. An Frl. Maria Kraul, Meinersen b. Gifhorn. .
Schreiber/in weilt hinten im zweiten Haus von rechts. Oder hat dort zu tun. .
Der Blick geht hier nach Norden, wie der heutige Blick beweist. Heute alles grosser Baumbestand um die Einzelhäuser.Der
Von den Häusern und Wegen des St.Jürgen-Asyls gibt es vielerlei weitere Motive und Perspektiven. .
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Blockland
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Nr.340
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Nr.330  Torfkahn im Blockland. Originaltitel: Partie am Blockländer Deich.                                                      large 2K  /  large 4K    (Close = Bildklick)
3.6.1908 an Herrn Lehrer Iko Albers, Accum (Jeverland).
Sehr stimmungsvolles Bild, welches viel Ruhe ausstrahlt!
Nach Accum hin passt das Motiv ja gut, denn Friesland ist ja eine ebenso flache Agrarweite wie das Blockland
und solche Gegenden lagen damals natürlich noch viel weiter am Ende der Welt, als heute.
Verlangsnummer 4 von Rosenthal.
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Nr.583
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Nr.583  Höftdeich an der Wümme.                                                                                                             large 2K  /  large 4K    (Close = Bildklick)
4.10.1903 an eine Frau Pastor Gossel, Hechthausen bei Hamburg.
Eine weitere meditative Stimmung aus der Anfangsnummern-Landschaftsbildserie von Alb. Rosenthal, hier wiederum Nr.4.
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Nr.498
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Nr.498  Kuhsiel. Ein Kahn, zwei Radfahrer.                                                                                                  large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
11.7.1904, nach Ebstorf, Hann.
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Nr.468
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Nr.652 Kuhsiel, zwei Kähne und zwei Enten, Joh. Ahrens Gastwirtschaft.                                                      large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
An Fräulein Dora Pahn, Detmold, Palaisstrasse, 20.9.1901.
       Freundl. Gruß aus Kuhsiel sendet Ihnen Ihr ergebener H. Wedermann.
Die Enten sind natürlich reingemalt. Sonst nicht viel Unterschied zu oben, nur der Anleger ist befestigter ausgebaut.
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Borgfeld
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Nr.468
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Nr.468  Partie an der Wümme.  28.12.1913 an Umberto Kesel, Napoli.                                                           large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.505
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Nr.505  Niederdeutscher Bauernhof.                                                                                                            large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
Dieses Motiv sieht aus wie eine Karte von 1980 aus der Zeit der naiven Malerei und der
"gipsnen Fachwerkhäuser", ist aber ein original altes Motiv! 30.9.1908 nach Altenkundstadt, Oberfranken / Bayern.
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Die besten Grüsse an Frl. Anna Schuster + Eltern + Geschwister von (Name sehr lang, nicht zu entziffern) nebst der Frage:
"Wer muss denn von deinen Brüdern einrücken?"
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Die "gipsnen Fachwerkhäuser", deren Reinhard Mey eines in seinem Weihnachtslied besingt, gab es ja wirklich en Masse damals.
Musste man selbst giessen und dann bemalen. Keine Wand, an der die Dinger nicht hingen! Ich google gerade danach, aber über diese Art
Werkstücke findet sich nichts mehr drüber, ausser Reinhard Meys Liedtext. Auch wieder so ein Stück untergegangene und in Vergessenheit
geratene Kultur... doch, jaaa... hier ist gerade noch eines! Schnell zuschlagen, sonst ist's weg!
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Lilienthal
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Nr.293
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Nr.293  Landstrasse, Ortseingang Trupe, 1911. AK ng.                                                                                  large 2K  /  large 4K   (Close = Bildklick)
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Nr.80
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Nr.80   Hauptstrasse in Lilienthal.  Natürlich ist Lilienthal kein Stadtteil Bremens, aber "fast".                              large 2K / large 3K  (Close = Bildklick)
Durch diese Strasse fährt nun nach gefühlten - und echten - 25 Jahren Planungszeit die Linie 4. .  
Ein interessantes Gefährt hat der Junge da! Das ist wohl so ein Hebelwagen, bei dem man einen Hebel immer wechselweise - und an bestimmten
Punkten der Kraftübertragung aufs Rad - vor und zurück bewegen
muss, um eine Fahrtrichtung beizubehalten. Lenken tut man mit den Füssen
direkt auf der drehbaren Vorder
achse. Habe als Kind selber mal so ein Wägelchen ausprobieren können, es aber nicht geschafft kontinuierlich
vorwärts zu fahren. Mit den Drehpedalen und dem Lenkrad meines Kettcars hingegen 
war ich immer sehr zufrieden. :).  
Heute kann man nicht mehr auf der Lilienthaler Haupststrasse Tretauto fahren - eigentlich schade..  
In der Lilienthaler Hauptstrasse hatte ich meinen Urologen - sehr netter Arzt und Praxis!  Ja, das sind so die persönlichen Erinnerungen beim
Betrachten der Kartenmotive.
1913 an ein Fräulein nach Luxemburg..  
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Nr.609
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Nr.609   Hauptstrasse, Dorfmitte.                                                                                                                  large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
28.12.1903 an ein Fräulein in Landeshut..
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Bei der Einstellung der Strassenbahnlinie 7 nach Woltmershausen textete man:
    Mit der 7 ist nun Schluss, ab morgen fährt auch hier der Bus!
.
.
Bezüglich der Eröffnung der Linie 4 durch Lilienthal texte ich:
.
    Mit dem Bus ist nun Schluss, jetzt fährt auch hier die 4!.
.
Tja, so unterschiedlich sind die Zeiten: Raus aus den Kartoffeln, rein in die Kartoffeln!.
.
Ich spare mir jetzt allzu lange Ausführungen zu Vergleichen, warum man die Linie 4 - damals ab Kirchbachstrasse neu gebaut - nicht als ein
O-Bussystem realisiert hat (zumal die Linie 4 exakt im Strassenverlauf liegt und keine Überlandbahn ist). Oder wenigstens ab Borgfeld reine
. .
Elektrobusse mit festen Ladestationen eingesetzt hat, die jeweils viel grössere Netze und Abzweigungen viel einfacher und ökonomischer hätten.
bedienen können, die schneller hätten realisiert werden können, als die heutige Linie 4, bzw. als der Strassenbahnbau insgesamt..
Strassenbahnen kommen aus einer Zeit, als die Wege-Infrastruktur ausschliesslich extrem holperig, weil steinig, sandig, staubig und matschig.
war.und als das Reisen auf Schienen im Vergleich dazu komfortabel und schnell wie ein Schweben und Fliegen war. Heute jedoch sind die.
Strassen, in die die Gleise eingelassen sind, selbst so glatt und sauber, dass man quasi davon essen kann! Eine Strasse ansich ist heutzutage.
genauso komfortabel wie eine Schiene in der Strasse. Somit erübrigt sich eine doppelt angelegte Infrastruktur mit Gleisen, erst recht, wenn die.
Bahnen dann ohnehin nicht weiter ins Umland hinein auf eine eigene Trasse für 100 km/h oder innerstädtisch in U-Bahntunnel gelangen. Und.
sie zudem, aufgrund relativ geringer Bevölkerungsdichte und geringer Nachfrage, nichteinmal mehr Fahrgäste transportieren
.als Bus-Einheiten..
.
Wozu das alles noch weiter Pro & Contra ausformulieren, denn diejenigen, die es wissen, die wissen es eh - und die Anderen interessiert das.
Thema genau null. Und die Antwort auf die Frage, warum man denn bestimmte Infrastrukturprojekte baut oder auch abschafft oder nie fertigstellt.
(BER), also Projekte, die sich nicht privatwirtschaftlich rechtfertigen müssen, sondern mittels staatlichen Subventionen voll und ganz und ohne.
Bezug zur ökonomischen Realität erdacht und umgesetzt werden können, ist ja ganz einfach.zu beantworten: Lobbyismus. Nichts weiter als.
wirtschaftspolitischer Lobbyismus!.
.
Und in nicht allzuferner Zukunft wird man wohl texten:
.
   Mit Tram+Bus ist nun Schluss, hol' dir die App und ruf dir ein Cab!  :D
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Nr.662
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Nr.662  Heerstrasse, Ecke Apothekenstrasse.                                                                                            large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
Wie die 656 unten ebenfalls im Jahre 1910 an Heinr. Geffken, Bremen, Alexanderstrasse 10...
.
       Der Sängerball sitzt mir noch bös in den Knochen... (mehr kann ich leider nicht entziffern).

Dachte erst, das Haus rechts ist das Haus, wo ich immer beim Urologen war. Aber dieses Haus ist quasi baugleich mit dem Haus des Urologen

und dies ist dennoch nicht nur die andere Hausseite des Hauses auf der 609, sondern ein Nachbarhaus. Der Urologe sitzt also nicht hier rechts,.
sondern um die Ecke 80m weiter. Diese beiden fast baugleichen Häuser definieren den Strassenabschnitt somit quasi als "Torhäuser der Kurve"..
Und nein, ich mache mich nicht über den Berufsstand des Urologen lustig - und selbst wenn: Urologen haben Humor. Urologen lachen gern! .
Urologen sind fröhliche Menschen! :))) Guckst du hier: Die singenden Urologen. Oder hier (im Dezember 2017 damals sogar live in Spandau!).
Vielleicht gibt's ja auch bald 'nen Sängerball der Urologen!? Sitzt einem dann sicherlich auch ganz schön in den.Knochen. Dann muss man zum.
Orthopäden..
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Nr.656
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Nr.656   Sternwartestrasse, Ecke Konventshof.                                                                                             large 2K / large 4K   (Close = Bildklick)
26.5.1910 an Heinr. Geffken, Bremen, Alexanderstrasse 10..
Hier von oben. (von nah vernebelt und.sehr wahrscheinlich kompletter Neubau).
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Originaltitel der Karte: Strasse nach dem Mühlenteiche..
Ich hab' mir vielleicht einen abgemapt, ey, und dennoch ewig nicht gefunden, diese Stelle! Aber der Kirchturm ist ja ein guter Orientierungs-.
punkt, so fand ich letztlich die Location beim Mühlendeiche. Also damals ein Schreibfehler! Oder der Tümpel hier an der Ecke war.tatsächlich.
der Mühlenteich. Aus dem Originaltitel "Strasse nach dem Mühlenteiche" geht zudem nicht klar hervor, ob es sich um eine Strasse.
zum Mühlenteich hin handelt, oder um eine Strasse, die hinter dem Mühlenteiche überhaupt erst beginnt. Tja, der Bremer sagt bekanntlich..
"nache Stadt gehen", bzw. "nacher Stadt gehen" / "nach der Stadt gehen", was ja letztlich ganz profan bedeutet, in die Stadt zu gehen..
Im Übrigen führt die Strasse hier auf dem Bild eher nache Kirche, als nachem Teiche oder Deiche. Sehr mutig, eine Strasse, die auf eine..
Kirche zuführt - oder auch nur in deren Nähe liegt - ausgerechnet "Sternwartestrasse" statt "Kirchstrasse" zu nennen! Hut ab! Das ist im.
historischen Kontext fast ebenso provokant, als würde man eine Strasse, die zu einer Moschee führt, als "Strasse der Aufklärung",.
"Voltairestrasse" oder "Strasse der Geschlechtergleichberechtigung" benennen....
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Aber zum eigentlichen Thema zurück: Wer jetzt aufgrund des Werbeeffektes dieses Bildes mit seinem einschlägigen Produktplacement den.
Mann um seinen famosen Garderobenständer beneidet und daher nun sofort auch so ein tolles Teil sein eigen nennen möchte, der findet den. .
z.B. hier oder auch hier oder in ganz leidenschaftlichem Rot hier. Und klar, ein Strassenfoto mit Garderobenständer drauf ist mal was erfrischend.
Anderes. :) Coole Idee! Oder der Mann ging schlicht nie ohne Ständer raus! Vielleicht war er ja sogar mit dem Teil liiert. Sowas gibt's ja.
tatsächlich viel öfter als man denkt. Objektophilie. Wenn man objektophil ist, hat man immerhin eine quasi unerschöpfliche Auswahl an.
unterschiedlichen Gegenständen, die ganz explizit unterschiedliche synästhetische Muster für einen selbst auslösen können, in die man sich.
somit ganz individuell und sehr vielseitig verlieben kann. Hingegen einfach so Frauen oder/und Männer ja im Prinzip immer alles.dasselbe.
Gemüse mit immer.dem.gleichen fahlen Beigeschmack ist... Na ja, Geschmackssache halt..
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Der genaue Ort in maps hier von oben. Im dem Haus auf dem Bild hinter dem Teiche heute nix mit Astronomie drin, sondern der "Gute Hirt".
(Religionstreffpunkt). Das Haus am Bildrand rechts könnte ein früheres Schulgebäude gewesen sein, denn da ist ja heute die Grundschule.
Das Bild unten Nr.372 dann entsprechend der Blick hinter dem Kamerastandpunkt in die andere Richtung und ein Stück um die Ecke..
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Das Bild macht, rein technisch gesehen, den Eindruck, als sei es ursprünglich eine Colorierung gewesen, die dann wieder in schwarzweiss.
reproduziert wurde. Das Laub der Bäume sieht sehr getupft, also gemalt aus, auch die Unschärfe am Rand links und die insgesamt eher geringe.
Auflösung lassen auf eine Kopie von der Kopie schliessen. Beim Motiv Nr.589 (Oberneuland, Deichpartie mit Kähnen) ist das ebenso der.
Fall (teils getupftes, ergänztes Laub), und da habe ich auch schon die Farbversion von gesehen, konnte jene allerdings leider nicht erwerben..
So kommt.das.wohl tatsächlich hin mit der Farbversion als Vorlage für die sw-Version...
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Nr.372
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Nr.372   
Partie am Lilienthaler Gehölz. ng..                                                                                                   large 2K / large 4K  (Close = Bildklick).
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Nr.413
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Nr.413  Warf-Lilienthal. Badeszene in der Wümme. Digital nachcoloriert.                                                           large 2K / large 4K  (Close = Bildklick).
Am 20.7.1905 an Herrn F. Hartmann, Bremerhaven, Bürgermeister Smidt Str. 76.
Die Szene wirkt wie eine Schauspielzene einer Theatergruppe, wegen der beiden schrägen Vögel, die sich hier bekämpfen!
Der Hutmann hat ganz klar eine Vogelmaske auf und der Junge eine Pappnase. Ob der Junge auch eine durchgehende Augen- oder Gesichts-
maske aufhat, ist aufgrund der groben Perforation des Papieres nicht zu erkennen, ich habe ihm aber eine gegeben, denn die Nase spricht ja
durchaus dafür, zu einer grösseren Maske zu gehören so wie auch beim Hutmann. Die Farben der Masken sind natürlich nicht mehr zu sagen,
ich habe hier Rot und Grün genommen. Das Motiv ist - für jene Zeit vor 1905 (Karte hat noch kein Textfeld hinten) - relativ selten lebendig!
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Nr.428
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Nr.428  Zug "Jan Reiners" am Bahnhof Lilienthal. Karte ng.                                                                              large 2K / large 4K  (Close = Bildklick).
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Nr.437
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Nr.437  Kanal am Butendieker Gehölz.                                                                                                           large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Dieses Bild ist zusammen mit dem Jan-Reiners-Bild oben auf einer Karte..
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Nr.515  Partie am Butendieker Gehölz,.
Junge am Kanal
. ng.                                                                                                                              large 2K  /  large 4K  (Close = Bildklick)

 Hier das zufällig letzte Portrait des seinerzeit bereits arbeitslosen Torfstechers *Hein Piepenbrink (*Name von der Redaktion geändert), der sich
 aus Frust über das sündige Leben seiner Nachbarschaft radikalisierte und fortan nur noch biologisch-dynamische Kartoffeln
anbaute. So lässt
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 sich mit Gewissheit sagen: Mit wahrer Landwirtschaft ist Hein zu Lebzeiten ja niemals in Kontakt gekommen! Vermutungen darüber, ob er es.
 war, der kurz vor dem Brand des Misthaufens im Hof gesehen worden sein soll, sind in diesem Kontext ergo nicht hilfreich und sind nichts weiter.
 als die in so einem Fall üblich grassierenden Verschwörungstheorien. Dennoch sollte man die Analyse der Psychografie Hein Piepenbrinks nicht.
 ausschliesslich den Historikern der akademischen Riege überlassen, sondern sollte ebenso sozialwissenschaftlich interdisziplinär vorgehen, um.
 eventuelle Motivationshintergründe, die sich fallspezifisch ergeben haben könnten, besser zu erkennen und dementsprechend zu entschlüsseln....
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Nr.440
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Nr.440  Partie an der Wörpe. ng.                                                                                                                   large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
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Nr.441
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Nr.441  H.G. Murken's Gasthaus Stadt Bremen, Sommergarten. ng.                                                                 large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
Ein Bild, was auch unter "Privathäuser" passen würde, da aber die Stadtrandgebiete fast nur solche .
Kartenmotive aufweisen mit eben diesen Sommergärten-Ausflugslokalen, kommt es hier mit rein.
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Passend zum Begriff "Sommergarten" gab und gibt es bis heute ja auch den Begriff "Wintergarten", worunter man dann diese Gebäudeanbauten.
aus Glas versteht. Wie sehr man damals in "Gärten" gedacht hat, beweist dann letztlich auch das "Varieté Wintergarten" in Berlin..
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Falkenberg
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Nr.638
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Nr.638  Originaltitel: Wörpe bei der Bierbrauerei Falkenberg.                                                                          large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
5.3.1913 Von Firtz Poppe an H. Geffken, Bremen, Calvinstr. No. 63.
In der Bierbrauerei
Gibt es manche Leckerei
Zwischen Hopfen und Gerste
Macht sogleich der Erste
Eine riesengrosse Kleckerei
In der Bierbrauerei
In der Bierbrauerei
Wo ist das Rezept geblieben
Von dem Gesöff, das wir lieben?
Wer hat das Rezept
Verschleppt?
„Ich nicht“
„Du vielleicht?“
„Ich auch nicht“
Na, dann müssen wir es klären
Einfach frei nach Schnauze gären
Schmeisst den Fermenter an (oh ja!)
Und ran!
                         ....

(Frei nach Rolf Zuckowski: "In der...")
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Nr.676
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Nr.676  Titel: Aus Heidberg.                                                                                                                          large 2K / large 4K  (Close = Bildklick)
3.8.1912. Soweit ich das noch lesen/entziffern kann an:
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Herrn Kaufmann Andreas Andevur, Uraniaweg 2, Boßenhagen. Es gibt allerdings kein Boßenhagen und keinen Uraniaweg mehr in .de..
Ebenfalls eine Karte von der Bierbrauerei Falkenberg (Werbung + Schriftzug auf Rückseite)..

  
       Gespräch zwischen Knecht und altem Meister am Tag der Arbeit


Knecht an der Schubkarre zum alten Meister und Arbeitgeber:."Ich bin jetzt mit in der Gewerkschaft organisiert. Wir werden in Kürze mehr
Lohn für unsere Arbeit fordern und dann auch bekommen!
.Das sage ich mit Überzeugung, da sind wir auf dem richtigen Weg, da muss man.
sonst, falls es erforderlich wird, noch nachbessern. Grundsätzlich können wir zufrieden sein. Ich sehe es als unsere gemeinsame Aufgabe,.
dass wir hier den Anfang machen, das ist ein willkommener Schritt, wir werden da auch genau hinsehen, und darüber kommunizieren wir.
derzeit intensiv, zusammen wollen wir, darauf haben wir uns verständigt, dies auch auf überregionaler Ebene gestalten und...ähm....ja, bitte?".
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Der Alte (unterbricht): "Aha! Und wie viel mehr darf es sein?"
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Knecht: "Na ja, statt 100 Mark im Monat verlangen wir 200 Mark im Monat für unsere sehr harte Arbeit. Man muss davon ja schliesslich
auch mal eine Familie ernähren können!"
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Der Alte: "Waaass? Ihr wollt einfach so 100 Mark mehr für nichts?"
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Knecht: "Ja, absolut! Statt 100 dann 200. Neuer Tarifvertrag."
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Der Alte: "Also einfach so? So völlig bedingungslos das Doppelte an Lohn? Das gleiche Tun und Wirken, aber doppelten Lohn? Ich soll
zwei Löhne für zwei Leute zahlen, obwohl nur einer arbeitet?"
.
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Knecht: "Yep!"
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Der Alte: "Da ist ja völlig schizophren! So was Irres! Sind denn jetzt alle verrückt geworden!? So was Spinnertes! Weisst du, wozu sowas führt,
bzw. führen würde - denn es kommt sowieso nicht dazu, dass so ein Quatsch auch nur einen Deut weitere Beachtung finden wird -, also das
.
würde dazu führen, dass alle Leute für den gleichen Lohn wie bisher nur noch halb so viel arbeiten würden wie bisher! Denn die allermeisten.
Arbeiter kommen mit ihrem jetzigen Lohn sehr gut klar - das sagen die Umfragen renommierter Institute sowie hochrangige Sachverständige.
und die Wirtschaftsweisen aller Couleur -.und die Leute würden daher als Folge davon nur noch zur Hälfte arbeiten! Und wer macht dann bitte.
die ganze andere Hälfte der Arbeit? Somit wäre der Niedergang der Wirtschaft, ja unserer Gesellschaft im Ganzen vorpr... äh.. besiegelt!.
Wenn dann jeder Arbeiter einfach so bedingungslos eine solche Lohnerhöhung erhalten würde, ohne dafür auch nur einen Furz mehr an Arbeit.
zu leisten, führt das letztlich zur Faulheit, zur Dekadenz und vor allem: zur Inflation. Denn dem Geld steht ja kein produktiver Gegenwert..
gegenüber. Dann kriegst du zwar 200 statt 100, aber das Brötchen kostet dann auch ganz schnell 20 Pfennige statt 10 Pfennige. Also wieder.
alles wie gehabt. Wer und was soll denn dieses Mehr an Lohn, das dann "einfach so" da sein soll, mittels realem Gegenwert erwirtschaften?.
Wie soll das gehen? Oder anders gesagt: Wenn jeder Millionär ist, wer macht dann die ganze Arbeit? Habt ihr euch das schon mal überlegt?".
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Knecht: "Hmm."
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Der Alte weiter: "Im Übrigen sind 100 Mark für einen Knecht, der pro Tag nur ein paar Stunden lang eine Schubkarre schiebt, mehr als genug!.
Junge, mehr ist deine Arbeit schlicht nicht wert! Und auch nicht die Arbeit all jener Anderen, die z.B. ein paar Aktenstapel auf dem Bürotisch.
von links nach rechts schieben. Oder Kohlen schippen, Kartoffeln schälen, Betten beziehen, Pferdewagen kutschieren, Kabel verlegen, Schafe.
oder Kinder hüten, Obst auf dem Markt verkaufen, Hemden nähen, Hecken oder Haare schneiden, Kranke betreuen, Fische fischen, Brot.
backen, im Zug die Fahrkarten kontrollieren,.Briefe austragen, von mir aus sogar Trompete spielen....und so weiter und so fort...
Und zwar aus einem ganz einfachen Grund ist deren Arbeit nicht mehr wert als sie nur maximal sein kann: Jeder Mensch hat nur zwei Arme.
und zwei Hände und einen Mund zum was draus Reden. Über den theoretisch vorhandenen Kopf zum Denken sage ich mal lieber nix. So ein.
Mensch allein kann daher als einfacher Arbeiter für das, was er leistet, nicht mehr Gegenwert erhalten als 100 Mark im Monat. Weil das seine.
Arbeitsleistung schlicht nicht hergibt.100 Mark sind da das Maximum des Gegenwerts seiner 1-Personen-Leistung. Ein Pferd kann ja auch...
nur einen Wagen ziehen und nicht zwanzig Wagen zugleich und daher bekommt ein Pferd auch nur für ein Pferd Futter und nicht für zwanzig.
Pferde Futter..Sollte einleuchten..
Und auch ich als landwirtschaftlicher Unternehmer, der Produkte wie Lebensmittel herstellt und diesbezüglich Arbeiter einstellt, habe es.
letztlich schwer genug, Gewinn zu machen. Und selbst wenn ich mal besseren Gewinn mache, der Lohn der Arbeiter muss - und sollte doch.
wohl auch - immer im Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitsleistung des Arbeiters ansich stehen. Allein der Gerechtigkeit wegen gegenüber.
anderen.Arbeitern in anderen Bereichen und Betrieben, die dort auch nur jeweils zwei Hände haben. Ihr in den Arbeiterverbänden seid doch.
sonst immer so für Gerechtigkeit und gegen das Kapital als solches, oder? Eben. Gerechtigkeit und Gleichstellung für alle Arbeiter!.
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Oder denkst du, ich als örtlicher Unternehmer, der zudem auch noch das volle Risiko einer grundsetzlichen Pleite trägt - denn der Arbeiter.
kann ja einfach woanders weiterarbeiten, aber ich kann nicht einfach so einen neuen Betrieb aufmachen -, also denkst du, ich würde einem..
Arbeiter und Tagelöhner, der von seiner Bildung her z.B. nicht mal des geordneten Schreibens in gepflegter Ausdrucksweise auch nur im.
Ansatz mächtig ist, einen solch hohen Lohn zahlen, dass er sich all solche Luxusgüter leisten kann wie z.B.:..
Automobil samt Zweitwagen, Haus und Hof samt Kanalisation, Strom- und Telefonanschluss, dazu Ferienhaus an der See, 55 Paar Schuhe,.
Jacken, Mäntel und Handtaschen, Angelausrüstung, Skiausrüstung, Motorboot und Motorrad, Campingwagen, Modelleisenbahn im.
ausgebauten Dachgeschoss,.Musikanlagen samt Schallplattensammlung, Klavier, Gitarren und Schlagzeug, Krankenhausaufenhalte samt.
komplexen Operationen und anschliessenden Kuraufenthalten,.verchromte Wannenbäder mit Kloschüsseln aus Porzellan, ein Gartenhaus mit.
Sauna, dazu wöchentliche Restaurant-, Zirkus-, Museums-, Zoo-, Eisdielen-, Theater-, Kirmes- und Sportstadionbesuche, ausgiebige Gelage.
zu Hochzeitsfeiern und Geburtstagen, beleuchtete Weihnachtsbäume,.täglich frisches.Fleisch, Südfrüchte und Schokolade auf dem Tisch der.
Designer-Einbauküche mit Kühlschrank und Gefriertruhe, dazu Zeitschriftenabonnements, Sammlungen in Glasvitriben, Schmuck und...
Armbanduhren, Hunde, Katzen, Kanarienvögel, Aquarium im Wohnzimmer mit Couchgarnitur, Bücherwand und Kinotechik mit Funkkopfhörern,..
Flugreisen in die Karibik,.Kreuzfahrten ins Mittelmeer, Waschmaschine, Geschirrspüler, Staubsauger, Toaster, Herd, Mikrowelle, Klimaanlage,.
Espressomaschine, Fotoapparat, Rasierapparat, Lockenstab, Räsenmäher und elektrisches Garagentor, Hobbywerkstatt mit Drehbank, Bohr-.
und Schleifmaschine, dazu Mitgliedschaft im Fitnissstudio samt Hometrianer, Tischtennisplatte und Swimmingpool neben der.Terrasse mit..
Grillstation und Gartenmöbeln, Gerätehaus, Carport und Baumhaus und Rutsche und Spielzimmer für die drei Kinder, die bis Anfang 30 noch.
nichts selbst verdienen, sondern erstmal ein paar jahre lang in Neuseeland und Barcelona rumtoben wollen... und all das nur.als einige wenige,.
besonders ausgesuchte Beispiele. Das Ganze natürlich bei kompletter Arbeitsniederlegung ab 60 Jahren bei fortan voller Lohnfortzahlung und.
umfangreicher.medizinischer und gesellschaftlicher Betreuung bis zum Lebensende mit 120 Jahren. Na klar......!.
.
Glaubst du etwa, so ein einziger Mensch allein könnte auch nur irgendwie mit seinen läppischen zwei Händen - bei zugleich
fehlendem.
Intellekt und fehlender Bildung - ganz allein eine solche Gegenleistung an Arbeit erbringen, die all diesen gigantischen.Konsumluxus - und.
sei es auch nur der Materialwert all dieser Dinge - rechtfertigt? Der kann sich das alles schlicht nicht selbst erarbeiten!
.Nicht und NIEMALS.
und nirgends erreicht die Arbeitsleistung eines einzelnen Menschen einen solch exorbitanten Gegenwert!".
.
Knecht (nun etwas nachdenklich): "Hmm........"
.
Der Alte (nun etwas erregt) weiter: "Um letztlich jedem Proleten des gesamten Volkes all solchen Luxus zu ermöglichen, da müsste dann,
wenn überhaupt, der industrielle Output insgsamt so dermassen extrem hoch liegen, da müsste der Energieeinsatz zur
.Verwirklichung.all.
dieser Wunschträume so dermassen billig zu haben sein, da könnte man dann tatsächlich gleich jeder Person so ohne jedwede.Gegenleistung.
deine 200 Mark, ja sogar 500 Mark jeden Monat schenken! Denn seine Arbeitsleistung betrüge ja ohehin nur noch
ein winzigen Bruchteil.
dessen, was er auf der Ausgabenseite verballert, da käme es auf seine popelige eigene Arbeitsleistung im Lohnverhältnis auch nicht mehr.
an, ABER...".

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      --> Ammerkung: Der Wert wird derzeit, je nach Land, zwischen 50 und 150 kommuniziert. Also ein Konsument unserer Hemisphäre
       verbraucht in etwa das, was ~100 mehr oder weniger fiktive Arbeitssklaven an Energieäquivalenz für ihn leisten, bzw. er erarbeitet
.
       sich nur 1-2 von 100 Anteilen (1-2%) an seinem Wohlstand wirklich selbst. Und dieser Wert umfasst "nur" den unmittelbar täglichen.
      Verbrauch an Primärenergie, hinzu kommen / kämen mindestens noch z.B. die Herstellung von Importprodukten sowie die Nutzung.
      der bestehenden landesweiten Infrastruktur, die ja bereits mittels vorangegangener Investitonen aufgebaut wurde und somit nun zum
.
      Preis des reinen Unterhalts zur Verfügung steht, dennoch aber mit "Wiederbeschaffungswert" berechnet werden muss..
      ---------------

Knecht (ruft freudig dazwischen): "Ja, genau das meine ich, dass man regelmässig Geld geschenkt kriegt. 500 monatlich wären schon gut! :)".

Der Alte weiter: "... ABER wie gesagt: Es bleibt eine Utopie, die niemals Wirklichkeit werden wird und auch nicht werden kann, weil ein solcher
Luxus ratzfatz zur Dekadenz führt. Denn die Menschen begreifen dann schlicht nicht mehr, dass vom Nichtstun nichts kommt! Klar, im Paradies
.
würde ich mich.auch gerne in die Hängematte legen! Nach dem Motto: Lass mal die Anderen machen! Aber spätestens die nächste Generation,..
die in den.Luxus hineingeboren würde, würde alles, was sie vorfindet, als "bedingungslos gegeben" ansehen und somit nicht mehr begreifen.
können, dass alles.erst durch Arbeit erwirtschaftet werden muss, weil die junge Generation es ja nie selbst erfahren hat, wie es vorher mal war.".
.
Knecht: "Na ja, aber es könnte demnach im Prinzip für den Einzelnen im Laufe der Zeit materiell besser werden, es werden doch z.B. immer
mehr Bürgersteige gepflastert, bzw. es sind immer
mehr Bürgersteige gepflastert - und sooo schnell gehen die ja auch nicht kaputt - und diese.
Bürgersteige darf doch auch jeder bedingungslos.nutzen, ohne dass er da sofort.runtergeschubst wird, nur weil er gerade arbeitslos geworden.
ist. Also diese gepflasterten Bürgersteige, die für jeden frei nutzbar sind, die gibt es noch nicht.sooo lange, die Wege waren vorher alle Matsch.
Warum sollen dann nicht auch in.absehbarer Zukunft für jeden Menschen ebenso.bedingungslos, also auch für Menschen, die nicht regelmässig
oder sogar gar nicht arbeiten, wenigstens ein Dach über dem Kopf,
.Kleidung.und.Lebensmittel bereitstehen, so wie jetzt halt schon die Pflaster-
wege praktisch sogar für absichtlich faule Nichtsstuer
.jederzeit.vorhanden und kostenfrei und rechfertigungsfrei nutzbar sind..
Klar müsste man das erstmal organisieren und aufbauen, aber wenn das nur effizient genug geschähe, dann geht das ja vielleicht. Dann wäre.
es möglich, dass man eben einfach so eine gute, bzw. viel bessere Lebensgrundlage hat, als noch die Menschen vor 100 Jahren hatten..
Dass man eben einfach so ein Minimum an menschenwürdiger Grundversorgung vorfindet, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Und.
dazu.gehörte dann eben auch ein Wohnraum, fliessend Wasser, Kleidung u.s.w., und das eben ohne jedwede unmittelbare Eigeninitiative oder.
Verpflichtung, die sich gemeinhin heutzutage Arbeit nennt. Es sagt ja auch keiner zum Obdachlosen: 'Wenn du auf dem teurer erarbeiteten.
Pflaster.liegen willst, dann arbeite gefälligst mit an dem Pflaster, sonst verschwinde!' Das sagt keiner zu dem, denn der ist ja schon ganz unten.
angekommen, weniger geht nicht..Und das.Bürgersteigspflaster ist ja.sowieso schon vorhanden, ob der da nun liegt oder nicht, ob der sonst.
noch was arbeitet oder eben nicht..Das Prinzip könnte somit in Zunkunft, statt für.2 m² Strassenpflaster, ja auch für ein 10 m² Zimmer gelten..
Und gesellschaftlich wollen muss man das natürlich schon, das ist natürlich die Voraussetzung! Da darf dann halt keiner.mehr neidisch sein,
dass einer einfach so eine Kloschüssel aus feinstem Porzellan besitzt, ohne was dafür getan zu haben."
.
.
Der Alte (nochmals erklärend ausholend):.
"Nein, nein! Junge, du siehst das in deinem noch sehr infantilen Eifer viel zu naiv! Und diese völlige Naivität kennzeichnet auch eure Verbände!
.
Dein Strassenpflaster ist ein schlechtes Beispiel, weil es nahezu unverwüstlich ist. Dagegen ist sämtliche weitere Umwelt regelrecht filigran!.
Es gilt leider: Was nichts kostet ist nichts wert! Daher wird eine kostenlose Substanz nur verbraucht und restlos aufgebraucht, aber nicht mehr.
pfleglich behandelt werden, erst recht nicht erneuert, weil man für den Substanzverbrauch ja keine Gegenleistung erbringen musste. Das ist auch.
verständlich, weil: da besteht dann einfach kein persönlicher Bezug dazu. Der Umstand ist allgemein bekannt, den kann man nicht träumerisch..
mit Scheuklappen ausblenden, nur weil man sich ein vermeintlich perfektes Utopia wünscht!.
Der Mensch generell tickt eben so: Was nichts kostet ist nichts wert, und was kein Privateigentum ist, wird kaputtgemacht und.herunterge-
wirtschaftet, abgenutzt und aufgebraucht. Und ein Sinnenswandel ist nicht in Sicht, denn dann wären die Menschen ja keine Menschen
.mehr,
sondern geistig irgendwas ganz anderes. Erst recht wäre der Arbeiter eben kein solcher Arbeiter mehr, der seinesgleichen ja immer als
.
allererstes.fragt: 'Was macht du beruflich?' Dann würde der sich ja gar nicht mehr ausschliesslich durch seinen derzeit noch gesellschaftlich
aufgezwungenen speziellen Aufgabenbereich
.als der vermeintliche Nutzbringer schlechthin identifizieren können. Aber das ist alles fiktiv und
philosophisch, und andere geistige Haltungen,
.als die, die.wir.derzeit rundum und gemeinhin haben, sind völlig utopisch, solche in der
Entwicklung jetzt auch nur anzunehmen oder gar noch willentlich adhoc durchsetzen zu wollen.
.
.
Daher: Was ein Arbeiter bei mir bekommt - und was er aufgrund seiner maximalen 1-Personen-Leistung in der bestehenden Ökonomie unserer .
Gesellschaft als maximalen Gegenwert auch nur bekommen kann - ist eine Pritsche im Achtbettzimmer zum drauf Schlafen und einen Platz.
am Ofen im Gemeinschaftsraum der Arbeiterunterkunft. Einmal in der Woche gibt es einen Gutschein zum Duschen und sonntags.zum.
Frühstück gibt es sogar zwei Eier! Die hat er sich redlich verdient! Mehr aber auch nicht - und das ist schon verdammt viel!.
Denn alles andere an zugesprochenem Luxus käme einer kreditbasierten Vorfinanzierung gleich und das liefe letztlich auf eine Verschuldung.
ganzer kommender Generationen hinaus. Den nächsten und übernächsten Generationen ginge es dann umso schlechter!.
Denn wie ich dir eben erklärte: Ein einzelner Mensch hat nur zwei Hände. Irgendein gigantischer Luxus steht nicht - und wirklich NIEMALS -.
im Verhältnis zu seiner sehr begrenzten Schaffenskraft und Möglichkeit, sich lediglich mittels seiner Muskelkraft, dazu ohne explizit weiter-.
reichende.Bildung, gesamtgesellschaftlich einbringen zu können. Zu glauben, er könne sich selbst.mehr erarbeiten, als eine Unterkunft in.
einem Gemeinschaftslager, ist ergo nichts weiter als die dem Arbeiterproletariat typisch zueigene Hybris!
.
Und selbst wenn ich ihm sogar noch so viel mehr zahlen würde, dass er sich sogar einen ganzen Raum nur für sich alleine leisten könnte,.
warum sollte ich ihm darüber hinaus noch viel mehr Geld zahlen, als der Raum kostet? Warum sollte ich ihm, wenn er schon den Luxus eines.
eigenen Raumes geniessen kann, noch irgendeinen narzisstischen Hokuspokus zusätzlich finanzieren? Nenn' mir einen einzigen Grund, warum.
ich.das tun sollte? Denn wo wäre dann das Ende der Fahnenstange? Der würde doch letztlich den Hals nie voll kriegen...dann hiesse es: jetzt.
nur noch dies und nur das und dann nur noch jenes - und dann immer mehr und mehr!  Zumal das Geld, respektive dessen Wertschöpfung.
eben nicht auf Bäumen wächst, sondern dieser Arbeiter selbst den Gegenwert zu seiner Bezahlung aufbieten muss und er hat - ich sagte es.
schon - eben nur zwei ziemlich uneffektive, langsame Hände..
.
Oder andersherum
: Wenn der Arbeiter von mir denkt, ich würde ihm Gewinne oder irgendeine Art von Lebensqualität vorenthalten, steht es.
ihm doch frei,.ebenso Unternehmer zu werden. Oder sich zumindest auch am Risiko meines oder igrendeines Unternehmens persönlich mit.
zu beteiligen. Denn es.gilt: No risk, no fun!.
Dem Arbeiterproletariat ist aber eben genau das schon zu viel komplexe Eigeninitiative, sich darüber Gedanken zu machen, wie produktive.
Prozesse noch ökonomischer gestaltet werden können, man ist - im Gegenteil - sogar sofort versammelt dagegen, weil ja mit jeder Effizienz-
.
steigerung gleich.als allererstes mal genau diese äusserst uneffektive 1-Personen-Handarbeit wegrationalisiert wird - und davon lebt ja der.
einfache Arbeiter nun.gerade mehr schlecht als recht. Ein Teufelskreis! Das ist ja genau das Problem: Mach einem Arbeiter klar, dass seine.
Arbeit materiell nichts.wert ist! Zumindest absolut nicht im Verhältnis zu dem von ihm gewünschten Lebensstandard steht. Und zwar nicht.
nur ein bisschen nicht,.sondern dass seine ineffektive Arbeit seinen Wünschen zu 99% diametral entgegensteht!".

Knecht: "Hmm........"

Der Alte: "Und selbst wenn durch fortschreitende Effizienz der Fliessbandproduktion eine solche Utopie jemals eintreten würde, dass alle
Gegenstände und Objekte, dass jedweder Luxus und jeder Tinnef sich quasi wie von selbst herstellen liesse, und sich alles auch noch
.
vollautomtisch unter die Leute verteilen liesse... also selbst wenn jedem Proleten hierzulande die gebratenen Tauben vollautomatisch in.
seinen vorlauten und gierig sabbernden Mund fliegen würden.... Junge... dann darfst du nicht vergessen: Wir sind hier nur eine kleine. .
regionale Lokalität... wir sind hier nicht die ganze Welt!.
Wenn auch nur einer irgendwo aus der Ferne erfahren würde - und da genügte ein Wink mit dem Zaunpfahl - dass hier paradiesche Zustände.
herrschen, dass hier jeder Schubkarrenschieber plötzlich 200 statt 100 Mark kriegt, nur weil er aus seinem verwöhnten Ego heraus meint,.
ihm stünde das jetzt zu - und woanders kriegen sie umgerechnet nur 50 Pfennige im Monat - dann käme hier bald jeder noch so letzte.
Urwaldindianer uns die Bude einrennen! Und so ein Urwaldindianer kann sich nicht nur nicht besonders gewählt ausformulieren, der kann.
gar nicht lesen und schreiben, der kann nicht mal mit uns reden, weil er nicht mal unsere Sprache spricht! Geschweige denn, dass er zum.
Output unseres Paradieses produktiv und fachspezifisch beitragen könnte oder auch nur wollen würde. Nur vor der Türen unserer randvollen.
Warenlager stehen, würde er dennoch sehr bald und sich freuen, dass er seine ebenso baldigen 8-10 Kinder bedingungslos ernähren kann..
Und da käme dann eben nicht nur einer aus speziellem Interesse - da käme die ganze restliche Weltbevölkerung schon rein aus Prinzip in.
Richtung deines 200-Mark-Paradieses gerannt! Was nur allzu verständlich wäre, denn du selbst willst ja nun auch schon ganz ohne.
Gegenleistung die 200 statt 100. Die Nächsten und Übernächsten wollen das ebenfalls. Und ob.dann diese paradiesische Ökonomie mit.
seinem automatischen Output einem solchen Overrun noch lange standhielte, wage ich ernsthaft.zu bezweifeln!.
Ja, ich würde sogar behaupten wollen: Ein Paradies, das alles von selbst hergibt, führt eben nicht zur verantwortungsvollen Nutzung, sondern.
führt ganz schnell zur massiven Plünderung desselben! Letztlich wird dann sogar ein jeder noch so höflich-sittsame Mensch seine noch.
so gute Erziehung des Humanismus dabei vergessen und wird plötzlich sämtliche Logik jeder noch so einfachen Zusammenhänge negieren..
oder gar nicht erst gekannt haben wollen....Die Ausbeutung eines Paradieses mag je 'ne Weile gutgehen, solange es noch.Substanz zu.
holen und ausreichend zu verteilen gibt, bei einsetzender Erschöpfung des Füllhorns jedoch bricht die pure Apokalypse los!.
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Also Junge, wenn ihr, du und deine Gewerkschaft, wissen wollt, was du zusätzlich zu deinen 100 Mark im Monat kriegen kannst, dann sage.
ich dir, was du kriegen kannst: 'N paar aufs Maul! So und jetzt wird weitergearbeitet, dahinten zieht Regen auf, bevor sich das Wetter ändert,.
müssen wir hier fertig sein!".
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Der Alte (grummelt vor sich hin): "Tssss... bedingungslose Lohnerhöhung als grundloses Geldgeschenk ohne Gegenwertsleistung....tsss!....
selten sowas Absurdes gehört! .... einfach so mit Inflationsgeld das gesamte Arbeiterproletariat.zukleistern, ohne dass die dafür auch nur.
einen Fatz effektiver arbeiten....na klar.... tsss... mehr Geldgegenwert, ja den hätt ich auch gern zur Verfügung! Und nicht nur ich!".
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Der Alte (legt nochmal nach):."Junge, das Einzige, was dein Inflationsgeld im Gegenwert energetisch decken könnte, das wären neben jeder
Siedlung allerorten eine
.ganze Reihe von Kernreaktoren im Gigawattbereich, aber ganz sicher bringt es nicht die knarzende Holzwindmühle.
des Müllers und erst recht nicht deine zwei.zitterigen Hände an der gammeligen Schubkarre!..
Gut, die Kernkraftwerke, dazu noch gentechnisch optimierte Lebensmittel - damit wir hier endlich mal, anstatt.bloss für zwei Leute Papiergeld.
zu drucken, ohne dabei auch nur eine einzige Kartoffel mehr zu haben, real für zwei Leute ernten könnten - das wäre ja auch alles kein Problem,.
denn wie du schon richtig sagst... man muss das gesellschaftlich wollen... und zweitens braucht man dafür eine ganze Menge sehr abstrakter.
Bildung, um sowas zu konstruieren und zu verstehen wie sowas funktioniert..
Und dennoch: Wenn das Paradies dann eingetreten ist, wird eben solange die Substanz von einer dann schnell expandierenden und zugleich.
immer weniger gebildeten Gesellschaft verbraucht, bis der Output schon wieder nicht mehr ausreicht und sich keiner aus den nachfolgenen.
Generationen überhaupt mehr erinnern kann, wie das eigentlich ursprünglich alles mal entstanden ist..Tja, mach was dagegen....

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---> Hausaufgabe bis morgen früh für Sechstklässler: Lese dir das Kapitel "Gespräch am Tag der Arbeit" gründlich durch, überlege dir zunächst
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eine eigene These bezüglich der kommunikativen Erwartungshaltung innerhalb eines möglichen Generationenkonfliktes, der hier mittels.
subsidär-wirtschaftlicher Zwischenlösungen aufgrund konträrer Interessenlagen (welche?) entstanden sein könnte, übertrage dann die wichtigsten..
Passagen zum Thema "Kultivierung von Agrargesellschaften" in dein Heft, unterstreiche mit dem Lineal r