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Fussgängerbrücke 'Hoher Bogen', A100, 2CCDM8E

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Berlin, Fussgängerbrücke
"Hoher Bogen" über die A100,
September 2002.


...man bis zu drei Stunden nonstop (im Longplay-Modus)
je Kassette für ca. 20 DM aufnehmen konnte. Einen
entsprechend leistungsfähigen Akku oder Netzteil-Anschluss
vorausgesetzt.

Die Auflösung betrug, grob umgerechnet, etwa 320x240 Pixel
(auch wenn man das natürlich nicht so analog<->digital
vergleichen kann). Eine "echte" TV-Kamera hatte damals
umgerechnet ca. 720x576 Auflösung, dazu weit bessere
Farb- und Bildstabilitätssensorik sowie ein breites "Betacam"-
Tape, das 5-10x schneller lief, als diese 8mm-Mini-Tapes im
SP oder LP-Modus, welchen man mit einem kleinen, fitzeligen
Schiebeschalter an der Seite der Kamera wählen konnte.

Den Seitengriff mit dem Akkufach, der Handschlaufe und dem
Mikrophon konnte man abnehmen, sodass die eigentliche
Kamera exakt quaderförmig und somit sehr kompakt war.
Ich schloss mir über die Akkukontakte daher ein extra Kabel an,
welches einen externen, weiter entfernt liegenden Akku zuliess,
und das kleine Mikro konnte man vom Griff abschrauben und
per Kabelstecker wieder in die Seitenwand der Cam einstecken.

Ebenso erstmalig bei einer Videokamera maß das Objektiv
nur 2cm im Durchmesser. Es hatte keinen Zoom, die Entfernungs-
schärfe konnte man nur über einen Schiebeschalter auf die Icons
"Blume", "Büste", "Berge" mechanisch und grob einstellen.
Auf diesen Bildern haben beide Kameras keinen Akku eingesetzt,
was man an der geschlossenen Akkufach-Abdeckklappe erkennt
(mit den beiden senkrechten hellen Streifen im Handgriff).
Der Sucher, ebenso im Handgriff integriert, war ein reiner, offener
Durchguck, der nichts mit dem Aufnahmebereich zu tun hatte.
Hier ist auf der linken Kamera die Klarsicht-Plastikabdeckung des
Gucki-Ausgangs nicht mehr vorhanden, da ich an den Handgriffen
schon so Einiges für verschiedene Einsatzzwecke umgebaut hatte.

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